Da analog aufgenommen, keine Bildinformationen vorhanden. War Pentax ME mit 50mm Objektiv. Blende 5.6 Belichtungsdauer 1/250 auf Kodak Film.
Archiv für 3. November 2008
Bild des Tages – Letzte Herbstimpressionen
ABC mit Prof. Dr. Max Boemle
Zwei herrliche Fotos, einige bon Mots und ein Interview von Max Boemle
“Die Theorie trägte eine Mitschuld
Max Boemle ist einer der profiliertesten Spezialisten für das Rechnungswesen. Die Theorie, dass die Firmen ihr Eigenkapital stark senken sollen, um dessen Rentabilität zu steigern, ist seiner Ansicht nach ein Grund für die Finanzkrise … lesen sie weiter in der BernerZeitung … “
Einige Bemerkungen aus der Dankesrede von Max Boemle:
” Keiner denkt daran, aber die HWV Schweiz ist dieses Jahr 40 Jahre alt … die Spende an die Oeconomia Bernensis kam nicht aus der Schulkasse – die war leer. Die war privat von mir … deshalb der Wunsch, dass der Beitrag lieber nicht für eine Fahne eingesetzt werde … in Sankt Gallen hat man es vergessen, mir als Gründungsmitglied die Ehrenmitgliedschaft zu überreichen … im Schweizer Treuhänder habe ich in einer Kolumne über schlechte Geschäftsberichte geschrieben und derer gab es damals ja genügend … nur ein Geschäftsbericht war super, der von Mövenpick … “
… mal schauen, ob sich da ein Beitrag oder gar ein Bild von der verantwortlichen Personen aus dem letzten Satz organisieren lässt … das sind dann eben so die Zufälle im Leben, die es anscheinend gar nicht gibt … noch etwas genauer, ein Bild hängt in meiner Küche, aber ich will ein Portrait-Foto, ein aktuelles, eines aus jüngeren Jahren habe ich …
… und eines von Max Boemle aus jüngeren Jahren hat mir Daniel Eicher der ABC-Cards zur Verfügung gestellt …

… Daniel, ich darf dir und deinen Mitarbeitern an dieser Stelle ganz herzlich für die Idee und Durchführung des Anlasses im Bellevue Bern danken … und vermutlich auch die anderen rund 200 Gäste … und für das Bild aus jüngeren Tagen …

FC Solothurn spielt 0:0 beim FC Münsingen
Der FC Solothurn hatte sich in der 1. Liga, Gruppe 2, zuletzt durch 4 Siege in Folge (Muttenz, Wangen, Kriens und Zug) vom unteren Mittelfeld bis auf Platz 4 vorgearbeitet. Nun stand das Auswärtsspiel beim FC Münsingen an.
In der 1. Halbzeit entwickelte sich auf nur schwer bespielbarem Boden eine sehr kampfbetonte Partie mit vielen Fouls und Spielunterbrechnungen, dafür aber mit sehr wenigen Torchancen. Die grösste Chance hatten die Gastgeber in der 18. Minute, doch zunächst rettete der Pfosten und beim Nachschuss von Münsingens Serge Gerber war Torhüter Sandro Fleuti zur Stelle. Dies stellte die einzige grössere Tormöglichkeit in der 1. Halbzeit dar. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.
In der 2. Halbzeit ging es dann etwas flotter zu Werke. Zunächst hatte Münsingen in den ersten 10 Minuten der 2. Hälfte eine Drangphase. Die beste Möglichkeit bereits in der 48. Minute, als wieder Sandro Fleuti mit einer guten Parade zur Stelle war. Die erste Chance für den FC Solothurn resultierte aus einer Standardsituation in der 56. Minute. Ein Freistoss von Andreas Heiniger ging nur knapp rechts neben das Tor. Danach brachte die Einwechslung von U18-Spieler Fabio mehr Schwung ins Spiel des FC Solothurn. So erarbeitete er sich in der 66. Minute die beste Chance des Spiels. Er setzte sich auf der rechten Seite gut durch und kam zum Schuss. Münsingens Torwart Lars Müller hielt und Samuel Messer kam zum Nachschuss. Dieser landete jedoch über dem Tor der Münsinger. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften, doch wirkliche zwingende Möglichkeiten konnte sich keine der beiden Mannschaften mehr erspielen.
So blieb es beim letztendlich gerechten 0:0-Unentschieden. Der FC Solothurn ist somit bereits seit 5 Spielen ungeschlagen.
