Archiv für Geld & Leben

Freaky Friday im Migros als Kassierin (Der Arbeitstag!)

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Heute gewähre ich euch in einen meiner Arbeitstage einen Einblick. Hier gibts sonst allgemeines über den Arbeitsalltag.

5.30 Mein Wecker holt mich aus dem Bett. Ich bin noch im tiefschlaf, doch in einer Stunde muss ich in der Migros stehen, um Brot aufzufüllen. Ich gehe Duschen, ziehe mich an, mache mich bereit, esse was kleines Frühstück, doch um die früher Zeit mag ich kaum was essen. Ich verlasse schon bald mein Daheim um in die Migros zu gehen. Es wird Nacht sein, bis ich wieder richtig daheim bin.

Um 6.30 stemple ich pünklich, wie es sich gehört ein, um zusammen mit der Vorarbeiterin und ein paar anderen hochzugehen und die Arbeit zu beginnen.

Der Sauger aus dem Schrank geholt, Wagen mit leeren Kisten mitgenommen, um Brot vom Vortag herauszuräumen, und los gehts. Als erstes leere ich die Kleinbrotkistchen, die meisten sind jedoch schon leer. Danach sauge ich sie aus, um sie vom Mehl des Vortags zu befreien. Sie sind jetzt wieder sauber genug, um sie mit neuen, frischen, aus der hauseigenen Bäckerei stammenden Brötchen zu befüllen. Es riecht nach frischen Brötchen, die Brote sind noch ganz warm. Frisch eben, wie sich das gehört. Um 8 sind wir dann so weit, dass ich gehen kann, um mein Hunger, der sich nicht nur durch die Arbeit ergeben hat, zu stillen. Beim runtergehen kann ich die anderen Kassierinen beobachten, wie sie ihren Platz einnehmen, nach dem sie alles aufgefüllt haben, was zur Kasse gehört. Nach dem ich ausgestempelt habe, gehe ich ins Migrosrestaurant und esse in den 30 Minuten frische Gipfeli und ein Brötchen mit einem Branchli drin.

Nach einem ausgiebigen Frühstück melde ich mich munter mit meiner Kasse unter dem Arm bei meiner Vorgesetzen, um mich über die Neuigkeiten informieren zu lassen. Heute müssen wir bei gewissen Artikel den Preis von Hand eingeben, da der Hersteller offensichtlich ein Fehler beim Preis gemacht hat.

Eine leere Kasse wird geöffnet, und ich platziere mich dahinter, um meine erste Kundin zu begrüssen.
“Guete Morge” grüsse ich sie freundlich, aber etwas verschlafen, obwohl ich vom “Fitness” in der Backwarenapteilung schon ganz Fit sein sollte. Die Kundin manöfriert ihren Einkauf auf das Fliessband, welches die Ware direkt zu mir transportiert. Da ein Salat “hätte sie gärn es Sekli für e Salat?” Die Kundin schüttelt energisch den Kopf, was ich aber leider nicht sehe, weswegen ich sie nochmal frage. Sie antwortet, in ihrem morgentlichen Einkaufsglück, deutlich mit “nei danke!”. Der Einkauf ist nicht klein, es kommen Tiefkühlprodukte “Fürs gfrohrne es Sekli?” “nei”, Frischfleisch “Fürs Fleisch es Sekli” “nei”, ein frisches Huhn “Fürs Poulet demfall au ned?” “eh, doch, dafür gärn”. Und am schluss ein Berg Kleider, wohl für ihre Kinder. “Für Kleider en Sack?” “Eh ja gärn”. Ich packe ihr die Kleider so ordentlich, wie ich kann in einen Plastiksack, nach dem ich sie eingeskannt habe, und frage sie zu anfang, ob sie die Kleiderbügel haben mag, was sie verneint.

