Ein weiterer Geheimtipp aus der Gothic-Szene ist die Band Leichenwetter aus Iserlohn. Die Band besteht aus Numen (Gesang), Dawe (Gitarre, Chor), Cpt. Loft (Bass, Chor) und Rawen (Schlagzeug). Die Band ist beim Label Metal Axe unter Vertrag und veröffentlichte bisher die Alben Letzte Worte (2005) und Klage (2007).

Leichenwetter ist eine etwas andere Band. Denn bei ihren Texten bedienen sich sich der lyrischen Werke von verstorbenen deutschsprachigen Schriftstellern und Dichtern und verpacken diese in ein Gothic-Rock-Gewand. Hierbei kommen Stücke von Schriftstellern wie beispielsweise Johann Wolfgang von Göthe, Friedrich Schiller, Andreas Gryphius, Anette von Droste-Hülshoff oder Georg Trakl zum Zug. Musikalisch handelt es sich um eher schwermütigen Gothic-Rock, meist E-Gitarren-lastig, aber mit viel Elektronik versehen. Numens Stimme wird von der Band selbst als "Rockbariton" beschrieben.

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Geheimtipp: Leichenwetter - Klage {0}

Samstag, 15. November 2008, 21:00

Bei Virtual Victim handelt es sich um das Electro-Projekt von Christian Glass aus Gütersloh. Virtual Victim gewann Anfang 2006 den Wettbewerb Battle of the Bands 2005. Dies ist ein Wettbewerb für Nachwuchskünstler der Musikzeitschrift Sonic Seducer. Daraufhin produzierte Virtual Victim eine EP mit dem Namen Opfer und das Debüt-Album "Transmission", das seit Anfang 2007 auf dem Markt ist.

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Geheimtipp: Virtual Victim - Transmission {0}

Samstag, 8. November 2008, 21:00

Auch die Schweiz hat in der grossen Euro-Dance-Zeit in den 90ern mit DJ Bobo einen grossen Star herausgebracht. Und im Gegensatz zu vielen anderen Stars dieser Zeit ist DJ Bobo auch bis heute noch weltweit erfolgreich und ist weiterhin Dauergast in den Charts.

Die Geschichte von DJ Bobo begann aber bereits Mitte der 80er-Jahre. Rene Baumann, so der bürgerliche Name von DJ Bobo, der in Kölliken im Kanton Aargau aufgewachsen ist, fing an sich für Musik zu interessieren. Bereits 1985 engagierte er sich als DJ im Jugendhaus Tuchlaube in Aarau. Der Künstlername Bobo war damals sein Graffiti-Tag und sein Spitzname. In den Folgejahren war er als Profi-DJ in den Discotheken Don Paco in Wohlen (heute "De Club") und Hazyland in Luzern (heute "The Loft") tätig.

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DJ Bobo - Der Euro-Dance-Star {0}

Samstag, 1. November 2008, 21:00

U96 ist die Geschichte eines Dance-Projekts und eines Mannes, der eigentlich nur ein paar gute Disco-Tracks für DJs produzieren wollte und plötzlich zum ersten Techno-Star gemacht wurde. Sein Name ist Alex Christensen.

Alex Christensen war Ende der 80er-Jahre als DJ in diversen Grossdiscotheken in Deutschland unterwegs. Christensen begeisterte sich für den Track "Pump up the Volume" von MARRS aus dem Jahr 1987, da es, wie er sagte, wohl die erste Produktion von DJs für DJs war. Er kam auf die Idee selbst solche Tracks zu produzieren, um sein DJ-Set zu erweitern. Es entstanden einige kleinere Club-Hits wie "Drums in the house". In den Jahren 1989 und 1990 wurde Christensen jedoch von einem neuen Trend infiziert. Er nannte sich Techno. Sein neuer Traum war, selbst solche Musik produzieren zu können. Ein Jahr später hatte er die Idee die Titelmelodie des deutschen Kriegsdramas "Das Boot" mit einem harten Techno-Beat zu unterlegen. Die Single wurde unter billigsten Voraussetzungen produziert. Nun suchte Christensen eine Plattenfirma, die den Song veröffentlichen wollte, hatte aber zunächst keinen Erfolg. Durch eine Bekannte Christensens deren Freund bei Polydor arbeitete, wurde der Song den Verantwortlichen dieser grossen Plattenfirma vor gespielt. Auch diese waren nicht gerade begeistert von dem Song, dachten aber, dass sich davon sicher noch ein paar Tonträger verkaufen liessen.

