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Ein paar Gedanken


Immer wieder stelle ich ein paar Fragen nach dem Leben, dem Universum und allem anderen. Heute frag ich nicht nur nach dem Leben, dem Universum und allem, sondern noch viel mehr, nähmlich nach dem ganzen Leben, dem ganzen Universum, und dem ganzen Rest. Das ist natürlich sehr bemerkenswert, weil ich das so bislang nie tat. Die Fragen heute sind: War die Welt schon immer so? Hab ichs bloss auf Grund meiner Beschäftigung mit mir selbst nicht gemerkt? Tja. Sicher scheint mir nur, das man definitv nicht sehr schnell Vertrauen kann.. Jedenfalls in der Schweiz nicht. Warum ich das denke? Naja, eigentlich ist es erstaundlich, das jene, die ich dachte, das sie nicht da sind, wenn ich ihre Hilfe dann mal brauche, da sind. Und jene, die sich aufspielen, als wären sie die besten Freunde, sind dann eben nicht da, wenn ich es gerne hätte. Wie ich darauf komme?

Drei Beispiele:
Beispiel 1: Md. T. : Lange Zeit dachte ich, das wir gute Freundinnen wären. Doch, seit einiger Zeit verhält sie sich gegenüber mir anders. Sie meldet sich nicht mehr, und sie antwortet auch nicht auf meine Versuche, sie zu erreichen, was für mich heisst, das ich mich nach 3 gescheiterten Versuchen auch nicht mehr melde. (Aus Anstand und vorallem, weil es für mich keinen Sinn macht). Da bin ich ein bisschen entäuscht. Aber was solls. Das Leben geht weiter. Warscheinlich ist ihr nur nicht bewusst, was sie da macht, und sie glaubt, das sie “im Recht” sei. Aber wenn da was zwischen uns steht, wäre es doch schön, man könnte es ausdiskutieren, oder, es wäre fair, sie würde sagen: Sandra, ich will nix mehr mit dir zu tun haben. Dann weiss ich, woran ich bin bin.

Beispiel 2: Md. N. : Früher mal trafen wir uns fast jede Woche mindestens einmal. Aber irgendwie hat sich das ganze in eine Richtung entwickelt, die für beide nicht gut war. So gab es einen sehr grossen Abstand zwischen ihr und mir. Auch sie meldete sich nicht mehr, und war für mich fast unabkömmlich. Nun, jetzt, nach einer sehr langen Pause, hab ich mich mal wieder versucht, bei ihr zu melden. Ich konnte sie nun, obwohl ich davon überzeugt war, das sie nein sagen wird, dafür gewinnen, mit mir nach BLN zu fahren, und ihr Auto für die Fahrt mit den 1000000000000 Sachen von mir vollzuladen. Das ist natürlich sehr erfreulich.

Beispiel 3: Md. S. : Sie ist, was sie ist, nämlich in erster Linie mal meine Vorgesetze. Eine echt gute Chefin, um nicht zu sagen, die beste, die ich je hatte! Nun, sagen wirs: es ist im Prinzip die beste, die ich je hatte. Es gibt immer Irgendwas, was man anders oder besser machen kann. Das ist klar. Aber sie ist sehr Menschlich, und dennoch auf ihre Weise streng. Auch wenn sie mehrheitllich mit sich selbst streng ist, und nicht so sehr gegenüber mir, oder uns (den Angestellten). Bei ihr bin ich, oder besser, war ich mir nie sicher, wo ich eigentlich stehe. Ich habe natürlich immer gedacht: gut, sie ist meine Chefin, es ist nicht wichtig. Ich bin Froh, das ich für sie Arbeiten darf, und das sie mich noch immer beschäftigt. Auch, das sie mir meine Fehler vergibt, und nicht nachträgt, ist schon sehr viel Wert! Ich mag sie echt. Als ich am 25. März nach BLN ging, fragte ich sie sehr spontan, ob sie vllt. ne Möglichkeit kennen würde, wie meine Pflanze Wasser bekäme, und meine Post aus dem Postkasten rauskommt. Und sie meinte: Mach ich! Das war echt toll, und alles andere, als selbstverständlich! Die Grösste Überraschung kam jedoch, als ich zurück kam: Sie hatte nämlich die Post gar nach “Spam”, “Briefen” und “Zeitschriften” sortiert. Wow! Echt eine nette Überraschung! Ich werd ihr heute zum Dank eine Flasche sehr leckeren Wein überreichen.

So viel dazu

Schweizerisch für Deutsche, Lektion 1. Im nächsten Eintrag, da es mehr Sinn macht.

Hier sind schon 2 Kommentare zu “Ein paar Gedanken”

  1. Volker WulleGravatar


    Freitag, 31.März 2006 17:23
    1

    Das ist alles sehr verwirrend, – zu viele Fragen… Ich persönlich stelle mir nur zwei Fragen: Wer bin ich und wo möchte ich hin? Und siehe da, es lösen sich die Dinge. Und auf die ganz großen Fragen des Seins finden wir eh keine gültige Antwort. Jedenfalls nicht in diesem leben.

  2. SandraGravatar


    Freitag, 31.März 2006 22:12
    2

    doch, natürlich, Die Antwort lautet 42.. Die alles entscheidente Frage ist nur, warum sie 42 lautet? Also: Müssen wir nur noch die passende Frage finden..

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