Tschau Roger!
Tja.. Roger Schawinsky hat offenbar die Nase voll von Sat 1 und haut ab. Früher hatte er ja bereits seinen Sender Tele 24 verscherbelt und Tele Züri im Stich gelassen. Beides übrigens seine Kinder. Aber so wie seine Kinder hinterlässt er auch Sat 1 mit einem schönen Mitgift.
Schawinski gab seinen Rücktritt nach dreijähriger Tätigkeit bekannt. Nachfolger wird gemäss Mitteilung des ProSiebenSat.1-Konzerns vom Mittwoch in München sein bisheriger Stellvertreter Matthias Alberti. Er sei schon ein Jahr länger geblieben als geplant und habe eine weitere Vertragsverlängerung abgelehnt, «um neue berufliche Pläne zu verwirklichen», wurde Schawinski zitiert. Er bleibt der ProSiebenSat.1-Gruppe als Berater verbunden.
In einem Interview des Zürcher Lokalsenders Radio 24 sagte Schawinski unter anderem, in nächster Zeit plane er keine berufliche Rückkehr in die Schweiz, sondern bleibe bis etwa Mitte 2007 in Berlin, wo seine Frau ihr Studium abschliessen wolle. Schawinski tönte an, dass sein Abgang mit dem möglichen Verkauf von Sat.1 zu tun hat. Er wolle nicht als «Lame Duck» (»lahme Ente»
agieren, während der Verkaufsprozess laufe, sagte er.
ProSiebenSat.1-Vorstandschef Guillaume de Posch dankte Schawinski gemäss Mitteilung für seine herausragende Leistung: «Er hat Sat.1 zum wirtschaftlichen Erfolg geführt», sagte de Posch. Mit Formaten wie «Schillerstrasse», «Verliebt in Berlin» oder «Die Luftbrücke» habe er Sat.1 profiliert. Unter der Führung des Schweizers stieg der Vorsteuergewinn von Sat.1 von vier Millionen Euro im Jahr 2003 auf 127 Millionen Euro allein in den ersten neun Monaten 2006. Schawinski sagte gemäss Mitteilung, er sei «stolz darauf, dass Sat.1 in jedem dieser Jahre neue wirtschaftliche Rekordergebnisse verzeichnen konnte».
Schawinskis Nachfolger, der 43-jährige Alberti, übernimmt sein Amt am 1. Januar 2007. Er ist seit vier Jahren Sat.1-Unterhaltungschef. Dabei entstanden Formate wie «K11», «Genial Daneben» oder «Pastewka». Alberti stehe für die Einführung neuer Genres wie Impro-Comedy oder Ermittler-Dokus, erklärte der Sender. Vorher produzierte Alberti als Unterhaltungschef des Kölner Konkurrenzsenders RTL Formate wie «7 Tage, 7 Köpfe» oder «Wer wird Millionär».
Quelle: SDA/ATS








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Mittwoch, 29.November 2006 18:59wie der “Blick” kommt Sandra immer zu spät