“Macht denn 139 Franke und 20 Rappe, bitte. Kumulscharte?” “Eh ja, und hie no so Guetschine” Sie gibt mir 2 20 Franken Cumulusgutscheine, die sie für ihre Cumuluspunktejagt bekommen hat. Den Rest zahlt sie in Bar. Ich gebe ihr raus und verabschiede sie. “Do sind no 80 Rp. und Quittig retur, danke für dr Ichauf und e schöne Tag” Sie lächelt freundlich und sagt “Danke glichfalls”.

Es geht so weiter, bis ich zum ersten mal um den Ecken muss. Dies wird heute noch einige mal den Fall sein. Doch, was sein muss, muss sein. Schliesslich muss jeder mal aufs Klo, und ich noch zwei mal mehr.

Irgendwann kurz nach 1 löst mich jemand ab, um mich in den Mittag zu schicken. Endlich, 2 Stunden heim. Zu hause erwartet mich eine frischgebackene Lassagne, die mein Mann für mich vorbereitet hat. Nach dem verspeisen lege ich mich 40 Minuten hin, ich bin totmüde, weil der Tag so früh begann, und ich will Fit für den Nachmittag sein. Es ist schneller 3, als ich gucken kann.

Der Nachmittag beginnt nicht unähnlich dem Morgen. Es gibt hier und da nette Gespräche mit den Kunden, was diese Freut, die Vorgesetzen aber vllt. weniger. Doch, ich bin hier nicht im Lidl, und schon gar nicht auf dem Friedhof. Ein lächelnder Kunde ist ein zufriedener Kunde!

Schnell, weil viel läuft, kommt der Abend auf uns zu, und ich darf ins Nachtessen. Es gibt Raclette. Ein Teller davon für 6 Franken. Kann man machen. Ohne Salat sogar nur 4.50. Ich nehms ohne Salat. Die Pause ist gut, und hilft einem über den langen Tag weg. Einige Gespräche mit vertrauten Gesichter, und schnell sind die 30 Minuten rum.

Der Abend in der Migros beginnt. Es ist nun schon weit nach halb Sieben, wo wir normalerweise heim gehen. Kurz vor Neun ist es so weit! Mein Stammkunde, und auch der Stammkunde der Migros, vor Neun, heute genau 20 Sekunden vor Neun, beginnt, seinen “kleinen” Einkauf aufs Bändli zu legen. “Grüezi, so spot no unterwägs? Lang nümme gseh” “eh, grüezi, ja, scho e ganzi Woche!” Ich fange an zu Scannen. Schon das erste Produkt will der Scanner nicht, ich muss den Code von Hand eingeben, was ich heute schon 100e male musste. Ich rege mich nicht über so was auf, es macht die Arbeit auch abwechslungsreich, hält einem jedoch auch auf.

Es folgt Frischfleisch “Es Sekli?” “Nei danke” “Und, werum höt so spot?” “ähm, ach, viel ztue gha, und ha ned weg chöne” “Soso” Die Scannerei geht derweil schon fast automatisch weiter. Dank einem guten Vermögen, zwei Sachen gleichzeitig zu machen (naja, wenigstens zu reden und zu Arbeiten) fällt mir das nicht schwer. Es folgt Gemüse, welches ich über Buttons im System eingeben muss. Da frische Zwiebeln, dort ein Knoblauch und hier noch ein Salat, ohne Code, doch ich erkenne ihn sofort. Er ist auch im System. “Ehm, ich ha do no so es 12er Pack Saft im Wägeli” “ah danke, scho igä” Den Saft habe ich via Spiegelsystem im Wagen schon längst gesehen, und via Button auf der Kasse eingegeben. Dennoch bedanke ich mich beim Kunden, da ich ja auch schon einige male was übersehen hab. Nach einer Weile und einem Smalltalk zwischen Kassierin und Stammkunde sage ich “Macht denn 510 Fr und 30 Rp. Er zieht seine Cumuluskarte heraus, und schaut mich an, fragt mich “Was isch hüt für nes Datum?” “Afangs Monet” “Ah guet, denn muess ich die gä” “wie si hend zwe Chumulus?” “eh ja, damit ich zwei mal 20 Fr Bonus bechume!” “Ok” Danke” Er gibt mir noch ein paar Gutscheine und zahlt den Rest mit seiner EC Karte. Ich geb ihm die Quittung “Danke für en ichauf, und es schöns Wochenedi” Er bedankt sich, ich lächle ihm nach, und kann die Kasse nach ihm Schliessen, um sie zu Reinigen. Die anderen sind derweil mit ihrer Reinigung schon fast fertig.

