Neues Glück?
Gestern habe ich eine wunderschöne Wohngemeinschaft hier in Mitte angeschaut,
die im Wesentlichen momentan aus ner wahnsinnig unglaublich herzlichen, lieben und tollen Frau und einem ebenfalls sehr herzlichen, warmen, und voraller zuverlässiger Mann besteht.
Ich freue mich so wahnsinnig, dass sie sich für mich (SIC), die seltsame, eigenartige, etwas fremd wirkende, dennoch offene und ehrliche, wenn auch manchmal was überdrehte Sandra-Lia Infanger entschieden haben.
Doch schon hab ich auch wieder ein bisschen Angst.
Angst? Weshalb, fragt ihr euch?
Nun, sicher mögt ihr euch alle noch daran erinnern, als ich meine Wohnung an der Spandauer Brücke bekommen hab, war ich außer mir vor Freude, und konnte mein Glück gar nicht fassen. Was ist dabei raus gekommen? Ich musste merken, wie schnell Glück vergeht, und daraus eben alles andere als Glück wird, sondern ein Zustand, den man so schnell wie möglich beenden will.
Ich wünsche mir so sehr, dass nicht einmal mehr mich mein Leben für irgendetwas bestraft, was ich gar nicht getan habe. Ich wünsche mir, das ich in diesen beiden so was wie ne kleine Familie finden darf, wo ich mich wohl fühle, zu hause fühle, und sie ebenfalls.
Ich wünsche mir so sehr, dass es diesmal einfach alles richtig klappt.
Es wäre so toll. Und ich glaube schon ein ganz klein wenig, dass es so sein könnte. Denn irgendwie frag ich mich: Kann ein Mensch sein ganzes Leben lang, und seien es auch nur sechsundzwanzig Jahre mehr Pech als Glück haben?
Ich glaube, jeder Mensch sollte irgendwann in seinem Leben eine Art Familie bekommen, die zu ihm oder zu ihr passt. Auch wenn diese Familie nicht im klassischen Sinn ist, so sind diese beiden Menschen für mich auf jeden fall mehr als nur meine (ich hoffe, das ändert sich nicht mehr) zukünftigen Mitbewohner.
Jedenfalls werde ich mir alle Mühe der Welt geben, um die beiden nicht zu sehr zu nerven, und eine kleine Hilfe zu sein, so weit mir das möglich ist.
Aber, meine Angst, dass wieder alles in Scherben aufgeht, besteht leider dennoch!









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Freitag, 30.Juni 2006 10:52na, wenn das mal nicht ein wenig viel verlangt ist. wer keine familie hat, lebt eben ohne. meine meinung und meine praxis. aber jeder wie er mag.
Freitag, 30.Juni 2006 12:22Gemeinschaft leben bedeutet auch Kompromisse machen können – war bisher nicht so dein Ding, oder?
Freitag, 30.Juni 2006 12:38Und noch ein kritischer Kommentar: alles, was ich bis jetzt so von Dir gelesen habe, läßt mich Dir raten lieber allein zu wohnen. Schon in Deiner Absicht sich alle Mühe der Welt zu geben um die beiden nicht zu sehr zu nerven, enthält den Keim des Verderbens. Du erwartest geradezu zu scheitern, und deshalb wirst Du scheitern (sich selbst erfüllende Prophezeiung).
Daß Du mehr Pech als Glück hast, liegt vermutlich an Deiner Auffassung davon was Glück und was Pech ist.
Zu Schluß noch ein kleiner Trost aus der Rubrik “was man von Kinofilmen lernen kann” hier Indiana Johns:
Nichts, was sehr sehr gut ist, und nichts, was sehr sehr schlecht ist, dauert sehr sehr lang. – Das ist Karma!
Freitag, 30.Juni 2006 12:47Engl: Verlangen tu ich doch gar nichts, nur wünschen tu ichs mir. und ich freue mich, das ich zwei sehr herlzliche Menschen kennengelernt hab.
Schampar: glaub mir, ich kann schon kompromisse machen, bin doch ned so ein phöses.
Holger: Nun, ich glaub, ein gutes wort von deiner seite hätte mir besser getan.. aber ja, was hab ich von der welt schon zu erwarten. Wär ich tot, wen würde es kümmern?
Von der Selbsterfüllenden Provezeiung halte ich sehr wenig, da sie nämlich unlogischerweise nur in eine Richtung funktioniert, und deshalb kann da was nicht korrekt sein.
naja, ich weiss, hab ich mal ein kleinen funken hoffnung, kommen schon wieder x, die mir nicht mal das gönnen können. Stellt doch einfach irgend ein Serienmörder an, der soll mich dann umbringen, und schluss ist mit diesem komischen leben, das nicht sehr viel hoffnung enthält.
