Archiv für 30. April 2008

Die Aufgabe (Teil 5 – Ende der Geschichte)

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© 2002, 2006 Roland Bathon, keine unerlaubte Vervielfältigung oder Verbreitung; Guillome Blanchard, hier verwendet unter den Lizenzen GFDL und Creative Commons

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Santon war stolz auf seinen Posten als Wächter ihrer kaiserlichen Majestät hier am Grenzpass zu diesem barbarischen Pack, das immer noch nicht deren Eigenschaft als rechtmäßige Herrscherin der Welt begriffen hatte. Ihre Legionen würde es ihnen noch einschärfen eines nicht allzu fernen Tages, dessen war sich Santon gewiss. Und er hatte es sogar schon zum Truppführer geschafft, hier am wichtigsten Durchgangsposten hoch über den Dächern seiner Heimatstadt Orenaja. Seine Eltern waren mit Recht stolz auf ihn. Ohne jede Spur von Adel in seinem Stammbaum und ohne Beziehungen zu zumindest vor Ort mächtigen Kreisen hatte er es so weit geschafft. Eine echte Seltenheit. Seine Leute fertigten gerade Reisende in beiden Richtungen ab, nachdem sie in den vergangenen beiden Tagen weiter unten kontrolliert hatten, dass niemand ´vom Weg zum kaiserlichen Zoll abkam´, wie er es immer für sich nannte.

Ein Bote kam von unten im Galopp auf der Kaiserstraße angeritten. Sein Pferd schnaufte merklich durch die Anstengung infolge des steilen Anstiegs hier zum Grenzpass. Santon hatte ihn schon vor einer halben Stunde das erste mal als kleinen Punkt unten im Tal erspäht, doch es dauerte lange, bis ein Reisender von dort über die vielen Windungen der Straße den Pass erreichte. Auch waren viele
Fuhrwerke unterwegs und immer wieder musste sich der Bote zwischen diesen und einem teilweise steilen Abhang hindurchquetschen, obwohl die Straße stellenweise nur wenig breiter als die Fuhrwerke war. Schließlich kam der Bote am Grenzpass an und salutierte vor Santon. Santon, noch relativ frisch befördert, genoss den Respekt, den alle vor kaiserlichen Truppführern zeigten und grüßte stramm zurück mit dem traditionellen Gruß kaiserlicher Krieger. Der Bote überreichte ihm eine Schriftrolle mit Anweisungen, salutierte erneut und auf ein kleines erlaubendes Zeichen Santons hin entfernte er sich zu einem kleinen Ruheplatz, um sich nach dem anstrengenden Aufstieg einen Schluck Wasser zu gönnen.

Santon entrollte die Schriftrolle. Unglaublich. Eine Sklavin war mit Hilfe eines Wächters der Palastgarde aus der statthalterlichen Residenz entflohen. Und zum Dank für dessen Mithilfe hatte sie diesen gleich vor den Toren der Stadt mit mehreren Messerstichen um die Ecke gebracht. Man hatte ihn vor der Stadt mit Wunden im Bauch, im Herzen, im Hals und an mehreren Stellen seiner Arme und Beine gefunden. Der Befehl enthielt eine Beschreibung der Frau und eine Anordnung ihrer sofortigen Festnahme. Santon schaute auf. In der Tat erforderten die Befehle seine erhöhte Aufmerksamkeit. Die Ergreifung dieser flüchtigen Sklavin, die einen Palastwächter erst bestochen und dann getötet hatte, würde seinen Karrierechancen in der kaiserlichen Grenzlegion sehr gut tun. Entschlossen rollte er die
Schriftrolle wieder zu und ging zu seinen Kriegern, die gerade ein jüngeres Händlerpaar in Richtung Ausland abgefertigt hatten, deren Fuhrwerk nun gemächlich in das feindliche Nachbarland hineinrollte. Er würde seine Leute anspornen, ab sofort jeden noch so kleinen Winkel jedes Fuhrwerks zu durchsuchen und alle Frauen, auf die die Beschreibung so einigermaßen passte, genauestens unter
die Lupe nehmen. Er hätte sich mit Sicherheit sehr geärgert, wenn er gewusst hätte, wer da gerade als letztes abgefertigt durch seine Männer in die unerreichbaren Regionen jenseits des Machtbereichs seiner Kaiserin rollte. Bald würden Lordan und Irana wieder zu Hause sein.

Bild des Tages – Pusteblume (HD)

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Pusteblume

Eine Frage des Anstands und der Ehre

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Ich möchte heute zu was persönlichem Schreiben. Etwas, was ich ja schon seit einer Weile nicht mehr so richtig getan habe.

Nun, wie ihr alle wisst, sind C. und ich seit dem 08 April Geheiratet, und am 6 Juli steht unsere Kirchliche Hochzeit an.

Das die Eltern von C. nicht zur Standesamtlichen Traaunung kamen, fand ich schon sehr entäuschend. Immerhin heiratet hier ihr Sohn, und nicht irgend ein Fremder.

Doch jetzt, zum Sommer, wo sie doch wirklich genug Zeit gehabt hätten, schon wieder eine Absage. Sowas empfinde ich als absolut daneben! Wie können sich diese Eltern in der Öffentlichkeit überhaupt noch Eltern nennen?

Die Begründungen waren in etwa folgende:

Das ist viel zu früh!

Der Richtige Zeitpunkt für eine Heirat gibts nicht. Einige Heiraten schon nach einem Tag, und sind das ganze Leben lang zusammen, andere Heiraten erst nach zwei Jahren, und scheiden sich zwei Jahre später wieder, wiederandere heiraten gar nicht. Diese Entscheidung in Frage zu stellen, empfinde ich als GROBE Anmassung der Eltern. Ein 30 jahre alter Mann ist in meinen Augen alt genug, selbst zu wissen, wann er seiner Geliebten den Antrag machen möchte.

