Archiv für testet & Meinung

Was hat die Welt gegen mich?

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Also langsam aber sicher bin ich echt sauer auf diese Scheiss-Welt!

Der “Beizer” vom Bellacher Restaurant zur Linde hat die Reservation annuliert. Ich kann zwar verstehen, das er nicht für 20 Gäste+Brautpaar öffnen will. (Wären mal gewisse Personen aus Dillingen gekommen, wärens natürlich etwas mehr.) Doch, jetzt, knapp 3 Wochen vor unserer Hochzeit sagt uns die Linde ab! Ist ja klar, oder? Ich mein, hauptsache, sie können unser schönsten Tag des Lebens vermiesen! Mich hat die Linde in Bellach jedenfalls als Gast verloren, meinen Mann wohl auch, und ich kann mir gut vorstellen, das die Mundpropaganda, die aus dieser Absage entsteht, nicht gerade mehr Gäste da hin kommen. Mir egal, sollen sie halt Konkurs gehen. Beizer, die so mies Geschäften, habens eh nicht besser verdient!

Was nun? Ich mein, wie soll ich jetzt die ganze Geschichte umorganisieren?

Um ganz ehrlich zu sein, selbst WENN es noch möglich wäre, ich habe langsam aber sicher die Nase voll, und blase die ganze Geschichte wohl gleich ganz ab!

WARUM kann nicht eineinziges mal in meinem Leben einfach ein schöner Tag sein, an dem nicht alles schief gehen muss? WARUM muss ich überhaupt leben? Ich sehe sehr wenig Sinn in dem allem! Die Menschheit ist nichtmal den Kohlenstoff wert, aus dem sie besteht!

Ich bin entsetzt und absolut Traurig! Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben, wo was wie stattfinden wird.

Welcome Home (Teil 4)

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Dies ist der 4. Teil des “Welcome Home” Textes, welches in “the Voicebox” die an einer Genfer Universität hergestellt wird. Der Text ist allerdings in Englisch. (Der Text, welcher auf dem Blog erscheint, ist Ausführlicher, als der Text, welcher im “The Voicebox” erschienen ist. Damit die Chance besteht, den Artikel zu sehen, wird am Ende der 9 Teile der Teil von mir PDF erscheinen.)

Und nun viel Spass beim Englisch-Lesen :)

Welcome home
By Frances Narvaez

Embarking on the flight to womanhood
Sandra-Lia sits back on her ebony chair, gives a wide grin as her eyes wander around her apartment, a place she calls her “palace.” Figurines of fairies and elves silently listen as the room radiates with the echoing glory from Les Misérables’ Do you hear the people sing? And Together with the French, Sandra-Lia sings out the melody of triumph, belting out freedom and redemption.
1799 was the end of the French revolution. July 4, 1776 was the United States’ independence. July 4, 2003 was hers.
July 4, 2003—deep inside the caverns of his forlorn life-force, it was what he wanted all along. Womanhood was the knife that would free him from the ropes of turmoil that has tied him all these years.
Adrian sends off his polos and boxers and suits to Africa. And all the emblems that were a reminder of what hindered him from knowing his true self.
This is the point where Sandra passes the swinging bridge. Except that the bridge will not swing back. No—there is no turning back.
And from that day on, Adrian came to be known as Sandra-Lia.
But coming out of his male cocoon and becoming a female butterfly wasn’t enough for Sandra. For her, it was an all-package deal. The thought of having a gender reassignment operation did not escape her mind.
“It was all or nothing. You can win or you lose all. It was like a second chance. I only had this chance. If I don’t have this operation, my life…is nonsense. As a normal person—you are in your body, your home.”
Sandra-Lia’s eyebrows almost meet, her head almost falls back, shaking, recalling those days of puzzlement.
“Before my operation, I was not in my home. I stand up in the morning and watch [myself] in the mirror, and I think, ‘who is this?’’ You have an inner idea about yourself and you see [someone different].
Waking up in those days was like having snow in the summer. Sandra-Lia had to change it.
“The body is 90% of life. Or maybe 100…” Sandra-Lia trails off, her heavy tone suddenly turning into mist, and looks away.
The female life force first possessed Sandra-Lia when she took her first tablet of female hormones a day after coming out. The spirit did not release itself from her, and the die is cast indeed.
Sandra-Lia strangled her male mannerisms, beat her male thoughts, and stabbed her male spirit.
The whole world seemed to go against her plans, of course, attempting to stop her from undergoing the operation, pouring down onto her a storm of criticisms. But a small population gave her an umbrella of acceptance.
With the support of Transensyndikat, a Zurich-based group designed by transsexuals for transsexuals, Sandra-Lia found her way to discovering the anima in her, like a young child fondling with the world around her. They cradled her with support, fed her with power, and gave her the milk of doing it “the right way.”
Sandra-Lia’s face fills with the sparks of an ice castle. After several sessions with a psychiatrist who determined that she was “psychologically eligible” for sex change operation—the chessboard flag of her life—Sandra-Lia was ready to hit the gas pedal. May 2005, a little less than two years after her coming out, was suddenly so near.
“I wanted to have this operation from inside … there were no confusions.” She enunciates each word carefully, her eyes filled with certainty like a queen’s, chin up like the first petal of a flower in early spring.
“The months before the operation were hard, strange; they were strong. The nights were long—why is it not today? I was excited.” As Sandra-Lia crossed the bridge that connected the day of the coming out and the operation, she wanted time to run faster. Instead of giving time steroids, however, Sandra-Lia did her share by visiting Berlin, working for Civil Service International, and trying to paint a portrait of her political career.
She also worked at McDonald’s, flippin’ burgers and greeting customers with a guten tag while waiting for her butterfly wings to unfold: “I was lovin’ it.”
As the days crept towards her like a caterpillar approaching its period of transformation, Sandra-Lia felt she was luckier by the hour.

