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Bild des Tages – Colmar im Winter

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Zwischenbilanz 1. FC Köln Saison 2011/2012

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Nach einer Saison 2010/2011, die für den 1. FC Köln von ständiger Abstiegsangst, Chaos und zwei Trainerwechseln geprägt war und am Ende durch eine sehr gute Rückrunde noch mit 44 Punkte auf Platz 10 abeschlossen werden konnte, wollte man vor der neuen Saison 2011/2012 vor allem einmal eines erreichen: nämlich, dass man in dieser Saison nicht wieder so lange um den Klassenverbleib zittern muss.

Die erfolgreiche Rückrunden-Mannschaft der vergangenen Saison wurde gehalten. Es wurde jedoch ausgemistet. So verliess Fabrice Ehret nach fünf Jahren den Verein. Desweiteren wurden Jugend-Spieler wie Reinhold Yabo oder Stephan Salger an ambitionierte Zweit- oder Drittliga-Vereine verliehen, um ihnen Spielpraxis bieten zu können.

Als Neuzugang konnten zunächst lediglich Sascha Riether (VFL Wolfsburg) und das albanische Talent Odise Roshi präsentiert werden. Als Neuzugang wurde jedoch auch Mato Jajalo angegeben, der allerdings bereits in der vergangenen Saison als Leihgabe des AC Siena beim FC aktiv war und nun fest verpflichtet wurde. Nach dem kurzfristigen Abgang von Youssef Mohamad und einigen verletzungsbedingten Ausfällen in der Abwehr wurden vor Ablauf der Transferfrist noch Henrique Sereno (FC Porto) und Ammar Jemal (Young Boys Bern) ausgeliehen.

Der grössten Neuzugang war jedoch der Trainer. Der Neue heisst Stale Solbakken, ist Norweger und war in den letzten Jahren Erfolgstrainer vom FC Kopenhagen. Was er mitbrachte war zunächst einmal ein für die Spieler völlig neues Spielsystem und ein wenig Unruhe im Vorfeld, als er entschied dem FC-Superstar Lukas Podolski die Kapitäns-Binde abzunehmen und diese Abwehr-Chef Pedro Geromel zu geben.

Die Saison begann mit zwei katastrophalen Niederlagen. Auch nach den folgenden Spielen wurde bezweifelt, dass der neue Trainer mit seinem Spielsystem in Köln Erfolg haben wird. Jedoch zeigten zwei Klasse-Spiele in Leverkusen und gegen Hoffenheim, dass Solbakkens System hervorragend funktioniert, wenn jeder Spieler es befolgt. Dies blieb jedoch auch in der ganzen Hinrunde das Problem. Denn bei Rückschlägen fiel die Mannschaft regelrecht in ihre Einzelteile zusammen, wie zum Beispiel beim 0:5 in Dortmund gut zu sehen. Die Probleme wurden noch zusätzlich durch eine Verletzten-Misere verstärkt. Besonders die Abwehr, denen wechselweise Torwart Michael Rensing, Kapitän Pedro Geromel, die Neuzugänge Sereno und Jemal oder Miso Brecko für einige Spiele fehlten.

Besonders schwer wog jedoch die langwierige Verletzung von Torjäger Milivoje Novakovic. Da die beiden anderen Stürmer Sebastian Freis und Alexandru Ionita zum Einen bereits verletzt in die Saison gingen, zum Anderen auch vom Trainer nicht berücksichtigt wurden und zudem ein Bundesliga-Einsatz unter diesen Vorraussetzungen für Jugend-Spieler Mark Uth wohl noch zu früh gekommen wäre, lastete im Sturm alles auf Lukas Podolski. Dank dessen unglaublicher Top-Form konnte die Sturmschwäche halbwegs behoben werden, der FC war jedoch zu berechenbar.

Für zusätzliche Unruhe sorgte im November noch der überraschende Rücktritt des kompletten Vorstands um Präsident Wolfgang Overath. Denn eine neue Führung stand noch nicht bereit. Daher wird der Verein derzeit kommissarisch vom Vorsitzenden des Verwaltungsrats Dr. Werner Wolf geführt. Ein neuer Vorstand wird wohl frühestens im Frühjahr gewählt werden.

Trotz allen Widrigkeiten konnte der 1. FC Köln 21 Punkte erspielen. Dies bedeutet aktuell den 10. Platz. Doch in der Rückrunde wird es sicher noch schwieriger werden. Daher ist es sehr wichtig, dass Trainer Solbakken es nun hinbekommt, dass jeder Spieler sein System umsetzt. Wichtig wäre auch eine weitere Verpflichtung im Sturm, wie die Hinrunde gezeigt hat, auch wenn Novakovic vorraussichtlich wieder auflaufen kann. Das bisher verpflichtete 18-jährige schwedische Talent Mikael Ishak wird wohl noch etwas brauchen, um eine Alternative für die Bundesliga zu sein.

In den bisherigen 17 Bundesliga-Spielen setzte Trainer Stale Solbakken insgesamt 22 verschiedene Spieler ein. Dabei kamen mit Mato Jajalo, Sascha Riether und Slawomir Peszko insgesamt drei Spieler in allen bisherigen Spielen zum Einsatz.

Hier nun alle eingesetzten Spieler der Hinrunde:

Jajalo, Peszko, Riether (je 17), Podolski (16), Rensing, Clemens, Lanig (je 15), Eichner (14), Brecko, Sereno (je 13), Geromel (12), McKenna (11), Chihi (10), Jemal, Matuschyk (je 9), Roshi (8), Novakovic (7), Andrezinho (6), Pezzoni (5), Freis (4), Makino (3), Varvodic (2).

