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29 August 2010 by Christopher

FC Solothurn holt ersten Punkt

Der FC Solothurn hat in seinem dritten Liga-Spiel zuhause gegen BSC Old Boys Basel mit einem 2:2-Unentschieden seinen ersten Punkt geholt. Jedoch verspielte man eine 2:0-Führung. Vor dem Spiel gab es eine Gedenkminute für Wolfgang Roth, den langjährigen Hauptsponsor des FC Solothurn.

Die neuformierte, junge Mannschaft des FC Solothurn begann furios. Nachdem Paulo Vogt bereits in der 5. Minute nach Vorlage von Danny Hasler eine erste Chance hatte, traf in der 9. Minute Joacquin Franco nach einer Kombination über Junior Pinheiro, Danny Hasler und Paulo Vogt zum 1:0. Nur 2 Minuten später traf Vogt nach Vorarbeit von Franco zum 2:0. In der 23. Minute hatte Vogt gar die Möglichkeit zu erhöhen. Danach wurden jedoch die Gäste stärker und kamen zu einigen guten Möglichkeiten. Hierbei rettete Flavio Kiener dem FC Solothurn zwei Mal in höchster Not die 2:0-Pausenführung.

Auch Anfang der 2. Halbzeit waren die Gäste spielbestimmend ohne sich jedoch zunächst gute Chancen heraus zu spielen. Im Gegenteil hatte Vogt nach Vorarbeit von Hasler sogar in der 63. Minute per Kopf die Möglichkeit zu erhöhen. Die grösste Chance auf die Entscheidung hatte jedoch Ghislain Ekoman nach Vorarbeit von Vogt in der 68. Minute. Danach erhöhten die Gäste den Druck und die junge Solothurner Abwehr kam ein ums andere Mal in Bedrängnis. Ein weiteres Mal rettete Flavio Kiener in letzter Sekunde vor Gäste-Stürmer Mulaj, der bereits FCS-Keeper Pablo Molina umspielt hatte. In der 83. Minute war es dann doch so weit. Manuel Jenni traf für die Gäste zum 2:1. In der 88. Minute konnte Alessandro De Colle gar für die Gäste ausgleichen. So reichte es für den FC Solothurn nur zu einem 2:2-Unentschieden, obwohl man lange Zeit mit 2:0 geführt hatte.

In der Bundesliga musste der 1. FC Köln bei Werder Bremen im zweiten Spiel bereits die zweite Niederlage einstecken. Man verlor das Auswärtsspiel mit 4:2. Die Tore für den FC erzielten Lukas Podolski und Kevin McKenna. Damit findet sich der FC bereits nach 2 Spieltagen am Tabellenende wieder. Tabellenführer bleibt vorerst 1899 Hoffenheim nach einem 1:0-Sieg beim Aufsteiger FC St. Pauli. Der amtierende Deutsche Meister Bayern München musste dagegen beim Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern eine 0:2-Niederlage einstecken.

Unter der Woche fanden im Europapokal die letzten Play-Offs zur Gruppenphase statt. In der Champions League setzte sich der Schweizer Meister FC Basel gegen Sheriff Tirasspol durch und hat sich damit für die Gruppenphase qualifiziert. Vize-Meister Young Boys Bern scheiterte dagegen an Tottenham Hotspur, kann jedoch durch den Erreichen der Play-Offs immerhin in der Gruppenphase der Europa-League antreten. Der deutsche Vertreter Werder Bremen hat sich gegen Sampdoria Genua durchsetzen können und ist damit ebenso wie die gesetzten Meister Bayern München und Vize-Meister Schalke 04 für die Gruppenphase qualifiziert.

Für die Gruppenphase der Europa League konnten sich mit Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und dem VFB Stuttgart alle drei deutschen Vertreter qualifizieren. Am meisten Probleme hatte dabei noch der VFB Stuttgart mit Slovan Bratislava. Völlig überraschend konnte sich auch der Schweizer B-Ligist Lausanne-Sports für die Gruppenphase qualifizieren. Sie konnten Lokomotive Moskau im Elfmeterschiessen schlagen. Weniger Glück im Elfmeterschiessen hatte Grasshoppers Zürich gegen Steaua Bukarest und ist somit ausgeschieden.

