Archiv für testet & Meinung

80 Tage Wii Balance Board

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Seit 80 Tagen hab ich mein Wii Balance Board. Ich war zuvor zwar schon immer bei schönem Wetter am Wandern, doch, nachdem ich bei einem Freund gesehen hab, welch grossen Spass das Wii Balance Board macht, dachte ich, ich kaufe mir auch eins. Dafür hab ich ordentlich gespart, und dann eins gekauft, zudammen mit der Wii, die ich ja bis dahin noch nicht hatte.

Seither trainiere ich zusätzlich durchschnittlich 30 Minuten am Tag auf diesem Wii Balance Board, und es macht mir noch immer riesig spass. Deprimiert bin ich aber, dass mein Gewicht sich nicht nach unten Verändert hat. Ich habe in zwischen wirklich einges Getan, um endlich meine “8″ Kilo wegzukriegen.

Doch, obwohl ich kaum mehr Süssgetränke konsumiere, auf Pommes Chips verzichte, weniger Esse, seltener Butter aufs Brot mache, und “nebenher” jeden Tag, wo draussen die Sonne scheint, mehr als ne Stunde laufen gehe, und bei Regen auf dem Balance Board ne Stunde trainiere, und natürlich meinen Haushalt schmeisse (Was auch Schweisstreibend sein kann), nehme ich einfach ums verrecken nicht ab. Das hingegen deprimiert mich schon ein bisschen. Warum seh ich nichts von meinem Einsatz? Warum nehm ich nicht endlich ab? Ne Stunde Steppen = 200 Gramm Gewichtsverlust (Muskelkater inkl.) und dann ein Tag Wandern in Graubünden +700! Gramm! Hey, wie kann das sein? Ich habe gestern nicht mehr gegessen, als sonst!

Ich mein, trotz allem hab ich seit dem Besitz des Balance Boards sogar leicht zugenommen! Und hier stimmt doch etwas einfach wirklich nicht! Wie kann es sein, dass ich trotz mehr Aktivität, weniger Kalorien und bewussterem und Gesünderem Ernähren zunehme? Ich mein, 80 Tage ist ne lange Zeit!

Vll. kann mich jemand von euch aufklähren?

WordPress und seine Problemzonen

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Seit geraumer Zeit (so seit keine Ahnung, Version 1.02) benutze ich WordPress. Leider durfte ich erfahren, dass der “WP-Cron.php” doch für was gut ist :( Er sorgt aber, in verantwortungsloser Manier dafür, dass mein Server total überlastet wird. Sein “Positiver” Effekt ist ja, dass die Beiträge, die ich geplant habe, pünktlich erscheinen sollen. Was sie nicht tun, wenn “WP-Cron.php” nicht aktiv ist. Ich frage mich jedoch, ob dieser blöde Cron-Job nicht etwas optimiert werden kann, so dass er nicht mehr so viel Serverlast produziert und, dass er trotzdem seine Aufgabe erfüllt.

Aus dem genannten Grunde kann es wohl sein, dass es in nächster Zeit einigemale dazu kommt, das Beiträge nicht dann erscheinen, wann sie sollen. Denn ich darf nicht wieder so viel Serverlast produzieren!

ten Club: Yello – die Electronic-Künstler

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Auf Leserwunsch befasse ich mich heute mit den Schweizer Electronic-Tüftler Yello, die unter anderem als eine der Vorreiter des späteren Techno gelten.

Die Gruppe Yello wurde im Jahr 1979 gegründet. Boris Blank und Carlos Peron trafen in einem Testlabor für Autos aufeinander, um Motorengeräusche aufzunehmen. Sie kamen ins Gespräch und begannen später mit den Geräuschen im Tonstudio zu experimentieren und diese zu Songs zu verarbeiten. Auf der Suche nach einer passenden Begleitstimme machte sie der Verkäufer eines örtlichen Plattenladens mit Dieter Meier bekannt, der bis dato noch einer Band namens “The Assholes” angehörte. Nun war die Band gegründet. Der Bandname hat nichts mit der Farbe gelb zu tun, wie man meinen könnte. Es war ein Wortspiel von Dieter Meier und bedeutet “a yelled hello” (deutsch: “ein gebrülltes hallo” ).