In der Bundesliga konnte Aufsteiger 1. FC Köln nach 2 Niederlagen in Folge (0:2 in Leverkusen und 0:1 gegen Dortmund) mit 3:1 beim VFB Stuttgart siegen. Torjäger Milivoje Novakovic traf dabei doppelt. Petit erzielte seinen ersten Bundesligatreffer. Für den VFB traf Roberto Hilbert. Der Aufsteiger hat sich damit vorerst auf Platz 11 festgesetzt und hat schon einen gewissen Abstand zu den Abstiegsrängen schaffen können.
Ein anderer Aufsteiger ziert derweil die Tabellenspitze der Bundesliga. 1899 Hoffenheim konnte mit einem 4:1-Sieg über den Karlsruher SC Platz 1 verteidigen vor Bayer Leverkusen (2:0 gegen Wolfsburg). Platz 3 hält derzeit der wiedererstarkte FC Bayern München, der Arminia Bielefeld mit 3:1 besiegen konnte. Dagegen musste der Hamburger SV nach einem 0:3 bei Hannover 96 die Spitzenpositionen räumen. Desweiteren siegte Werder Bremen mit 5:1 gegen Hertha BSC Berlin und Energie Cottbus unterlag mit 0:2 dem FC Schalke 04. Die Abstiegsränge belegen derzeit Arminia Bielefeld, Borussia Mönchengladbach und Energie Cottbus.
Bild des Tages – Flur
Haja, ich mag halt Schattenspiele
Kamera: Pentax K10D
Belichtung: 0,006 sec (1/160)
Blende: f/4
Brennweite: 85 mm
ISO-Empfindlichkeit: 100
Belichtungskorrektur: 0 EV
Blitz: Flash did not fire
DJ Bobo – Der Euro-Dance-Star
Auch die Schweiz hat in der grossen Euro-Dance-Zeit in den 90ern mit DJ Bobo einen grossen Star herausgebracht. Und im Gegensatz zu vielen anderen Stars dieser Zeit ist DJ Bobo auch bis heute noch weltweit erfolgreich und ist weiterhin Dauergast in den Charts.
Die Geschichte von DJ Bobo begann aber bereits Mitte der 80er-Jahre. Rene Baumann, so der bürgerliche Name von DJ Bobo, der in Kölliken im Kanton Aargau aufgewachsen ist, fing an sich für Musik zu interessieren. Bereits 1985 engagierte er sich als DJ im Jugendhaus Tuchlaube in Aarau. Der Künstlername Bobo war damals sein Graffiti-Tag und sein Spitzname. In den Folgejahren war er als Profi-DJ in den Discotheken Don Paco in Wohlen (heute “De Club” ) und Hazyland in Luzern (heute “The Loft” ) tätig.
In dieser Zeit entstand auch 1989 seine erste eigene Produktion, die Single “I love you”. Die weibliche Stimme darin stammte von der heutigen Fernsehmoderatorin Sandra Studer. Im Jahr 1991 kamen mit “Ladies in the house” und “Lets groove on” zwei weitere Singles hinzu. DJ Bobo arbeitete inzwischen als Resident DJ in der Discothek Oxa in Zürich. Er hatte jedoch mit seinen eigenen Songs bereits einige Gastauftritte in anderen Discotheken in der Schweiz.
Erstmals in einem professionellen Aufnahmestudio entstand 1992 die Single “Somebody dance with me”, die DJ Bobo gemeinsam mit dem Soundengineer Axel Breitung produzierte, der auch heute noch zu seinem Produzenten-Team gehört. Bereits im Oktober 1992 war der Song ein grosser Erfolg in den Schweizer Discotheken, der sich sehr schnell verbreitete. Im Januar 1993 stieg die Single in die offizielle Schweizer Verkaufscharts ein und im März kletterte sie gar auf Platz 1. Daraufhin brachte die deutsche Plattenfirma EAMS die Single nach Deutschland, wo sie Mitte 1993 ebenfalls in die Charts einstieg.
Kurz darauf klagte die Plattenfirma des US-Sängers Rockwell, da der Refrain von “Somebody dance with me” ein Plagiat des Hits “Somebodys watching me” sei. Man konnte sich jedoch aussergerichtlich einigen. Im Herbst 1993 erschien mit “Dance with me” das erste Album von DJ Bobo. Es folgten die Single-Auskopplungen “Keep on dancing”, “Take Control” und “Everybody”. Letztere avancierte im Jahr 1994 zum grössten Sommerhit des Jahres in ganz Europa.
