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6 Februar 2010 by Christopher
Die irische Band The Cranberries, die sich eigentlich im Jahr 2003 aufgelöst hatte, meldet sich in diesem Jahr mit einer Welt-Tournee zurück.
Die Band um die charismatische Sängerin Dolores O’Riordan, die 1989 im iristen Limerick gegründet wurde, machte erstmals 1993 in ihrer irischen Heimat mit ihrem Debüt-Album “Everybody else is doing it, so why can’t we?” auf sich aufmerksam. Zu weltweitem Ruhm gelangte die Band ein Jahr darauf mit dem Song “Zombie”, in dem es um den irischen Bürgerkrieg zwischen Katholiken und Protestanten geht. Der Song wurde zum Welterfolg und gleichzeitig auch zum grössten Hit der Band-Geschichte. Auch das Album “No need to argue” wurde weltweit sehr oft verkauft.
Auf dieser Welle schwamm auch noch das Folgealbum “To the faithful departed” mit, das im Jahr 1996 erschien. Nach dreijähriger Pause meldete sich die Band 1999 mit dem Album “Bury the Hatchet” zurück, das vor allem in Deutschland noch einmal grosse Erfolge feierte. Das bisher letzte Studio-Album der Band “Wake up and smell the Coffee” aus dem Jahr 2001 konnte an die früheren Erfolge nicht mehr anknüpfen. Danach erschienen noch lediglich zwei Best-Of-Alben der Band.
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30 Januar 2010 by Christopher
Das ehemalige Depeche Mode – Mitglied Alan Wilder meldet sich in diesem Jahr zurück in der Musik-Szene. Seit seinem Ausstieg bei Depeche Mode Mitte der 90ern widmete sich Wilder nun stärker seinem Solo-Projekt “Recoil”, das jedoch bereits zu Depeche-Mode-Zeiten bestand.
Mit Recoil lieferte Alan Wilder meist sehr experimentelle elektronische Sounds ab. Ausserdem beschäftigte er auf mehreren Alben einige Gastsänger, die seine Songs zu Besten gaben. Darunter unter anderem Douglas McCarthy von “Nitzer Ebb” und der damals noch weitgehend unbekannte “Moby”.
Für den Frühling 2010 kündigte Alan Wilder nun eine “Best-Of”-Veröffentlichung an, die den Namen “Selected” tragen wird. Wilder hat hierfür seine besten Arbeiten für Recoil in einer Compilation zusammen gestellt. Das Album ist voraussichtlich ab April diesen Jahres erhältlich.
Um sein Werk vorzustellen geht Alan Wilder vor Veröffentlichung des Selected-Albums auf eine kurze Tour. Unter anderem führt in sein Weg auch nach Deutschland, wo er 3 Auftritte haben wird. So wird Wilder am 19.03. im Meistersaal am Potsdamer Platz in Berlin, am 20.03. in der Kulturkirche Altona in Hamburg sowie am 25.03. im Feierwerk / Hansa 39 in München zu sehen sein.
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23 Januar 2010 by Christopher
Peter Heppner ist ein Künstler, der in den vergangenen Jahren im Musikbusiness, vor allem was elektronische Musik angeht, zu einer sehr gefragten Person geworden ist. Mit seiner Band Wolfsheim blickt er inzwischen auf einige Hits zurück. Zum ersten Mal auf sich aufmerksam machte Heppner mit Wolfsheim im Jahr 1991 mit dem beachtlichen Erfolg der Single “The Sparrow and the Nightingale”. Einem grösseren Publikum wurde Heppner im Jahr 1998 durch das Duett “Die Flut” mit NDW-Legende Joachim Witt. Dieses wiederum führte im selben Jahr noch zum Erfolg des Wolfsheim-Albums “Spectators” mit dem Single-Hit “Once in a lifetime”.
Nach späteren Erfolgen mit Wolfsheim wie “Kein zurück” oder auch mit Stücken, die in Zusammenarbeit mit weiteren diversen anderen Künstlern entstanden sind, wie zum Beispiel unter anderem mit Schiller oder auch Oswald Henke (Goethes Erben), machte sich Heppner inzwischen in der gesamten Musik-Szene einen guten Namen.
Mit “Solo” hat Heppner nun sein erstes eigenes Werk hingelegt. Allerdings fällt bei diesem Album eigentlich nicht auf, dass es sich hier nicht um ein Wolfsheim-Album handeln soll, denn sowohl der Sound als auch Heppners Texte sind denen der Wolfsheim-Alben sehr ähnlich. Mit “Alleinesein” wurde auch ein Song als Single ausgekoppelt, der meiner Meinung nach das wohl auch beste Stück dieses Albums ist. Ansonsten liefert Heppner eine gewohnt gute Mischung aus englischsprachigen und deutschsprachigen Songs, wie man es bereits von den Wolfsheim-Alben gewohnt war.
Für alle Fans von Peter Heppner und Wolfsheim ist dieses Album auf jeden Fall empfehlenswert, da es sich eigentlich nahtlos an die Arbeiten mit Wolfsheim anschliesst. Wer jedoch etwas Innovatives erwartet, wie im Jahr 1998 das Duett mit Joachim Witt, wird jedoch enttäuscht. Ansonsten jedoch ist es ein weiteres gelungenes Album aus dem Hause Peter Heppner.
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16 Januar 2010 by Christopher
Das Album “Greatest Hits I” von Nosie Katzmann ist zwar nicht mehr das neueste (2007), aber ich habe dieses Album erst vor einigen Wochen für mich entdeckt und fand es eine Rezession wert.