Hilfe wird mir von allen seiten angeboten, damit wir als Team herausgehen können. Einige müssen auf den Zug oder Bus, wir sagen ihnen, sie sollen gehn, nicht, dass sie noch länger hier sind, als nötig. Bald dürfen wir Akonto machen. Ich zähle alles raus, melde mich ab, laufe runter, stemple aus. Ein langer Arbeitstag ist zu enede. Es gab heute kaum grössere Probleme, aber lang war er.

ANMERKUNG: Dies ist die Wiedergabe eines Freitags, nicht diesen Freitags! Ich arbeite ja nicht mehr da. Im moment.

An der Migros-Kasse

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Viele von euch kennen ja die Migros als Kunde, und gehen dort einigermassen regelmässig, andere etwas seltener einkaufen.

Doch ich wollte wissen, was muss eigentlich eine Kassierin so drauf haben? Ist der Job schwer? Könnte ich den Job auf dauer? Wo liegen die Schwierigkeiten? Und vorallem, wie behandelt die Migros ihre Angestellten?

So konnte ich vom 17.1.2009 bis zum 7.3.2009 im Migros Langendorf einen kleinen Einblick erhalten, was es bedeutet, an der Kasse einer relativ grossen Migros-Fililale zu sein.

Die Migros Langendorf ist derzeit im Umbau, was leider auf die Kundenfrequenzen ein sehr negativen Einfluss hat, deswegen konnte man mich nach dem “Probearbeiten” nicht übernehmen. Angestellt war ich im Stundenlohn, und bekam CHF 20.50 Brutto die Stunde plus Ferienentschädigung.

Allgemeine Arbeitszeit ist: Mo-Do: 07.45-18.45; Fr. 07.45-21.15; Sa. 07.45-16.30. Dazu kommt, dass jede Kassierin nach einem Rotationssystem ca. alle 3 Wochen einmal um 6.30 anfangen muss, um mitzuhelfen, Brot in die Regale zu Packen, sowie Zweiwöchentlich Abendkasse (für die Angestellten) welche ca. 20 Minuten länger da ist. Normalerweise sollte Abendkasse und Brot nie auf den gleichen Mitarbeiter am gleichen Tag fallen.

Da die oben genannten Arbeitszeiten unweigerlich zu vielen Überstunden führen würde, hat jede Kassierin (100%) jede Woche 1.5 Tage Frei. In der Fililale Langendorf meistens 1 ganzer Tag, und ein halber, kann aber ausnahmsweise auch drei halbe sein.

Zudem gibts 90 Minuten Mittag und nicht alle fangen um 07.45 an. Es ist grob gesagt ungefähr folgendermassen aufgeteilt: 07.45-11.30; 13.00-18.45 (Nachmittags 20 Minuten zusätzliche “Zvierizeit”) / 07.45-13.00; 14.30-18.45 (Morgens mit 20 Minuten Znüni) / 08.30-13.00 – 14.30-18.45 (ohne 20min Pause) Jedoch hat man von Mo-Do IMMER 90 Minuten Mittagszeit. (bei 100%); Samstag ist jeweils eine Stunde Mittag, die zwischen 10.15 und 14.00 Uhr bezogen wird. (Im Rotationssystem).

