Archiv für Geld & Leben

Terra Preta do indio – CO?-Sequestrierung

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Ein rund 5000 Jahre altes Verfahren kann unfruchtbare Böden zu landwirtschaftlichem Land machen oder Ackererde verbessern und dadurch Millionen von Menschen zusätzlich ernähren. Mit moderner Technik lässt sich zusätzlich Energie gewinnen und zudem wird mit dieser Methode Co2 gebunden und aus dem Vegetationszyklus entfernen – die Co2-Sequestrierung ..

… die Carbon Capture and Storage Methode ist echt steinalt. Der Dolomit im Parc Ela ist ein Beispiel dafür – 2. letztes Bild. Manchmal verhilft eine einsame Bergwanderung zu neuen Anlageideen. Die Diskussion mit interessanten Menschen verleitete zur Idee dieses Blogbeitrages. Demnächst wird ein Beitrag über ganz spezielle Holzbretter erscheinen, die ich bei der Hiltbrunner AG gefunden habe – zu schade, um daraus Holzkohle zu machen.

Ein solcher Ofen kostet unter CHF 1000, lässt aber die meiste Energie ungenutzt verpuffen. Immerhin besser als ein Kohlenmeiler, der rund 80 Prozent der im Holz vorhandenen Energie nicht nutzt. Holzkohle zum heizen oder grillen ist energietechnisch eine echte “Holzfällermethode”. Die Pyrolyse in einem geschlossenen Kreislauf kann zusätzlich Energie nutzen. “In Morbach entsteht das weltweit erste Terra Preta Werk” steht in der Homepage. Die Jahresleistung wird 35 000 m3 betragen. Falls sie dies als Anlageidee reizt, können sie auch mit mir Kontakt aufnehmen. Ich werde hier “am Ball bleiben”. Neue Ideen bergen immer auch Risiken und diese sollte man neutral anschauen.

Ein Risiko ist zum Beispiel darüber zu streiten was “weltweit erste” genau bedeutet. ” Terra Preta Biokohle – Klimafarming” (abSeite 14) der Weinlese von Delinat
erklärt auf einfache Weise die Methode der Terra Preta und weist auf die Anlage von Mythopia Farming mit einer Jahresleistung von 1000 Tonnen. Gewicht und Volumen lässt sich bei Holzkohle nicht ganz einfach vergleichen, denn porenfrei ist diese rund drei mal schwerer als porös.

Ein nicht ganz einfaches Thema vielleicht, aber garantiert eines von dem man in den nächsten Jahren sprechen wird und das einige Probleme unserer Umwelt zu lindern vermag. Viele der obigen Links führen zu weiteren und sie können sich mehrere Stunden mit diesem Thema beschäftigen.

Die Beiträge über «Geld und Finanzen – leicht erklärt» – schaltet auch die Bloggerin Tari Eledhwen aus Solothurn und das Personalblog.

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Abwrackprämie und andere fragwürdige Konjunkturprogramme

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“Gut erhaltene Autos werden in die Presse geschoben. Kleinen Werkstätten gehen Aufträge flöten … “

“Wünsch dir was – die Milliardenverschwendung

Wie Geld aus den Konjunkturprogrammen versicherkt … lesen sie weiter in der wiwi.de …

Die Seite 5 dürfte die interessanteste sein, denn die Abwrackprämie wird in vielen Staaten programmiert. Hier handelt es sich eingentlich nur um die Vernichtung von Volksvermögen.

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Neuer Rekord: 90 KG!

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So viel wiege ich heute! So viel hab ich in meinem ganzen Leben nicht gewogen. 2004 warens noch ca. 65 KG. Also ganze 25KG habe ich zugelegt. (Davon 10 im letzen Jahr!)

Obwohl ich noch nie so aktiv war, wie in den letzen 3 Jahren!

Mögliche Gründe:

Früher ass ich nie Frühstück, jetzt jeden Tag. (Vermutung: Macht ca. 50%-70% an der Gewichtzunahme aus!)
Trinke zu viel Süssgetränke (Macht sicherlich ca. 20% an der Gewichtzunahme aus)
bin älter geworden (Macht wohl die restlichen 10% aus, da der Körper ja weniger Energie braucht)

Aktivitätsindex:
Pro Woche wenigstens 10KM laufen (meistens aber deutlich mehr! Diese Woche bin ich schon bei 35Km!)
Im Schnitt war ich am Tag 1h und mehr draussen, am laufen. (Bei Regen nicht)
Im Schnitt war ich ca. 10min am Tag auf dem Wii Balanceboard (sollte wohl mehr werden)

Nun gilts einen Weg zu finden, endlich wieder runter zu kommen. 70Kg wären wohl ok für meine Grösse. Vllt. auch 75. Aber 90? Ist deutlich zu viel!

