Archiv für 30. September 2008

Post verliert Post! Endlich triffts die Grossen!

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Post «verhühnert» 13 700 Briefe

In einem Schweizer Briefzentrum ist eine Sendung von 13 700 Briefen mit Einladungen während zwei Wochen liegen geblieben. Dumm: Absender der Sendung war Brigadier Willy Siegenthaler, Chef der Führungsunterstützungsbrigade 41. Dieser wollte Soldaten einladen. Doch es kam niemand – eigentlich logisch.

Schreibt das 20min heute.

Wieso bin ich so glücklich, das endlich auch mal nem Grossen so was passiert? Damit ich endlich sagen kann, dass ich nicht lüge, das mir so was fast ständig passiert!

Denn jetzt gibts vllt. mal Konsequenzen für die Post, die ja nur noch mehr Gewinn haben will, und denen es scheiß Egal ist, wann man die Post kriegt. (Vlt. auch erst, wenn man sie gar nicht mehr braucht, wie in diesem Fall?)

Bild des Tages – See

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Die Swisscom-Ohrfeige

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Das ist also der Dank, wenn man für Swisscom mühsam dokumentiert, wie man so rum kommuniziert.

Was ist passiert?

Vor einigen Wochen wurde ich gebeten, mein Swisscom-Telefonier-Surf-Verhalten fotografisch zu dokumentieren. Dafür wurde mir eine Belohnung von 100 Franken zugesagt. Das ist nicht besonders viel, für die Arbeit, die dahinter steckt, aber als kleine Arme Bloggerin nimmt man ja dankend fast jeden Auftrag an. Gut, ich geb ja zu, Spass hats auch gemacht. Doch nun bekam ich die Auszahlung. Toll, 5 mal 20 Franken Online Gutschein für Swisscomshop. So weit so gut.

Ich wollte diese natürlich auch gleich bei Swisscom einlösen, doch jedesmal wenn ich was bestelle, kann man nur einen dieser 5 Gutscheine einlösen. Der Witz, will man halt dann nur für 20 Franken bestellen, muss man 6.90 pro Bestellung zuzahlen. Und das heisst, will man die 100 Stutz rausholen, müsste man CHF 34.50 ausgeben. Sprich, man bekommt nur noch CHF 65.50 heraus.

Darum habe ich mich bei Swisscom gemeldet, und gefragt, obs denn nicht möglich ist, alle auf einmal einzulösen. Die Antwort kam promt:

Guten Tag Frau Infanger

Silvia Mauron von unserem Kundendienst hat mir mitgeteilt, dass Sie bei einer Umfrage 5 Online-Bons mit einem Wert von je CHF 20.- erhalten haben. Nun möchten Sie diese gerne kumuliert einlösen.

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass dies nicht möglich ist. Pro Bestellung lässt sich effektiv nur ein Online-Bon verwenden. Eine Kumulierung oder Auszahlung ist nicht möglich.

Ich hoffe, dass Sie Ihre Online-Bons trotzdem einlösen werden und wünsche Ihnen einen schönen Tag.

Freundliche Grüsse

Thomas Känel

Swisscom (Schweiz) AG
Online Shop
Waldeggstrasse 51
CH-3097 Liebefeld

Postadresse:
CH-3050 Bern

Mobile: +41-79-451 75 08

Ich habe gleich darauf geantwortet, denn so was lass ich nicht zu! DIESE ABZOCKER!

Sehr geehrter Herr Känel,

nein, das werde ich nicht tun!

Ich glaub, ich werd mir sehr gut überlegen, ob ich meinen Handyvertrag, der grad zum Verlängern fällig ist, noch mal bei Swisscom mache, denn so was nenne ich VERARSCHE!!!!

Ihr unternehmen sollte sich echt mal überlegen, wie es mit den Kunden umgeht. Ich werd doch ned 5 mal bestellen, um dann jedes mal 6.90 kleinmengenzuschlag zu bezahlen!

Von Service und Kundenfreundlichkeit noch nie was gehört! DAS WAR DAS LETZE MAL, das ich was für euren Betrieb gemacht hab!!