In der Gruppenphase der Champions League trifft der Schweizer Meister FC Basel auf den Deutschen Meister FC Bayern München. Die Gruppe wird komplettiert vom AS Rom und dem rumänischen Club Cluj. Der FC Schalke 04 bekommt es mit Olympique Lyon, Hapoel Tel Aviv und Benfica Lissabon zu tun. Werder Bremen trifft auf Twente Enschede, Inter Mailand und Tottenham Hotspur.

In der Gruppenphase der Europa League trifft der Schweizer B-Ligist Lausanne-Sports auf ZSKA Moskau, Sparta Prag und US Palermo. Der Schweizer Vize-Meister Young Boys Bern ist in einer Gruppe mit dem VFB Stuttgart. Komplettiert wird die Gruppe durch den FC Getafe und Odense BK. Bayer Leverkusen bekommt es mit Rosenborg Trondheim, Aris Saloniki und Atletico Madrid zu tun. Borussia Dortmund trifft auf den FC Sevilla, Paris St. Germain und Karparty Lwiw.

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22 August 2010 by Christopher

1. FC Köln verpatzt Start

Nach dem Pflichtsieg in der 1. Runde des DFB-Pokals beim ZFC Meuselwitz, hat der 1. FC Köln seinen Start in die neue Bundesliga-Saison gründlich verpatzt. Gegen Wieder-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern setzte es eine 1:3-Heimniederlage, bei der man allerdings fast die gesamte Spielzeit in Unterzahl spielen musste.

Das Spiel begann in den ersten 10 Minuten mit gleich drei Personen auf dem Platz, die offensichtlich zum Saisonstart etwas übermotiviert waren. Zum Einen war dies FC-Kapitän Youssef Mohamad, der bereits beim ersten Gästeangriff hart einstieg. Zum Anderen war dies Schiedsrichter Dr. Felix Brych, der für dieses erste Foul in diesem Spiel direkt einen Platzverweis gegen den Kölner Kapitän aussprach. Er orientierte sich wohl an den teilweise völlig überzogenen Platzverweisen bei der vergangenen WM in Südafrika. Dieser Platzverweis bereits in der 2. Minute sollte am Ende noch spielentscheidend sein.

Doch zunächst zur dritten übermotivierten Person auf dem Feld. Dies war Lautern-Torwart Sippel, der nach einem eher harmlosen FC-Freistoss von der Seite den Ball wohl besonders elegant fangen wollte und ihn statt dessen FC-Stürmer Milivoje Novakovic zur Kölner 1:0-Führung auflegte. Doch Sippel sollte seinen Fehler wieder gut machen. Zunächst hatte der frühe Platzverweis noch für eine weitere Person Auswirkungen. Den aus taktischen Gründen nahm FC-Trainer Zvonimir Soldo bereits in der 14. Minute Jung-Spielmacher Taner Yalcin vom Feld und brachte den eher defensiv orientierten Kevin Pezzoni, um die Lücke zu schliessen, die Mohamads Platzverweis hinterlassen hatte.

Trotzdem blieb der FC zunächst trotz Unterzahl die spielbestimmende Mannschaft, die sich auch im weiteren Verlauf der 1. Halbzeit noch weitere Chancen herausarbeiten konnte. Hier konnte sich Gäste-Torwart Sippel einige Male auszeichnen und hält sein Team damit im Rennen. Zur Halbzeit blieb es jedoch noch bei der knappen 1:0-Führung für den FC.

Doch in der 2. Halbzeit merkte man, dass es sehr kraftraubend ist, in Unterzahl ein Spiel aufzuziehen. Der FC zog sich immer weiter in die eigene Hälfte zurück. Doch zunächst konnten die schwachen Pfälzer dies nicht ausnutzen.

Ein Fehler von Kevin Pezzoni brachte die Gäste dann plötzlich auf die Siegerstrasse. Lakic nutzte diesen zum 1:1-Ausgleich. Nun drückten die Gäste erst recht. Vom FC war erschreckenderweise überhaupt nichts mehr zu sehen. Auch Lukas Podolski enttäuschte einmal mehr.