(Der nächste Teil erscheint am Samstag um 6.00 Uhr / Next Part on Saturday 6 AM)

SpoMa: Euro08 ist eröffnet!

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Gestern wurde in Basel die Fussball-Europameisterschaft 2008 in österreich und der Schweiz eröffnet. Nach der Eröffnungsfeier war es dann um 18:00 Uhr endlich so weit. Im Baseler St. Jakobs-Park rollte der Ball. Gegenüber standen sich Gastgeber Schweiz und Tschechien. Mit Köbi Kuhn (Schweiz) und Karel Brückner (Tschechien) standen sich gleichzeitig die beiden ältesten Trainer dieser Euro08 gegenüber.

Trotz eines leidenschaftlichen Kampfs gab es für die Gastgeber am Ende nichts zu Jubeln. In Halbzeit 1 neutralisierten sich beide Teams auf hohem Niveau. Besonders beide Abwehrreihen zeigten eine starke Leistung und liessen wenig zu. Kurz vor der Pause dann der erste Schlag für den Gastgeber. Der Schweizer Kapitän Alex Frei musste wegen einer Innenband-Verletzung raus. Für ihn kam zur zweiten Hälfte Hakan Yakin, der gleich mächtig Dampf machte. Die Schweiz drückte in der Anfangsphase der 2. Halbzeit, doch das Tor wollte einfach nicht fallen. Stattdessen nutzte der für Jan Koller eingewechselte Vaclav Sverkos in der 71. Minute eine Unachtsamkeit in der Schweizer Abwehr und traf zum 1:0 für Tschechien. Die Schweizer gaben noch nicht auf und warfen alles nach vorne. In der 79. Minute die grösste Chance zum Ausgleich als zunächst Tranquillo Barnetta aufs Tor schoss und Peter Cech noch abwehren konnte und der eingewechselte Vonlanthen danach nur die Latte traf. Mehr kam für die Gastgeber leider nicht mehr heraus.

So startete die Schweiz mit einer unglücklichen 0:1-Niederlage in die Euro im eigenen Land und steht nun am Mittwoch gegen die Türkei schon unter Druck unbedingt gewinnen zu müssen. Im zweiten Spiel am gestrigen Tage in Genf besiegte Portugal die Türkei mit 2:0. Die Torschützen waren Pepe in der 61. Minute und Raul Meireles in der Nachspielzeit.

Am heutigen Tag erreichte die EM auch österreich. Der zweite Gastgeber trat heute um 18:00 Uhr in Wien gegen Kroatien an und musste wie die Schweizer Kollegen mit einer 0:1-Niederlage vom Platz. Das Tor der Kroaten erzielte Modric in der 5. Minute per Foulelfmeter. Um 20:45 Uhr kommt dann die deutsche Mannschaft zum ersten Mal zum Zug. Sie spielt dann in Klagenfurt gegen Polen. Das Ergebnis lag bei Redaktionsschluss noch nicht vor. (Das wollte ich immer schon mal schreiben, mit schönem Gruss an den Saarländischen Rundfunk:))

Vorsicht vor Steinpromotions!

