Archiv für 22. August 2005

Junge Grüne Transsexuelle Politikerin fliegt aus Vorstand

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Junge Grüne Transsexuelle Politikerin fliegt aus Vorstand

Irgendwie will es mit der Polit-Karriere von Sandra Lia Infanger nicht klappen – trotz der Geschlechtsumwandlung in diesem Sommer. Die Transsexuelle aus Zuchwil, die vor 25 Jahren als Adrian Thomas Infanger geboren wurde, ist jetzt auch noch aus dem Vorstand der Jungen Grünen des Kantons Solothurn ausgeschlossen worden, da sie nicht wirklich grün sei. Zuvor hatte sie schon Krach mit der SP und der Juso. (gio/az)

Parolen und ein neuer Vorstand

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Parolen und ein neuer Vorstand

Die jungen Grünen des Kantons Solothurn haben mit Blick auf die Abstimmung vom 25. September beschlossen, sich aktiv für ein Ja zum freien Personenverkehr einzusetzen. Zudem wurde der Vorstand neu formiert: Gewählt wurden Christof Schauwecker (Solothurn), Cynthia Malarvady (Solothurn), Hannah Moser (Deitingen) und Noémie Issartel (Zuchwil). Das bisherige Vorstandsmitglied Sandra Infanger wurde aus der Partei ausgeschlossen.mgt

Sie ist nicht wirklich grün

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Kanton Solothurn Zeitung

Sie ist nicht wirklich grün

Junge Grüne Transsexuelle Politikerin fliegt aus Kantonalvorstand

Sandra Lia Infanger findet einfach keine politische Heimat: Die Jungen Grünen des Kantons Solothurn haben die transsexuelle Politikerin aus Zuchwil aus dem Vorstand ausgeschlossen. Zuvor hatte sie schon Krach mit der SP und der Juso gehabt.
Giovanni Leardini

Irgendwie wills mit der Polit-Karriere von Sandra Lia Infanger nicht klappen – trotz der Geschlechtsumwandlung in diesem Sommer. Die Transsexuelle aus Zuchwil, die vor 25 Jahren als Adrian Thomas Infanger geboren wurde, ist jetzt auch noch aus dem Vorstand der Jungen Grünen des Kantons Solothurn geflogen. «Das bisherige Vorstandsmitglied Sandra Infanger wurde wegen grundlegender Differenzen in der politischen Ausrichtung sowie grosser Schwierigkeiten in der Zusammenarbeit von der Mitgliederversammlung aus der Partei ausgeschlossen», teilte die Jungpartei am Mittwochabend mit. «Ich wusste bisher noch gar nichts vom Ausschluss», gab sich Infanger gestern auf Anfrage dieser Zeitung erstaunt.

Sie durfte nicht als Frau kandidieren

Ein weiteres Kapitel in der verkorksten Geschichte der jungen Politikerin. Im Sommer 2004 war sie aus Protest aus dem Vorstand der SP-Ortspartei ihrer damaligen Wohngemeinde Selzach ausgetreten. Damals hatte Infanger noch alle männlichen Attribute und durfte deshalb – so will es das Gesetz – nicht unter ihrem Frauennamen kandidieren. Aus dem gleichen Grund wurde der Transsexuellen die Kandidatur auf der Juso-Liste bei den Kantonsratswahlen vom Februar 2005 verweigert. Diesen Entscheid des Oberamtes Bucheggberg-Wasseramt hat Infanger zuerst vor Verwaltungsgericht und dann vor Bundesgericht angefochten – ohne Erfolg.

Diesen Sommer hat sie dann die Operation zur Geschlechtsumwandlung vorgenommen. «Das war der Hauptgrund, warum ich mich bei den Grünen nicht richtig engagieren konnte», erklärt Infanger. «Wir haben uns in gewisser Weise missbraucht gefühlt», sagt dagegen Christof Schauwecker, Co-Präsident der Jungen Grünen. Infanger sei wohl nur bei ihnen gewesen, weil sie vorher bei den anderen Parteien rausgeflogen ist. Das Wort «Notlösung» sei nicht ganz falsch, gibt Infanger zu. Sie habe sich bei den Grünen nie richtig wohl gefühlt: «Ich bin eher eine Linksliberale.»

Als Parteilose oder mit eigener Partei

Die Gründe für den Bruch mit den Jungen Grünen sind denn auch hauptsächlich bei der politischen Einstellung zu suchen. Dass Infanger gegen einen EU-Beitritt ist, 30 Prozent der Verwaltungsstellen abbauen würde und eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten befürwortet, sei doch eher eine «Einstellung à la SVP», so Schauwecker.

