Archiv für 30. April 2007

Wir sind das Volk! Ein offener Brief an die Bundesregierung von Deutschland

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Wer zahlt die Steuern?

-> Wir sind das Volk!

Wer sorgt durch seine Arbeit dafür, dass alles funktioniert?

-> Wir sind das Volk!

Wer ist der Konsument, und kauft ein?

-> Wir sind das Volk!

Sehr geeherter Herr Bundespräsident,

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

Sehr geehrte Abgeordnete und Gewählte,

Heute ist ein besonderer Tag. Es ist der 1. May. Tag der Arbeit. Heute errinnere ich Sie daran, dass nicht der Wirtschaftsboss mit 10 Millionen im Koffer die Wirtschaft am leben hält. Nicht der Vorstandsvorsitzender der Siemens, auch nicht Herr Ackermann, sondern wir, wir sind das Volk!

Nicht der Scheff von Aldi, nicht der Boss von Lidl, nicht der Vorstand von Benz oder Telekom sind die Wirtschaft. Sie sind nur ein kleiner Bruchteil! Und ohne das Volk sind sie gar nichts. Ohne Konsumation keine Wirtschaft, ohne Wirtschaft kein Wohlstand.

Deshalb liegt es mir am Herzen, ihnen mitzuteilen, dass Sie endlich einsehen sollten, wer sie wählt, wer ihr Gehalt zahlt, und wer die Wirtschaft ist! Es ist das Volk.

-> Wir sind das Volk!

Sehr geehrte Damen und Herren:

Es wird Zeit, dem Volk seine Stimme zurückzugeben. Es wird Zeit für direkte Demokratie. Denn das Volk ist der Nerv dieses Landes! Was nutz ihnen ein Parlament ohne Volk?

Nichts!

In diesem Sinne erwarte ich von dieser Regierung zum Ersten May ein Überdenken ihrer Politik. Für mehr Soziale Gerechtigkeit und weniger Wirtschaftseinfluss!

Mit freundlichen Grüssen

Sandra-Lia Infanger, Bürgerin der Schweiz, Bewohnerin von Berlin.

Markt ade! Das wars dann mit Demokratie und Volkswohlstand!

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Die Marktwirtschaft war ein Erfolg. Sie war es, solange Firmen auf dem Markt mit Waren handelten. Jetzt sind die Firmen selbst zur Ware geworden. Das verändert die Lage grundsätzlich.

Beispiel ABN Amro:
Die Bank wird zurzeit für gut 120 Milliarden Franken übernommen, weil ihre Eigenkapitalrendite mit 21 Prozent zu tief ist. «Von nun an», jubelte das «Wall Street Journal», «werden es sich die Manager zweimal überlegen, bevor sie die Wünsche der Investoren missachten.»

Damit ist klar:
25 Prozent Rendite sind das Minimum. Nicht erst in drei Jahren, sondern schon im nächsten Quartal. Wie schafft man das? Man lagert Jobs in Billiglohnländer aus und setzt die Lieferanten unter Druck. Und man erhöht die Preise. Die Konkurrenz zu unterbieten, liegt nicht drin. Bis diese Strategie aufgeht, ist man längst zum Übernahmeopfer geworden.

Die Drohung von Übernahmen wirkt wie ein Preis- oder Margenkartell, das durch jede Fusion noch verstärkt wird – wieder ein Konkurrent weniger. Eine weitere Rückkoppelung kommt hinzu: Die hohen Profite läppern sich zu den Milliarden zusammen, mit denen die nächsten Fusionen finanziert werden.

Die Marktwirtschaft – die einst Wohlstand für alle schuf – ist in Gefahr – genau wie eine andere wichtige Institution: Ist Demokratie noch möglich in einem System, bei dem alle Macht bei den Multimillionären liegt?

Wann werden die Fehler im Mac OS 10.4.9 endlich behoben?

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Gravierende Fehler sind seit dem 10.4.9 eingeschlichen. Noch bis zum 10.4.8 war dies so gut wie nie, oder gar nie passiert:

-> Der Mauszeiger friert ein, und man hat den Eindruck von einem Systemabsturz

Zum Glück kommts nicht so weit. Aber, auch wenn man mitten am Schreiben ist, kann es sein, das plötzlich für mehrere Sekunden überhaupt nichts mehr geht. Dieses Problem beobachteten wir sowohl auf Intel Macs wie auch auf PPC. Es spielt des weiteren auch überhaupt keine Rolle, ob es auf einem G3, G4 oder G5 läuft. Intel Core solo oder Duo is auch egal.

Das Einfrieren ist ein klares Indiz dafür, das irgendwo in der Programmierrutine etwas falsch ist. Warscheinlich die Speicherverwaltung.

Da Mac OS 10.4.9 über einen Speicherschutz verfügt, stürtz er nicht ganz ab.

