Brief aus dem Jahr 2050 – 36 Jahre nach Ablehnung von Ecopop

Vor 36 Jahren war das also, da stimmten wir über Ecopop ab. Die Wirtschaftselite hats ein weiteres mal geschafft, das Volk zu manipulieren. Es hat nein zu Ecopop gesagt, wenn auch nur ganz knapp, mit 51,01% Nein. Die Stimmbeteiligung war sehr hoch, und somit kann das Ergebnis nicht in frage gestellt werden. Die Welt hat sich weiter entwickelt. Auch die Schweiz. Nach der 3. Wirtschaftskrise in den USA und der EU, die hohe Massenarbeitslosigkeit und viel Armut beschert haben, geht es der Schweiz noch verhältnismässig gut. Sie hat nur 36 Mio Einwohner, das höchste Wohnhaus steht in Baasau, der Stadt, die zwischen Aarau und Basel entstand, und in der verdichtet nach oben gebaut wurde. Es hat 120 Geschosse und bietet rund 3000 Leuten einen Wohnplatz an. Die günstigste Wohnung kostet nur 50% des Einkommens, weitere 45% des Einkommens braucht man, um über dreistöckige Bahnverbindungen, die zumeist unterirdisch sind, an ihren Arbeitsplatz. Autofahren wurde 2040 stark reglementiert ,und es können nur noch ganz wenige fahren, und dies nur zu horrenten Strassennutzungsgebühren. Parkplätze kosten nicht weniger als 100 Franken pro Stunde, und die Einfahrt in die 4 grossen Städte Baasau, Zügallen, Lauvene und Besobien, wo 80% der Menschen leben, ist so teuer, das nur 1% der Menschen sich den Zugang leisten kann. Die meisten Orte wurden im Verlaufe der Zeit fusioniert, so dass ausser den 4 grossen Städte kaum noch Dörfer blieben. Einige wenige Juradörfer mit nur 50.000 Einwohner und zwei drei Bergorte mit weniger als 4000 Einwohner konnten sich noch behaupten. Der Rest ist in den vier grossen Städten aufgegangen, die durch die Fusion nicht nur ihre Indentität sondern auch ihren Namen verloren. Die Arbeitslosenquote ist konstant auf 10%-13%, wobei da schon alle über 50 Jährigen herausgerechnt sind, da die Statistiker der Meinung sind, über 50 Jährige finden eh nichts mehr. Die Wirtschaft hat profitiert, sie konnte sich vieles erkaufen. So sind die Wälder auf 1% der Landesfläche zusammengesägt worden, auch die Kantone existieren nicht mehr. Viele Tratitionen gingen verloren, die Schweizer Bevölkerung macht mit 10% eine Minderheit aus, und schon lange wird kein Dialekt mehr gesprochen. Die Linken und die Wirtschaft feierten ihren Sieg über das Volk, und nur wenig später fusionierte der Wirtschaftsverband Economie Suisse mit den Gewerkschaften zur Super-Wirtschafts-Partei SWP. Sie soll eine Alternative zu der nun überflüssigen FDP, CVP und SP sein, und allen eine Heimat geben, die nicht bei der SVP sind, die jedoch schon bald verboten werden soll. Der Staatssender erzählt uns täglich, wie toll es uns geht, und wie viel wir erreicht haben. Erst diese Woche wurde die Rationierung von Schokolade erhöht, auf 1g pro Person und Jahr. Viele wünschten sich, sie könnten die Zeit zurückdrehen, und die Abstimmung wiederholen. Denn eins ist sicher, diesmal wären über 70% dafür. Erholungsraum im Grünen kennt man nur noch vom hörensagen, oder, er ist so teuer, dass ihn eh nur noch wenige leisten können. Wenn dir das alles auch zu wieder ist, dann stimme du, du bitte JA zu Ecopop! Denn alles andere endet genau so, wie ich es dir aus der Zukunft beschreibe!

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6:4-Torfestival beim Derby in Solothurn!

Der FC Solothurn hat ein dramatisches Derby gegen den Kantons-Rivalen FC Grenchen am Ende mit 6:4 für sich entschieden. Nachdem im Vorfeld der Partie aufgrund der letzten Ergebnisse der Uhrenstädter nur über die Höhe des FCS-Sieges debattiert wurde, war der Spielverlauf sehr überraschend. Grenchen führte lange und hatte bis kurz vor Ende einen Punktgewinn vor Augen, doch am Ende behielten die Ambassadoren doch noch die Oberhand.

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