Der lange Freitag: Freitag ist ein sehr langer Tag. Deswegen ist die Mittagszeit dort, sofern nicht gerade 5x Cumulus ist, 2 Stunden lang. Arbeitsfenster sind: 07.45-11.00; 13.00-21.15 (Mit zusätzlichen 30 Minuten Abendessen, welches vom Betrieb via Lohn (CHF: 15) bezahlt wird.) oder 08.30 – 13.00; 15.00-21.15 (Ebenso mit 30 Minuten Abendessenszeit) und: 16.15-21.15 Abendkassenablös. (Damit niemand fehlt)

Grundsätzlich kann ich sagen, dass der Freitag eine wirklich sehr lange Sache ist. Vorallem für jene, die in den 2 Stunden nicht heim können (wie ich es konnte, da ich nur 7 Minuten Fuss-Arbeitsweg hatte) Zudem ist Freitags generell relativ gut Besucht.

Am schlimmsten empfand ichs persönlich, wenn man Freitags Abendkasse hatte, und Samstag Brot. Da war nicht mehr viel mit Schlaf. Bis man zu haus war, war meist schon kurz vor 10, und etwas kleines Essen und ein bisschen Erholen wollte man sich auch. Und am anderen Tag um 6.30 anfangen, selbst wenn man nur 1h vorher aufsteht, ist schon arg wenig Schlaf.

An der Kasse selbst hatte ichs lieber, wenn viel lief. Dann vergeht erstens die Zeit schneller, zweitens kann man sich viel besser konzentrieren, man bleibt drittens im Takt und ist so effizienter und vorallem wird man nicht so schnell Müde.

Doch, es gab die “Meistgehasste” Kasse “EXPRESS”. Ich selbst kann diesen Hass nicht nachvollziehen. Ich mag sie. Man kann richtig schnell Arbeiten, braucht nicht auf das Einpacken der Ware zu warten (da Migros Langendorf eine sehr kleine Packzone hat) und es waren ja nie mehr als 7 Produkte.

Ich mochte es auch darum, weil es mir persönlich egal war, dass zwischendurch einfach GARNICHTS läuft, und dann wieder sehr viel. Die Abwechslung, die man durch das Einsammeln der Körbe bekam, tat mir persönlich besonders gut.

Im allgemeinen muss ich sagen, dass im Migros Langendorf ein recht gutes Arbeitsklima herrscht, was sicher auch dazu beiträgt, dass die meisten Angestellten zu den Kunden angenehm Freundlich sind. Das natürlich die Motivation nicht immer gleich ist, versteht sich von selbst.

Die Arbeit selbst ist nicht eintönig, sondern durchaus Abwechslungsreich, und ich Vermisse sie schon ein bisschen. So machte mir persönlich der Kontakt zum Kunden sehr viel Spass, auch wenn ich lt. Vorgesetze oft etwas zu viel redete.

Schnell musste ich lernen, dass die Arbeit sehr Fehleranfällig ist. Nicht nur, dass ohne Absicht und zu oft auch ohne das mans Merkt, ein Produkt plötzlich zwei mal auf der Rechnung ist (weniger erfreulich für den Kunden), sondern auch, weil das Arbeiten mit so vielen Zahlen erst mal eine weile gemacht werden muss, bis das Gehirn richtig darauf eingestellt ist. So musste ich leider zwei mal mit grossem Entsetzen feststellen, dass ich wohl komplett falsch rausgegeben habe. (Viel wegen Fehlbeträgen auf!)

Die Arbeit an der Front ist keine Einfache. In einem Büro, wo keinerlei Kundenkontakt besteht, kann man sich dies nicht vorstellen. Das ist nun auch meine grösste Krittik an die Migros: Die Bürohengste, die die Barcodes machen, und die Preise, sollten meiner Meinung nach ebenfalls mal an der Kasse gearbeitet haben, dann wären die Codes nicht mehr mikroskopisch klein, die Preise nicht mehr versteckt und die Artikelnummer gut zu finden.

Was auch negativ auffällt, ist, dass Migros, obwohl letzes Jahr 45 Mio Gewinn gemacht, immer mehr Stellen versucht abzubauen. Ich frage mich, was eigentlich eine Genossenschaft mit dem vielen Geld macht? Und ob das wirklich im Sinne des Migrosgründer war, ist eher Zweifelhaft.