1979 erscheint die erste Maxi-Single auf dem Schweizer Underground-Label Peryphery Perfume. 1980 werden Yello auf der Suche nach einem Plattenvertrag in den USA fündig und unterschreiben einen Vertrag bei Ralph Records. Bereits die zweite Veröffentlichung “Bostich” wurde zum Club-Hit. Nach der gemeinsamen Veröffentlichung “You gotta say yes to another excess” verliess Carlos Peron die Formation.

Peron widmete sich stattdessen diversen Soloprojekten und gründete das Label Kristall Sound. Im Jahr 1990 schrieb er die Titelmelodie der “Harald-Schmidt-Sendung” Schmidteinander. Ab 1991 arbeitete er mit Louis Gärtner, dem Labelchef von Strange Ways Records zusammen und produzierte derweil verschiedene Bands, u. a. Wolfsheim, dessen Sänger Peter Heppner er auch im Jahre 1998 mit Joachim Witt zusammen brachte, um die gemeinsame Single “Die Flut” aufzunehmen.

Yello existierte währenddessen mit den beiden verbleibenden Mitgliedern Boris Blank und Dieter Meier weiter. Besonders in den 80er landete die Formation mit Songs wie “Lost again”, “Vicious Games”, “Desire”, “Goldrush”, “Call it love” oder “Oh yeah” diverse Charterfolge in Deutschland, österreich und der Schweiz. Den grössten Erfolg verzeichneten sie 1988 mit dem Song “The Race”, der in den deutschen Charts auf Platz 4 kletterte (österreich: Platz 6; Schweiz: Platz 8).

Die Songs von Yello wurden auch des öfteren als Untermalung für diverse Filme oder Fernseh-Shows verwendet. Der am häufigsten verwendete Track ist hierbei “Oh yeah”. So wird er zum Beispiel bei der Zeichentrick-Serie “Die Simpsons” immer kurz eingespielt, wenn Duff-Man, das Maskottchen der lokalen Bierbrauerei erscheint. Ebenfalls verwendet wurde der Track in den Filmen “Mein Partner mit der kalten Schnauze Teil 1″, “Ferris macht blau” und “Das Geheimnis meines Erfolges” mit Michael J. Fox. Der Song “The Race” wurde u. a. vom Fernsehsender Eurosport als auch von der Musikvideosendung Formel Eins über Jahre hinweg als Erkennungsmelodie verwendet. Desweiteren wurden einige Yello-Songs in der populären TV-Serie Miami Vice verwendet.

In den 90er-Jahren traf die Techno-Welle im Musik-Business ein. Und das machte auch Yello wieder populärer, da Yello von vielen Vertretern des Techno neben der Düsseldorfer Formation Kraftwerk als Vorreiter des Techno genannt wurden. 1995 entstand mit “Hands on Yello” eine Hommage der Techno-DJs. Auf diesem Album befanden sich Remixe von bekannten Yello-Songs interpretiert von Techno-Künstlern wie Westbam, Cosmic Baby, Jens Mahlstedt, Mark Spoon und Jam el Mar (Jam & Spoon), Oliver Lieb, Ilsa Gold, Hardsequencer, Carl Cox, Carl Craig und Moby.

Yello hatte somit Musikgeschichte geschrieben und besonders die elektronische Musik sehr mitgeprägt bis hin zum nachher entstanden Techno. Dies sieht man zum Beispiel auch an Aussagen wie “1982 stehe ich in einem Laden in Berlin, der DJ spielt Bostich. Es war eines jener Stücke, die in mir den Wunsch geweckt haben, Tanzmusik zu machen. (Westbam)

Die neue 1und1 Ausrede bei Platinkunden

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Ich bin seit einigen Jahren schon bei Schlund und Partner Kundin, und zahl dafür ein HEIDEN Geld! Heute hatte meine Webseite über 20 Minuten lang einen Error 500. Der “Kundenberater” erklärte mir, dass das meine Schuld sei, da ich zu viele Aufrufe oder irgend ein Skript habe, dass zu viel Traffic verursache.

Wie bitte? Gehts eigentlich noch? NICHT nur, dass in meinen AGB davon nichts steht, da ich einen Vertrag mit UNLIMITIERTEM Traffic habe, sondern auch noch, das ich keinerlei Skripts habe, die all zu grossen Traffic verursachen!

Ich finde die Art und Weise, und den Umgang von 1und1 mit mir absolut Arrogannt und daneben, und bin mir ernsthaft am überlegen, ob ich noch 300 Euro pro Jahr für so eine miese Antwort zahlen will.