Initiative “Preisanschrift am Produkt”

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Die Alternative Schweizer Partei will eine Initative lancieren, die vorsieht, dass an JEDEM Produkt der Preis steht, und nicht nur am Regal. (bei Ware zum selbstwägen sieht die Initiative vor, dass es im 100g Preis deutlich beim Produkt lesbar, angeschrieben sein soll) Produkte, die nicht mit einem Preis ausgezeichnet sind, sollen für den Konsumenten einfach GRATIS sein. Dadurch kann sichergestellt werden, dass die Anbieter wie Migros, Aldi, Lidl, Coop, Denner und andere, ihre Ware mit dem Preis beschriften, der der Konzument an der Kasse zu bezahlen hat. Wenn sies nämlich nicht tun, kann der Kunde das Produkt ohne Strafe und ohne Konzequenzen mitnehmen. (Natürlich, wenn ein Kunde absichtlich den Preis entfernt, zählt dies nicht). Wir wollen damit ein klares Signal setzen! Es ist schluss mit der Kundenunfreundlichen Politik der Konzerne! JETZT entscheiden die, die entscheiden sollen, nicht irgendwelche elitären Delegierte, sondern die Konsumenten selbst.

Wenn Sie uns unterstützen möchten, auf dem Weg zur Initiative, freuen wir uns sehr!

Hat Protektionismus wirklich nur Gutes?

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Es ist eigentlich erstaunlich, die Menschen fangen an viel mehr zu lesen, sich um ökonomische Probleme, volkswirtschaftlicher wie betriebswirtschaftlicher Natur, zu interessieren. Braucht es dazu wirklich zuerst eine Finanzkrise?

Ja und Nein. Nein, solche Artikel wie der folgende, die mir in letzter Zeit wesentlich häufiger zugestellt werden, sind nicht neu, die gab es schon immer. Nur war die Brisanz nicht da, dass Leute aus allen Bereichen die lesen wollten. Und dies ist die Antwort auf “Ja”. Toll, wenn sich die Leute über zwei relativ verwandte Gebiete Gedanken machen. Über zwei Themenkreise, die Betriebswirtschaft und die Volkswirtschaft, die immer verschieden interpretiert werden können. Und immer bedeutet, dass dies auch nicht in 10, 20 oder 100 Jahren ändert – diese beiden *Wissenschaften* werden immer “unexakt” bleiben.

Boemle erwähnte letzten August, dass heute viel mehr Mathematik voraus gesetzt wird, als dies vor Jahrzehnten in der Ausbildung nötig war. Wir Älteren hätten jetzt Mühe mit zu kommen. Da hat er Recht. Aber er gab mir auch Recht, dass heute viel weniger Auszubildende Zusammenhänge sehen. Spezialistentum nennt man das … oder wäre Spezialistendumm nicht doch manchmal treffender.

Mathematik hin oder her. Es bleibt immer die Frage nach dem Huhn oder dem Ei. An der Finanzkrise seien die Mathematiker schuld die derivative Produkte kreiert haben. Oder sind es diejenigen die damit Geld gerafft haben? Versuchen sie nach Möglichkeit immer, zwei Seiten zu sehen. Egal wo sie entscheiden müssen, was hindert sie daran, 10 gute und 10 schlechte Gründe auf zu schreiben und so den Entscheid zu erleichtern?

Der folgende Artikel liesst sich süffig und verständlich …

Wieso Protektionismus sein Gutes hat

Banken werden verstaatlicht, Managerboni begrenzt, Billionen an Staatsschulden angehäuft – westliche Regierungschefs werfen derzeit fast jeden Glaubenssatz der vergangenen Jahre um. Nur am Freihandel halten sie unbeirrt fest. Ein Fehler, findet Globalisierungskritikerin Noreena Hertz … lesen sie weiter in SPIEGEL ONLINE …

… aber er ist gelinde gesagt, etwas gar einseitig, hat viele unbeleuchtete Schattenseiten. Pflücken wir uns doch im wahrsten Sinne des Wortes zwei Nachtschattengewächse heraus. Die Kartoffel und der Tabak. Nicht richtig genossen können beide zum Tode führen. Alle Pflanzen dieser Gattung sind giftig … und deshalb vielleicht auch der Genuss. Beide Pflanzen sind, waren oder können mit Schutzzöllen belegt werden damit die Einfuhr für den Händler teurer wird. Bei der Kartoffel kann nun der geschützte inländische Bauer vielleicht kostenmässig mit dem ausländischen Produkt Schritt halten. Ganz anders beim Tabak, hier schützt man die Bevölkerung.

