Archiv für 31. März 2006

Die wichtigen Sachen dieser Welt.

{lang: 'de'}

Wer hat sich nicht schon Gedanken gemacht, was wäre wenn.

Was wäre wenn.. wenn es morgen kein Strom mehr gäbe?

Kein Internet, kein Mobilnetz, kein Computer, kein TV, kein Fön, kein Backofen, kein Mikrowellenherd, keine Bahn, kein Auto, kein nix… jedenfalls sehr viel nicht.

Was würdet ihr denn dann machen? Ich jedenfalls.. weiss nicht, wie das gehen würde.. Heizen mit Feuer, Kochen mit Feuer… hm… so Leben wie vor ca. 200 Jahren.. Boa.. naja, ich weiss nicht, ob ich das wollte.. hmm.. nein, irgendwie nicht.

Des Deutschen Traum

{lang: 'de'}

Und des Schweizers Traum.. und meine Alpträume *lach*

Das erste, was Berliner in der Schweiz machen wollen, nach dem sie die “wunderschönen” Orte wie Bellach kennen? Natürlich, in die Migros gehen! Ist ja klar! Nein, tatsächlich, niemand von den Leuten, die ich kenne, die gerne mal in die Schweiz würden, sagen: Weste, nach Matterhorn, Luzern und St. Moriz will ich ins Coop. Nein, sie wollen alle in die Migros! Unglaublich! MBudget wollen sie, oder all die anderen Migros-Marken, die es in Berlin nirgens zu kaufen gibt. Voegele Kleider kann man ja in Berlin kaufen, dafür braucht man die Schweiz nicht. Die Markenartikel von Coop gibts auch bei Werder oder Karstadt, und die Schuhe von Dosenbach natürlich bei Deichmann. Die Schuhe von Voegele Shoes.. das hab ich noch nicht raus.. wirds aber sicher auch wo geben. Aber die Migros gibts nur im tiefen Süden von Deutschland, nähmlich in Lörrach, und dann natürlich in der Schweiz! Dafür würden die Berliner warscheinlich sogar mal nach der Schweiz zum Einkaufen fahren.. Wäre die Schweiz nicht so unendlich teuer! Denn Migros ist in etwa gleich teuer, wie Karstadt, und zählt in der Schweiz als sehr günstig. Und gut.. für viele! Ich persönlich mag vieles von Migros nicht. Zb. Annas -Pest- Best, und anderes…

Ich mein, dat man det bis nach Berlin kennen würde, dacht ich nun wirklich nicht! Hm, vllt. sollte ich ein Migros mitten in Berlin eröffnen, mit den ORIGINAL Artikel der Migros.. (natürlich ohne die Frischen Salate und so, weil die wären wohl nicht mehr frisch). Wobei.. für Berlin wäre das dann eher ein Feinkostschuppen, bei den Preisen! Es würde ja nie einem Berliner, ausser den KaDeWe Besucher, solche Preise wie in der Schwiez zu bezahlen. Aber die müsste ich wohl mindestens haben, um davon zu leben. (man bedenke… die Importe nach Deutschland usw. )

Der Schweizer träumt ja von Aldi und Lidl. Die habens jetzt auch in die Schweiz geschafft. Aber natürlich nicht mit dem, was dem Schweizer lieb ist. Sondern mit einem “Schweizer” Sortiment. Also doch kein richtigier Aldi. Schon gar kein Aldi Nord! (nicht, das schon viele Schweizer in einem Aldi Nord waren…) Was in der Schweiz echt fehlt, ist ein KaDeWe. Zwar bietet Manor (ehm. Nordmann) auch viel, errinnert aber eher an ein Karstadt als an ein KaDeWe. Am ehesten kann da wohl noch Globus mithalten, aber auch das ist zu wenig Prozig für das KaDeWe. Das ist einfach was, was nur Berlin hat! Und darauf sinwer stolz!