Ich bin ernsthaft am überlegen, Swisscom für die Umtriebe nach meiner AGB eine Rechnung zu stellen, denn dann sinds nicht 100 Franken, sondern die anzahl Stunden Arbeit für die ganze Geschichte, plus Aufwandszuschlag so wie Rechnungszuschlag, wären dann ca. 1.200 Franken.

Bild des Tages – San Pellegrino

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Wenn ich dafür noch Geld kriegen würd, wärs noch schöner :)

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Eigene Ideen … und Geld verdienen

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1000 Ideen und erst die letzte lässt die Kasse klingeln. Eine eigene Meinung zu haben ist gar nicht so einfach …

… aber die Zeitungen der letzten Tage, bieten eine Fülle von Möglichkeiten wie man Geld verdienen kann – oder zumindest, wie man weniger verliert:

-> Marc Faber: “Wir stehen am Beginn einer Weltrezession!” Ob er Recht hat, wird die Zukunft zeigen. Aber falls er Recht bekommen sollte, wird sich auch hier Geld verdienen lassen. Hören sie nicht nur auf die Masse.

-> “Credit Suisse hat an Lehman-Papieren gut verdient!” Wer unter einer halben Million Depotwert bei der CS hatte und mehr davon als die Hälfte in Lehmann Papieren, wird entschädigt. Im Grunde genommen, ist dies eine Verlustminderung … und vermutlich müssten genau diese Personen, weil sie gar keine Ideen hatten, einen neuen Vermögensverwalter suchen

-> “Kommt es jetzt zum Schlimmsten?” Die mögliche Werkschliessung von Borregaard bringt Möglichkeiten für Neues. Wer das Finanzblog regelmässig liest, weiss vermutlich wieso. Mein Kopf läuft auf Hochtouren und wenn sich einige Investoren melden, so könnte ab 2010 …

-> “Bewusst leben! Trotz Osteoporose voll Lebensfreude! Danke für die PR – unser Solanum Gloaucophyllum lässt grüssen” und wer mehr wissen oder investieren will, muss anrufen.

-> “Wer ist schuld an der Finanzkrise?” Alt-Bundeskanzler Helmut Schmidt kontra Weltwoche Chefredaktor Roger Köppel, der die Schuld dem spekulativen Kleinanleger oder -hypothekarnehmer in die Schuhe schiebt. Sorry liebe Leser, jede Woche lese ich nicht jede Zeitung dieser Welt – weil ich eine eigene Meinung habe – und die Berner Zeitung wird vermutlich weniger erwähnt, weil ich bei espace.ch nicht mehr alle Artikel verlinken kann. Heute eine eigene Meinung zu haben, wird immer schwieriger.

-> “Die FDP will Zwangsfusionen” von Gemeinden. Sorry, wäre ein toller Artikel, aber ist nicht in Schnelle auf dem Netz zu finden. Weder die Zeitung, die den Artikel bringt, noch die FDP Schweiz verweisen darauf. Die Idee ist alles andere als neu. Oberaargattraktiv präsentierte sie vor über 100 Gemeindevertretern. Geld für die Bürger wäre allemal ein zu sparen. Ideen in der Politik brauchen deutllich länger, als in der Wirtschaft. Aber es braucht Geduld, viel Geduld.

Die Zeit heute ist toll. Alle bauen ab. Also kann der andere mit neuen Ideen aufbauen – und Geld verdienen. Aber wie gesagt, 1000 Ideen muss man haben, bis eine die Kasse klingeln lässt. Eine eigene Meinung, bedachtes Risiko und etwas Glück braucht es dazu. Im Prvatleben höchstens ein, zwei oder drei Versuche … dann sollte eine Idee (sprich Partnerschaft) klappen … zwei Sachen braucht es im Geschäft und im Privtleben: Vertauen und vor allem Ehrlichkeit … und wenn sie keine Gewinnsucht haben, dann klappt es.

Ein Beitrag über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – einer Idee von Tari Eledhwen aus Solothurn. Er wird auch im Personalblog aufgeschaltet.