Naja, so Unsinn wie das Westside wohl. (Da war ich von anfang an dagegen, weil unnötig, unsinnig und am falschen Ort).

Ansonsten muss ich sagen, fand ich den Umgang nicht unsozial. Ich könnte mir vorstellen, dass am 19. März (in Bellach wohl später, warum erfahrt ihr dann in den Medien), wenn Lidl (ABZOCKER!) aufgeht, die Angestellten sich wünschen würden, sie würden für die Migros arbeiten.

Das 5. Jahr “Heisse Luft” und Eindrücke vom Autosalon

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Das Finanzblog hat Geburtstag – vier volle Jahre online und zum 5. mal berichte vom Genfer Autosalon. Von der Börsenseite her sehr interessant, weil gut jeder zehnte Franken in die Mobilität gesteckt wird. Nehmen wir das Resultat gleich vorne weg – es gibt noch kein echtes ökologisches Auto zu einem vernünftigen Preis. Aber es gibt von Jahr zu Jahr mehr Anbieter, die sich zumindest dem Verkauf fördernden Werbeeffekt der Worte “Ökologie, Bio, Co2 usw. ” bewusst sind. Und es gibt doch einiges zu beobachten.

Mein erster Beitrag war der Haftungsausschluss. Lesen sie diesen einmal durch und schauen sie, ob sie selbst danach gehandelt haben. Wenn ja, wirkt dieser Beitrag in Zeiten der Finanzkrise wie Balsam auf der Zunge – aber die meisten hatten eher Watte in den Ohren.

Aber schauen wir, was es am 79. Autosalon so alles zu sehen gab … – zuerst einen Blick nach Asien …

Nano von Tata

… soll ja keiner mehr sagen, der Nano sei klein … und schon gar nicht Tata. Mehr über die Philosophie von Ratan Tata (ab Seite 11). Wie vor einem Jahr vermutet fahre ich nun ein Auto eines indischen Fahrzeugproduzenten …

HSBC und Jaguar

“HSBC, der Absturz eines Idols” ist seit letzter Woche vielleicht nicht mehr das grösste Unternehmen der Welt. Auch Jaguar ist jetzt an zweiter Stelle …

Jaguar und der Kleine

… aber als Idol immer beliebter und am Grand Prix Suisse Bern vom 21. bis 23. August 2009 am Bremgartenrennen der einzige Automobilhersteller ist, der mit Fahrzeugen teilnimmt, die nach dem letzten Memorial 1982 gebaut wurden…

Jaguar und die Besucher

… der britische Touch, die Verarbeitung und die umfangreiche Technik ohne viele Aufpreise zieht pro Ausstellungs-Quadratmeter wesentlich mehr Besucher an, als bei der deutschen Konkurrenz. Es muss an den Autos liegen, nicht am Mineralwasser das gratis bei Merzedes verteilt wird – letztes Jahr gab es immerhin noch Kaffee. Aber wenn man den bayrischen Mini anschaut, da gibt es nach mehreren Jahren nicht mal mehr Wasser. Werbung und Kosten sparen, das ist ein Kapital mit sieben Siegeln für sich …

Fort Werbegeschenk

… Fort hat hier wieder für Beachtung gesorgt und Skoda scheint es jetzt mit den wieder vertertbaren Taschen nach zu ahmen. Bentley verschenkt nur die CD, die Taschen von Dunhill , die entsprechend dem Preis doch schon einige Kisten Genuss bei einem anderen Tabakwarengeschäft in Genf versprechen. Mein Begleiter hat eine Rue du Rive 2 am Abend dann in übervollen Zügen genossen. Nicht genau gleich wie am Morgen in der SBB. Ob er wohl an der Cigarre von Zino Davidoff mehr Spass hatte als …

Grossrat Mehmed Turan und Miss Suisse Christa Rigozzi

… an der ehemaligen Miss Suisse Christa Rigozzi und dem Mister Suisse Stephan Weiler, weiss ich nicht. Im Bild sehen sie übrigens nicht den Mister Suisse, aber es ist ja nicht das erste mal, dass ich mit einem Kollegen solche “Schönheiten” treffe. Sprachgewandt sind auch andere …

