Sandra-Lia …

Grund Nr. 22 warum ich mein GA abgebe

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ICN, IC, IR, RE ?

Ist euch schon aufgefallen? In der Schweiz ist es schlicht unmöglich, anhand der Zugskategorie zu wissen, ob und wo ein Zug hält. Der eine IR hält nicht zwischen Basel und Olten, der IC jedoch noch in Liestal, der nächste IR dafür auch noch in Sissach, ein weiterer sogar noch in Gelterkinden. Um dem ganzen noch einen oben drauf zu setzen: IC hält in Aarau, IR nicht, IR hält nicht zwischen Zürich und Olten, der ICN schon. S Bahnen, die nicht an jedem Bahnhof anhalten, Regionalexpress, die an jedem Bahnhof halten und so weiter und so fort.

Und, wen büsst man, wenn er in den falschen Zug steigt, weil niemand das Chaos durchblickt? Natürlich! Den Fahrgast!

Dabei wärs ganz einfach! Man definiert, wie früher, Bahnhöfe nach Kategorie. Ich mach hier mal ein paar Beispiele:
(Die jeweils darunterstehende Kategoerie hält ebenfalls! Kategorie von oben nach unten: SE°, EC, ICE, IC, ICN, IR, RE, R, S)

SE = Swissexpress (Von mir neu entdeckt, denn: Es soll paar Züge geben, die nur am Anfang und Ende halten, wie zwischen Bern und Zürich)

Biel/Bienne IC
Grenchen Süd IR
Solothurn ICN
Oensingen IR
Olten EC
Däniken RE
Aarau IR
Lenzburg RE
Zürich SE
Zürich Flughafen SE
Winterthur IC

Anhand dieser Bezeichnung würde man genau wissen, ob ein Zug da hält oder nicht, und zwar ohne Ausnahme! Denn das, was heute läuft, finde ich schwachsinn!

Grund Nr. 21 warum ich das GA abgebe

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Warum muss ich die Bonzen finanziern?

Es ist doch echt zum … !

Mit meinem 2. Kl. GA muss ich auch noch den Bonzenplatz finanzieren, den ich ja ab Fahrplanwechsel nicht mehr spontan (gegen Aufpreis) nutzen darf (Ab dann kostets ja Busse!) !

Also, warum muss ich die Sitzplätze für die reichen mitfinanzieren? Warum nicht ungekehrt, was sozial gerecht wäre?

Und warum gibts immer so viele 1. Klasse Wagen, und fast keine 2. Klasse?

Also so gehts nun nicht weiter!

Grund Nr. 20 warum ich mein GA abgebe

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Stinkezug!

Ja, übelriechende Genossen dürfen auch Zug fahren. Das wär auch kein Problem, wenn die Lüftung besser ginge. Aber das tut sie nicht. Sie ist im übrigen nicht in der Lage, Gerüche von aussen zu beseitigen, und von innen auch nur schwer. So stinkts oft genug in den Zügen ganz übel!

Und das muss nicht zwingend so sein, aber wie so oft wird das Geld als Problem vorgeschoben.

Grund Nr. 19 warum ich mein GA abgebe

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Wollt ihr eine Sauna?

Dann fahrt im Sommer mit Bus oder alten Regionalzügen.

Ich bin zwar nicht unbedingt ein Verfechter von Klimaanlagen, aber im Sommer wärs wenigstens schön, wenn die Fenster geöffnet werden könnten, oder eine erheblich verbesserte Lüftung eingebaut würde.

Dies merkt man durchaus auch in anderen Situationen.. dazu mehr bei Grund 20!

Bedingungsloses Grundeinkommen statt 1000 Kassen

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Heute ist es so: 10.3% zahlen Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam in die IV/AHV/EO ein, weitere 2.2% gehen in die Arbeitslosenkasse. Das sind gesammthaft 12.5% des Lohnes (ab einem Lohn von 315.000 Fr. ist es weniger!).

Zusätzlich wird 1% über die MwSt. an die AHV bezahlt.

So finanziert die Schweiz heute ihr Sozialsystem. Darüber muss man nachdenken. Ein Bedinungsloses Grundeinkommen bräuchte nur noch 1 Kasse, damit würde ca. 4% der Gesammtresourcen frei, die heute für viele “Beamte” bezahlt werden muss, die es zukünftig nicht mehr braucht. Das freie Geld kann den Bürger zurückgegeben werden.

a) Finanzierung des BGE (Bedinungsloses Grundeinkommen)

1) 12.5% Lohnabzug (wie heute, aber nur noch an 1 Kasse, und keine Lohnobergrenze mehr)
2) 1% MwSt. (wie heute!)
3) Höhere Steuereinnahmen durch Abschaffung aller Abzüge ausser dem BGE (BGE = Steuerfreies Einkommen)
4) Nationale Erbschaftssteuer
5) Tabak+Alkoholsteuer
6) Grundstücksteuern

(Erklährung der Punkte weiter unten)

b) Gestaltung des BGE

Anspruch hat jeder in der Schweiz lebende Bürger, der a) mehr als 5 Jahren im Land wohnt oder b) Schweizer Staatsbürger ist. Kein Anspruch haben Asylsuchende sowie Migranten, die noch nicht mindestens 5 Jahre im Land gelebt haben (ausser bei Ehepaaren mit Schweizer Ehepartner), und nicht mindestens 2 Jahre gearbeitet hat. (ausser bei Ehepaaren mit Schweizer Ehepartner).

