Archiv für 18. März 2006

Der Ultimo-Vergleich.

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Da ist er, der ultimative Bellach-Berlin Vergleich:
Einwohner
Bellach 5’159 Berlin ca. 4 Mio
Buslinien
Bellach 2 Berlin wohl weit über 200
Ubahnlinien
Bellach 0 Berlin 9
Sbahnlininen
Bellach 1 Berlin 50 (?)
Umfang der Tarifzone
Bellach 3 KM Berlin 36 KM
Preis für eine einfache Fahrt (BUS/BAHN) (1-2 Zone / AB)
Bellach 2 Euro Berlin 2,10 Euro
Preis für gleichweite Strecke
Bellach-Bern (ca. 36 KM) 13 Euro Berlin: (S-Bahn-Kreis: 35,99 KM (weil man nicht ganz rum fahren darf) 2,10 Euro
Dichtester Takt
Bellach alle 15 Min. Berlin alle 90 sec.
Eine Stunde Inet im Internet-Caffee (exkl. Getränke)
Bellach ca. 5 Euro Berlin 40ct-1Euro
Miete für 50qm Sanierte Altbauwohnung
Bellach 900 Euro/Mt. (wohl eher mehr) Berlin ca. 400 Euro/Mt.
Anlzahl Mc Donalds
Bellach (1) (befindet sich in Zuchwil) Berlin 20-50(?)

Weitere Zahlen werden folgen…

Mach mal Fondue…

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Meine Mitbewohner haben mich aufgefordert, mal ein lecker Schweizer Fondue zu machen… Und wie so was in Berlin geht, ist schon ne eigene Geschichte wert!

Nun, natürlich hat es dank euch in meinem Koffer ein Fondue gehabt.. Doch das ass ich gleich, weil ich sooo hunger hatte. Darum, und vorallem, weil die Leute hier, die mir das Zimmer stellen, mich indirekt gebeten haben, ein Käse-Fondue nach originalem Rezept zu machen.

Tja, ich dachte, ok, dass kann ich doch machen. Was ich natürlich schon geahnt hab, wurde dann Realität. Nämlich: Wo bekommt man alles, was man braucht?

Ich mein in der Schweiz gibt es zum einen viele Fertigmischungen, die ich natürlich für Gäste nie Kochen würde, und an jeder Käseteke erhält man eine “Hausmischung”, die oftmals recht gut sind. Das dies hier nicht so ist, war mir schon klar.

Doch wie schwer es werden würde, hab ich dann doch nicht erwartet.

Ich dachte, KDW am Wittenberger Platz sollte so was doch haben, also ein echtes Fonduepfännchen aus Keramik(?) und einen passenden Untersatz. Doch leider hatte es dort nur ein extrem teureres aus Keramik, und die anderen waren aus Guss. Und mir kommt es im Traum nicht in den Sinn, in einem Gusspfännchen ein Käsefundue zu machen. Nicht nur, das die Gusspfännchen viel zu schwer sind, sie eignen sich meiner Meinung nach einfach nicht.

Und 60.- (SIC) Euro alleine für das Pfännchen mochte ich dann doch nicht ausgeben, also ging ich in den Wertheim, der sich ja am Kurfürstendamm befindet. Da fand ich dann ein Set, so wie es bei uns in der Schweiz verkauft würde. Nämlich Pfännchen, untersatz und Gabeln. Und dies zu 49,99 Euro. Das war dann ein Preis, den ich mit mir vereinbaren konnte. Zwar gibt es in der Schweiz durchaus Sets, die günstiger sind, aber in der Schweiz gehört so was ja auch zum Standartsortiments jedes besseren Supermarkts.

Dann aber gings erst richtig Los. Zum glück hatte Wertheim eine Käseteke, die einigermassen was an Käse bot, die ich brauchte. Ich habe es mir relativ einfach gemacht: Nämlich eine Freiburger Mischung. Das konnte man mir an dieser Käseteke sogar machen.

Der Weisswein war die nächste Herausforderung. Da ich mich überhaupt nicht mit Weinen auskenne, dachte ich, nehme ich einfach den günstigsten. Es braucht ja einen richtig sauren Wein dafür. Naja, es ist kein Schweizer Weisswein, den ich sehr gerne dafür genommen hätte, sondern ein Italienischer, weil sie keinen Schweizer Weisswein hatten.