Nissan und das rote Beret

… Grazien und mit den schönsten Berets die ich je gesehen habe. Nicht aus Frankreich, sondern bei Nissan … von roten Berets oder genauer genommen, als Beret verstehe ich wirklich etwas. Meines hat einen goldenen Verbindungszirkel aufgestickt …

Fiat 500

… andere zieren sich mit kompliziert genähten Stoffen. Die Attraktion beim Fiat 500 steht zwar etwas im Halbschatten, aber damit kann nicht auf Abzahlen geschlossen werden …

Dame bei Lanca

… wohl aber auf die stark zugenommene Tendenz, dass mann wieder vermehrt Autos mit Hilfe von Showgirls zu verkaufen sucht …

frauenreize

… Reize haben vor Jahren schon viele am Autosalon gereizt und wegen “Frauenfeindlichkeit” war dieses Thema seit Jahren tabu. Mann soll neutral verkaufen und nicht das männliche Geschlecht irritieren …

jede auf ihre Art

… wobei dies auch bei nicht erreichten Zuschauerrekord doch mannchmal geschehen dürfte. Von Konjunktureinbruch ist in Genf nicht das Geringste zu spüren … aber das heisst nicht dass alle Besucher einen neuen Wagen kaufen … obschon einige an Abwrackprämien denken …

… und wer es nicht glaubt, eine Tube Senf wird bewusster eingekauft als ein Auto

Die Beiträge über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – schaltet auch die Bloggerin Tari Eledhwen aus Solothurn und das Personalblog – übrigens am Geburtstag vom Freitag den 13. mit noch aufreizenderen Damen

Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – unabhängig, langfristig, gewinnorientiert. Vielleicht überlegen sie sich gerade heute einen Einstieg, dann melden sie sich unverbindlich bei mir.

“Gebt das Geld in Frauenhand.” – der Finanzblogger bleibt männlich!

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“Wenn die Finanzmacht weiblicher wäre, wäre es nie zu diesem Crash gekommen. Denn es ist erwiesen: Frauen gehen besser mit Geld um. Die Isländerinnen machen es vor.

… lesen sie weiter in Das Magazin …

Im Finanzblog gibt es viele Artikel zum Anlegeverhalten von Frauen. Nur eines machen wir nicht. Wir werfen nicht alle und alles in den gleichen Topf. Die Journalistin Birgit Schmid macht dies aber und da kommt mir ein schöner Spruch von ihr in Erinnerung:

“Das GPS ? kurz für Gehirn Pausiert Solange ? hat fatale Folgen: Es führt auf schnellstem Weg zur Verblödung.

Vernünftiges Anlegen hat überhaupt nichts mit weiblich oder männlich zu tun, sondern mit Charakter. Und weil Frauen zumindest statistisch gesehen weniger Karriere süchtig sind, kann ich mit den meisten Aussagen in diesem Magazin-Beitrag leben … nur, es gibt viele Männer, denen dieser Artikel total quer im Hals stecken bleibt. Es gibt so manche Emanze in der Geschäftswelt, die das Gegenteil dieses Artikels beweisen würde.

Wer mich privat kennt, weiss, dass ich der Letzte bin der nicht mit Emanzen zusammenleben und sie verstehen kann. Ob Mann oder Frau, die Vermögensverwaltung ist eine Berufung und wenn sie zur Karrieresucht wird, sind beide auf dem falschen Dampfer. Auch die Titanic ging unter.

Und noch etwas. Ich kenne einige Frauen die vor dem Finanzcrash viel verdient haben. Zur Erinnerung, es wird nicht Geld vernichtet sondern umverteilt. Und wenn alles klappt, werde ich wieder mit Finanzfrauen zusammen arbeiten … nicht karrieresüchtigen … charaktervollen, ethisch denkenden. Vielleicht haben diese auch einige männliche Hormone, wie ich vermutlich selbst weibliche habe.