Ein abgefälschter Schuss wiederum von Lakic in der 84. Minute brachte die Führung für die Gäste. Vier Minuten später machte Ilicevic für den Aufsteiger alles klar. Eine trotz des engagierten Kampfes in Unterzahl peinliche Vorstellung des 1. FC Köln war zu Ende und man muss sich ernsthaft Sorgen um diese Mannschaft machen.

Die Tabellenführung an diesem 1. Spieltag holte sich etwas überraschend 1899 Hoffenheim mit einem 4:1-Sieg über Werder Bremen. Der amtierende Meister FC Bayern München gewann das Bundesliga-Eröffnungsspiel durch ein spätes Tor von Schweinsteiger gegen den VFL Wolfsburg mit 2:1.

Ebenfalls gestern wurde die 2. Runde des DFB-Pokals ausgelost. Hierbei kommt es Ende Oktober zu einem Heimspiel des 1. FC Köln gegen den Zweitligisten 1860 München. Der saarländische Regionalligist SV Elversberg wird dann auf Bundesligist 1. FC Nürnberg treffen.

In der Champions-League Quali gab es zwei knappe Erfolge für die Schweizer Teams. Der FC Basel siegte 1:0 gegen Sheriff Tiraspol und Young Boys Bern siegte 3:2 gegen Tottenham Hotspur. Beide haben somit noch die Chance auf die Teilnahme an der Gruppenphase. Auch Werder Bremen hat ihr Hinspiel gegen Sampdoria Genua mit 3:1 gewonnen.

In der Europa-League Quali konnten die deutschen Vertreter Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und der VFB Stuttgart Siege einfahren und sind somit mit einem Bein in der Gruppenphase. Anders sieht es für die Schweizer Vertreter aus. Grasshoppers Zürich verlor bei Steaua Bukarest mit 1:0 und der Schweizer B-Ligist Lausanne Sports erkämpfte sich immerhin im Heimspiel gegen Lokomotive Moskau ein respektables 1:1-Unentschieden.

Auch der FC Solothurn muss in der neuen Saison weiter auf die ersten Punkte warten. Im Auswärtsspiel beim SC Dornach setzte es eine 3:1-Niederlage. Das Tor für den FCS erzielte Joacquin Franco. Paulo Vogt verschoss einen Foul-Elfmeter.

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15 August 2010 by Christopher

Saarländische Sensation im DFB-Pokal

Nun ist also auch für die Vereine der Bundesliga die Pflichtspiel-Saison eröffnet. Eingeleitet wurde diese durch die 1. Runde im DFB-Pokal. Wie immer in dieser 1. Runde kam es zu zahlreichen Begegnungen zwischen unterklassigen Vereinen und Bundesliga-Vereine. In den meisten Spielen blieben jedoch die grossen Überraschungen aus.

Auch der 1. FC Köln hat die 2. Runde locker mit einer glanzlosen Vorstellung erreicht. Beim thüringischen Regionalligisten ZFC Meuselwitz brachten Taner Yalcin und Milivoje Novakovic den FC bereits in der 1. Halbzeit mit 2:0 in Führung. In der 2. Halbzeit liess man dann den Regionalligisten spielen, der jedoch kein Profit daraus schlagen konnte.

Ausgeschieden ist dagegen Aufsteiger FC St. Pauli, der mit 0:1 beim Chemnitzer FC unterlag. Ebenfalls gegen unterklassige Mannschaften ausgeschieden sind die Zweitligisten Fortuna Düsseldorf (0:1 gegen Drittligist Tus Koblenz), Rot-Weiss Oberhausen (0:1 gegen Oberligist Victoria Hamburg), Union Berlin (0:1 gegen Regionalligist Hallescher FC) und der VFL Bochum (0:3 beim Drittligisten Kickers Offenbach).