Das BGE wird nicht ins Ausland ausbezahlt ausser für Schweizer die mehr als 20 Jahre ihres Lebens in der Schweiz verbracht haben, und nur in Grenznahe Bereiche (Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich, Liechtenstein). Für diese Ausnahmen wird der Betrag um generell auf maximal 2000 Franken pro Monat festgelegt.

c) Höhe des BGE

Das BGE beträgt für jeden Anspruchsberechtigten über 18 Jahre 2500 CHF. Es wird alle 2 Jahre der Teuerung angepasst. Frühstens jedoch 5 Jahre nach dessen Einführung.

Das BGE beträgt für Kinder: 1 Kind: 500 CHF, 2 Kind 300 CHF, 3 Kind 200 CHF. Für 4 und mehr Kinder pro Kind 100 CHF.

Das BGE kennt keine Heirats- oder Konkubinatsstrafe.

d) Ausnahmeregelungen zum BGE

Für Menschen mit Behinderungen oder Altersbedingten Kosten, die nicht durch deren Vermögen finanziert werden können (Freigrenze wie heute), besteht eine Ergänzungsleistung, die Aufenthalte im Heim, besondere Kosten durch die Behinderung usw. übernimmt (so wie heute, jedoch andere Kassen) Der Betrag, welcher an Heimbewohner als Taschengeld zu überlassen ist, beträgt mindestens 500 CHF. Davon müssen sie nichts am Heim abgeben.

Detailierte Gestaltung:

(Ausführungen zu Punkt a)

3) Höhere Steuereinnahmen durch Abschaffung aller Abzüge ausser dem BGE (BGE = Steuerfreies Einkommen)

Die Steuerfreibeträge sind genau so hoch, wie das BGE ist. Es gibt keine weitere Steuerabzüge mehr. Dadurch kann die Steuererklährung erheblich vereinfacht werden. Ergänzungsleistungen (siehe Punkt D) sind Steuerfrei. Die Steuersätze sind an sonsten so zu lassen, wie sie sind. (Abgesehen davon, dass ab dem 1. Fr Verdienst die Steuer greift). Mit dem Geld von 2500 Fr. können die Kosten für Pendeln, Krankheit usw. gut beglichen werden, und die Angestellten sind dadurch besser gestellt, als heute. Auch für Reiche ist der “Freibetrag” von 2500 Fr. pro Monat genug.

4) Nationale Erbschaftssteuer

Die Erbschaftssteuer setzt bei Barvermögen bei 250.000 Fr. Erbmasse, bei Immobilien ab 1 Mio, bei Firmen ab 2 Mio ein. Sie beträgt für Barvermögen (Aktien, Gold, Devisen usw) 30% der Erbmasse; bei Immobilien 20% und bei Firmen 10%. (über den Freibeträgen liegender Teil)

5) Tabak+Alkoholsteuer

Tabaksteuer fliesst heute schon teilweise in die AHV. Sie wird künftig ganz in das BGE fliessen. Alkoholsteuer genau so. Abzüglich 1-2% für Präventiv-Kampagnen.

6) Grundstücksteuern

Grundstücke haben einen Wert. Dafür muss eine Steuer erhoben werden. Pro m2 soll diese mindestens 1.- pro Jahr betragen, und komplett dem BGE zur Verfügung stehen.

Fazit:
Ein gerechtes Steuersystem und ein Grundeinkommen das nicht Armut per Gesetz (Stand 2011) fordert, ist die richtige Marschrichtung. Es würde viel Verwaltung wegespart, die Bürokratie wird verkleinert und entschlakt, das Geld kommt dorthin, wo es soll, zu den Bürgern.

Es ist finanzierbar, und tragbar.

Alle heutigen Kassen würden SOFORT aufgehoben.

Es wird zusätzlich wie die SUVA eine Arbeitslosenkasse geschaffen, die Freiwillig ist, und wo man sich seinen Leistungsteil, der über dem BGE liegen soll, versichern kann. Die Versicherung wäre dann aber durch die Versicherten zu finanzieren, und es besteht keine Pflicht dazu. (Nicht Privatwirtschaftlicht, da dort viel Geld in die Werbung gesteckt würde, was besser für die Kasse verwendet werden sollte).