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IMO Ebay: Ebays neuster Einfallspinsel


Ebay will sein Bewertungssystem total überarbeiten:

Liebe eBay-Mitglieder,
mein Name ist Patrick Boos und als Geschäftsführer für den Bereich Auktionen bei eBay in Deutschland sind mein Team und ich auch für die Weiterentwicklung des Bewertungssystems verantwortlich. In den kommenden Monaten werden wir einige, zum Teil grundlegende Änderungen am Bewertungssystem vornehmen. An dieser Stelle möchte ich Ihnen diese Änderungen im Detail vorstellen.


Künftig werden Verkäufer ihre Käufer nur noch positiv bewerten können

Regelverstöße von Käufern werden weiterhin strikt verfolgt und geahndet. Auch das Melden eines nicht bezahlten Artikels ist eine Ergänzung des Bewertungssystems im Sinne einer nicht-öffentlichen Bewertung, die der Verkäufer nutzen kann.

Es ist unglaublich! Was also, wenn der Käufer nicht zahlt, sich ewig Zeit lässt, rummukst oder sonstwelche Wünsche hat, die einfach nicht teil der Auktion waren? Ebay will offenbar seine Verkäufer vergraulen! Zudem gibts genug Käufer, die einfach zum Spass Negativ bewerten, obwohl SIE die Artikelbeschreibung nicht richtig gelesen haben, etc.

Ich finde, es ist kein Schritt in die richtige Richtung.

Nicht nur das, es hält mich noch mehr davon ab, je wieder Kundin von Ebay zu werden.

Hier sind schon 9 Kommentare zu “IMO Ebay: Ebays neuster Einfallspinsel”

  1. SirinaGravatar


    Donnerstag, 31.Januar 2008 20:05
    1

    Wird ja endlich mal Zeit, dass sie an diesem Bewertungssystem mal was zum Positiven verändern. Bravo Ebay, endlich lernt Ihr mal dazu!

    Momentan ist es nämlich so, dass sich dort unter den Verkäufern unheimlich viele Gauner tummeln, die man noch nicht einmal schlecht bewerten kann, ohne dass man von denen nicht ebenfalls schlecht bewertet wird. Manchmal sind die Verkäufer sogar so dreist, im Vorfeld damit zu drohen, dass im Falle einer schlechten Bewertung, ebenfalls gleich eine schlechte Gegenbewertung folgt. Und da Ebay laut diesem Schreiben Regelverstöße der Käufer sowieso weiterhin ahnden will, finde ich das sowieso voll in Ordnung.

    In der Regel sind ja nicht die Käufer die schwarzen Schaafe, sondern die Verkäufer, denen man auf Vertrauen und Verderb ausgeliefert ist. Mehr als einmal ist es mir passiert, dass ich das Geld für irgendwelche Artikel überwiesen habe und danach viele Wochen nichts mehr vom Verkäufer gehört habe, oder sonstwie betrogen worden bin.

  2. Sandra-LiaGravatar


    Donnerstag, 31.Januar 2008 20:14
    2

    Ich seh das anders. Ich bin eine ehrliche Verkäuferin. Dennoch gabs Käufer, die mich neg. bewerteten, und zwar nur deshalb, weil sie die Beschreibung nicht richtig lasen. (Zitat: “Gerät defekt” (in der Auktion stand mehr als einmal, das es ein defektes Gerät für Bastler ist) ) Und Ebay meinte, nein, diese Neg. Bewertung sei berechtigt. Bla bla bla.

    Zudem gibts auch mehr als genug Spassbieter, oder Käufer, die glauben, sie müssen dann kommen, und mehr verlangen, als angeboten wurde. Oder die ewig brauchen, zum Überweisen.

  3. SirinaGravatar


    Donnerstag, 31.Januar 2008 21:39
    3

    Wie Du ja in dem Schreiben von Ebay nachlesen kannst, werden Regelverstösse von Käufern weiterhin geahndet. Dazu gehören ja wohl auch Spassbieter, oder wenn jemand nicht zur angegebenen Frist bezahlt.