Infanger lässt sich durch die Rückschläge nicht entmutigen: «Ich mache nicht Politik für die Partei, sondern für die sozial schwächeren Menschen. Sonst hätte ich schon nach dem Krach mit der SP Selzach die Nase voll gehabt.» Ein Engagement bei der «elitären SP» kann sie sich nicht vorstellen, und auch mit der Juso sei «zu viel Geschirr zerschlagen worden». Also gebe es nur zwei Möglichkeiten: Entweder sie macht als Parteilose weiter, oder sie gründet eine eigene Partei. «Das hätte den Vorteil, dass ich alle meine Standpunkte vorbehaltslos vertreten könnte, ohne einer Partei in den Rücken fallen zu müssen.» Ihr Ziel bleibt: «Ich will Kantonsrätin werden.» Zuerst will sie sich aber bei den Jungen Grünen genauer über den Rausschmiss informieren. «Ich werde wohl aus der Partei austreten. Aber nicht im Streit, wie damals bei der Juso…»

Ohne Partei Sandra Lia Infanger wird künftig als Parteilose auftreten oder eine eigene Partei gründen. ZVG
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Disaster Area

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Disaster Area (in der deutschen Übersetzung auch Desaster Area) ist im Roman Per
Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams der Name einer Plutonium-Rockband aus den Geistzonen von Gagrakacka, die allgemein nicht nur als die lauteste Rockband der Galaxis gilt, sondern als der allerlauteste Krach, der in der Galaxis überhaupt möglich ist.

Ein Mitglied der Band ist Hotblack Desiato, den die Helden des Romans im Milliways, dem Restaurant am Ende des Universums treffen. Aus Steuergründen verbringt der Musiker ein Jahr tot, sein Instrument wird über ein Medium gespielt.

(Hotblack Desiato ist auch der Name eines Immobilienmaklers in Islington.)

Als besonderes Spektakel wird während der Konzerte von Disaster Area ein Raumschiff in die Sonne gestürzt. Der ausgewogenste Sound soll dementsprechend in einer Entfernung von 37 Meilen von der Hauptbühne in einem Betonbunker zu geniessen sein. Die Musiker spielen ihre Musikinstrumente ferngesteuert aus ihrem Raumschiff, welches sich in der Umlaufbahn um den Planeten befindet oder noch öfters in einer Umlaufbahn um einen komplett anderen Planeten.

Viele Welten haben der Band inzwischen die Auftritte gänzlich untersagt, manchmal aus künstlerischen Gründen, meistens aber, weil ihre Verstärkeranlage gegen regionale Abrüstungsvereinbarungen verstösst.

Die Einkünfte der Band wurden dadurch aber nicht geschmälert, ganz im Gegenteil. Der erste Forschungsbuchhalter von Disaster Area ist erst kürzlich zum Professor der Neomathematik an der Universität von Maximegalon ernannt worden, und zwar in Anerkennung seiner Allgemeinen und Besonderen Theorie der Steuererklärung, wo er zeigt, dass das Gefüge des Raum-Zeit-Kontinuums nicht nur gekrümmt, sondern in Wahrheit total verbogen ist.

Dentrassi

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Dentrassi sind gross;e, pelzige Kreaturen, die auf den Bauflottenschiffen der Vogonen als Köche angestellt sind. Die Dentrassi sind im allgemeinen aufsässige Vielfrasse, eine wilde, aber angenehme Horde. Da die Dentrassi (wie eigentlich alle Wesen im All) Vogonen nicht sonderlich mögen, gefällt es ihnen ausserordentlich, von Zeit zu Zeit einen Anhalter an Bord der Vogonenschiffe mitzunehmen, was wiederum die Vogonen sehr verärgert.

Telefondesinfizierer

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Personen, die den Beruf Telefondesinfizierer ausüben, desinfizieren Telefone und verhindern damit Seuchen, die durch Ohrmuscheln nicht desinfizierter Telefone übertragen werden.

Auf dem Planeten Golgafrincham wurde der Beruf des Telefondesinfizierers von der angeblichen Idioten-Bevölkerungsgruppe durchgeführt, die 1/3 der Bevölkerung ausmachen soll und neben Telefondesinfizierer unsinnige Berufe wie Versicherungsvertreter und Frisör ausüben. Diese Bevölkerungsgruppe wurde im Raumschiff Arche B ausgesetzt und strandete auf der prähistorischen Erde.

Die Unsinnigkeit des Berufsfeldes Telefondesinfizierer wird allerdings durch die Tatsache relativiert, dass die Einwohner von Golgafrincham letztlich an einer Seuche ausstarben, die durch nicht desinfizierte Telefone verbreitet wurde.