Die erste grössere Tour hatte DJ Bobo zusammen mit den damals grössten Euro-Dance-Stars Haddaway und Culture Beat. Hierbei lernte Rene Baumann auch seine heutige Frau Nancy Rentzsch kennen, die zur damaligen Zeit noch Sängerin und Tänzerin bei Haddaway war und sich ausserdem beim Dance-Projekt “3-O-Matic” engagierte.
Im Herbst 1994 folgte das zweite Album “There is a Party” mit den Hit-Singles “Let the dream come true”, “Love is all around”, “There is a Party” und “Freedom”. Im Herbst 1995 ging DJ Bobo erstmals auf eine eigene Tour, bei der die bis dahin noch völlig unbekannten “Backstreet Boys” als Vorband auftraten. Fast zeitgleich veröffentlichte DJ Bobo sein drittes Album “Just for you”, das hauptsächlich Remixe seiner bisherigen Songs, aber auch die als Single veröffentlichte Ballade “Love is the Price” enthielt.
Im September 1996 trat DJ Bobo im Vorprogramm von Michael Jackson bei dessen Konzerten in Prag, Budapest, Bukarest, Warschau und Moskau auf.
Das vierte Album “World in Motion” wurde im Oktober 1996 veröffentlicht und enthielt die Hit-Singles “Pray”, “Respect yourself”, “Its my life” und das mit dem Vienna Symphonic Orchestra Project (VSOP) aufgenommene “Shadows of the night”. Im Herbst 1996 ging DJ Bobo auf “World in Motion”-Tour. Als Vorband trat NSync auf mit dem heutigen Star Justin Timberlake. Die Tour fand in den grössten Hallen statt, so auch im Hallenstadion in Zürich-Oerlikon. DJ Bobo schaffte es erst als zweiter Schweizer Künstler nach der Hardrock-Band Krokus im Jahr 1982 diese Halle komplett zu füllen.
Auf das fünfte Album, das “Magic” hiess, mussten die Fans bis April 1998 warten. Das Album enthielt die Singles “Where is the love” und “Around the world”. Die “Magic”-Tour fand im Herbst 1998 statt. Im Herbst 1998 wurde eine Tour-Edition des Albums veröffentlicht, das auch die neue Single “Celebrate” enthielt. Im Juni 1999 ging DJ Bobo auf eine “Magic”-Open-Air-Tour.
Das nächste Album trug den Namen “Level 6″ und erschien im Oktober 1999. Es enthielt die Singles “Together” und “Lies”. Bei diesem Album arbeitete DJ Bobo erstmals mit mehreren verschiedenen Produzenten zusammen. So wurden in Göteborg auch drei Songs mit Jonas Berggren von Ace of Base produziert. Die folgende Tour hiess “Mystasia” und startete im Dezember 1999.
Im Mai 2000 hatte DJ Bobo die Idee einen Klassiker aus den 80ern zu covern. Entscheiden sollten seine Fans, welcher Song gecovert wurde. So standen auf der Internet-Seite mehrere Songs zur Auswahl. Die Wahl der Fans fiel auf den Song “What a feeling” von Irene Cara. DJ Bobo entschloss sich den Song gemeinsam mit der Original-Sängerin Irene Cara aufzunehmen. Er wurde zu einem der grössten Erfolge und kündigte das siebte Album “Planet Colors” an. Dieses enthielt mit “Hard to say Im sorry” und “Colors of Life” zwei weitere Singles. Die folgende Tour führte DJ Bobo erneut durch die grössten Hallen Deutschlands und der Schweiz. Im Vorprogramm waren unter anderem die No Angels und Marque.
Das nächste Album, das im Jahr 2002 veröffentlicht wurde, hiess aufgrund des 10-Jährigen Bühnenjubiläums “Celebration”. Auf dem Album befanden sich unter anderem eine Cover-Version des Klassikers “Celebration” von Kool and the Gang und einige bekannte DJ Bobo-Songs, die von Gastsängern wie Göla, Melanie Thornton, Emilia und ATC neu interpretiert wurden. Zu der “Celebration”-Show, die im April 2002 in Oberhausen statt fand, waren ebenfalls viele Gast-Künstler eingeladen.