Freitag, 30.Juni 2006 15:06verlangen und erwarten liegt ja mitunter fast deckungsgleich übereinander.
das mit den selbsterfüllenden prophezeiungen, die nur in eine richtung funktionieren und deshalb unlogisch sind, habe ich nicht verstanden.
Freitag, 30.Juni 2006 16:32Verlangen und erwarten is auch das selbe, ich hoffe nur (SIC)
Hoffnung: Zitat Wikipedia
u haben bedeutet, eine zuversichtliche innerliche Ausrichtung gepaart mit einer positiven Erwartungshaltung dahingehend zu haben, dass etwas, das dem Hoffenden wünschenswert erscheint, in der Zukunft eintritt, ohne dass wirkliche Gewissheit besteht. Das kann ein bestimmtes Ereignis sein, viele Menschen hoffen auf auf lange Gesundheit oder finanzielle Absicherung. Hoffnung ist die umfassende emotionale und unter Umständen handlungsleitende Ausrichtung des Menschen auf Zukunft. Hoffend verhält sich der Mensch positiv zur Zeitlichkeit seiner Existenz.
Freitag, 30.Juni 2006 16:35Unter Forderung wird im Allgemeinen eine Aufforderung, ein Befehl, eine Anweisung, die Einforderung eines Rechtes oder das Geltendmachen eines Anspruches verstanden.
Der Begriff Erwartung spielt eine zentrale Rolle in der Soziologie. Zum einen beschreibt er die Annahme eines Handelnden darüber, was ein anderer oder mehrere andere tun würden (antizipatorische Erwartung) bzw. was er oder andere billigerweise tun sollten (normative Erwartung).
Freitag, 30.Juni 2006 16:43nimms locker, es wird schon gut.
Freitag, 30.Juni 2006 16:46£”es kommt, wie es kommen soll*
Freitag, 30.Juni 2006 21:51Nein. Es kommt, wie ihr alle es hinbiegt. Das Ganze ist nicht wie ein TV-Programm, das man sich “reinzieht” – Du bist der Sender, also ergreife deine neue Chance.
Viel Glück dabei.
Freitag, 30.Juni 2006 21:55
Samstag, 1.Juli 2006 12:55Liebe Sandra, ich dachte Du seist an ehrlichen Meinungen und nicht an “Bauchpinselei” interessiert
Und was die sich selbst erfüllenden Prophezeiungen angeht, die funktionieren in alle Richtungen gleich gut. Der Optimist hat häufiger den Eindruck Glück zu haben, als der Pessimist. Denn ersterer ist auf das Glück, letzerer auf das Unglück fixiert…
Samstag, 1.Juli 2006 12:58bin ich doch auch, Holger.
naja, kann schon sein. Aber wie kann ein Pessimist ein Optimist werden?
Samstag, 1.Juli 2006 18:41Das ist wieder so esotherisch-verallgemeinert. Schlussendlich kommt es immer auf den Blickwinkel an, alles ist relativ. Ja genau, aber das hilft kein Bisschen.
Sowas wie Glück oder Pech gibt es meiner Meinung nach gar nicht. Beide Begriffe sind lediglich eine Zusammenfassung von Ereignissen, die für das Wohlbefinden entweder positive oder negative Wirkung aufweisen – eine Variable. Es kommt auf die Formel an.
Es ist nicht alles vorbestimmt. Es lässt sich immer was ändern. Ein wichtiger Faktor besagter Formel ist der eigene Einsatz (unhabhängig von Wille oder Lust).
Mathematisch:
(Glück) = Integral von (k * w * (Einsatz / Erfolg)) nach der Zeit, wobei
k = Relativitätskonstante: (arg(positive Ereignisse)| / |arg(negative Ereignisse)|) [beides komplexe Zahlen, Resultat ist ein Quotient der Winkel Phi, der als Konstante betrachtet werden kann)
w = Wahrscheinlichkeitsfaktor: (Wahrscheinlichkeit p für das positive Ergebnis des Vorhabens)
Das Integral nach der Zeit ist deshalb gewählt, weil alle bisherigen Ereignisse berücksichtig werden sollen.
Für die komplexen Zahlen: Der Realteil ist der Median der Ereignisse und der Imaginärteil eine Selbsteinschätzung von äusserst positiv/negativ bis mässig positiv/negativ …
So.
Die Einheit von Glück gibt es nicht, ich würde sie einfach Glückseinheit nennen
[Glück] = g 
Samstag, 1.Juli 2006 20:09Kuhler Standpunkt