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Ich hatte in Genf beim Spiel zwischen der Türkei und Portugal meinen ersten Einsatz als Verkäuferin für Intersport. Das Spiel an sich habe ich nicht all zu gross mitbekommen, auch wenn ich mal 4 Minuten ins Stadion stand, um einfach mal die Atmosphäre zu spüren. Da ich mich jedoch für Fussball nicht sonderlich interessiere, war nach dieser Zeit das Interesse reichlich gedeckt. In diesem Beitrag gehts also nicht um die UEFA, oder das Spiel.

Einen Tag zuvor hatten wir in Bern die Schulung (Wenn man das so nennen kann). Doch ich fange mit der ganzen Geschichte in der richtigen Reihenfolge an, und erzähle euch, wie ich die Steinpromotions Organisation erlebt habe.

Wer ist Stein? Stein ist so ne Deutsche Firma, mit Sitz in Hamburg, die offensichtlich die Promotionen für Intersport macht.

Intersport ist also eigentlich der Mieter der Stände. Darum stellte sich mir schon im Vorfeld die Frage: WARUM muss das AUSGERECHNET eine DEUTSCHE Firma machen? Gibts denn keine Schweizer oder Östereichschie Firma, die sich WENIGSTENS mit den Gesetzen vor Ort und dem üblichen Umgang mit den Angestellten auskennt?

Aber ich denke, wenn man die Geschichte hier liest, könnte man selbst drauf kommen, warums wohl eine Deutsche Firma ist, in der die Angestellten weder Mitgefühl noch irgend eine Ortskenntnis haben. Und schon gar nicht kennen sie die Schweizer Gesetze, und genau letzeres dürfte in meinem Fall zu ihrem Fallstrick werden, da ich nun möglicherweise Anzeige gegen die Firma erstatten werde, und meinen Arbeitsvertrag einklagen werde, den ich hab.

Am Anfang dachte ich wirklich, die Organisation wäre top, denn die Informationen per Email waren insgesamt recht gut, und übersichtlich. Doch das Desaster begann schon mit der sogenannten Schulung.

Wir wurden für 9 Uhr ans Akreditierungszentrum in Bern geholt, obwohl man hätte wissen können, das es erst um 10.00 Uhr öffnet, hätte nur mal jemand die Informationen, die die UEFA darüber herausgegeben hat, richtig gelesen hätte. Aber daran dachten weder die Stein-Mitarbeiter in Hamburg noch die Mitarbeiter vor Ort

Zumindest wurde uns dann um 8.45 Uhr mitgeteilt, dass wir erst um 10 da sein sollen. WAS BITTE IST DAS FUER EINE ORGANISATION! Dacht ich mir da. Denn so was macht mich unglaublich sauer, zumal uns die Stunde nicht mal bezahlt werden will. (Was allerdings ein Vertragsbruch seitens der Stein darstellt, und daher lass ich dies ganz sicher nicht auf mir sitzen!)

Auch an der Schulung lief alles anders, als es in den Unterlagen so toll vom strahlendblauen Himmel herunter versprochen wurde.

EIGENTLICH sollten wir die Kleidung an der Schulung bekommen, weil die Leute wie ich, die in Genf einen Einsatz haben sollen, ja ausgerüstet sein müssten. Doch, weder eine Entschuldigung noch sonst was. Die Kleidung bekam ich erst in Genf. Dort geht das Mathyrium weiter.

Die Verantwortliche vor Ort hat von nichts ne Ahnung, alles ist total schlecht Organisiert und es wird einem klar gezeigt, das man als Angestellter dieser Firma offensichtlich nicht allzu viel wert ist. Die einzigen, die mich anständig behandelt haben, waren die Offiziellen von der Intersport Firma.

OBWOHL ICH KLAR gesagt habe, das ich um 23.20 GEHEN muss, da ich sonst NICHT MEHR nach hause komme (nach Solothurn ja, nicht aber nach Bellach, dazu aber später), wurde dies wohl einfach überhört. Ich habs aber nicht nur einmal gesagt, sondern ca. 3 mal.

Weiter gehts damit, das wir jedesmal! wenn wir was hatten, in HAMBURG anrufen mussten, und die dann zwar gesagt haben, das sie was machen, doch in Tat und Wahrheit wurde gar nichts gemacht, und wir standen da wie die Dummen. Die Anrufe nach Hamburg werde ich selbstverständlich zurück vergüten lassen, denn ein Anruf nach Hamburg kostet nämlich vom Schweizer Handy aus ziemlich viel. Dies bedenkt die Firma Stein bei ihrer Organisation offensichtlich überhaupt nicht.