Die bisher grösste Sensation jedoch schaffte der saarländische Regionalligist SV Elversberg, der als Saarland-Pokalsieger der letzten Saison einziger saarländischer Vertreter im DFB-Pokal ist. Elversberg konnte sich überraschend gegen den Bundesligisten Hannover 96 behaupten, trotzte ihnen in 120 Minuten ein 0:0 ab, in denen man sogar die besseren Torchancen hatte, und siegte schliesslich im Elfmeterschiessen mit 5:4. Dabei konnte Elversberg alle 5 Elfmeter verwandeln, während Hannovers Forssell verschoss. Elversberg kann sich somit in der 2. Runde eventuell auf einen weiteren attraktiven Gegner freuen.

Am morgigen Montag schliessen der FC Bayern München (bei Germania Windeck) und der FC Schalke 04 (beim VFR Aalen) die 1. Runde ab. Am kommenden Wochenende geht es dann mit dem 1. Spieltag in der Bundesliga los.

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8 August 2010 by Christopher

Fehlstart für den FC Solothurn

Der FC Solothurn ist mit 2 Niederlagen in die neue Pflichtspiel-Saison gestartet.

Bereits am Mittwoch musste der FC Solothurn in der 1. Qualifikations-Runde zum Schweizer Cup gegen den FC Grand-Lancy antreten und verlor mit 1:2. Somit ist der FC Solothurn im Schweizer Cup nicht mehr vertreten.

In diesem Spiel merkte man der neu formierten Mannschaft des FC Solothurn an, dass noch nicht alles im Zusammenspiel klappt. Zwar sah man einige gute Ansätze, doch konnte man diese nicht in ein geordnetes Spiel lenken. Bereits früh (9.) gingen die Gäste durch Lopez in Führung. Zwar konnte Paulo Vogt nach Eckball von Danny Hasler noch zum 1:1 ausgleichen, doch bereits in der 41. Minute markierte erneut Lopez den Treffer zum 1:2-Endstand.

Am gestrigen Samstag dagegen zeigte sich der FC Solothurn im Ligastart gegen den Klassen-Favoriten FC Basel U 21 wesentlich stärker. Trotzdem musste man am Ende sehr unglücklich eine 2:4-Niederlage hinnehmen und steht nun auch in der Meisterschaft bereits unter Druck.

Kapitän Luca Liloia hatte den FCS kurz vor der Pause nach Eckball von Danny Hasler in Führung gebracht. Doch kurz nach der Pause fiel bereits der Ausgleich durch Schürpf. In der 52. Minute konnte Paulo Vogt nach Zuspiel von Junior Pinheiro den FCS erneut in Führung bringen. Doch auch diese Führung hielt nicht lange. In der 60. Minute glich Basel durch Xhaka erneut aus. Ein kurioses Tor von Buess in der 70. Minute sorgte dafür, dass das Spiel kippte. Der Ball wurde lang und länger und senkte sich über Torwart Molina, der zuvor den FCS dreimal mit Glanzparaden im Spiel hielt, ins Tor. Kurz vor dem Abpfiff besorgte Unal per direkten Freistoss den 2:4-Endstand.

Während die Bundesliga immer noch in der Vorbereitung ist und Schweizer Super League bereits in die 4. Runde geht, gingen unter der Woche die Qualifikationsspiele für die Champions League und Europa League weiter.

Grund zur Freude gab es für die beiden Schweizer Clubs in der Champions League Quali. Neben dem FC Basel, der gegen Debrescen erfolgreich war, konnte sich überraschend auch der Vize-Meister Young Boys Bern gegen Fenerbahce Istanbul in die Play-Offs schiessen. Damit haben beide schon eine Teilnahme an europäischen Gruppenspielen sicher. Denn bei einer Niederlage in den Play-Offs dürften sie in der Gruppenphase der Europa League antreten.

Gegner in der Play-Offs werden für den FC Basel der moldawische Meister Sheriff Tiraspol und für die Berner Young Boys der englische Club Tottenham Hotspur. In den Play-Offs greift auch der letztjährige Tabellen-3. der Bundesliga Werder Bremen in den Wettbewerb ein. Er trifft auf Sampdoria Genau. Meister Bayern München und Vize Schalke 04 sind automatisch für die Gruppenphase qualifiziert.

