WM: Deutschland ist Fussball-Weltmeister 2014!

Die WM 2014 in Brasilien ist gestern zu Ende gegangen. Deutschland ist Fussball-Weltmeister 2014! Das Team von Bundestrainer Joachim Löw setzte sich in einem hochklassigen Finale gegen Argentinien mit 1:0 in der Verlängerung durch. Zunächst jedoch wirkte die DFB-Elf überraschend nervös. Die gut aufgelegten Argentinier versteckten sich keineswegs, sondern suchten wie auch das deutsche Team die Offensive. Durch das zunächst fehlerhafte, nervöse Auftreten der Deutschen hatte in der 1. Halbzeit Argentinien die gefährlicheren Möglichkeiten. Doch Higuain liess zwei gute Möglichkeiten aus und hatte dann bei einem Treffer das Pech im Abseits zu stehen. Kurz vor der Pause hatte dann auch das deutsche Team eine grosse Chance als Benedikt Höwedes nach einem Eckball den Pfosten traf. In der 2. Halbzeit bekam die deutsche Abwehr das Spiel nun besser in den Griff. Trotzdem blieben die Argentinier gefährlich vor allem durch den heute hervorragend aufspielenden Lionel Messi. Doch mit der Zeit scheuten beide Teams immer mehr das Risiko, sodass es mit einem 0:0 in die Verlängerung ging. Hier hatte Deutschland die erste grosse Chance durch Andre Schürrle. Die Argentinier zollten nun ihrem Tempo sowie den bereits im Halbfinale gegen Niederlande gespielten 120 Minuten Tribut. Trotzdem kamen sie durch einen deutschen Fehler noch einmal zu einer grossen Gelegenheit. In der 2. Hälfte der Verlängerung fielen die Südamerikaner jedoch vermehrt nur noch durch übertriebene Härte auf, wo sie Glück hatten, dass der italienische Schiedsrichter dies nicht konsequent ahndete. Den entscheidenden Treffer erzielte dann der eingewechselte Mario Götze nach einem Traumpass von Schürrle. Danach spielte die deutsche Elf den Vorsprung über die Zeit. Deutschland ist also nach 1954, 1974 und 1990 zum vierten Mal Fussball-Weltmeister. Das dies durchaus verdient ist, kann man an den Statistiken der letzten Jahre ablesen. Seit der WM 2006 im eigenen Land war Deutschland bei jedem grossen Turnier mindestens im Halbfinale. Dies schaffte kein anderes Team. Zudem hat sich das Team unter Joachim Löw stetig weiter entwickelt bis hin zum Titel. Gestartet ist Joachim Löw beim DFB im Jahr 2004 als Assistent von Jürgen Klinsmann. Die beiden Schwaben übernahmen die schwere Aufgabe nach einem enttäuschenden Abschneiden bei der EM 2004 in Portugal für die WM 2006 vorzubereiten. Da die beiden hierbei hauptsächlich auf junge Spieler setzten, traute dem Team damals niemand so richtig zu, ernsthaft um den WM-Titel mitspielen zu können. Doch man wurde eines Besseren belehrt. Die Mannschaft schaffte es bis ans Halbfinale, scheiterte jedoch dort an der eigenen Unerfahrenheit gegen den späteren Weltmeister Italien. Doch der 3. Platz wurde in Deutschland wie der Titel gefeiert. Nach dem Abgang von Jürgen Klinsmann übernahm Joachim Löw als Chef-Trainer. Viele waren skeptisch, doch Löw führte Deutschland bei der EM 2008 in der Schweiz und Österreich ins Finale, wo man dann jedoch Spanien unterlag. Die in den folgenden Jahren dominierenden Spanier, die auch WM 2010 in Südafrika und die EM 2012 in Polen und