Weiter gings mit der Suche nach den Utensilien wie Knoblauch und Pfeffer. Das war kein Problem. Auch Kirsch war zu finden. Die grosse Herausforderung kam dann mit dem MAIZENA, was nichts anderes als reine Maisstärke ist. Das nämlich fand ich nicht, rsp. erst dann viiiel viiel später in einem anderen Geschäft. Im EDEKA hatten sie so was. Es hiess zwar nicht MAIZENA war aber reine Maisstärke.

So muss ich heute nur noch das Brot kaufen, was hier kein Problem darstellen dürfte und dann morgen Kochen.. Morgen wird gekocht. :)

Wie das ausgeht, erfährt ihr natürlich auf diesem Sender. *lach*

Warum Berlin?

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Die Frage aller Fragen, nach dem Leben in Berlin, dem Universum um Berlin und dem ganzen Rest.

Hier nun die drei Antworten auf die drei häufigen Fragen:

Warum kommst(- gehst) du nach Berlin?
- Weil Berlin die geilste Stadt -der Welt ist-.. (ich soll ned übertreiben, sagt man mir.. stimmt..) Des Universums ist

Was gefällt dir an Berlin?
- Ach, die Leute sind ziemlich offen, haben einen geilen Dialekt, und wenn man hinter die schmollende Fassade guckt, sind sie ein nettes Volk. Ich mag sie jedenfalls, auch wenn sie manchmal arg unfreundlich sind.. Aussen hart, und innen Weich.. ne?

Warum geht jemand in ein Land mit 16% Arbeitslosen?
- Weil ich Arbeitsplätze schaffen will, und ich an Deutschland glaube.

Icke glob, Berlin is jut, jut für micke und jut für dicke.

Die Nachteile des Erfolgs

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Der Herr Leu hat ein wichtiges Thema aufgegriffen, nämlich die Leserschaft einer Webseite wie seine oder meine. Die wenigsten kümmert es wohl, dass diese Form von Webseite Blog genannt wird. Und nur die allerwenigsten Leser sind “aktiv”, sprich, hinterlassen einen Kommentar. Das ist auch gar nicht so wahnsinnig schlimm.

Leumund schreibt:

Heute will ich ja gar nicht übers Bloggen schreiben, sondern über einen ganz anderen Aspekt. Die Leser! Manchmal kommt man sich vor, wie nur von Bloggern für Blogger geschrieben wird.

und ein paar Sätze später:

Und gelesen wurde mein Blog von Lesern. Hundskommunen Lesern, die weder selber bloggten, noch irgendwann mal einen Kommentar hinterliessen. Und diese Leser, so hoff ich mal gibt es heute noch immer. Und so sprechen wir doch einmal von der Lesern, und wieviele Leser in der Schweiz denn über Blogs erreichbar sind.

Ich möchte hier nun nicht alles, was Herr Leu in seinem sehr interessannten Artikel geschrieben hat, wiedergeben. Aber dieses Zitat von ihm stimmt natürlich für mich auch:

Oder schon mal versucht 150 Leute an einen bestimmten Ort zu locken und denen dort irgendwelche mickrigen Texte voller Rechtschreibe und Kommafehler vorzustellen? Ich denk das wird happig!

Da es bei mir in zwischen aber erheblich mehr als 150 Leser pro Tag sind, erhalte ich immer öfter Krittik für die “Zumutung” an den Lesern mit den mindestens 1000 Schreib- und Gramatikfehler in meinen Beiträgen. Denn warscheinlich erwarten meine ca. 5000 Leser pro Tag, die mein Geschreibsel über eine der vielen Newsaggre…blabla (zb. Blogbox oder ähnliche Dienste) lesen, oder direkt hier, dass nun mein Geschreibsel auf einmal korrekt, und ohne Fehler daher kommt.