In der Quali zur Europa League scheiterte der FC Luzern gegen den niederländischen Vertreter FC Utrecht und ist somit ausgeschieden. Überraschend immer noch im Wettbewerb ist der Schweizer B-Ligist Lausanne Sports, die sich gegen den dänischen FC Randers durchsetzen konnten. Auch der deutsche VFB Stuttgart hat die Play-Offs erreicht. Sie konnten sich gegen den norwegischen Molde FK durchsetzen.

In den Play-Offs trifft Lausanne nun auf Lokomotive Moskau. Neu in den Wettbewerb steigt der letzte Schweizer Europa-Pokal-Vertreter Grashoppers Zürich ein. Für sie heisst der Gegner Steaua Bukarest.

Für den VFB Stuttgart heisst der Gegner in den Play-Offs Slovan Bratislava. Auch die beiden übrigen deutschen Vertreter Bayer Leverkusen und Borussia Dortmund steigen hier in den Wettbewerb ein. Für Bayer heisst der GegnerTawrija Simferopol aus der Ukraine. Für Dortmund geht es gegen Quarabag Agdam aus Aserbaidschan. Beides vermeintlich leichtere Gegner.

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1 August 2010 by Christopher

FC Solothurn vor Saisonstart

Der FC Solothurn startet am Mittwoch mit ihrem ersten Pflichtspiel in die neue Saison. In der 1. Qualifikations-Runde zum Schweizer Cup trifft der FC Solothurn auf den FC Grand Lancy. Am Samstag darauf ist im ersten Liga-Spiel der Saison mit dem FC Basel U21 gleich einer der Klassen-Favoriten zu Gast.

In der Sommerpause hat sich in Solothurn einiges getan. Nach der eher enttäuschenden letzten Saison, in der nur knapp der Klassenerhalt geschafft wurde, hat ein grosser Umbruch in der Mannschaft statt gefunden. Viele Spieler haben den Verein verlassen. Nur sechs Spieler des letztjährigen Kaders bleiben dem Verein erhalten. Dafür stossen sechs eigene Jugend-Spieler zum Kader der ersten Mannschaft. Ergänzt wird der Kader durch neun Neuzugänge von anderen Vereinen.

Der interessanteste Neuzugang ist sicherlich der brasilianische Stürmer Paulo Vogt, der bereits Profi-Erfahrung mitbringt. In der Schweiz war er schon beim FC Sion unter Vertrag und in der Ukraine spielte er bei Metalurg Donezk. Zuletzt gehörte Vogt zum Aufstiegs-Team des FC Chiasso. Ebenfalls verstärken wird die Mannschaft wohl Torhüter Pablo Molina vom FC Grenchen, der mit dem Ex-FCS-Keeper Sandro Fleuti den Verein getauscht hat.

Die Vorbereitung verlief aufgrund des völlig neu zusammen gestellten Teams noch etwas durchwachsen, doch man hat auch schon erste Fortschritte gesehen. Man wird aber wohl gerade in den ersten Spielen noch keine Wunderdinge erwarten können.

Während die Clubs der Bundesliga noch in der Vorbereitung sind, sind die Vereine der Schweizer Super League bereits beim dritten Spieltag. Dies kommt den Clubs jedoch vielleicht auch beim ebenfalls bereits gestarteten Europapokal zu Gute.

Bereits in der 2. Quali-Runde für die Europa-League stieg der FC Vaduz aus Liechtenstein, der in der Schweizer Challenge League tätig ist und sich über den Pokal-Wettbewerb in Liechtenstein qualifiziert hat, in den Wettbewerb der Europa League ein. Dort war jedoch auch schon wieder Endstation beim dänischen Vertreter Brönby Kobenhagen.

In der selben Runde stieg Lausanne-Sport in den Wettbewerb ein, die sich, ebenfalls in der Challenge League tätig, etwas überraschend über den Schweizer Cup qualifiziert haben. Lausanne überstand die 2. Quali-Runde gegen den bosnischen Club Banja Luca und trifft nun in der 3. Quali-Runde auf den dänischen Verein FC Randers. Das Hinspiel in Dänemark gewann Lausanne mit 3:2.