So was geht ja schon mal gar nicht!

Chris Reisebericht: Hochzeitsreise Teil 2

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Der 2. Teil unserer Hochzeitsreise führte uns zunächst nach Würzburg. Der erste Eindruck war leider nicht so toll, denn die Ausschilderungen des Stadtplans und des Strassenbahnnetz war eine einzige Katastrophe, sodass wir zunächst ziemlich lange gebraucht haben, um uns dort zurecht zu finden. Die Stadtansicht entschädigte dann allerdings für einiges, denn Würzburg entpuppte sich als sehr schöne Stadt mit vielen alten Gebäuden und einer Burg. Daher muss man auf jeden Fall erwähnen, dass Würzburg für Touristen auf jeden Fall eine Reise wert ist.

Der nächste Tag führte uns zunächst in die bayerische Landeshauptstadt München. Diese kam jedoch in Sachen übersichtlichkeit des öffentlichen Verkehrsnetzes auch nicht sonderlich gut weg. Die Innenstadt ist zwar ganz nett, aber auch nicht wirklich was besonderes. Ansonsten hat München natürlich noch das legendäre Olympiastadion zu bieten, das mit der Dacharchitektur natürlich immer ein schöner Anblick ist. Schade, dass hier kein Bundesliga-Fussball gespielt wird. Weiter führte uns unsere Reise in die fränkische Stadt Fürth. Die Fürther Innenstadt ist aufgrund der vielen alten Gebäude durchaus sehenswert, allerdings halt nicht gerade gross.

Am darauffolgenden Tag besuchten wir Bamberg und trafen dort die unserer Meinung nach schönste Stadt unserer Reise an. Auch wenn Bamberg nicht gerade eine Grossstadt ist, so hat sie doch einiges zu bieten. Die Innenstadt ist einfach ein Augenschmaus und die Menschen dort sind sehr freundlich. Des weiteren bleibt die hervorragende Ausschilderung der Sehenswürdigkeiten hervorzuheben. Von Bamberg führte uns unser Weg noch nach Erlangen. Aufgrund der von mir ab und an ganz gern gehörten Erlanger Rock-Band JBO, die ständig ihr Erlanger Lieblingsbier Kitzmann besingen, wollte ich dieses natürlich auch einmal probieren. Und ich muss sagen, Ihr Rocker von JBO habt wirklich nen sehr guten Biergeschmack. Das Kitzmann Edelpils ist eines der besten Pils-Biere, dass ich je getrunken habe. Ansonsten muss ich jedoch anmerken, dass die Stadt Erlangen sonst nicht wirklich viel zu bieten hat. Aber zum Leben sicher eine ganz nette Stadt.

Danach wollte ich unser tolles Deutschland-Ticket auch gerade noch verwenden, um das Pokalspiel meines 1. FC Köln gucken zu fahren (siehe SpoMa), da die 1. Runde gerade in diese Zeit fiel. Daher führte mich die Reise in die pfälzische Schuh-Stadt Pirmasens, wo der Oberligist SV Niederauerbach die Partie austrug, da ihr eigenes Stadion zu klein war. Die Stadt Pirmasens ist eine nette Kleinstadt, die jedoch eine katastrophale öffentliche Anbindung hat. Nach 20 Uhr kommt man dort fast nirgends mehr hin. Desweiteren bleibt anzumerken, dass die Ausschilderung zum Stadion katastrophaler nicht sein konnte. Aber ansonsten ist die Stadt und die Einheimischen dort ganz nett.

Danach führte uns unser Weg in die Heimatstadt meines Lieblingsclubs, nach Köln. In dieser Stadt war ich schon so oft und ich kann nur immer wiederholen, dass ich diese Stadt einfach liebe. Nicht nur der Anblick des Doms, direkt wenn man aus dem Hauptbahnhof kommt, sondern auch diese tolle Altstadt, die freundliche Art der Menschen dort. Es lohnt sich einfach immer in die Rheinmetropole zu kommen. Für ein kleines ärgernis sorgte jedoch die KVB (Kölner Verkehrsbetriebe), die wieder einmal irgendwo in ihrem Netz am rumbasteln waren. Das allein wäre ja noch nicht das Problem, aber wenn so etwas und vor allem die damit verbundene Umleitung diverser U-Bahn und Strassenbahnlinie nur sehr unzureichend am Hauptbahnhof vermerkt sind, sorgt das schnell für Chaos. Naja, die KVB war schon immer gut für Chaos, das wusste ich natürlich bereits aus meinen früheren Besuchen in Köln.

