Archiv für 31. Juli 2008

Tari Reist: Dresden

{lang: 'de'}

Endlich hats dann doch noch geklappt. Wir sind in Dresden! Oder, besser, natürlich, wir waren! An einem wunderschönen Tag, mit viel Sonne und noch mehr Wärme (32° ). Direkt bei der Ankuft wollten wir uns eine Tageskarte am Automaten holen. Da begrüsste uns ein Service-Angestellter der Dresdner Verkehrsbetriebe freundlich AM AUTOMATEN, und fragte mich, ob er uns denn Helfen durfte. Das allein gibt Dresden 50 Bonuspunkte für Service und Freundlichkeit!

So was tolles hab ich ja nun wirklich noch nie erlebt! Ich fand diese Idee einfach nur grandios, und durchaus für andere Touristische Städte wie Berlin (die ja von Service eh noch nie was gehört haben) oder Leipzig, aber auch Zürich, Bern und so weiter gerne Kopierbar!

Nun, nach dem wir dank dieser Beratung 2 Euro gespart haben für den Fahrschein, fuhren wir ins Stadtzentrum, um uns erst mal an einem Mahl zu stärken. Auch dort war der Service gut.

Später liefen wir über die Brücke zurück zur Frauenkirche und guckten uns die “wichtigen” Dresdner Kulturdenkmäler an. (Wichtig in Klammern, da dies ja je nach Geschmak unterschiedlich sein kann).

Nach dem wir dann sattgesehen waren, wollten wir umbedingt mit der Dresdner Schwebebahn fahren. Nicht nur Wuppertal hat eine, nein, auch Dresden! Und ich wollte gerade auf dem doch recht unübersichtlichen Netzplan von Dresden heraussuchen, wie wir dahin kommen, und schon fragte eine Freundliche Stimme: “Kann ich ihnen Helfen?” GENIAL! Ja, in der Tat, das konnte sie! Sie hatte uns sofort gesagt, wie wir denn am Schnellsten zu der Schwebebahn kämen.

Erklährt, gefahren, dort angekommen waren wir uns nicht sicher, ob denn der Tagesfahrschein auch für diese tolle Bahn gelte. Ich ging zum Bediener und fragte ihn, und er meinte, das wir nur Halben Preis zahlen müssen, aber die Tageskarte leider keine Gültigkeit hätte. Aber immerhin, so fuhren wir.

Oben angekommen hatten wir einen tollen überblick über die Stadt Dresden.

Die Punkte für Dresden lassen sich wirklich sehen, denn dank dem top Service konnte sich die Stadt einfach mal auf Platz 1 unserer aktuellen Wertung katapultieren. 920 Punkte! GRATULATION für dieses Tolle Ergebnis an Dresden! (Nur so, 1000 Punkte sind schier unmöglich!)

Auch im Hauptbahnhof informierte man uns schon dreissig Minuten vor der eigentlichen Abfahrt, dass der Zug nach Berlin (jaja, war wohl wieder ne Ameise auf den Gleisen!) 2 Stunden MINDESTENS Verspätung hätte, und wir über Leipzig zurück fahren müssen.

PS: Die Bilder kommen… Und zwar… Ab zweiten August täglich, bis die ganze Reise bis heute durchgespielt ist! Die anderen, von dem, was jetzt noch kommt, danach :)

Bild des Tages – Schlange (HD)

{lang: 'de'}

imgp8809

DER ALTE BRUNNEN (Teil 5)

{lang: 'de'}

© 2008 Roland Bathon, keine unerlaubte Vervielfältigung oder Verbreitung; Guillome Blanchard, hier verwendet unter den Lizenzen GFDL und Creative Commons

Präsentiert von:


Nach Russland-Reihe - hier klicken

Arinia dachte eine Weile über die Geschichte nach, bevor sie fragte:
„Aber Oma. Wenn die Burg mit allen darin unter die Erde gezogen wurde, warum steht dann unser Haus noch hier? Warum sind deine Oma und ihre Eltern nicht gestorben?“
„Da haben wir nur eine Vermutung. Die roten Zaubersteinchen, die dir Mama in der Küche gezeigt hat, waren damals schon im Besitz unserer Familie und befanden sich in unserem Haus. Man sagt, sie durchbrechen auch die Macht böser Magie. Das könnte der Grund gewesen sein, weswegen unser Haus als einziges verschont wurde und nicht mit der alten Burg untergegangen war. Aber genau weiß es niemand. Auf jeden Fall durchbrechen die Steinchen alle sieben Jahre nach der Rückkehr des Wassermanns seine Eisbarriere, der sonst kein Werkzeug etwas anhaben kann.“ „Warum zerbrechen wir das Eis denn nicht früher?“
„Erst am vierten Tag dürfen wir es tun, da der Wassermann immer drei Tage unterwegs ist. So hat es mein eigener Großvater selbst mit ihm vereinbart. Alle im Dorf hatten nach dem Untergang der Burg große Angst und waren froh, dass man eine Regelung fand, mit der alle in Frieden weiterleben konnten. So lässt uns der Wassermann seit dieser Zeit in Ruhe, denn auch ohne magische Fähigkeiten ist er sehr stark und größer, als der kräftigste Mann in unserem Dorf. Und jetzt weißt du auch, warum unser Haus ein Stückchen abseits von den anderen steht. Aber viele im Ort glauben schon gar nicht mehr an den Wassermann und die Geschichte von der alten Burg wird für eine Legende gehalten. So schnell vergessen die Menschen halt.“

Als Arinia am folgenden Tag zum Wasser holen geschickt wurde, war sie immer noch ganz fasziniert von der Geschichte der Großmutter. Nie hätte sie gedacht, dass sich unter ihrem Haus ein so mächtiges Geheimnis verbarg. An der Wahrheit der Geschichte zweifelte sie keinen Moment, denn ihre Großmama wusste so ungeheuer viel über alte Zeiten und bisher hatte immer alles, was sie dem kleinen Mädchen erzählt hatte, der Wahrheit entsprochen. Arinia war immer begeistert von solchen Geschichten und, obwohl sie Angst vor dem Wassermann hatte, hätte sie ihn gerne einmal gesehen. Auch das magische Eis weckte ihr Interesse.
Dennoch ging sie auch dieses Mal gehorsam direkt zum Dorfbrunnen und stellte anschließend den vollen Wassereimer in die Küche. Ihre Mutter war gerade auf dem Feld unterwegs und die Großmutter machte in der Schlafstube ein Nickerchen. Da reifte in dem Mädchen der Entschluss, doch noch einmal zu dem alten Brunnen zu gehen. Der Wassermann war ja noch auf seiner Reise und so konnte eigentlich nichts Schlimmes passieren. „Wobei, man weiß ja nie“, dachte Arinia und nahm vorsichtshalber den Lederbeutel mit den roten Steinchen aus dem Küchenschrank. Da sie Schutz vor dem Wassermann bieten sollten, war es wohl besser, sie mitzunehmen.

Bild des Tages – Papagei (HD)

{lang: 'de'}

Papagei

Tari Reist: Die Deutsche Bahn und ihre “Organisation”

{lang: 'de'}

Das in den letzen Tagen quasi alle Züge ständig wegen irgendwas Verspätung haben (und seis nur, weil Herrn Mehdorns Hamster das Bein gebrochen hat), war schon sehr unerfreulich, aber was wir heute erlebt haben, übertrifft alles, was ich bislang an miesem -Service- und deutscher Mentalität im Umgang mit dem Feind, dem Kunden, je von der Deppen-Bimmelbahn von Herrn Hardmut Mehdorns persönlichem Millionensparschweinchen mit viel Zins erlebt habe.