In der 3. Quali-Runde stieg ausserdem noch der FC Luzern in den Wettbewerb ein. Er trifft auf den niederländischen Verein FC Utrecht. Das Hinspiel ging mit 0:1 verloren.

In der gleichen Runde stieg mit dem VFB Stuttgart auch der erste deutsche Club in den Wettbewerb ein. Der Gegener ist der norwegische Verein Molde FK. Das Hinspiel gewann der VFB mit 3:2.

In der Champions League – Quali stiegen die beiden Schweizer Clubs FC Basel und Young Boys Bern ebenfalls in der 3. Quali-Runde ein. Während der FC Basel im Hinspiel beim ungarischen Vertreter Debrescen mit 2:0 erfolgreich war, mussten sich die Berner im Heimspiel gegen den türkischen Vize-Meister Fenerbahce Istanbul mit einem 2:2-Unentschieden begnügen.

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25 Juli 2010 by Christopher

Saisonrückblick 2009/2010 1. FC Köln und Vorschau

Nun dauert es noch gut 3 Wochen bis es für die Vereine der Bundesliga wieder ernst wird. Am Wochenende 14./15. August 2010 steigen die ersten Pflichtspiele der neuen Saison 2010/2011 in Form der 1. Runde des DFB-Pokals. Eine Woche später startet dann auch die neue Bundesliga-Saison. Die Mannschaft des 1. FC Köln befindet sich derzeit im Trainingslager. Es sind einige Spieler gegangen und einige neue Spieler hinzu gekommen. Doch dazu später mehr. Zunächst wollen wir noch einmal auf die abgelaufene Saison 2009/2010 zurück blicken.

Nach dem überraschenden Abgang von Trainer Christoph Daum vor der vergangenen Saison musste schnell ein Nachfolger gefunden werden. Man fand ihn in Zvonimir Soldo, der als Trainer in der Bundesliga noch ein Neuling ist, aber als Spieler 10 Jahre lang beim VFB Stuttgart spielte. Der Saisonstart verlief alles andere als gut. Nach einer Vorbereitung, in der mehrere wichtige Spieler länger ausfielen und in der auch die Wiedereingliederung des zurückgeholten Stars Lukas Podolski schwer fiel, war auch noch der Spielplan-Hersteller nicht gerade auf Seiten des FC.

Nach einem schweren Anfangsprogramm fand sich der FC schnell am Tabellenende wieder. Erst am 6. Spieltag beim VFB Stuttgart gelang der erste Sieg. Allerdings zog man nach einem überraschenden 3:2-Sieg gegen den amtierenden Deutschen Meister VFL Wolfsburg ins Achtelfinale des DFB-Pokals an. In der Bundesliga kämpfte man jedoch länger um die Abstiegsränge. Der erste Heimsieg gegen Mainz 05 brachte den FC erstmals auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Diesen sollte der FC auch bis zum Ende der Saison nicht mehr abgeben. Doch es wurde schwerer als erwartet.

Nachdem man im DFB-Pokal nach einem Sieg über Regionalligist Trier erstmals seit 2003 wieder das Viertelfinale erreichte, musste man in der Bundesliga nach einem Rückschlag im Heimspiel gegen Hannover 96 wieder zittern. Der Sieg beim Tabellenletzten und späteren Absteiger Hertha BSC Berlin verschaffte wieder etwas Luft. Doch bereits am nächsten Spieltag geriet vor allem Trainer Soldo in die Schusslinie nach dem katastrophalen 0:4 im Heimspiel gegen 1899 Hoffenheim. Nach dreimal 0:0 in Folge wurde das letzte Heimspiel vor der Winterpause gegen den 1. FC Nürnberg zum Endspiel für den Trainer. Der FC gewann mit 3:0 und Soldo durfte bleiben. Bei einer Niederlage hätte der FC auf einem Abstiegsplatz überwintert. So war man 12.