der Ukraine gewannen, stand der DFB-Elf dann auch zwei Jahre später im WM-Halbfinale im Weg. Wieder gab es einen 3. WM-Platz. Zwei Jahre später scheiterte man bei der EM 2012 im Halbfinale an Angstgegner Italien. Besonders die Niederlage gegen Italien heftete man Trainer Joachim Löw an, der wohl nicht ganz zu Unrecht für seine Taktik kritisiert wurde. So war man auch vor der nun abgelaufenen WM 2014 skeptisch, ob das DFB-Team unter Löw jemals einen Titel gewinnen kann. Auch hier überraschte Löw teils mit seltsamen Entscheidungen. So spielte er anfangs in der Abwehrkette mit vier Innenverteidigern (also zwei Innenverteidiger wurden auf der für sie ungewohnten Aussenverteidiger-Position eingesetzt). Nach dem 4:0-Auftaktsieg gegen Portugal hielt sich die Kritik daran logischerweise noch in Grenzen. Nach dem 2:2 gegen Ghana würde Löw jedoch heftig kritisiert. Ein Kritikpunkt war die Einwechslung des unerfahrenen Mustafi (ebenfalls als Innenverteidiger auf der Aussenverteidiger-Position) für den verletzten Jerome Boateng. Mustafi verschuldete prompt ein Gegentor und wirkte auch sonst unsicher. Nur Wunderwaffe Miroslav Klose rettete der DFB-Elf einen Punkt. Da Boateng zum dritten Gruppenspiel (1:0 gegen die USA) wieder fit war, war dies zunächst kein Thema mehr. Doch als Löw im Achtelfinale gegen Algerien nach dem Ausfall von Mats Hummels erneut Mustafi nominierte, kehrte die Kritik zurück. Viel Glück und die Weltklasse-Leistung von Torwart Manuel Neuer verhinderten hier Schlimmeres. Und Löw korrigierte seinen Fehler erst nach Mustafis Verletzung und zog Kapitän Philip Lahm zurück auf die Aussenverteidiger-Position. Von nun an wirkte die DFB-Abwehr wieder sicherer und gewann schliesslich das Achtelfinale mit 2:1 in der Verlängerung. Doch für das Viertelfinale gegen die bisher stark aufspielenden Franzosen machte man sich bei der Abwehr grosse Sorgen. Doch Löw hatte wohl seine Lektion gelernt. Lahm blieb auf Aussen, obwohl Hummels nach seiner Verletzung wieder ins Team zurück kehrte. Dies kostete Per Mertesacker den Stammplatz. Doch der Erfolg gab Löw diesmal Recht. Hummels erzielte nach Standard per Kopf das 1:0 und das deutsche Team zeigte bei den französischen Angriffsversuchen, dass auch die Verteidigung nun gut stand. Den Rest erledigte ein erneut überragender Neuer. Was danach folgte ist bekannt. Das furiose 7:1 gegen den Gastgeber und selbst ernannten Titelfavoriten Brasilien, die sich davon auch im Spiel um Platz 3 gegen die Niederlande (0:3) nicht erholen sollten. Und die Krönung im Finale gegen Argentinien. Bei allen Diskussionen um Löws manchmal falsche Taktik oder unverständliche Nominierungen, so bleibt doch festzuhalten, dass Löw das DFB-Team in den vergangenen Jahren deutlich voran gebracht hat. Somit hat er sich, genau wie auch das ganze Team, diesen Titel redlich verdient. Erwähnt werden muss allerdings auch die hervorragende Ausbildungsarbeit der verschiedenen deutschen Vereine und den Mut, diesen jungen Spielern auch in der Bundesliga das Vertrauen zu schenken. Herzlichen Glückwunsch an den DFB und natürlich an Joachim Löw und das gesamte Team zu diesem tollen Erfolg.