Zweites Heimspiel innerhalb von 4 Tagen in Solothurn

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Heimspielwoche war diese Woche beim FC Solothurn. Am Mittwoch bereits trat der SC Zofingen in Solothurn an. Diese Partie konnte dank einer guten Mannschaftsleistung und dreier toller Tore von Martin Kottmann mit 3:2 gewonnen werden.

Am gestrigen Samstag musste der FC Solothurn gegen den FC Schötz antreten. Die ersten 20 Minuten verliefen recht ausgeglichen. Beide Mannschaften hatten kleinere Möglichkeiten. Für Solothurn vergab zweimal Patrick Hasler, für Schötz war Michael Koch zweimal gefährlich vor das Solothurner Gehäuse gekommen. In der 23. Minute dann die Schockszene. Der Schiedsrichter übersieht ein klares Foulspiel am Solothurner Kapitän Andreas Heiniger, der regungslos auf dem Rasen liegen blieb. Die Gäste umspielten die verwirrte Solothurner Abwehr und Martin Fischer nutzte die Chance eiskalt zum 0:1 aus. Zum Glück konnte Heiniger später weiter spielen. In der Folgezeit rannte Solothurn verbissen dem Rückstand hinterher. Doch die Abwehr der Gäste liess bis zur Pause keine grössere Chance mehr zu. So ging es mit dem 0:1 in die Pause.

Zur 2. Halbzeit kam Omar Baljic für Alex Veljanovski um den Angriff noch zu verstärken. Doch die erste Chance hatten zunächst die Gäste durch Lars Grüter in der 53. Minute. 5 Minuten später war es dann Mirko Libertini, der mit einem Distanzschuss aus der 2. Reihe den ersten Solothurner Warnschuss abgab. In der 66. Minute dann ein schöner Pass von Martin Kottmann auf Omar Baljic, doch dieser schiesst rechts am Tor vorbei. In der 76. Minute hat Samuel Messer die Chance, doch sein Schuss wird vom Torwart der Gäste noch abgewehrt. In der 89. Minute hat Schötz durch Roger Felber die Chance alles klar zu machen, doch der Schuss geht über das Tor. In der 90. Minute dann die Riesenchance zum Ausgleich, doch Patrick Hasler schiesst links am Tor vorbei. Die letzte Chance des Spiels hat Danny Hasler in der Nachspielzeit, doch dessen Freistoss geht knapp über das Tor der Gäste. So blieb es bei der unglücklichen 0:1-Niederlage für Solothurn. Schötz hatte dank einer guten Abwehrleistung die drei Punkte mitgenommen. Jedoch bleibt aufgrund des Entstehens des Siegtreffers ein pfader Nachgeschmack. Denn von Fair Play hat diese Mannschaft wohl noch nie etwas gehört.

In der Bundesliga konnte Aufsteiger 1. FC Köln seinen zweiten Saisonsieg feiern. Ausgerechnet gegen den bisherigen Tabellenführer FC Schalke 04 siegte man mit 1:0 durch einen Kopfballtreffer von Youssef Mohamad in der 43. Minute. Den Ausrutscher der Schalker nutzte der Hamburger SV um sich mit einem 1:0-Erfolg über Borussia Mönchengladbach die Führung zurück zu holen. Den 2. Rang hat nun Bayer Leverkusen inne, die beim VFL Bochum mit 2:3 gewannen. Die Krise des amtierenden deutschen Meisters Bayern München geht indes weiter. Nach dem 2:5-Debakel gegen Werder Bremen unterlag die Mannschaft von Jürgen Klinsmann bei Hannover 96 durch ein Tor von Huszti mit 1:0. Das torreichste Spiel des Spieltages fand in Bremen statt. Hier besiegte Werder Bremen Aufsteiger 1899 Hoffenheim mit 5:4. Für die Überraschung des Spieltages sorgte Energie Cottbus, die bei Hertha BSC Berlin mit 0:1 gewannen. Ausserdem schlug Borussia Dortmund den VFB Stuttgart mit 3:0.