Zum Künstler: Der Name Nosie Katzmann (bürgerlicher Name: Jürgen Katzmann) wird wahrscheinlich den meisten zunächst einmal überhaupt nichts sagen. Denn Katzmann war bisher eigentlich nie als Frontmann in Erscheinung getreten, feierte aber dennoch vor allem in den 90ern beachtliche Erfolge als Songwriter.
Er war einer der Mit-Begründer der in den 90ern in Europa und vor allem in Deutschland vorherrschenden Euro-Dance-Szene. Zunächst arbeitete er als Songwriter mit dem leider viel zu früh bei einem Autounfall verstorbenen Produzenten Torsten Fenslau und dessen Projekt “Culture Beat”. Für “Culture Beat” schrieb Katzmann unter anderem den Song “Mr. Vain”, der zu einem internationalen Top-Hit wurde. Den ersten Nummer-1-Hit feierte Katzmann als Texter des Songs “More and more” für das “Captain Hollywood Project”. Später griffen auch andere bekannte Künstler der Euro-Dance- und Techno-Szene wie Jam & Spoon, DJ Bobo oder auch Scooter auf Katzmann-Songs zurück.
Auf dem vorliegenden Album “Greatest Hits I” interpretiert Katzmann seine grössten Erfolge der 90er (unter anderem mit Culture Beats “Mr. Vain”, DJ Bobos “Love is all around” oder Scooters “Break it up”) auf seine eigene Art und Weise. Mit einer Band, in der unter anderem Edo Zanki oder auch Florian Sitzmann (Söhne Mannheims) mitwirken und dem Songwriter selbst als Sänger, macht Katzmann aus seinen Euro-Dance-Hits sehr interessante und schöne Blues-Rock-Balladen, die durchaus hörenswert sind. Vor allem für diejenigen unter Euch, die in den 90ern mit den Hits des Euro-Dance aufgewachsen sind, ist es sicher einmal interessant zu hören, wie der Songwriter dieser Songs, diese heute interpretieren würde.
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9 Januar 2010 by Christopher
Nicht nur ein neues Jahr hat vor Kurzem begonnen, nein, auch ein neues Jahrzehnt hat mit dem neuen Jahr 2010 begonnen. Einen Rückblick auf das Musikjahr 2009 habe ich bereits letzte Woche abgeliefert. Heute folgt mein ganz persönlicher Rückblick auf das musikalische Jahrzehnt 2000 – 2009.
Der Anfang des vergangenen Jahrzehnts war zum einen geprägt durch die langsam zurückgehende Euro-Dance und Techno-Welle der 90er und dem langsamen Aufstieg des Hip-Hop und Rap, dem ich allerdings nicht viel abgewinnen konnte, auch wenn mir das ein oder andere Stück textlich ansprach, wie zum Beispiel “Weck mich auf” von Samy Deluxe aus dem Jahr 2001.
Von der Euro-Dance- und Techno-Szene blieben nur noch wenige in den Charts erfolgreich, wie zum Beispiel der Schweizer Künstler DJ Bobo, der auch bis heute weiterhin seine Erfolge feiert, genau wie auch die Techno-Shouter von Scooter.
Ausser der Hip-Hop-Szene machten auch die Mallorca- und Apres-Ski-Hits immer mehr auf sich aufmerksam. “Künstler” wie Mickie Krause, Peter Wackel, DJ Ötzi und die Hermes House Band waren plötzlich in den Charts zu finden.
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2 Januar 2010 by Christopher
Das nun gerade abgelaufene Jahr 2009 hatte musikalisch gesehen so einiges zu bieten. Besonders die musikalischen Vertreter der 80er Jahre meldeten sich fast reihenweise mit neuen Alben und ausgedehnten Europa- bis Welt-Tourneen zurück.
So zum Beispiel die englische Synthie-Pop-Band Depeche Mode, die im April des Jahres 2009 ihr neues Album “Sounds of the Universe” präsentierte und prompt sämtliche Charts stürmte, genauso wie die Vorab-Single “Wrong”. Auch die Welt-Tournee war ein Riesen-Erfolg, auch wenn diese mehrfach unterbrochen werden musste, weil Sänger Dave Gahan an Krebs erkrankt war. Zum Glück hat der Sänger die Operationen offensichtlich gut überstanden, denn er stand bereits wenig später wieder auf der Bühne. Ebenfalls ein neues Album etwa zur selben Zeit präsentierte U2 mit ihrem Sänger Bono. Auch hier folgte eine grosse Welttournee.
Etwas früher dran als die beiden, waren die Pet Shop Boys, deren neuestes Werk mit dem Namen “Yes” bereits im März erschienen war und ebenfalls beachtliche Chart-Erfolge feiern konnte. Auch hier gab es eine Tour, die aber deutlich kleiner ausfiel, als bei den beiden oben genannten Bands.
Ein weiterer Star der 80er dagegen verstarb im Sommer überraschend, obwohl auch er gerade an einem Comeback arbeitete – Michael Jackson. Nicht wirklich geklärt werden, konnte die Todesursache des “King of Pop”, der gerade an seinem Comeback feilte. Das Comeback in den Charts fand aber nach seinem Tod trotzdem statt, denn seine Alben waren danach wieder Verkaufsrenner. Seine Erben und die Rechteinhaber seiner Songs wird es freuen.