Desweiteren besuchten wir die Stadt Aachen. Eine ganz nette Stadt, die aber nicht wirklich viel besonderes zu bieten hat. Danach führen wir noch nach Satzvey, wo wir die Burg Satzvey besichtigten. Ein Besuch hier lohnt sich auf jeden Fall und man kann dort auch recht gut essen.

Unsere weitere Reise führte uns nach Nürnberg. Eine ebenfalls sehr sehenswerte Stadt. Die Innenstadt ist äusserst schön anzuschauen. Und natürlich auf jeden Fall einen Besuch wert ist die wirklich schöne Burg, in der wir sogar übernachten konnten, da die Jugendherberge dort gelegen war.

Danach besuchten wir noch Stuttgart. Zwar eine ganz nette Stadt, die aber in Bezug auf die Grösse der Stadt nicht wirklich viel zu bieten hat. Was aber auf jeden Fall jeder einmal gesehen haben sollte, ist die Stuttgarter Wilhelma. Ich bin nicht gerade ein Fan von Zoos, aber die Wilhelma ist schon wirklich etwas Besonderes.

Als Letztes besuchten wir Ludwigsburg. Die Stadt hat mit dem blühenden Barock wirklich einen sehr schönen Park mit integriertem Schloss zu bieten. Auch wenn dieser Park 7,50 EUR Eintritt kostet, ist dieser Park sein Geld wirklich wert. Besonders für Familien mit Kindern eignet sich der Park gut, besonders wegen des Märchenwalds. Auch die Innenstadt von Ludwigsburg ist ganz nett, jedoch ist der extreme Autoverkehr in der Innenstadt doch etwas störend.

SpoMa: Startschuss für die Bundesliga

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An diesem Wochenende fiel der Startschuss für die neue Bundesliga-Saison. Am Freitag Abend bereits wurde die Saison durch die Partie des Titelverteidigers und Rekordmeisters FC Bayern München gegen den Hamburger SV eröffnet.

Hierbei kam der Titelverteidiger mit ihrem neuen Trainer Jürgen Klinsmann nicht über ein 2:2 gegen die jetzt von Martin Jol trainierten Hamburger hinaus. Zwar konnten Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski (per Foulelfmeter) den Titelverteidiger mit 2:0 in Führung schiessen. Doch ausgerechnet die beiden Ex-Bayern-Spieler in Reihen des HSV Paolo Guerrero und Piotr Trochowski (per Foulelfmeter) trafen für die Hamburger noch zum nicht unverdienten 2:2 Ausgleich.

Den besten Start legten am Samstag zum einen der FC Schalke 04 hin, der im Heimspiel Hannover 96 mit 3:0 besiegen konnte. Zum anderen konnte ein Aufsteiger überzeugen. Der Liga-Neuling 1899 Hoffenheim gewann überraschend klar sein Auswärtsspiel bei Energie Cottbus mit 3:0. Weniger Glück hatte Aufsteiger 1. FC Köln. Zwar führte man nach guter 1. Halbzeit beim Mitfavoriten VFL Wolfsburg durch das erste Bundesliga-Tor vom letztjährigen Zweitliga-Torschützenkönig Milivoje Novakovic mit 1:0. Doch in der zweiten Halbzeit war der Druck der Wolfsburger einfach zu gross. Christian Gentner und Zvjedzdan Misimovic trafen noch zum 2:1-Erfolg der von Ex-Bayern-Coach Felix Magath trainierten Wolfsburger.

Ansonsten besiegte der Karlsruher SC den VFL Bochum mit 1:0. Mitfavorit Werder Bremen kam bei Arminia Bielefeld nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Hierbei trafen sowohl Bremens Rosenberg als auch Bielefelds Wichniarek doppelt. Und Bayer Leverkusen mit ihrem neuen Trainer Bruno Labbadia musste gegen Borussia Dortmund, die jetzt vom Ex-Mainzer Jürgen Klopp trainiert werden, eine 2:3-Heimniederlage einstecken.

Am heutigen Abend trifft der dritte Aufsteiger Borussia Mönchengladbach auf den VFB Stuttgart. Und Eintracht Frankfurt hat es mit Hertha BSC Berlin zu tun.