Das geht aber leider gar nicht, und zwar ganz einfach deshalb nicht: Auch wenn ich hier jemals 10.000 Besucher pro Tag hätte, und es 100.000 Leser wären, kann ich mir es nicht leisten, jemand nur dafür einzustellen, mir Rechtschreibung und Grammatik so beizubringen, das es einigermassen korrekt wäre. Dafür müsste ich mit meiner Webseite ja richitges Geld verdienen. Meine Webseite ist allerdings WERBEFREI und deshalb nur etwas, was mich viel Geld kostet, und überhaupt keins bringt. (nicht das Google Adsense auch nur das geringste bringen würde)

Darum liebe Leser: Ich kann nicht anders. Es ist mir nicht Möglich, anders zu schreiben, als das, was ich tue. Tut mir leid, das ich euren Ansprüchen nicht gewachsen bin. Ich würde ja gerne. Aber selbst wenn ich ein Text in einem Word schreiben würde, das ein Teil der Fehler dann sehen würde, wäre es immer noch nicht besser. Ich bin halt, wie ich bin, und dazu gehört nunmal auch meine Rechtschreibeschwäche. Wenn ihr meine Inhalte interesannt oder Spannend oder Informierend findet, müsst ihr in absehbarer Zeit damit leben, das diese voller Rechtschreibe- und Grammatikfehler ist.

Um jeden darauf aufmerksam zu machen, das dies nun eine Seite ist, die überhaupt nichts mit Rechtschreibekorrektheit zu tun hat (es steht zwar seit jeher im Impressum, aber wozu lesen?) stehts im Untertitel!

Diese Seite ist per SOFORT und bis auf WEITERES eine RECHTSCHREIBE-FREI-ZONE.

Wer damit nicht umgehen kann, naja… soll halt was spenden, damit meine Schwäche behoben werden kann…

In diesem Sinne.

10 Mülltonnen..

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Erstmalig musste ich meinen Müll raustragen. Ich mein, wir haben auch zwei Mülltonen vor dem Haus gehabt, damals, in der Schweiz. Doch da kam in beide das selbe rein, nämlich eine sauteure KEBAG Tüte, die dann entweder 16, 30, 60, oder 110 Liter fassen konnte. Da rein wiederum tat man nur, was nötig war, also kein Glas, kein Kompost und schon gar kein Altpapier oder Karton. Papier wurde so ca. alle 6 Wochen mal gesammelt, und zwar in dem man eine saubere und reine Tonne vor dem Haus vorfand, mit einem blauen riesengrossen, kaum zu übersehenden Schild: PAPIER. Für den Kompost gabs eine grüne Tonne die riesengross angeschrieben war mit KOMPOST. Es stand so gar, was man explizit nicht hineinwerfen rsp. hineinwerfen darf. Doch hier… das ist ja kompliziert.. Ne gelbe Tonne.. steht nix drauf, schaut aber so aus, als könnte man da PE-Flaschen reinwerfen. Dann so 4-5 schwarze kleine, wo auch nix draufsteht, und ich nicht so richtig weiss, wozu die sein sollen, dann ne grüne mit nem gelben Deckel (für Kompost?) und noch andere. Auf der einen Stand “Restmüll”. Das war ja noch klar, was das is. Doch, so ganz auch nicht. Irgendwie haben die hier keine Speziellen “Säcke” für das.. also einfach rein damit? Ich weiss es nicht. Naja, am schluss hab ich mich dazu überwunden, meine Alditüte mit meinem Müll drinne in irgend einer der Tonnen zu werfen, weil mir nicht so ganz klar war, wie das funktionierte, und die Tonne mit dem Restmüll schon überquoll.. Vllt. hab ich nun was falsches gemacht, aber was solls.. Anschreiben wäre doch auch was, ne?

Berlin Hauptstadt der DDR

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Unglaublich, was ich da gefunden hab.. ein Buch… wow.. und zwar das Buch, welches wohl vor der Wende jeder Tourist brauchte, der die Hauptstadt Berlin besuchen wollte.

Das Buch:

Seite Eins:

VEB Toruist Verlag Berlin/Leipzig, DDR, 1979

Ein paar zusammenhangslose Auszüge davon:

Karl-Marx-Allee. Die am Alexanderplatz beginnende Karl-Marx-Alleeerstreckt sich zwei Kilometer ostwärts bis zum Frankfurter Tor, um dann weitere drei Kilometer bis zum Bahnhof Lichtenberg als Frankfurter Allee ostwärts zu verlaufen.

Ein Foto von einem Plattenbau mit dem Lenin davor und der Bildunterschrift: Leninplatz

Die S und U Bahnkarte von der Hauptstadt der DDR ist besonders interesannt..

Zb: Marx-Engels-Platz (S)
oder: Marchlewskistrasse (U)
Auch: Thälmannplatz (U)

(alle drei heissen heute anders)

Ich werde dann mal ein paar Fotokopien des Buches hier reinstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das (C) von damals noch gilt.