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7 Februar 2010 by Christopher

Köln trotz HSV einen Punkt ab

Nach den beiden Auswärtserfolgen in Wolfsburg und Frankfurt trat der 1. FC Köln nun im Heimspiel gegen den Hamburger SV an und lieferte sich ein Klasse-Spiel mit dem Tabellen-Fünften. Nach einem 1:3-Rückstand bewiesen sie Moral und behielten mit einem 3:3 schliesslich doch noch einen Punkt in Köln.

Das Spiel begann denkbar schlecht für den FC. Wome verlor den Ball, Hamburgs Petric kam zum Schuss, den Torwart Faryd Mondragon nur nach vorne abwehren konnte. Da stand Marcel Janssen, der bereits in der 2. Minute für die Gäste das 0:1 erzielte. Auch in der Folgezeit war der HSV die gefährlichere Mannschaft, die die Kölner Hintermannschaft ein ums andere Mal vor Probleme stellte. Der FC war lediglich bei Standardsituationen gefährlich. Eine solche führte dann auch zum Ausgleich in der 31. Minute. Nach einem Freistoss von der rechten Seite von Petit köpfte Youssef Mohamad den Ball zum 1:1 ins Tor. Doch die Freude über den Ausgleich währte nur kurz. In der 36. Minute verlor Neuzugang Zoran Tosic den Ball, der schnell an den völlig allein gelassenen HSV-Stürmer Petric weitergeleitet wurde, der zur erneuten Führung für die Gäste traf. Beide Mannschaften blieben bis zur Halbzeit sehr offensiv, doch es blieb zur Pause beim 1:2.

Auch die 2. Hälfte begann für die Kölner wiederum schlecht. In der 50. Minute sprang Verteidiger Pedro Geromel der Ball unglücklich an die Hand und Schiedsrichter Weiner entschied auf Elfmeter für den HSV. Diesen verwandelte Petric zum 1:3. Doch die Moral der Kölner war auch durch dieses Unglück nicht zu brechen. Weiter versuchte man offensiv nach vorne zu spielen und heran zu kommen. Dadurch ergaben sich teils sehr grosse Konter-Chancen für den HSV, der diese jedoch teilweise kläglich vergab. Der FC brauchte erneut eine Standard-Situation, um ins Spiel zurück zu finden. In der 75. Minute traf Milivoje Novakovic per direktem Freistoss in die linke Ecke zum 2:3-Anschlusstreffer. Nun wurde die Schlussphase wieder hektisch. Es gab Chancen auf beiden Seiten. Am Ende hatte der FC dann auch ein wenig Glück aus dem Spiel heraus. In der 88. Minute leitete Novakovic den Ball auf Adil Chihi weiter, der es einfach mal aus 20 Metern versuchte. Sein Schuss wurde von einem Hamburger Spieler unhaltbar ins Tor zum 3:3-Ausgleich abgelenkt. Für die letzten 2 Minuten versuchte der HSV noch mit ihrem neu verpflichteten Stürmer-Star Ruud van Nistelroy für einen weiteren Treffer zu sorgen, doch der FC hielt den Punkt fest.

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31 Januar 2010 by Christopher

Köln siegt auch in Frankfurt

Nach dem überraschenden Auswärtssieg des 1. FC Köln am vergangenen Wochenende beim amtierenden Deutschen Meister, nach dem VFL-Trainer Armin Veh seinen Trainerstuhl räumen musste, konnte der FC im nächsten Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt noch einen nachlegen. Man siegte mit 2:1 und entfernt sich damit langsam von den Abstiegsplätzen.

In der 1. Halbzeit bekamen die Zuschauer ein recht langweiliges, spannungsarmes Spiel zu sehen. Dies lag zum Einen daran, dass der FC sich zunächst auf eine dicht gestaffelte Defensive konzentrierte und das Spiel nach vorne völlig ausser Acht liess. Zum Anderen aber auch, weil des der Frankfurter Mannschaft nicht gelang die dicht gestaffelte Kölner Abwehr zu knacken. So kam es zu einer Halbzeit ohne Höhepunkt, bei der es so gut wie keine Torraumszenen gab. Folgerichtig ging es mit einem 0:0 in die Pause.