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U96 - Der erste Techno-Star {0}

Samstag, 25. Oktober 2008, 21:00

cooter ist eine weitere Band der 90er, die sich dem Techno und Dancefloor verschrieben hatten. Jedoch konnten sich Scooter im Gegensatz zu den meisten 90er-Dance-Combos bis heute in den Charts halten.

Doch die Geschichte von Scooter begann weit vor ihrem ersten Hit "Hyper, Hyper" aus dem Jahr 1994. Sie begann bereits im Jahr 1986. H. P. Baxxter (mit bürgerlichem Namen Hans-Peter Geerdes), der heutige Frontmann von Scooter, hatte Rick J. Jordan (mit bürgerlichem Namen Hendrik Stedler) kennen gelernt. Er gründete mit ihm zusammen mit seiner Schwester Britt und dem Schlagzeuger Slin Thompson eine Synthie-Pop-Band mit dem Namen Celebrate the Nun. Diese hatte jedoch mit dem heutigen Scooter herzlich wenig zu tun. Celebrate the Nun machte eher Musik in Richtung von Bands wie Depeche Mode oder Camouflage, die sie auch zu kopieren versuchten. Nach zwei Alben und fünf Singles (1988 - 1991) trennte man sich aufgrund des ausbleibenden Erfolgs wieder. Rick baute derweil in seinem Keller sein erstes Tonstudio ein, während Baxxter beim Label Edel Music arbeitete und dort den Produzenten Jens Thele kennen lernte. 1993 gründeten daraufhin Baxxter, Jordan, Thele zusammen mit Baxxters Cousin Ferris Bueller (bürgerlich Sören Bühler) die Remix-Band "The Loop" mit der sie unter anderem für Marky Mark und Holly Johnson remixten.

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Scooter - Das geglückte Techno-Experiment {0}

Samstag, 18. Oktober 2008, 21:00

Eine weitere interessante Techno-Formation aus den 90ern war das niederländische Duo Charly Lownoise & Mental Theo.

Der gebürtige Den Haager Charly Lownoise, der eigentlich Ramon Roelofs heisst, hatte bereits im Jahr 1991 sein eigenes Label Master Maximum Records gegründet und erste Tracks veröffentlicht. Bereits seine zweite Veröffentlichung Rave the nation wurde zu einem beachtlichen Club-Hit. In Utrecht lernte Roelofs den gebürtig aus s Hertogenbosch stammenden Theo Nabuurs (alias Mental Theo) kennen. Dieser hatte sich bereits als DJ auf diversen Grossveranstaltungen in den Niederlanden einen Namen gemacht. Man konnte sich auf eine Zusammenarbeit einigen und formierten nun unter dem Namen Charly Lownoise & Mental Theo.

Charly Lownoise & Mental Theo wandten sich zunächst dem besonders in den Niederlanden immer beliebteren Hardcore Techno zu. Sie waren mit verantwortlich für die Gründung der Hardcore-Techno Compilations namens Thunderdome, die in den 90ern zunächst in den Niederlanden, doch bald auch schon in Deutschland immer mehr Anhänger fand. Tracks wie Live at London wurden zum Erfolg.

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Charly Lownoise & Mental Theo {0}

Samstag, 11. Oktober 2008, 21:00
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