Dennoch ist es absolut unvorhersehbar, wann es passiert. So kann durchaus ein teil des Textes verloren gehn, da ihn der Prozessor aufgrund der Endlosschlaufe nicht mitkriegt.

Wir fragen uns nun: WANN BITTE behebt APPLE dieses IHNEN BEKANNTE Problem?

Aber ja, da sieht man wieder, die Prioritäten liegen ja heute nicht mehr auf Qualität!

Wers glaubt: Säumige Prämienzahler: Lösung bis Mitte Jahr

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Für jene 120 000 Menschen, die ihre Krankenkassenprämien nicht bezahlt und deshalb den Versicherungsschutz verloren haben, soll bis Mitte Jahr eine Lösung gefunden werden.

Die nationalrätliche Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK) hat mit Stichentscheid von Präsident Pierre Triponez (FDP/BE) beschlossen, den Bundesrat mit der Problemlösung zu betrauen und auf eine zeitraubende Gesetzesrevision zu verzichten, wie die Parlamentsdienste am Freitag mitteilten.

Gemäss einer Umfrage der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektoren (GDK) haben auf Grund des Artikels 64a des Krankenversicherungsgesetzes (KVG) hochgerechnet 120 000 Personen die Spitalrechnungen nicht mehr bezahlt. Das hält die GDK, aber auch die SGK für einen unhaltbaren Zustand.

Seit dem 1. Januar 2006 müssen säumige Prämienzahlerinnen und- zahler rascher damit rechnen, dass die Krankenkasse ihre Behandlung nicht mehr bezahlt. Die SGK hat sich zum zweiten Mal dieses Problems angenommen und entschieden, dass Massnahmen auf Verordnungsebene zielführender seien als eine KVG-Revision.

Gemäss KVG melden die Kassen die säumigen Zahlerinnen und Zahler der zuständigen kantonalen Stelle. Wie die Leistungen dann bezahlt werden, ist von Kanton zu Kanton unterschiedlich. Die Spitäler wehren sich dagegen, das Inkasso ausstehender Zahlungen selber betreiben zu müssen.

Recht so: Demonstranten erklimmen den Reichstag

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An der Fasade des Gebäudes wurde ein Protestplakat enthüllt. Drinnen sprangen zwei Demonstranten von der Tribüne für die Zuschauer ins Plenum, andere warfen Flugblätter. Die laufende Sitzung wurde abgebrochen – allerdings aus einem anderen Grund.

Nach spektakulären Protesten während einer Bundestagsdebatte sind mehrere Demonstranten im Reichstag festgenommen worden. Vom Dach des Berliner Parlaments aus entrollten sie ein Transparent mit der Aufschrift “Der deutschen Wirtschaft” – in Anspielung auf die Widmung über dem Hauptportal “Dem deutschen Volke”. Andere entrollten zudem im Plenum auf der Zuschauertribüne ein Transparent mit der Aufschrift “Die Wünsche der Wirtschaft sind unantastbar” und warfen Flugblätter.Zwei der Demonstranten kletterten sogar über die Brüstung und sprangen aus zwei bis drei Metern Höhe in den Saal hinab, von wo sie von Saaldienern abgeführt wurden. Sie wurden von der Bundestagspolizei festgenommen und vernommen. Die Bundestagsverwaltung hatte zunächst keine Informationen darüber, wer die Demonstranten sind oder welcher Gruppe sie angehören.

Die Sitzung wurde kurze Zeit später abgebrochen – jedoch nicht wegen der Protestaktion, sondern weil das Parlament wegen zu weniger Abgeordneter nicht beschlussfähig war. Auf Antrag der FDP sollte Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zur Debatte über die Kinderbetreuung zitiert werden. Mit Abstimmung per “Hammelsprung” wurde der Antrag zwar abgelehnt, aber gleichzeitig auch die Beschlussunfähigkeit des Parlaments festgestellt.Wenn das Ergebnis einer Abstimmung trotz Gegenprobe unklar ist, müssen alle anwesenden Abgeordneten zum “Hammelsprung” den Saal verlassen. Bei der Rückkehr in den Saal wird gezählt, wie viele ihn durch die Ja-, die Nein- oder die Enthaltungstüre betreten. Da nur 268 Abgeordnete anwesend waren, erklärte Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse das Parlament für nicht beschlussfähig. Es hätten mindestens 300 Abgeordnete anwesend sein müssen. Die Sitzung wurde beendet.

Wir sagen: Recht so! Wehrt euch gegen diesen Rechtlosen Staat!

Geschenk für Moritz Leuenberger

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Bevors irgendwelche Gerüchte gibt: einfach so, weil er jetzt auch Blogger is, dachte ich, er sollte ein kleines Tarigeschenk erhalten!

Dieses Bild soll dir die nötige Kühle für einen heissen Sommer bringen, werter Moritz :)

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