In der 2. Halbzeit wurde der FC mutiger und so hatte Adil Chihi in der 50. Minute die erste Tor-Chance, scheiterte jedoch an Nikolov. Ebenfalls neuen Schwung brachte Zoran Tosic, die neue Kölner Leihgabe von Manchester United. In der 59. Minute wurde die Offensive dann gleich belohnt. Nach einem Pass von Sebastian Freis, kam der heute endlich einmal starke Maniche zum Schuss und markierte seinen ersten Bundesliga-Treffer zum 0:1. Danach jedoch folgten wütende Angriffe der Gastgeber. Nacheinander scheiterten Meier, Teber und nochmals Meier teils an der vielbeinigen Kölner Abwehr oder an FC-Keeper Faryd Mondragon. In der 76. Minute war die Eintracht dann doch erfolgreich. Nach einer Ecke von rechts scheiterte zunächst Caio an Mondragon, der Nachschuss von Meier wurde zunächst von Brecko auf der Linie gerettet, ehe Chris zum Ausgleich für die Eintracht einschoss. Danach wollten die Gastgeber unbedingt das Siegtor und kassierten prompt in der 84. Minute das 1:2. Nach einem Freistoss von Petit verlängerte der Frankfurter Russ den Ball unglücklich mit den Kopf ins eigene Tor. Dies bedeutete den Sieg für den FC.

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24 Januar 2010 by Christopher

Köln siegt beim Meister

Nach dem verpatzten Auftakt in die Rückrunde, wurde es für den 1. FC Köln nicht einfacher. An diesem Wochenende musste man zum amtierenden Deutschen Meister, den VFL Wolfsburg, reisen. Zu allem Überfluss fehlten zu diesem Spiel auch noch mit Lukas Podolski, Fabrice Ehret (beide verletzt) und Top-Torjäger Milivoje Novakovic (krank) drei wichtige Stammspieler. Aber auch der VFL hatte seine Probleme. Torhüter Diego Benaglio fehlte verletzt und der VFL sucht seit Monaten seine Form. Zudem hatte der FC in dieser Saison bereits zweimal gezeigt, dass sie mit Wolfsburg mit halten können. Im Hinspiel verlor man nur unglücklich in den Schlussminuten mit 1:3, in der 2. Runde des DFB-Pokals war der FC gar mit 3:2 erfolgreich. Der Meister war also gewarnt.

Doch diese Warnung schienen sie in den Wind zu schlagen. Denn bereits nach 7 Minuten führte der FC. Nach einem Eckball von Adil Chihi war es Kevin Pezzoni, der per Kopf mit seinem ersten Bundesliga-Treffer überhaupt die Führung erzielte. Doch Wolfsburg schlug zurück. In der 21. Minute war es ebenfalls ein Eckball, der zum Ausgleich führte. Ein von Pedro Geromel zu kurz geratener Abwehrversuch landete bei Christian Gentner, der sich die Chance nicht entgehen liess und zum 1:1-Ausgleich traf. Danach war der Meister zwar leicht feldüberlegen, konnte dies jedoch nicht in Torchancen zeigen. Statt dessen hatte Chihi kurz vor der Pause nach Flanke von Miso Brecko die grosse Chance zur erneuten Führung für den FC. Doch VFL-Torwart Andre Lenz konnte noch retten. So blieb es zur Pause beim 1:1.

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17 Januar 2010 by Christopher

Köln verliert zum Rückrunden-Auftakt

Der 1. FC Köln unterlag in einer turbolenten Partie trotz grossem Kampf und Moral am Ende etwas unglücklich Borussia Dortmund mit 2:3 (0:2), rutscht auf Platz 14 der Tabelle und hat nun nur noch einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz 16, den jetzt Hannover 96 inne hat.

Der FC begann das Spiel engagiert und hatte bereits zu Beginn gute Möglichkeiten. Ein Freistoss von Petit (5.) und ein Schuss aus der Distanz von Maniche (9.) verfehlten das Ziel nur knapp. Von den Gästen aus Dortmund war zunächst relativ wenig zu sehen, doch die Gäste-Abwehr stellte sich nach und nach immer besser auf die Kölner Angriffe ein. In der 20. Minute musste Borussia-Torwart Roman Weidenfeller nach einem Zusammenprall mit Milivoje Novakovic verletzt raus. Für ihn kam Marc Ziegler. Danach übernahmen langsam die Gäste die Oberhand und hatten direkt Erfolg. In der 28. Minute konnte Mats Hummels nach einer Sahin-Ecke per Kopf das 0:1 erzielen. Köln reagierte mit wütenden Angriffen und hatte grosse Chancen durch Chihi (40.) und Novakovic (45.) zum Ausgleich. Stattdessen fiel in der Nachspielzeit der 1. Hälfte noch das 0:2. Nach einem Freistoss von Sahin traf erneut Hummels per Kopf zum 0:2-Pausenstand.

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10 Januar 2010 by Christopher

Ein Jahrzehnt 1. FC Köln

Der 1. FC Köln befindet sich derzeit, wie alle anderen Bundesligisten auch, aufgrund der sehr kurzen Winterpause bereits wieder in der Vorbereitungsphase für die Rückrunde, die nächste Woche bereits startet. So ist diese Woche noch Zeit nach dem Wechsel des Jahrzehnts auf das vergangene Jahrzehnt des FC zurückzublicken. Es ist ein Jahrzehnt des Auf und Abs, indem der FC zu einer Fahrstuhlmannschaft wurde.