Ebenfalls im Jahr 2002 wurde DJ Bobo zum ersten westlichen Künstler, der in der Mongolei in Ulan Bator auftrat. Obwohl DJ Bobo keine Tonträger in die Mongolei verkaufte, gelang seine Musik durch einige Schwarzpressungen auch in die Mongolei und wurde auch dort bekannt.
Im Jahr 2002 produzierte DJ Bobo für einen spanischen Coca-Cola-Werbespots den Song “Chihuahua”. Schnell entwickelte sich der Song dort zum Hit und wurde Platz 1 in Spanien und Mexico. Der Song sollte 2003 auch auf dem Album “Visions” erscheinen. Erste Single aus diesem Album wurde jedoch im Januar 2003 “I believe”, der zum offiziellen Song der Alpinen Skiweltmeisterschaft in St. Moritz wurde. Als zweite Single wurde nun auch im restlichen Europa “Chihuahua” veröffentlicht und wurde zum Sommerhit 2003, der Platz 1 in der Schweiz und in Frankreich einheimste. Auch in Italien und Tschechien war der Song sehr erfolgreich. Er erreichte dort Platz 2 der Verkaufscharts. Somit kann der Song wohl als bisher grösster kommerzieller Erfolg von DJ Bobo bezeichnet werden. Im Herbst 2003 erschien mit “Live in Concert” auch das erste Live-Album von DJ Bobo.
Im Februar 2005 erschien das nächste Album “Pirates of Dance”. Es enthielt die Singles “Pirates of Dance” und “Amazing Life”. Die “Pirates of Dance”-Tour im April 2005 führte DJ Bobo durch die Schweiz, Deutschland und Polen und ausserdem zu zwei Konzerten ins Disneyland Paris. Im Vorprogramm traten unter anderem Nicole da Silva und Virus Incorporation auf.
Im Februar 2006 erschien das erste “Greatest Hits”-Album von DJ Bobo. Ausgekoppelt wurde die Single “Secrets of Love”, die gemeinsam mit Sandra aufgenommen wurde.
Im Oktober 2006 bot DJ Bobo im Schweizer Fernsehen an, für die Schweiz beim Eurovision Song Contest 2007 in Helsinki anzutreten, wenn die Schweizer Bevölkerung dies möchte. Die Reaktionen waren sehr positiv und so reichte DJ Bobo den Song “Vampires are alive” bei der Schweizer Jury ein. Im Dezember 2006 gab die Schweizer Jury bekannt, dass DJ Bobo mit dem Song die Schweiz beim Eurovision Song Contest vertreten wird. Die Single erschien im März 2007. Doch gab es auch Kritik. Die Evangelische Allianz und Eidgenössisch-Demokratische Union (EDU) forderten eine Änderung des Textes oder eine Rücknahme des Beitrages, da er ihrer Meinung nach eine Gefährdung von suizidgefährdeten Jugendlichen darstellte. Der Bundesrat und die Jury des Schweizer Fernsehens verwiesen jedoch auf die Meinungsfreiheit und auf das freie Schaffen eines Künstlers. Trotz der Diskussion erreichte der Song in der Schweiz Platz 3 in den Verkaufs-Charts.
Die Erwartungen waren dementsprechend hoch. Die britische Jury sah den Song sogar auf Platz 2. Was folgte war jedoch eine Enttäuschung. Im Halbfinale landete man gegen die grosse osteuropäische Konkurrenz nur auf Platz 20. DJ Bobo kritisierte daraufhin das Reglement dieses Wettbewerbes.
Im Mai 2007 erschien das Album “Vampires”, das neben “Vampires are alive” noch die Singles “We gotta hold on” und “Because of you” enthielt. Im November 2007 ging DJ Bobo erneut auf grosse Tournee. Im April 2008 erschien die Single “Ole Ole”. Desweiteren erschien mit “Ole Ole – The Party” das bisher letzte DJ-Bobo-Album.
Bild des Tages – Durchgang
Haja, Schattenspiele im November? Eher im Sommer aufgenommen, um einem würdigen Tag ein würdiges Bild zu schenken. Im Gedenken an alle, die gestorben sind, und allen heiligen dieser Welt.
Kamera: Pentax K10D
Belichtung: 0,006 sec (1/160)
Blende: f/4
Brennweite: 85 mm
ISO-Empfindlichkeit: 100
Belichtungskorrektur: 0 EV
Blitz: Flash did not fire