Und hier der aktuelle Stand zu den Solothurnern Kantonsratswahlen … Stand Sonntag 15.30 Uhr … die Bloggerin hat 337 Stimmen … sie hat den Mut, mit zu machen, etwas zu bewegen. Zu einem Sitz wird es vermutlich nicht reichen … die Erfahrung zählt … vielleicht im 2013.

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ATAC testet Selbstbedienungs-Kasse

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ATAC ist eine französische Kette, wie in der Schweiz wohl Coop und Migros, und in Deutschland REWE oder ähnliches. Nun macht genau die besagte Kette ein Schritt in die falsche Richtung! Gestern waren wir in Saint Louis, um mal wieder Französisches Brot zu essen (es isch halt scho guet!) und eben auch im ATAC. Und dort erwartete uns eine Kasse, aber ohne Kassierin. Nein, SB Kasse. Ich würde so was begrüssen als EXPRESSKASSE. Doch eine normale Kasse gabs nicht mehr. Nur noch SB. Gut, ich habe ja nun genügend Erfahrungen im Migros als Angestellte sammeln können, so schwer zu Bedienen ist das alles nicht. Dennoch fallen so viele wertvolle und wichtige Jobs dahin. Jobs, die Service ermöglichen, Jobs, die für eine gewisse Gruppe von Menschen wichtig ist. Und, immerhin, mir hats gefallen bei der Migros an der Kasse, und als Kunde mag ich auf diesen Service auf keinen Fall verzichten. Genau so wenig wie auf Preise an den Lebensmittel, genau so wenig auf gut lesbare Deklarationen. Einfach zurück zum Servicegedanken! Aber nicht so ATAC! Die gehen ein Schritt weg! Wohl um den gierigen Managern noch mehr Gehalt in den Rachen zu schmeissen! Ich frage mich ja ernsthaft, wann die Leute genug haben!

Ich jedenfalls bin bedient! Es mag ja spass machen, dass man selbst die Kassierin ist, aber die älteren Herrschaften dürften so ihre Mühe bekommen. (So war ich gestern für ein zwei Kunden auch noch gleich die Kassierin, so ist halt mein Servicegedanken, den Lohn dafür stelle ich Atac in Rechnung. Ob sie zahlen? Wohl eher nicht!)

Tja, man sieht, alles geht in die komplett falsche Richtung. Immer weniger Leute erarbeiten für immer mehr Leute den Lohn. Denn kein Job heisst ja in Europa unweigerlich, dass man irgendwann im Sozialnetz des Landes landet. Und natürlich, immer mehr Geld für eine kleine Elite betuchter Egoistenidioten, die nicht Reich genug werden können.

Ich wäre ja dafür, dass man sogar so weit ginge, dass man Angestellte hat, die den Einkauf für den Kunden für einen “Zuschlag” sogar verpacken!

Braucht der Mensch eine Kreditkarte …

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… zumindest eine wenn sie ein Auto mieten wollen und keine wenn sie Kredit brauchen.

In Fort Lauderdale, Florida, dort wo das amerikanische Offshore Geschäft blüht, war ich schon vor über dreissig Jahren froh, dass dem Autovermieter eine Kreditkarte als Sicherheit überreicht werden konnte und er eine Formular-Garnitur durch die “Rätschmaschine” ziehen konnte. Es gibt sie noch, diesen Krachmacher. Habe eben erst seit langen wieder einen gesehen. Zurück zur USA. Es war nicht meine Kreditkarte sondern die meiner Gastgeberin. Das hat aber den Vermieter nicht interessiert. Karte ist Karte.

Nicht so für diejenigen, die eine Karte brauchen. Einige gibt es gratis und andere kosten eine ansehnliche Summe. Man ist dann Member von irgend etwas, das Normalsterbliche selten bis nie brauchen. Und wenn sie mal in eine Flughafenlounge wollen ist die garantiert ob Zürich oder London im anderen Terminal. Ganz praktisch so eine Lounge, wenn sie einige Stunden auf eine Verbindung warten müssen.