Doch damit nicht genug. Die Verantwortliche kam nach dem sie uns den Stand zugewiesen hat, nicht ein einziges Mal an unseren Stand. Nur ein gewisser Alex kam, der aber nur gross den Chef raus hängen liess.

Auch diesem habe ich gesagt, das ich um 23.20 gehn muss! Das wäre auch gut möglich gewesen, denn ich und mein Shopkumpel, der echt cool war, haben da über ne Stunde nach dem Spiel rumgewartet, und gar nichts zu tun gehabt. Als ich mal nach der VORORTVERANTWORTLICHEN (wie sie genannt werden will) suchte, war die NIRGENDS zu finden. (Warscheinlich hat sie sich lieber das Spiel angeguckt, als ihren Job zu machen!)

Und danach hat sie immer nur rumdiktiert und uns behandelt, wie ein Stück Dreck! Am Schluss, als es darum ging, den sogenannten Arbeitsrapport entgegen zu nehmen, hat die gemeint, ja es täte ihr ja so leid, dass ich jetzt mein letzen Zug verpasst hätte, doch in einem so höhnischen Ton, das ich ihr am liebsten meine Pfefferspraydose ins Gesicht gesprüht hätte.

Auch die Fahrkosten muss ich selbst tragen, das ist ja wohl die Höhe! Eins ist klar: Montags finde ich raus, wer wem wieso eine Arbeitsgenehmigung erteilt hat, lasse diese enziehen, falls Stein sich nicht an den Vertrag hält; verklage Stein auf heller und Pfennig; verlange ein Schmerzensgeld so wie die gesammten Fahrkosten (Taxe ab Solothurn, da ich sonst mehr als ne Stunde hätte laufen müssen, um 3 Uhr in der Früh), plus die Wartekosten in Genf usw. Zudem werde ich nichts unversucht lassen, das dies für die Verantwortlichen ECHTE Konsequenzen hat, und zwar solche, die sie nicht wieder vergessen. Immerhin ist die Schweiz mehr Rechtsstaat als das doofe Entwicklungsland, wo die Firma her ist!

Ich habe die Nase mehr als voll. Gerne würde ich zwar noch nach Bern, nicht, weil ich noch was mit dieser Firma Stein zu tun haben möcht, sondern, weil mich halt die Stimmung von den Fans vor dem Spiel begeistert, und weil die Arbeit an sich mir ja liegt, und ich sie mit Spass und Elan gemacht hab. Doch, das interessiert die Mitarbeiter der Firma Stein wohl kaum, das ich die meisten zum Lachen brachte.

Wie dem auch sei. FINGER WEG VON DIESER FIRMA!

Versprechen, die gegeben werden, und zwar Schriftlich, werden nicht gehalten! Auch gegenüber meinem Mann ist dies nun so!

Fazit:
Diese Organisation ist eines Gross-Events wie der Euro08 nicht würdig.

(2. Fassung)

ten Club: Camouflage – Synthie-Pop aus Deutschland

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Wenn man das Genre Synthie-Pop in den Mund nimmt, steht es vor allem für einen Namen – Depeche Mode, über die ich hier bereits sehr ausführlich berichtet habe. Doch auch in Deutschland gibt es zahlreiche erwähnenswerte Bands dieses Genres, die zwar von den Verkaufszahlen her nicht ganz so erfolgreich wie die englischen Kollegen sind, aber trotzdem durchaus hörenswert sind. über eine dieser deutschen Synthie-Pop-Bands möchte ich heute berichten – Camouflage.

Die Geschichte von Camouflage begann im Jahr 1983 in Bietigheim-Bissingen (Baden-Württemberg). Hier gründeten Heiko Maile, Marcus Meyn, Oliver Kreyssig und Martin Kähling eine Synthie-Pop-Band, die sich zunächst Lizenced Technology nannte und deren “Studio” sich in Heiko Mailes Elternhaus befand. Als 1984 Martin Kähling ausstieg, benannten die verbleibenden Mitglieder die Band in Camouflage (französisch für Tarnung, Verhüllung) um, inspiriert von einem Lied der Gruppe Yellow Magic Orchestra.