Bei den Torschützen sticht durch die langwierige Verletzung von Torjäger Milivoje Novakovic bisher vor allem Lukas Podolski als Allein-Unterhalter heraus. Bester Schütze aus dem Mittelfeld ist Christian Clemens mit 4 Treffern. Insgesamt erzielte der 1. FC Köln 27 Tore in dieser Hinrunde.

Hier alle Torschützen der Hinrunde:

Podolski (14), Clemens (4), Jajalo (3), Chihi, Novakovic (je 2), McKenna, Peszko (je 1)

Bild des Tages – Da kommt was

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Musikalischer Jahresrückblick 2011

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Das Jahr 2011 ist beendet. Das neue Jahr 2012 hat bereits begonnen. Zeit für unseren musikalischen Rückblick des abgelaufenen Jahres 2011!

Das Jahr begann mit einem Comeback der 80er-Synthie-Popper Human League, die ihr neues Album “Credo” vorstellten. Später in diesem Jahr folgten noch ihre Kollegen von “Erasure”, die jedoch anders wie Human League eigentlich nie wirklich weg waren, mit einem neuen Album. Auch NDW-Urgestein Andreas Dorau stellte mit “Todesmelodien” nach mehrjähriger Pause wieder einmal ein neues Album vor. Ebenfalls ein neues Album präsentierte Herbert Grönemeyer mit “Schiffsverkehr”.

Auch von den 80er-Ikonen Depeche Mode gab es in diesem Jahr wieder einiges zu hören. Nachdem Anfang des Jahres die Depeche-Mode-Fans mit einer verrückten Aktion auf sich aufmerksam machten (zum 30-jährigen Jubiläum der erstem Depeche-Mode-Single “Dreaming of me” brachten die DM-Fans eben jene Single durch massenhafte Käufe im Internet wieder zurück in die Verkaufs-Charts), veröffentlichte die Band Mitte des Jahres ein Remix-Doppelalbum, das jedoch etwas hinter den Erwartungen zurück blieb. Zudem betätigten sich DM-Songwriter Martin Gore und dem DM-Mitgründer und jetzigem Erasure-Mastermind Vince Clarke an einem gemeinsamen Techno-Album, das im neuen Jahr 2012 erscheinen soll. Die erste EP aus diesem Album mit dem Titel “Spock” erschien bereits in diesem Jahr.

Ebenfalls für Gesprächsstoff sorgte auch in diesem Jahr wieder der Eurovision Song Contest, der im abgelaufenen Jahr aufgrund des Sieges von Lena Meyer-Landrut im Jahr 2010 in Deutschland statt fand. Für Aufregung sorgte bereits der deutsche Vorentscheid, bei dem Lena Meyer-Landrut bereits als Teilnehmerin feststand und lediglich der Titel bestimmt werden konnte. Dafür wurde Lena-Entdecker Stefan Raab scharf kritisiert. Der letztendlich ausgewählte Titel “Taken by a stranger” hatte keine Siegchance. Er erreichte Platz 10. Gewonnen hat das Pop-Duo Ell & Nikki aus Aserbaidschan mit dem Titel “Running Scared”. Die Schweiz konnte sich mit Anna Rossinelli zwar erstmals seit langem mal wieder für die Endrunde qualifizieren, erreichte dort jedoch nur den letzten Platz.

Auch Stefan Raabs Bundesvision Song Contest fand in diesem Jahr wieder statt. Hier sicherte sich der derzeitige Überflieger in Deutschland, Tim Bendzko, den Sieg für das Bundesland Berlin.

Auch im Gothic-Bereich gab es wieder viel Neues. Den Anfang machte in diesem Jahr die Mittelalter-Band Schandmaul. Dann gab es eine Single-Kollektion der Formation “Welle:Erdball”. Auch Mantus präsentierte mit “Zeichen” wieder ein neues Album. Mitte des Jahres war dann auch wieder Zeit für Alexander Kaschte, der sowohl mit “Anleitung zum Totsein” ein neues Album von Samsas Traum veröffentlichte, als auch gleichzeitig das bereits länger angekündigte Album “Amok” von Weena Morloch. Es folgte eine Tour, bei der sowohl Weena Morloch als auch Samsas Traum live dargeboten wurden, was Kaschte dann kurz vor der Tour als letzte Live-Auftritte bezeichnete. Er wolle sich wieder mehr den Studio-Produktionen widmen. Ende des Jahres erschien dann mit “Käfer.Maden.Würmer.Spinnen” noch ein Remix-Album, das hauptsächlich die mit des Jahres veröffentlichten beiden neuen Alben zum Thema hatte. Im Herbst erschien dann auch das neue Album von ASP mit dem Titel “Fremd”, erstmals ohne Matthias Ambre, der bisher fester Partner von Alexander Spreng war. Bereits zwei Monate vorher hatte ASP ihre neue Single “Wechselbalg” vorgestellt. Ein erstes Best-Of-Album gab es von Rammstein, die zudem mit ihrer neuen Single “Mein Land” einmal mehr für Aufregung sorgten.

Sorge bereitete allen Musik-Fans in Köln Bap-Frontmann Wolfgang Niedecken, der im Herbst in die Klinik eingeliefert werden musste, als er in seinem Haus in Köln zusammengebrochen war. Die geplante Tour musste verschoben werden. Im Frühjahr hatte Bap ihr neues Album veröffentlicht. 20-Jähriges Band-Bestehen feierten hingegen die Kollegen von Brings.

Ein ereignisreiches Musik-Jahr ist also zu Ende gegangen. Man darf sich nun auf ein sicher genauso ereignisreiches Jahr 2012 freuen.

Bild des Tages – Freisitz

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Bild des Tages – Besondere Architektur

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