Nach dem stetigen Abwärtstrend in den 90ern, der folgerichtig 1998 im ersten Abstieg der Vereinsgeschichte endete, musste erst ein Neuanfang gemacht werden. Ins neue Jahrzehnt wurde der Verein geführt von Präsident Albert Caspers (seit 1997) und Manager Hannes Linssen (seit 1998). Trainer war Ewald Lienen (seit 1999).

2000:

Der 1. FC Köln startete als Tabellenführer der 2. Bundesliga ins neue Jahrzehnt. Trainer Ewald Lienen hatte den FC innerhalb von einem halben Jahr von einer Lachnummer zum Aufstiegs-Aspiranten Nummer 1 gemacht. Kapitän der Mannschaft war mit Dirk Lottner ein kölsche Jung. Neben ihm waren mit Alexander Voigt und Carsten Cullmann (Sohn des früheren Nationalspielers Bernd Cullmann) noch zwei weitere echte Kölner in der Mannschaft. Auch wenn die berauschende Hinrunde, die noch im alten Jahrzehnt statt fand, nicht wiederholt werden konnte, stieg man am Ende souverän als Zweitliga-Meister auf. Die Entscheidung fiel bei einem 5:3-Auswärtssieg bei Hannover 96.

Auch in der folgenden Hinrunde in der Bundesliga spielte sich der FC nach anfänglichen Schwierigkeiten in einen Rausch und überwinterte sogar in der oberen Tabellenhälfte. Garant für diese Erfolge war neben Dirk Lottner auch der junge Christian Timm, der sich trotz diverser Angebote zunächst dazu entschied beim FC zu bleiben.

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3 Januar 2010 by Christopher

Zwischenbilanz 1. FC Köln Saison 2009/2010

Mit Spannung wurde nach dem überraschendem Abgang von Trainer Christoph Daum zu Fenerbahce Istanbul und der Verpflichtung des jungen, kroatischen Trainers Zvonimir Soldo, der den deutschen Fussballfans noch als langjähriger Spieler des VFB Stuttgart ein Begriff war, die neue Saison in Köln erwartet. Vor allem aber auch wegen der Rückkehr von Nationalspieler Lukas Podolski, der nach drei Jahren beim Rekordmeister FC Bayern München wieder zurück kehrte. Weiterhin wurden Maniche, Sebastian Freis und Christopher Schorch verpflichtet. Dagegen verliessen Nemanja Vucicevic, Derek Boateng und Thomas Broich den Verein.

Die Saison begann mit einem lockeren, aber glanzlosen 3:0-Erfolg bei Kickers Emden in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals. Nachdem man zu Saisonbeginn bei Borussia Dortmund (0:1) und gegen den amtierenden Deutschen Meister VFL Wolfsburg (1:3) zwei unglückliche Niederlagen einstecken musste, reichte auch im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt nur zu einem 0:0-Unentschieden. Nach weiteren Niederlagen beim Hamburger SV (1:3) und gegen Schalke 04 (1:2) stand man mit nur einem Punkt auf dem letzten Tabellenplatz und erstmals wurde der neue Trainer Zvonimir Soldo kritisiert. Daran änderte auch Lukas Podolskis erster Saisontreffer gegen Schalke nichts. Es sollte sein einziger Treffer in der Hinrunde bleiben.

Ein erster Befreiungsschlag gelang dem FC mit einem überraschenden 2:0-Erfolg beim VFB Stuttgart, mit dem man vorerst von den Abstiegsplätzen springen konnte. In der 2. Hauptrunde des DFB-Pokals zeigte die Mannschaft dann ihr bisher bestes Saison-Spiel und kegelte den amtierenden Deutschen Meister VFL Wolfsburg mit 3:2 aus dem Wettbewerb. Es folgte im Derby gegen den späteren Herbstmeister Bayer Leverkusen mit 0:1 ein erneuter Rückschlag, den man jedoch durch einen Achtungserfolg beim FC Bayern München (0:0) wieder wett machen konnte.

Der erste Heimsieg gegen Aufsteiger Mainz 05 (1:0) brachte nicht nur den ersten Saisontreffer des lange verletzten Goalgetter der Vorsaison Milivoje Novakovic, sondern auch den erneuten Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Dieser konnte mit einem 0:0 beim rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach erfolgreich verteidigt werden. Es folgte das Achtelfinale des DFB-Pokals, in dem man Pokalschreck Eintracht Trier mit 3:0 ausschalten konnte und somit erstmals seit 7 Jahren das Viertelfinale erreichte.