Hm, wat ich tun kennt.. hmm.. mal sehn.. Irgendwas fällt mir ja dann schon ein, is ja jut… :)

Dat war mein Alptraum *lach*

Schweizerisch für Deutsche, Lektion 1

{lang: 'de'}

Ich habe an meinem Aufenthalt in Berlin gemerkt, das es tatsächlich viele Wörter aus dem Schweizerischen gibt, die wir automatisch ableiten, und in Deutschland brauchen, obwohl wir da so gar nicht verstanden werden. Weil ich nun weiss, das viele Deutsche nach der Schweiz fahren, will ich ihnen hier ein paar wichtige Begriffe übersetzen, und ein paar wichtige Sachen aufklähren, damit es zu weniger Missverständnisen kommt.. (Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten)

In der ersten Lektion nun, geht es mir darum, das “Schweizerdeutsch” aufzuzeigen. Also das, was ein Schweizer, eine Schweizerin mit einem Deutschen reden würde, wenn der Schweizer, die Schweizerin versucht, in die Hochsprache zu wechseln. Hier gehts noch nicht um die Dialektausdrücke. Die kommen bestimmt noch, und werden von Herrn Wiese ebenfalls sehr genau erläutert.

(Es ist nicht Alphabetisch geordnet, halt einfach so, wie es mir in den Sinn kommt, Liste nicht Abschliessend!)

Links: Schweizerdeutsch Rechts: Deutsch (Hochsprache)

Trottoir = Bürgersteig
Sack = Tüte, Beutel
Abfall = Müll
Natel = Mobiltelefon (um genau zu sein: Nationales Autotelefon, heute Swisscom-Mobile)
Kehren = Umdrehen
Stossen = Drücken
Finken = Hausschuhe
Grillieren = Grillen (Kochen auf offenem Feuer)
Bräteln = Grillen (siehe oben)
der Souverän = das Volk
traktandiert = TagesOrdnungsPunkt
Busse = Ordnungsstrafe bei einer Ordnungswiedrigkeit
Einvernahme = Verhör
Fürsprecher = Rechtsanwalt
Poulet = Hähnchen
zügeln = Verändern des Wohnortes
Führerausweis = Führerschein
die Nazi = Schweizerische Nationalmannschaft
Sackgeld = Taschengeld
Linie = Leitung (Telefonleitung zb)
Lenker = Autofahrer
Primarschule = Grundschule
Eine Stange = 0,2-0,3 dl Bier (meist Fassbier)
Reformierte = Protestanten
Puff = Unordnung (aber nicht nur!)
Umtriebe = Unnanehmlichkeit
passiert = geschehen (zb. es ist ein Unfall passiert)
passieren = Überschreiten/Durchschreiten (zb. passieren sie die Unterführung… bla bla..)
Adieu = Tschüss (ABER: sag niemals zu jemandem Tschüss, den du nicht schon lange kennst!)
nachäffen = Nachahmen

So, das war mal das erste.. Und falls du dich unbedingt als Deutscher outen willst, der meint, er will Schweizerisch nachmachen: Damit outest du dich:

Grüezi

So viel dazu :)

Ein paar Gedanken

{lang: 'de'}

Immer wieder stelle ich ein paar Fragen nach dem Leben, dem Universum und allem anderen. Heute frag ich nicht nur nach dem Leben, dem Universum und allem, sondern noch viel mehr, nähmlich nach dem ganzen Leben, dem ganzen Universum, und dem ganzen Rest. Das ist natürlich sehr bemerkenswert, weil ich das so bislang nie tat. Die Fragen heute sind: War die Welt schon immer so? Hab ichs bloss auf Grund meiner Beschäftigung mit mir selbst nicht gemerkt? Tja. Sicher scheint mir nur, das man definitv nicht sehr schnell Vertrauen kann.. Jedenfalls in der Schweiz nicht. Warum ich das denke? Naja, eigentlich ist es erstaundlich, das jene, die ich dachte, das sie nicht da sind, wenn ich ihre Hilfe dann mal brauche, da sind. Und jene, die sich aufspielen, als wären sie die besten Freunde, sind dann eben nicht da, wenn ich es gerne hätte. Wie ich darauf komme?

Drei Beispiele:
Beispiel 1: Md. T. : Lange Zeit dachte ich, das wir gute Freundinnen wären. Doch, seit einiger Zeit verhält sie sich gegenüber mir anders. Sie meldet sich nicht mehr, und sie antwortet auch nicht auf meine Versuche, sie zu erreichen, was für mich heisst, das ich mich nach 3 gescheiterten Versuchen auch nicht mehr melde. (Aus Anstand und vorallem, weil es für mich keinen Sinn macht). Da bin ich ein bisschen entäuscht. Aber was solls. Das Leben geht weiter. Warscheinlich ist ihr nur nicht bewusst, was sie da macht, und sie glaubt, das sie “im Recht” sei. Aber wenn da was zwischen uns steht, wäre es doch schön, man könnte es ausdiskutieren, oder, es wäre fair, sie würde sagen: Sandra, ich will nix mehr mit dir zu tun haben. Dann weiss ich, woran ich bin bin.