Wir nutzen das schöne Wetter für eine Reise nach Leipzig. Dahin kamen wir ja noch, einigermassen pünklich. (Ganz klein am Ende der Zeile: Der Zug war nicht wirklich Pünktlich, die Ankunft kann varrieren. Der Zug hatte -etwa- -ungefähr- 15 Min Verspätung )

Am Nachmittag, so um 13.51 waren wir dann nach unserer Stadtbesichtigung wieder -am HBF- in Mehdorns Einfkaufsparadies am Leipziger Eisenbahnkreuz. Leider verpassten wir den ICE nach Dresden um 30 Sekunden. Gut, unsere Schuld. Aber, 14.51 (was für ein geinaler Takt… ) fuhr der nächste. Doch, der sollte fahren. Tat dies nicht. Denn irgendwo am Gleisrand hat wohl eine Ameise Feuer gelegt, also so ein richtig grosses, so eins, dass man von blossem Auge gar nicht mehr sehen kann. Oder, wars doch Mehdorns Hamster, der da auf den Gleisen lag? Jedenfalls durften wir im ICE eine Stunde in Leipzig warten, um dann aus dem Zug entfernt zu werden, und auf den nächsten Zug (in zwischen hatten wir kurz vor Vier! ) verfrachtet zu werden. Dieser hatte dann wieder “nur” 30 Minuten Verspätung in der Abfahrt, fuhr genau 200 Meter weit, und blieb da nochmals “nur” 10 Min auf dem Gleisvorfeld vor dem “HBF L” stehen. Er wurde dann zurückgefahren, und, ja, genau, schon wieder geräumt. Ein drittes mal wollten wir das Spiel von Herrn Mehdorns Privatzirkus dann doch nicht sehen, und holten uns gefrustet die Bestätigung, damit wir vllt. ein bisschen Geld zurück erhalten.

Auf der Fahrt von Leipzig nach Berlin, welche übrigens ausnahmsweise fast Pünktlich war, wollten wir im Speisewagen uns nach unserem Leiden stärken. Doch, die Klimaanlage war noch das kleinste übel, dass die nicht funktionierte. Der Speisewagen konnte auch sonst nichts zu unserem besseren Wohl beitragen, oder nur sehr wenig. Die Angestellte war zwar recht freundlich, aber, eine Currywurst ist halt nicht das selbe, wie ein Schnitzel.

Die Höhe fand ich allerdings in Leipzig, als ich mir die Bestätigung holen wollte, das ich auch noch in einer ca. 2000000 Km langen Schlange hätte mich einreihen sollen. Da ist mir kurzerhand meine Sicherung durchgebrannt, und ich habe den Angestellten mit meiner Wassertrinkpetverpackung, welche ich zuvor für die 32° Temperatur im Zug bekam, bedroht. Immerhin wirkte dies. Doch das, was uns heute geboten wurde, war wiedermal ein Beweis, welch Entwicklungsland Deutschland ist. Denn nicht nur, dass niemand wusste, wie es denn, falls überhaupt, weitergeht, nein, die Fahrgäste und deren Sonntägliche Geduld wurden aufs gröbste missachtet. Immerhin konnte dann der arme Hamster auf den Gleisen wohl dann nach ca. 100 Stunden doch noch befreit werden. Allerdings fand man daneben einen Toten, welcher da vertrocknet auf den Gleisen lag, er wollte sich vom Zug überfahren lassen, allerdings starb er durch Wassermangel, weil die Züge ja immer sooo pünktlich sind!

Man möge mein Sarkasmus zum Schluss entschuldigen, aber die lapitaren Ausreden in den letzen 6 Tagen, die ich gehört habe, gehen mir echt auf den Senkel. Von 32 Gefahrenen Verbindungen war gerade mal eine Pünklich, von Dillingen nach Siersburg! (2 Km)

Bild des Tages – Violett-Grün (HD)

{lang: 'de'}

IMGP6043