Und wiederum ist es den Verlobten überlassen, wann sie Heiraten. Alles andere ist Einmischung und die gewohnte Deutsche Arroganz, immer alles besser wissen zu wollen, und immer an allem rumzumeckern, und nie was gutes sehen zu wollen. (Meine Meinung!)

Das kann doch nicht angehen, das du da ne Transe heiratest!

Als erstes empfinde ich dies als persönlicher Afront gegen mich, und als zweites sind diese Menschen offensichtlich in keinster Weise aufgeklährt, noch in irgend einer Form tollerant. Weder gegenüber mir (was ich nicht erwarte) noch gegenüber ihrem eigenen Sohn (was schon zu erwarten wäre).

Hier mal eine kleine Aufklährung für ganz Dumme und alle anderen, die sich ihre Meinung auf grund von nur halben Tatsachen schliessen:

A) Die Operation liegt nunmehr 3 Jahre zurück. Seit diesem Zeitpunkt bin ich nicht mehr Transsexuell, sondern GEHEILT (Laut der Internationalen Gesundheitsorganisation)

B) Transsexuell ist weder Ansteckend noch sonst was

C) Bin ich seit drei Jahren eine JURISTISCHE und KÖRPERLICHE Frau, was mein Mann sicherlich gerne Bestätigen wird.

D) ist es SEINE Entscheidung, ob und auf was er sich einlassen will. Er hat sie offensichtlich getroffen.

Als ich bei seinen Eltern auf Besuch war, bekam ich den Eindruck, man will einen auf Heile Welt spielen. Darum als kleine Errinnerung:

DIE MENSCHEN SIND NICHT PERFEKT UND WERDEN ES NIE SEIN! WER FEHLERLOS IST, DER WERFE DEN ERSTEN STEIN!

Und, vorallem, wenn die Eltern schon so viel auf Ehre und all dieses Gedönze geben, WARUM in ALLER WELT kriegen sie dann IHREN FINGER NICHT AUS DEM ARSCH, um einfach an der Kirchlichen Traaung ihres Sohnes dabei zu sein?

Ich mein, erstens mal, geh ich davon aus, das man nur einmal Heiratet (alles andere ist eh unglaubwürdig). Zweitens, ist das ein Erreignis, das nicht alle Tage stattfindet. Und drittens ist es absolut RESPEKTLOS, wenn man nicht mal zur Trauung des eigenen Sohnes erscheint! Es ist desweiteren sogar so, das ich in zwischen davon ausgehe, das seine Eltern absolute Rabeneltern sind. Denn selbst meine Eltern, über welche ich mich schon genug oft (berechtig oder nicht, bleibt dahingestellt) geärgert habe, werden dabei sein! (Anmerkung der Redaktion: IN MEINEN AUGEN heisst, dass sie sich so verhalten, in dem Moment, wo ich es erlebe, und nicht, das es eine TATSACHE ist. Das heisst für Haarspalter: ES MUSS KEINE TATSACHE SEIN, es ist MEINE AUFFASSUNG UND MEINUNG, die durchaus auch geändert werden kann, wenn sie sich korrekt verhalten.)

Ich finds einfach nur SCHÄBIG und VERACHTENSWERT!

Falls ihr das lest: Ihr solltet euch echt was Schämen! Eure Entschuldigung indess erwarte ich, so wie euer Erscheinen! Alles andere führt mich unweigerlich dazu, euch in die Schublade mit den Restlichen Deutschen zu stecken, die immer nur rummeckern, rumzetern und rummotzen, und nicht wirklich was verändern wollen. (Eine von vielen Möglichkeiten!)

Anmerkung der Redaktion: Weder hatte C einfluss auf diesen Beitrg, noch kann er mich Kontrollieren. Er kann seine Meinung auf diesem Blog kuntun, wenn er das möchte. Er muss auch nicht meiner Meinung sein. Es ist allein meine (sic!) Meinung, und gibt nicht zwingend die von C wieder. Des weiteren ist dieser Beitrag nicht beleidigend. Sollte jemand anderer Ansicht sein, muss er nochmal über die Bücher. Am schluss sei angemerkt, das nicht ich war, die den ersten Stein warf, und jeder, der was anderes behauptet, ist ein GNADENLOSER Lügner!

Bild des Tages – Bachidylle (HD)

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War zu erwarten

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60,2% (ASLO EINE EINDEUTIGE MEHRHEIT) der Berliner haben JA zum Tempelhof gesagt. Doch, da Deutschland weder eine Demokratie noch ein Rechtsstaat ist, ist das Ergebnis in % Scheissegal, wenn nicht genug Leute Stimmen gehen. Denn im Gegensatz dessen, das in allen Demokratien der Welt heisst: Wer nicht stimmt, über den wird bestimmt, ist es in Deutschland anders:

Die nichtstimmer werden automatisch als NEINSAGER gewertet. Anders kann man das Absurde “Demokratie” Verständnis nicht auslegen.

Zitat aus einer Zeitung:

530231 Berliner haben gestern für die Offenhaltung des Flughafens Tempelhof votiert. Das sind 60,2 % der abgegeben Stimmen. Trotzdem ist der erste Volksentscheid in der Geschichte Berlins gescheitert. Denn für einen Erfolg wären 609509 (25% aller Wahlberechtigten) „Ja“-Stimmen nötig gewesen. Insgesamt stimmten 880808 Berliner ab.

Doch wie ich schon schrieb, war das ja wohl eher so was wie ne Umfrage, denn ne Echte Abstimmung.

Und schon wieder ein Beweis dafür, das Deutschland ein Entwicklungsland ist!

Bild des Tages – Violetter Frühling (HD)

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