1985 entstanden zwei Demokassetten. Eines dieser Bänder belegte bei einem Wettbewerb eines Radiosenders des ersten Platz, sodass das kleine Frankfurter Label Westside sich für Camouflage interessierte. So entstand 1987 die Single “The Great Commandment”, die Camouflage einen Plattenvertrag bei Metronome einbrachte. “The Great Commandment” wurde überraschend nicht nur in Deutschland, sondern auch international zu einem Erfolg, dass sich sogar in den USA sehr gut verkaufte. Im Folgejahr erschien mit “Voices and Images” das erste Album der Band, von der neben “The Great Commandment” noch die Single “Strangers Thoughts” ausgekoppelt wurde. 1989 folgte das zweite Album “Methods of Silence”, das mit “Love is a shield” einen weiteren internationalen Hit der Band enthielt.

Nachdem Oliver Kreyssig 1990 die Band verliess, wurde es etwas ruhiger um Camouflage. 1991 erschien das Album “Meanwhile”, dass eher ein Acoustic-Album war. Aber bereits die Vorabsingle “Heaven (I want you)” wurde kein kommerzieller Erfolg. 1993 kehrte man mit dem Album “Bodega Bohemia” zurück zur elektronischen Musik. Doch auch dieses Album hatte nicht den gewünschten Erfolg.  Zwei Jahre später erschien das Album “Spice Crackers” das jedoch ebenfalls kaum verkauft wurde.

1999 war Oliver Kreyssig zurück und es entstand die Single “Thief”. Da sie jedoch auch keinen Erfolg brachte, wurden die Pläne für ein neues Album vorerst auf Eis gelegt. Im Folgejahr erschien mit “The Great Commandment 2000″ eine neue Version des Klassikers, der sich jedoch auch nur sehr schleppend verkaufte. Ein Jahr später erschien das Best-Of-Album “Rewind 1995 – 1987″.

2003 war es dann endlich so weit und mit “Sensor” erschien endlich wieder ein neues Camouflage-Album. Das eher düstere Album erfreute sich immerhin in der Gothic- und Dark-Wave-Szene grösserer Beliebtheit und so konnte die Band endlich mal wieder zumindest einen Teilerfolg verbuchen. 2006 erschien das Album “Relocated”, dass es ohne jegliche Werbung und Promotion immerhin auf Platz 57 der deutschen Verkaufscharts schaffte. Als Vorab-Single erschien “Motif Sky”.

Für Synthie-Pop-Fans ist die Musik dieser Band durchaus empfehlenswert, da sie wesentlich mehr drauf hat, als die beiden Hit-Singles “The Great Commandment” und “Love is a shield”. Mein besonderer Tipp: das 2006er Album “Relocated” ist meiner Meinung nach sehr empfehlenswert. Auch Live-Konzerte von Camouflage sind durchaus immer einen Besuch wert. Die eher familiäre Atmosphäre auf den Konzerten ist auch etwas ganz Besonderes, dass man mal erlebt haben sollte.

Weitere Infos gibt es unter www.camouflage-music.com

Tarifverbund Schweiz

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Nun, nach dem ich mich schon einigemale vorallem über den Libero-Tarifverbund sowie dessen absolut willkúrlichen Grenzen genervt habe, und ich die Meinung habe, das dieser zu teuer und zu Kompliziert ist, schreibe ich hier mal über meine Idee.

Ich finde das wichtigste überhaupt ist, das die Tickets dann wirklich auf allen Verkehrstrágern gilt, und nicht, wie jetzt, wo man zb. mit einem Ticket von Basel nach Langendorf nur mit der Bahn nicht aber mit dem Bus fahren darf.

Zudem sollten die jeweilgen Zonen nicht willkürlich gross sein. (Zb ist Zone Bern mehr als 4 mal so gross wie Solothrun, kost aber gleich viel).

Fangen wir mit den Zonen an. Die Zonen sollten eine Groesse von ca. 50 km^2 haben. Falls Zonen aufgrund von Stadtteilungen ausgedehnt werden müssen, darf dies kein Einfluss auf den Preis haben. Eine Zone ist immer gleich teuer.

Die Kosten für eine Kurzstrecke sollte einheitlich geregelt sein. Eine Kurzstrecke sind: max. 3 Kilometer. (ca. 6 Bus oder Tramstationen oder eine Bahnstation).

Vergünstigungsmassnahmen:

Vielfahrer oder regelmässiges Fahren soll wie bis anhin Rabattiert werden.

