Archiv für 6. April 2007

Düstere Zeiten für die Schweiz

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Auch die Schweiz muss wegen den steigenden Temperaturen mit drastischen Umweltveränderungen rechnen. Die UNO- Experten rechnen mit mehr Hitze und Dürre im Alpenraum.

Wie der WWF schreibt, rechnen die Experten des UNO-Klimarates IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) für die Schweiz mit einer Ausdehnung der immergrünen Pflanzenwelt auf Kosten der heimischen Flora. Die alpine Vegetation werde sich in immer grössere Höhen zurückziehen. Gewächse, die eher in Gipfelbereichen anzutreffen sind, dürften gar ganz verschwinden.

Schwindende Gletscher

Die steigenden Temperaturen lassen nicht nur die Eisflächen der Polkappen, sondern auch die alpine Gletscherwelt schrumpfen. Kleinere Gletscher dürften verschwinden, die Grossen bis 2050 um 30 bis 70 Prozent wegschmelzen.

Im Rückzugsgebiet der Gletscher dürften sich grössere Seen bilden. Diese bergen wegen des instabilen Untergrundes ein erhöhtes Ausbruchs- und Überschwemmungsrisiko.

Ein Bespiel für diese Entwicklung dürfte der seit 1998 um 700 Meter zurückgegangene Triftgletscher im Sustengebiet sein, an dessen Stirnseite ein See entstanden ist. Durch einen Gletscherabbruch könnte sich eine Flutwelle ins Tal ergiessen und dort Menschen bedrohen.

Noch weniger Schnee

Zunehmen dürfte in mittleren Lagen die schneefreie Zeit anbrechen. Der IPCC rechne mit 50 zusätzlichen Tagen ohne Schnee, schreibt der WWF. Aber auch in den Flüssen hat die Erwärmung Folgen. Einen Vorgeschmack boten die Wintermonate mit ausserordentlich geringen Schneemengen bis in hohe Lagen.

Hier ist vor allem der Wintertourismus betroffen. In den mittleren Lagen kann die weisse Pracht künftig auch mit Schneekanonen nicht mehr hingezaubert werden.

Folgen hat der Temperaturanstieg auch auf das Leben in den Gewässern. So dürften sich in der Rhone anstatt den bisherigen Arten vermehrt Fische und wirbellose Tiere tummeln, die bisher in wärmeren Gewässern heimisch waren. Erste Vorboten könnten die kleinen Quallen im Neuenburgersee gewesen sein, die im Sommer 2003 auftauchten.

Ähnliche Prognosen für die Auswirkungen hatte auch das Beratende Organ für Fragen der Klimaänderung (OcCC) des Bundes Mitte März präsentiert. Diese rechnen bis Mitte des Jahrhunderts mit einem Amstieg der Temperaturen zwischen zwei und drei Grad.

Am Dienstag sollen die konkreten Auswirkungen des Klimwandels auf den Alpenraum von den Klima-Experten in Genf ausführlich vorgestellt werden.

Tierrechtler beklagt extreme Tierquälerei

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Der Nürtinger Tierrechtler Albrecht erhebt nach der ersten Trennung Knuts von Ziehvater Dörflein schwere Vorwürfe gegen den Berliner Zoo. An den Osterfeiertagen werden dort täglich bis zu 40.000 Knut-Fans erwartet.

Eisbärbaby Knut: Tierrechtler beklagt extreme Tierquälerei Berlin – Der Ansturm bei Eisbärbaby Knut nimmt immer größere Ausmaße an. In den ersten zwei Wochen nach der Weltpremiere im Zoologischen Garten in Berlin besuchten 170.000 Menschen das Jungtier. An den Osterfeiertagen erwartet der Zoo täglich bis zu 40.000 Knut-Fans. “Doch im Vordergrund steht ganz klar die Gesundheit von Knut”, sagte Zoologe Heiner Klös . Er reagierte damit auf Angriffe des Nürtinger Tierrechtlers Frank Albrecht. Dieser sprach von “heuchlerischer Gaffgier und doppelmoralischer Tierliebe”. Albrecht warf dem Zoo nach der ersten tageweisen Trennung Knuts von Ziehvater Thomas Dörflein außerdem “extreme Tierquälerei” vor.

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Nach 118 Tagen, in denen Dörflein den von Knuts Mutter verstoßenen Bärennachwuchs mit Handaufzucht aufgepäppelt hatte, ließ der Zoo den Bären von Dienstag an öffentlich erstmals ohne seinen Pfleger auftreten. Diese Maßnahme nannte Albrecht eine “zu frühe, zu extreme und total unnatürliche Trennung”. Nach seinen Angaben könne dies “im Extremfall zu Nahrungsverweigerung, dann zum Hungertod oder zu gefährlichen Krankheiten” führen. In Freiheit erfolge die Trennung von der Eisbärenmutter erst zwei Jahre nach der Geburt.

