Am Donnerstag habe ich im Artikel “Orange hat keine iPhones (mehr)!” darüber berichtet, wie die Firma Orange ihre Stammkunden hinters Licht führt und gleichzeitig versucht, Neukunden in eine Online-Bestell-Falle zu locken, aus der diese dann nicht mehr herauskommen.
Daraufhin hat sich Orange umgehend bei mir gemeldet und mir versprochen, dass mein iPhone “in den nächsten Tagen” bei mir eintreffen werde. Dieses Versprechen war eine Lüge! Und zwar bereits schon die Dritte innert weniger Tage. Denn auf das iPhone warte ich noch immer.
Liebe Orange, jetzt gibt’s Ärger; und zwar gehörig!
Dieser Artikel ist noch relativ harmlos. Noch halte ich mich zurück, doch bald schon werde ich zu einer schweizweiten, konzertierten Aktion aufrufen, die Orange (hoffentlich) massiv schaden und zu einem spürbaren Image-Verlust des Telko-Konzerns beitragen wird. Mehr dazu in wenigen Stunden.
Heute berichte ich darüber, wie die iPhone-Verkaufsmethoden der Firma Orange am Freitag, 11. Juli 2008 aussahen.
Ein Bekannter von mir hat im Churer Orange-Shop in etwa folgendes erlebt (aufgeschrieben so, wie ich seine Schilderung in Erinnerung habe): Er ging hin, um sich ein iPhone zu kaufen. Der Orange-Verkäufer sah, dass er eine Orange-SIM-Karte dabei hatte und ging deshalb davon aus, er sei ein Stammkunde. “Leider” musste der Verkäufer ihm mitteilen, dass es keine 16GB-Phones mehr habe. Doch er habe noch welche mit 8GB.
Der Kunde korrigierte und teilte dem Verkäufer mit, dass er erstens kein Stammkunde sei, sondern diese SIM-Karte von einer anderen Person erhalten habe. Somit sei er Neukunde. Und zweitens wolle er kein 8GB-Modell, sondern eines mit 16GB.
“Ach soooooo!”, erwiderte der Verkäufer. “Sie sind gar kein Stammkunde von Orange?”
Der Verkäufer öffnete eine Schublade: “In diesem Fall erhalten Sie selbstverständlich ein iPhone mit 16GB. Willkommen bei Orange!”
Dieses Beispiel zeigt ziemlich deutlich, wie viel die Firma Orange von ihren Stammkunden hält: Nämlich gar nichts!
Noch wurde mein Bekannter (weil er Neukunde ist) sehr zuvorkommend behandelt. Doch dies wird auch bei ihm in Zukunft nicht mehr so sein. Bald schon wird auch er spüren, wie Orange mit den treuen Kunden umgeht.
Nun noch rasch ein Ausblick auf den nächsten Artikel in Zusammenhang mit der OrangePhone-Verarsche:
Am Donnerstag erfuhr ich über Mittag, dass im Churer Orange-Shop wieder neue iPhones eingetroffen sind. Zwar habe ich mein iPhone bereits per Internet bestellt, ich dachte mir aber: Wenn es per Shop schneller geht, kann ich meinen Internet-Auftrag ja dann stornieren, sobald ich das Gerät habe.
Da ich wusste, wie Orange mit Stammkunden umgeht, gab ich mich in der Filiale als Neukunde aus. Erst als das 16GB-Modell vor mir auf dem Tisch lag, teilte ich mit, dass ich im Übrigen bereits seit 2001 Orange-Kunde sei. Es freue mich aber zu sehen, dass noch ein Gerät vorhanden sei.
Was dann geschah, hätte ich nie für möglich gehalten
Mehr dazu demnächst, hier auf schweizweit.net in der Serie rund um die OrangePhone-Verarsche.
PS: Es freut mich zu sehen, dass seit Donnerstag exakt 182 Leser auf meinem Blog landeten, nachdem sie bei Google nach Begriffen, welche die Wörter “orange” und “iphone” enthalten, gesucht haben. Vielleicht konnte ich so den einen oder anderen davor bewahren, zu Orange zu wechseln. Mit jedem weiteren Artikel hier auf schweizweit.net wird sich dieser Effekt vergrössern.
Selbstverständlich wird die Artikel-Serie rund um die OrangePhone-Verarsche umgehend gestoppt, sobald das iPhone eingetroffen ist. Alles andere wäre ja äusserst unfair. ;o)
In wenigen Stunden werde ich ausserdem hier auf schweizweit.net die direkte Email-Adresse von Therese Wenger publizieren. Frau Wenger ist “Director Media & PR” bei Orange. Wer sich – wie ich – ebenfalls über die üblen Machenschaften von Orange aufregt, kann sich dann direkt bei ihr melden. Selbstverständlich werden auch die Handy- und Fax-Nummer von Therese Wenger publiziert.
Es wäre aber zu schade, wenn diese Kontaktdaten nur auf schweizweit.net zu finden wären. Es gibt ein paar Blogs, welche sich ebenfalls bereits negativ über Orange geäussert haben. Dort werde ich in entsprechenden Artikeln die Wenger-Koordinaten ebenfalls publizieren.
Bald schon werden dann auch die Nummern und Adressen von führenden Orange-Kaderleuten folgen.
Orange hat seinen Kunden viel versprochen, aber nichts gehalten. Wir haben genug “geplaudert”, jetzt werden von unserer Seite Taten folgen. Welche Aktionen geplant sind, darüber mehr in den nächsten Tagen.
Nur soviel sei schon verraten: Die Aktionen beschränken sich nicht nur auf das Internet…
Ich war sieben Jahre lang zufriedener Kunde von Orange. Diese Zeiten sind nun vorbei.
Liebe Orange, ihr habt mich verärgert, und das werdet ihr nun zu Spüren bekommen.