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Erste Erfahrungen mit meiner Nikon DF

Seit ca. 1 Woche hab ich nun die Nikon DF, welche vom Design her an die alten Kameras angelegt ist. Die Bedienung kann dabei fast komplett ohne das Menu geschehen, und der Retrolook hat mich von Anfang an fasziniert. Diese Kamera ist sicher alles, aber keine Einsteigerkamera. Sie ist vielmehr ein Arbeitsgerät, mit dem man nach etwas Erfahrung und Übung brilliante Bilder machen kann, mit der ich nun wieder vermehrt richtig schöne Bilder machen möchte. Die Abkehr von Pentax war keine leichte. Ich war bis zum Schluss zufrieden mit meiner Pentax. Allerdings baute Pentax meiner Meinung nach mehr und mehr ab. Bedenkt man, was mit der K20 noch ging, musste bei der K30 schon via Menu eingestellt werden. Viel zu umständlich! Auch, dass man sich im Hause Pentax strikt weigert, eine Vollbildsensor-Kamera oder eine BRAUCHBARE Retrokamera (oder so wie Nikon mit der DF) ein Produkt, das beides zu vereinigen; auf den Markt zu bringen, fand ich wenig hilfreich. Man wolle sich halt auf den Mittelformat-Sektor nicht seine Kunden wegnehmen. Tja, jetzt seid ihr mich los, Pentax.. Die Firma ist ja nun eh im Besitze einer Firma, die mir nie sonderlich Symphatisch war. Also jetzt, bin ich nach langem Zögern bei Nikon gelandet. Erst hatte ich mir die P7700 gekauft, die ich auch als Test ansah, ob ich Nikon will, oder nicht. Die konnte mich schon sehr überzeugen. Es war mir klar, dass die nur fürs Wandern ist, und nicht, um mit meiner früheren Qualität zu brillieren. Die DF wollte natürlich ausgestattet sein, so habe ich nebst dem im Lieferumfang befindlichen 50mm 1.8er Objektiv nun auch mein wichtigstes Arbeitswerkzeug dazu, nämlich ein Makro. Diesmal 105mm, 2.8 aus dem Hause Nikon. Dank der tollen Cashback-Aktion und einem sensationellen Preis konnte ich nicht wiederstehen! Die Bilder der Woche werden nun vermehrt von der DF kommen. Hind und wieder jedoch auch von der P7700. Zum Wandern wird die mich begleiten, für in den Britzer Garten, auf die Insel Mainau oder Fotoausflüge wirds die DF sein. Diese überzeugt durch ihr Bedienkonzept, auch dadurch, dass man die vorhandenen Knöpfe selbst belegen kann.

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WM: Deutschland im Finale gegen Argentinien

Die WM 2014 in Brasilien neigt sich ihrem Ende entgegen. Am Sonntag steigt das Finale in Rio de Janeiro. Dort werden nun Deutschland und Argentinien aufeinander treffen. Deutschland vernichtete regelrecht die WM-Träume des Gastgebers Brasilien und Argentinien setzte sich in einem sehr taktisch geprägten Spiel im Elfmeterschiessen gegen die Niederlande durch. Brasilien - Deutschland Ein regelrechtes Debakel setzte es für den Gastgeber und selbst ernannten Titel-Favoriten Brasilien. Mit sage und schreibe 7:1 fegte das Team von Joachim Löw die Heimelf vom Platz. Dies ist auch nicht erklärbar mit dem Fehlen von Superstar Neymar (verletzt) und Kapitän Thiago Silva (gesperrt). Eine extrem offensiv eingestellte brasilianische Elf rannte den Deutschen direkt ins offene Messer. Thomas Müller brachte Deutschland nach einem Eckball mit 1:0 in Führung. Miroslav Klose nutzte in der 23. Minute einen Abpraller zum 2:0 und löste somit den ehemaligen brasilianischen Weltmeister Ronaldo als WM-Rekord-Torschütze ab. Was danach passierte ist wirklich fast unerklärlich. In den nächsten Minuten fiel Brasilien nun völlig auseinander und Deutschland erzielte bis zur 29. Minute wie im Training drei weitere Tore. Für diese zeichneten Toni Kroos (2) und Sami Khedira verantwortlich. Mit einem unglaublichen Halbzeitstand von 5:0 für Deutschland ging es in die Pause. In der zweiten Halbzeit war für Brasilien Schadensbegrenzung angesagt. Man erspielte sich einige Chancen, so konnte sich auch Manuel Neuer einige Male auszeichnen, ehe der eingewechselte Andre Schürrle durch einen Doppelpack auf 7:0 erhöhte. Den brasilianischen Ehrentreffer erzielte Oscar in der letzten Spielminute. Niederlande - Argentinien Das zweite Halbfinale war von Taktik geprägt und brachte selbst nach 120 Minuten so gut wie keine nennenswerte Chancen hervor. Im Elfmeterschiessen setzte sich Argentinien durch. Im Finale trifft somit Deutschland auf Argentinien. Dieses Finale gab es bereits zwei Mal in den Jahren 1986 und 1990. 1986 war Argentinien erfolgreich, vier Jahre später dann Deutschland. Zuletzt besiegte Deutschland Argentinien im Viertelfinale der WM 2010 in Südafrika mit 4:0. Für Deutschland geht es um den vierten Titel nach 1954, 1974 und 1990. Für Argentinien wäre es der dritte Erfolg nach 1978 und 1986. Im Spiel um den 3. Platz spielen am Samstag nach Gastgeber Brasilien und die Niederlande gegen einander.