Zoo: Dörflein war jederzeit erreichbar

Zoologe Heiner Klös sagte, Knut habe “keinerlei Besorgnis erregende Auffälligkeiten gezeigt”, als Dörflein nicht bei ihm war. “Er hat ihn gesucht, etwa, wie jedes Kind am 1. Tag in der Schule Kullertränchen fließen lässt.” Laut Klös ist dafür gesorgt worden, dass Ziehvater Dörflein im Notfall “jederzeit binnen weniger Minuten bei dem Tier gewesen wäre”. Klös sagte: “Dörflein hat auch abends mehrmals die Nase im Zoo hereingesteckt und nachgesehen, es war aber alles in Ordnung.”

Währenddessen bereitete sich der Zoo zu Ostern organisatorisch auf eine Steigerung des Ansturms vor. Um den unausweichlichen Stau beim Andrang von täglich 40.000 Menschen zu verhindern, sollen Sicherheitskräfte die Besucher wie im Kreisverkehr am Bärenfelsen lenken. Damit alle gute Sicht erhalten, sollen andere Besucher nach jeweils 15 Minuten nachrücken können. Den Hochrechnungen zufolge werden bis Ostermontag deutlich mehr als 300.000 Menschen Knut “live” gesehen haben. (tso/dpa)

Wenn man vor lauter Sorgen nicht schlafen kann

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Naja, fast jeden Monat hab ich das selbe, nämlich kein Geld. Das Problem wäre etwas kleiner, wenn die BEKB Solothurn nicht immer meint, sie müsse über mein Budget regieren. Tut sie aber leider. Was mich wohl dazu führt, dass ich in Zukunft nicht mehr mit dieser Bank zusammenarbeiten will. Denn ich kann momentan nicht auf mein Geld verzichten. Ich brauchs einfach. Es ist ja schon so viel zu wenig.

So kommt es auch, dass ich diese Nacht kaum geschlafen habe, und schon seit 6 Uhr wach im Bett lieg, weil ich mir einmal mehr den Kopf darüber zerbrech, wie ich diesen Monat durchstehen soll, so fast; oder wenn die BEKB wieder mal ihr krankes Spiel spielt, sogar ganz ohne Geld lebe.

Diese Misäre ist nun seit Dezember. Erholen könnte ich mich nur, wenn ich nicht dauernd auf gewisse Ämter mit vorkrieglichen Entuiasmus müsste. Sprich, wenn die endlich es schaffen würden, mir einfach meine Post nach Deutschland zu senden.

Tja, aber leider will ja niemand in der Schweiz, das ich endlich meinen Balast in der Schweiz abbrechen kann. Alle wollen, dass ich mich in dem Land, wo ich mich nicht wirklich wohl fühle, aufhalten muss.

Klar, es ist nicht so, das mir Bellach nicht gefallen würde, aber Berlin ist halt einfach toller. Es ist halt einfach so, dass ich da zu hause sein möchte. Aber nicht so richtig darf. Offenbar, und dies vorallem dadurch, das ich überhaupt nie richtig Glück hab, sonder nur all zu oft Pech, muss ich immer wieder vor fast unüberwindbare Aufgaben gestellt werden.

VERDAMMT NOCH MAL, es ist GENUG! Ich will jetzt hier leben! UND ICH BEWEISE ES SEIT UEBER 400 Tagen! Und wäre nicht da dieses doofe, kranke Bünzligedönzeland, das meint, mir Vorschriften machen zu müssen, WO ich mein Leben verbringe, wäre auch alles in bester Ordnung!

Aber ja.. Es liegt halt auch daran, das ich nicht einfach mal was schaffen kann. Ich schaffs ja noch nicht mal, anständige Fotos zu machen. Ich meine, solche, mit denen ich Geld verdienen könnte. Naja, so ist das halt.

Ich bin wohl einfach zu dumm. Tja, kann ich nur hoffen, dass ich diese Scheisswelt nicht mehr lange ertragen muss. Eine Welt, auf der Geld alles ist, und alles andere nichts mehr zählt, kann ich nähmlich gerne verzichten!

BVG zockt Fahrgäste ab

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Seit gestern sind die Fahrpreise der BVG und der S Bahn Berlin angehoben worden. Und dies natürlich ohne jede Gegenleistung. Züge sehen genau so schmutzig und versprait aus. Auch die Scheiben bleiben weiterhin zerkratzt. Also alles für die Katze? Nein, natürlich nicht! Das Geld soll genuzt werden, um die U Bahn endlich auf Dieselbus umzustellen, und den Unsinn von einem Takt unter 1h pro Richtung aufzuhören.

In Zukunft sollen dann natürlich umweltfreundlich, so Nekar, alle Strassenbahnen durch Busse ersetz werden, und dessen Fahrpläne den Bedürfnisen angepasst werden. Sprich, auf der heutige M1 in Zukunft noch einen konfortablen 120 Minuten Takt. Auch die U55, die jetzt mit teuren Steuergeldern gepflastert wird, ist bald nur noch geschichte.

Darum muss man die Preise erhöhen, damit man das Netz anpassen kann, und die unglaubliche Verschwendung von Atom/Windkraftstrom durch die ökologische Nutzung von Diesel ersetzen kann. Schliesslich muss ja Berlin das Soll an Co2 erfüllen.

Wir meinen: Wozu braucht Berlin überhaupt ein Netz? Stellt doch jedem ein Auto, dann ist das Problem gelöst!