    Wie heisst es doch so schön, der Kunde ist König. Und so soll es auch endlich bei Geschäften über Ebay sein.

    Außerdem ist es mittlerweile bald schon Glücksache, bei Ebay ehrliche Verkäufer zu finden. Du magst in der Beziehung vielleicht eine Ausnahme sein.

  4. PapiGravatar


    Donnerstag, 31.Januar 2008 22:35
    4

    In den Lehrgängen der Verkaufslehrlinge/ Azubis lernt man heute: Der Kunde ist Partner. Von König ist keine Rede mehr. Und einige Kunden benehmen sich ob im Netz oder real als Rülpel.

  5. SirinaGravatar


    Freitag, 1.Februar 2008 00:36
    5

    Na ja…, wenn man es nicht nötig hat, sein Produkt zu verkaufen, muss man den Kunden natürlich nicht als König sehen. Ich selbst habe früher eine eigene Gastronomie betrieben und meine Kundschaft nach Strich und Faden verwöhnt. Hat sich für mich jedenfalls immer bezahlt gemacht. Wer wirklich verkaufen will, der weiß, wie man einen Kunden zu behandeln hat. Sonst bleibt nämlich bald die Kundschaft weg.

  6. Sandra-LiaGravatar


    Freitag, 1.Februar 2008 01:09
    6

    ich find, der Gast oder der Kunde ist das wichtigste Element überhaupt. Er ist zu behandeln, wie ein König. Wers richtig macht, bekommt den Gast wieder, wer nicht, der nicht.

    Sehe ich also sehr ähnlich wie du, Sirina, But, in Ebay gibts halt eben solche und solche Kostgänger

  7. ChristopherGravatar


    Freitag, 1.Februar 2008 08:13
    7

    Also ich finde, dass Ebay bei beiden, Käufer und Verkäufer, positiv und negativ bewerten lassen sollte.

    Denn es gibt wohl auf beiden Seiten schwarze Schaafe. Daher scheue ich mich auch sehr, solche Internetportale wie Ebay zu benutzen. Da vertraue ich als Käufer eher Unternehmen wie Amazon. Hab da auch schon über Drittanbieter was bestellt und hatte mal Probleme mit dem Verkäufer, der plötzlich den Artikel nicht mehr hatte, mir aber einfach das Geld nicht zurückzahlte. Da ist Amazon dann eingesprungen. Was Amazon letztendlich mit dem Verkäufer gemacht hat, ist mir egal. Von mir hat er jedenfalls ne schlechte Kritik gekriegt mit entsprechendem Kommentar. Aber so sollte es auch Ebay machen.

  8. uhrenGravatar


    Freitag, 1.Februar 2008 09:56
    8

    loooool was ist das denn für ein Bullshit? Ein Bewertungssystem ohne Auswahl ist kein Bewertungssystem. Eine “freie Wahl” bei der man nur einen Kandidaten wählen darf, ist keine freie Wahl. Toll Ebay, gerade das Bwertungssystem hat es doch möglich gemacht, auf einem Blick zu erfassen, ob man das etwas teurere Angebot dem günstigeren vorzieht, weil der Benutzer einfach mehr positive Bewertungen hat.

  9. DomiGravatar


    Freitag, 1.Februar 2008 10:15
    9

    Naja, ich hab mir eigene Regeln für eBay aufgestellt. Richtig teure Sachen nur noch per Sofortkauf bei großen Händlern (das ist dann fast so seriös wie Amazon etc. Beim Bieten nur auf Artikel von Verkäufern, die mindestens 99% positive Bewertungspunkte haben UND bei einem gewissen Gebotsbetrag ist Schluss, dann kann man schon nicht zu viel Geld in den Sand setzen. Bisher hatte ich bei eBay zum Glück noch nie Pech.

    Ich finde, zumindest due neutrale Bewertung sollte erhalten bleiben. Dass man die negativen nicht mehr zulässt, ist aber aus Sicht der vielen Käufer, die eine Rachebewertung erhalten haben (sandra sollte eigentlich wissen, wovon ich rede!!) eigentlich gar nicht so schlecht.

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