Sie können sämtliche Produkte nehmen, die mit Schutzzöllen belastet sind. Das obige System ist immer gleich. Entweder profitieren eine relativ kleine Anzahl von Leuten daran. Bei der Kartoffel sind es die Bauern. Oder es profitiert eine im Verhältnis grosse Bevölkerungsschicht wie im Beispiel an den Tabaksteuern.

Hand aufs Hertz der Autorin und auch bei der Kartoffel und dem Tabak. Einer ist immer auf der Verliererseite – immer der Konsument oder Investor. Der bezahlt immer was dem anderen zu Gute kommt.

Protektionismus, Lobbyiesmus, nennen sie wie sie es wollen … und es brauchen nicht alle in den SPIEGEL zu schauen – es misst ja eh fast jeder nur an seinem Vorteil.

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Alle 3 Sekunden 4 neue Autos …

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… das mal grob gesagt, die Weltproduktion. Ob mit oder ohne ökologische Fahrzeuge spielt hier keine Rolle – der ökologische Anteil ist noch viel zu gering. Einige Bilder vom 79. Auto-Salon in Genf.

Das 5. Jahr “Heisse Luft” und Eindrücke vom Autosalon hat schon Einiges aufgezeigt. Die Autowelt scheint sich doch langsam zu ändern. Nicht die abgebildeten Kinder, Frauen und meine Lieblings-Katzen wollen wir noch einmal aufwärmen. Die Ökologie in Genf ist aber aufgewärmt. Eigentlich sogar kalter Kaffee und schätzungsweise dürfte das noch weitere fünf Jahre so bleiben, bis wirklich brauchbare, bezahlbare – sprich Massen taugliche – und vernünftigen Treibstoff brauchende Fahrzeuge zur Verfügung stehen werden.

Aber die Thematik Ökologie ist erkannt, die meisten Hersteller haben irgend etwas an zu bieten und sei es auch nur das Cockpit mit FSC-zertifiziertem Holz. Ich liefere einmal einige Bilder, die eigene Gedanken hervorrufen sollen und der Personalblogger, technisch versiert, wird vielleicht wieder die Tippenbezeichnung bei den Bildern anbringen..

BlueTDI von Volkswagen

… Blue Planet hat eigentlich mit Wasser etwas zu tun … Bleu Pétrole erinnert an Alain Bashung, der am gleichen Tag starb, als diese Fotos geschossen wurden, wird viel länger in Erinnerung bleiben … eindrücklich für alle die, welche Taratata von F2 gesehen haben …

Hybrid von Giugiaro

… ein Hybrider … etwas Gekreuztes

Bio Power von Saab

… Bio Power und bei dieser Schwedischen Automarke sehen einige eher rot …

echt Biopower von Saab

… rot kann ganz schön sein und echt Biopower …

Autogas von Irmscher

… ob der Aufpreis mit dem günstigeren Treibstoff amortisiert werden kann, ist zumindest ökologisch-finanziell fraglich …

Greenline oder Marroni

… Mr. Marroni hat an diesem Tag noch einmal einheizen müssen … der Winter war halt extrem lang … aber sorry Jürg, das Druckluft-Fahrzeug haben wir übersehen …

Bleu Centenaire

… zumindest die Bezeichnung dürfte ökologisch und sinnvoll sein …

Commarth

… mir kommt eben Hans Christian Andersen in den Sinn …

Teslar Roadster

… mit Hand Wound Stator … ökologisch fragt sich nur, wie der elektrische Strom gewonnen wird …

Toyota Printplatine

… hoffentlich funktioniert das Fahrzeug besser, als dies das eletronische Schaltschema verspricht …

Volvo mit Snowbard Heckscheibe

… ob die Heckscheibe mit Snowboard-Film ein Verkaufsschlager wird und die Konzernbilanz aufwerten wird …

Citroen total bullish

… zumindest ist man bei Citroen Total bullish – RedBull und GreenBull ergeben YellowBull . Fast zu viel des hybrieden Spiels …

Peugeot

… auch die Konzernmutter setzt auf seine Art hybried …

Dodge Circuit EV

… der elektrische Verkaufsschlager aus dem Hause Dodge. Seit über 80 Jahren gehört diese Automarke zu Chrysler … ob sie es wohl noch einmal so lange “mitmachen”?

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