Nur Meilen können sie keine verbuchen. Ein fantastisches Gefühl aber wenn sie mit der Migroskarte bei Coop tanken und Superpunkte und Cumulus-Punkte gleichzeitig ansammeln. Es ist eine Wissenschaft, die geeignete Karte zu finden. Aber wie wollen sie denn etwas via Internet kaufen, da bracht man doch Plastikgeld – immerhin Zahlungsmittel Nr. 1.

Über Kreditkarten habe ich schon einiges geschrieben. In einem Beitrag wurde auch Usama Bin Laden erwähnt. Ob der wohl auch eine Karte hat. Auf alle Fälle erlebe ich eine Story, die dort hätte geschehen können. Aber sie stammt nicht aus dem Land von Usama sondern aus dem von Obama. Zumindest so der Eindruck der Homepage. Software gegen Viren besorgen und schon hat man einen geladen. Einer der die Tastaturanschläge mitschreibt. Bravo, geschieht dir Recht, solltest besser aufpassen. Keine Sorge, das Problem ist längst gelöst. Vor Weihnachten, so als praktischer Anhaltspunkt an alte Vergangenheiten, wo man sich genau erinnern sollte, was denn nun abgelaufen ist.

Fazit ist, dass ich keine Software erhalten habe, aber einen Virus und eine Belastung. Und wenn sie nun denken, ich könnte ja sofort alle Details herausfinden, so irren sie sich gewaltig. Ein Rechnungsbetrag wurde abgebucht und dann auf der Homepage noch einmal ersichtlich, dass die Aktion so an die 20 USD günstiger wäre … aber vermutlich in meinem Fall auch nicht geliefert worden wäre, sei dies jetzt weil die nicht wollen oder wegen eines anderen Virus nicht mehr können. Erheiternd ist dann der Sitz derjenigen Firma, die mich belastet … Moskau …

… und aus Glattbrugg, dem Fort Knox der Kredikarten in der Schweiz, erhalte ich als Antwort auf mein Schreiben vom Head Customer Care Managment, Herrn Cer … und vom Head Team Chargeback, Herrn Cec … . 6 (sechs) Seiten Papier mit dem Vermerk, diesen Brief schreibt ihnen: Frau Caf … wer’s glaubt. Vermutlich war es der Com … der den Serien-Printer gefüttert hat.

Frage 7 muss ich beantworten. “Zwingend erforderliche Beilagen: schriftliche Kontaktaufnahme mit dem Händler (wenn zutreffen). Die Frage ist nun, meinen die “zu treffen” oder “zutreffend”? Ich denke, wenn die Kartenorganisationen etwas vernünftiger organisiert wären, würde das einigen nicht ganz sauber arbeitenden Internetanbieter die Arbeit erschweren.

Und wie ist das nun schon mal. Muss ich beweisen, dass ich etwas nicht erhalten habe oder muss der andere beweisen, dass ich etwas erhalten habe? Da dürfte ein Unternehmen, das den Schweizer Banken gehört vielleicht auch mal über die Bücher. Aber was soll es, den administrativen Aufwand mit der Viseca bin ich mir als Vermögensverwalter längst gewöhnt. Und via Internet wird es vermehrt Belastungen geben die ungerechtfertigt sind, aber sich für den (angeblichen) Käufer wegen der Höhe des Betrages nicht lohnen, den Betrag zurück zu erkämpfen. Derjenige in Moskau lacht sich ins Fäustchen … der macht das garantiert mit vielen Kunden so.

Jeder überlegt sich selbst ob er eine Kreditkarte braucht … und dann noch eine in EUR, damit man viel schneller bei der französischen Autobahn bezahlen kann …

Segelschiffunfall

… aber wie geschrieben, Kreditkarten haben auch Nachteile.

Die Beiträge über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – schaltet auch die Bloggerin Tari Eledhwen aus Solothurn und das Personalblog.

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