Folgende Vergünstigungskatgeorien schlage ich vor:

-> Halbtax wie bisher 50% auf den Normalpreis. Neu aber auch auf die Monatskarten.
-> 6 Fahrtenkarte = 5 Bezahlen, 6. Fahrt umsonst (Entsprechend bei 12 Fahrten 2 umsonst: entspricht 20% )
-> Monatskarte (Anzahl Zonen, mindestens 1)
-> Jahreskarte (Anzahl Zonen, mindestens 1)
-> GA (Alle Zonen)
-> Familienkarte (Karte pro Jahr 20 Franken plus pro Kind 5 Franken, erlaubt den kostenlosen Transport der Kinder in Begleitung einer Verwanten, volljährigen Person)

So wie für die folgenden Altersgruppen/Menschengruppen
-> 0-7 Lebensjahr: Kostenloser Transport (in Begleitung eines Erwachsenen)
-> 7-17 Lebensjahr: Selbe Preise wie bei Halbtax, Kostenloser Transport mit Familienkarte, in Begleitung eines Erwachsenen
-> 17-26 Lebensjahr 30% Vergünstigungen auf Mehrfahrtenkarten, Monatskarten und Jahreskarten, Spezialpreis GA
-> 66-X Lebensjahr 30% Vergünstigung auf Monatskarten und Jahreskarten so wie Spezialpreis GA
-> Behinderte mit entsprechendem Nachweis: 30% auf Monatskarten und Jahreskarten so wie Spezialpreis GA

Tarife: (immer nur in eine Richtung, ohne Stichfahrten oder Kreisfahrten) (Ohne Abzug des Rabatts entsprechender Kategorie, zb GENERELL 50% Ermässigung bei Halbtax)
(Geltungsdauer in [] )

* = Radius bedeutet, vom Mittelpunkt der Zone bis zur Zonengrenze. Da der Weg innerhalb einer Zone varrieren kann, sind natürlich auch wesentlich mehr gefahrene Kilometer möglich. Zb. wenn Punkt A unten Rechts und Punkt B oben Rechts liegt, die Fahrt aber durch Punkt C am Linken Rand der Zone geführt werden muss

ausschnitt-a.jpg -> Kurzstrecke CHF 2.20 (Radius 2 km) [2 h]
-> 1 Zone CHF 3.40 (Radius ca. 4 km* ) [4 h]
-> je weitere Zone bis zu 6 Zonen CHF 3.10 [12 h / Betriebsschluss]
-> je weitere Zone bis zu 12 Zonen CHF 2.90 [Betriebsschluss]
-> je weitere Zone bis zu 24 Zonen CHF 2.70 [48h]
-> je weitere Zone bis zu 48 Zonen CHF 2.50 [5 Tage]
-> je weitere Zone CHF 2.30 [10 Tage]

Wie errechnet sich nun der tatsächliche Fahrpreis?

Beispiel: Von Punkt A in Zone 1 nach Punkt B in Zone 30 sind 30 Zonen zu durchfahren. Der Preis berechnet sich durch: Zone 1 (3.40) + 6 * 3.10 + 12 x 2.90 + 12 * 2.70 = CHF 89.20. In diesem Beispiel kann die Person ca. 240 KM weit fahren, was ca. Zürich Lausanne entspricht, allerdings inkl. den beiden Stadtnetzen. (Zwei Ausschnitte der Zonenkarte ist unten am Beitrag)

Allerdings MAXIMALPREIS pro Richtung von CHF 120 [10 Tage]

Rückfahrten werden weiterhin nicht rabattiert.

-> Tageskarte zum Halbtax: CHF 60.-
-> 9 Uhr Karte zum Halbtax: CHF 50.-

Preise für Monatskarten: (Diese würden mit dem Halbtax nur halb so viel kosten: weitere Rabatte siehe oben)

-> 1 Zone CHF 65.-
-> 2 Zonen CHF 95.-
-> Je weitere Zone CHF 30.-
-> Maximalpreis für alle Zonen: 400 Franken (Entspricht GA Geltungsbereich; Mit Halbtax 200 Franken)

Jahreskarten = 10 Monate Bezahlen und 12 Fahren

Die Jahres-GA Preise wären die, wie bisher.

Zu guter Letzt:
-> Zuschlag für 1 Klasse: 60% zum Preis addieren.

ausschnitt-2.jpg
(Zoneneinteilung (C) by Sandra-Lia Infanger, jegliche Verwendung ohne Erlaubnis wird geahndet!)

Nun mag ich eure Krittik hören. Bitte rechnet aber alles sauber nach, bevor ihr über die Höhe der Preise meckert!