Beispiel 2: Md. N. : Früher mal trafen wir uns fast jede Woche mindestens einmal. Aber irgendwie hat sich das ganze in eine Richtung entwickelt, die für beide nicht gut war. So gab es einen sehr grossen Abstand zwischen ihr und mir. Auch sie meldete sich nicht mehr, und war für mich fast unabkömmlich. Nun, jetzt, nach einer sehr langen Pause, hab ich mich mal wieder versucht, bei ihr zu melden. Ich konnte sie nun, obwohl ich davon überzeugt war, das sie nein sagen wird, dafür gewinnen, mit mir nach BLN zu fahren, und ihr Auto für die Fahrt mit den 1000000000000 Sachen von mir vollzuladen. Das ist natürlich sehr erfreulich.

Beispiel 3: Md. S. : Sie ist, was sie ist, nämlich in erster Linie mal meine Vorgesetze. Eine echt gute Chefin, um nicht zu sagen, die beste, die ich je hatte! Nun, sagen wirs: es ist im Prinzip die beste, die ich je hatte. Es gibt immer Irgendwas, was man anders oder besser machen kann. Das ist klar. Aber sie ist sehr Menschlich, und dennoch auf ihre Weise streng. Auch wenn sie mehrheitllich mit sich selbst streng ist, und nicht so sehr gegenüber mir, oder uns (den Angestellten). Bei ihr bin ich, oder besser, war ich mir nie sicher, wo ich eigentlich stehe. Ich habe natürlich immer gedacht: gut, sie ist meine Chefin, es ist nicht wichtig. Ich bin Froh, das ich für sie Arbeiten darf, und das sie mich noch immer beschäftigt. Auch, das sie mir meine Fehler vergibt, und nicht nachträgt, ist schon sehr viel Wert! Ich mag sie echt. Als ich am 25. März nach BLN ging, fragte ich sie sehr spontan, ob sie vllt. ne Möglichkeit kennen würde, wie meine Pflanze Wasser bekäme, und meine Post aus dem Postkasten rauskommt. Und sie meinte: Mach ich! Das war echt toll, und alles andere, als selbstverständlich! Die Grösste Überraschung kam jedoch, als ich zurück kam: Sie hatte nämlich die Post gar nach “Spam”, “Briefen” und “Zeitschriften” sortiert. Wow! Echt eine nette Überraschung! Ich werd ihr heute zum Dank eine Flasche sehr leckeren Wein überreichen.

So viel dazu :)

Schweizerisch für Deutsche, Lektion 1. -> Im nächsten Eintrag, da es mehr Sinn macht.

Kopfschmerzen

{lang: 'de'}

Warum hab ich Kopfschmerzen? Nicht das erste mal! Aber nur in der Schweiz. Weshalb das? Warum hab ich diese Verspannungen hier? Warum hab ich sie aber nicht in Berlin? Nun, ich werds wohl nicht wirklich rauskriegen. Sicher ist nur, es wird Zeit, das es Samsag, 8. April wird.. Denn dann.. endlich kann ich nach Berlin! Ich freu mich!

Ich wünsch euch allen gute Träumen. Ich muss morgen sehr früh raus, auch wenn ich das überhaupt nicht gut finde. Naja.. Hm, werde das wohl nachher noch per SMS rasch erledigen, weil ich mag eigentlich wirklich nicht um 8 aufstehen.. So früh *schauder*…

mal sehn.

Auflösung

{lang: 'de'}

Alle Wettbewerbe, die es je gab, werden hier aufgelöst.. eh, natürlich nur die, von meiner Seite..

So, die Antwort zu diesem Beitrag:

PICT0969

ist: (war wirklich schwer!) Legosteine!

Und dieser Wettbewerb:

wo ist das

Wo ist das? In Berlin-Charlottenburg, am Liezensee, im Park hinter dem Roten Haus. (Medienhaus?)

Richtig gelöst wurde keins der beiden. Schade. Aber es war verdammt schwer! Damit sind diese Wettbewerbe geschlossen. Mitmachen kann man nicht mehr. Danke eurer Teilnahme. In Zukunft wirds etwas einfacher.