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WM: Deutschland erreicht das Halbfinale

Im Viertelfinale der WM 2014 in Brasilien blieben die grossen Überraschungen aus. Mit Deutschland, Brasilien, Argentinien und den Niederlanden qualifizierten sich vier absolute Top-Favoriten auf den Titel für die beiden Halbfinals. Frankreich - Deutschland Deutschland zeigte endlich die benötigte Leistungssteigerung und legte eine sehr gute 1. Halbzeit hin. Die 1:0-Führung zur Pause durch das Kopfball-Tor von Mats Hummels war hochverdient. In der 2. Halbzeit zeigte Frankreich dann doch noch, warum man sich so souverän unter die letzten Acht gespielt hatte. Doch die deutsche Defensive hielt. Vor allem Torwart Manuel Neuer war bei den entscheidenden Szenen auf dem Posten, sodass es beim knappen Sieg für die Löw-Elf blieb. Brasilien - Kolumbien Der Gastgeber und Top-Favorit Brasilien beherrschte das Spiel in der 1. Halbzeit nach Belieben und ging früh durch Silva in Führung. In der 2. Halbzeit kam Kolumbien zwar besser ins Spiel, musste aber das 2:0 durch ein Freistoss-Tor hinnehmen. Der Elfmeter-Treffer von James brachte nochmal Unruhe beim Favoriten, sodass man sich letztlich diesen 2:1-Sieg doch noch erzittern musste. Wehrmutstropfen für den Gastgeber war die schwere Verletzung ihres Star-Spielers Neymar. Der Kolumbianer James führt mit sechs Treffern immer noch die Torschützenliste an. Argentinien - Belgien Ein frühes Tor von Higuain zum 1:0 für den Favoriten aus Argentinien sollte das einzige Highlight dieses Spiels bleiben. Der Favorit beschränkte sich auf seine Defensive und Belgien fand keinerlei Mittel, um diese in Gefahr zu bringen. Niederlande - Costa Rica Die Überraschungs-Mannschaft dieser WM war zweifelsohne Costa Rica. Als krasse Aussenseiter gestartet setzten sie sich in einer sehr starken Gruppe durch und erreichten erstmals das Viertelfinale einer WM. Und selbst dort waren sie nahe dran an einer weiteren Sensation. Die Mittelamerikaner zwangen die favorisierten Niederlande nach einem 0:0 sowohl nach 90 als auch nach 120 Minuten in ein Elfmeterschiessen. Hier behielt der Favorit jedoch am Ende die Oberhand. Die Halbfinals, die am Dienstag und Mittwoch bestritten werden, bestreiten also folgende Teams: Brasilien - Deutschland Am Dienstag trifft der Gastgeber und Top-Favorit auf Deutschland. Es bleibt abzuwarten, wie Brasilien den verletzungsbedingten Ausfall ihres Stars Neymar verkraften. Niederlande - Argentinien Auch im zweiten Halbfinale am Mittwoch trifft eine europäische auf eine südamerikanische Mannschaft. Es ist wohl auch ein Duell der beiden Stars der Teams Arjen Robben und Lionel Messi.

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