Der Start in die Rückrunde war überraschend euphorisch. Zwar verlor man den Auftakt gegen Borussia Dortmund mit 2:3, danach folgten jedoch Auswärtssiege beim amtierenden Deutschen Meister VFL Wolfsburg (3:2) und bei Eintracht Frankfurt (2:1) sowie ein begeisterndes 3:3 im Heimspiel gegen den Hamburger SV. Doch die Euphorie wurde durch das Pokal-Aus beim Zweitligisten FC Augsburg getrübt. Es folgten auch zwei Niederlagen in der Liga. Vor allem das 1:5 gegen den VFB Stuttgart gab zu Denken. Man meldete sich jedoch mit starken Leistungen bei Bayer Leverkusen (0:0) und gegen den späteren Deutschen Meister Bayern München (1:1), bei dem auch der ansonsten enttäuschende Lukas Podolski glänzte, wieder zurück. Nach einem 0:1 in Mainz, sowie einem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach blieb man weiterhin abstiegsgefährdet.

Ein erster grosser Schritt in Richtung Klassenerhalt war das 4:1 in Hannover bei dem vor allem der von Manchester United ausgeliehene Serbe Zoran Tosic brillierte. Es folgte jedoch eine weitere Enttäuschung. Nach einem 0:3 im Heimspiel gegen den späteren Absteiger Hertha BSC Berlin musste man erneut zittern. Doch der 2:0-Erfolg in Hoffenheim durch zwei Treffer vom Junioren-Spieler Adam Matuschyk, der nebenbei ursprünglich aus der Jugend des saarländischen VFB Dillingen stammt, war der Abstieg so gut wie verhindert. Den endgültigen Klassenerhalt schaffte man eine Woche später durch einen 2:0-Sieg über den späteren Absteiger VFL Bochum.

In den letzten drei Spielen ging es also um nichts mehr. Nach einem 0:1 in Bremen, einem 2:2 gegen Freiburg und einem 0:1 in Nürnberg beendete man die Saison mit 38 Punkten auf Platz 13. Es war eine eher enttäuschende Saison bei der das einzig Positive war, dass man das Hauptziel Klassenerhalt erreicht hat. Enttäuschend war vor allem der Angriff. Lukas Podolski und auch der letztjährige Goalgetter Milivoje Novakovic enttäuschten auf ganzer Linie. Eine einzige Enttäuschung war auch der als Spielmacher verpflichtete Portugiese Maniche. Einziger Lichtblick in der Offensive war der für die Rückrunde ausgeliehene Serbe Zoran Tosic. Rückhalt jedoch war wie im Vorjahr schon die meist starke Abwehr um Kapitän Youssef Mohamad und Pedro Geromel, sowie Keeper Faryd Mondragon. Positiv war auch, dass mit Adam Matuschyk ein Jugendspieler den Sprung in die Bundesliga schaffte.

Insgesamt setzte Trainer Zvonimir Soldo 26 verschiedene Spieler ein. Keiner der Spieler schaffte es bei allen 34 Meisterschaftsspielen auf dem Platz zu stehen. Die meisten Einsätze hatten Torwart Faryd Mondragon, Aussenverteidiger Miso Brecko und Mittelfeldspieler Petit mit je 32 Einsätzen. Hier nun alle eingesetzten Spieler des 1. FC Köln in der Saison 2009/2010:

Mondragon, Brecko, Petit (je 32), Mohamad, Freis (je 31), Novakovic (30), Geromel, Ehret (je 29), Podolski (27), Maniche (26), McKenna (25), Pezzoni (21), Schorch (17), Chihi, Ishiaku (je 15), Tosic (13), Wome (12), Matuschyk (9), Brosinski (8), Yalcin (7), Sanou (6), Matip (4), Cullmann (3), Kessler, Zielinsky (je 2), Yabo (1)

Der 1. FC Köln erzielte in der Saison 2009/2010 insgesamt 33 Tore. Diese verteilen sich auf folgende Torschützen:

Novakovic (6), Tosic (5), Chihi, Freis (je 3), Mohamad, Maniche, Matuschyk, Podolski (je 2), Geromel, McKenna, Schorch, Ehret, Petit, Pezzoni, Sanou (je 1)

Hinzu kommt ein Eigentor von Eintracht Frankfurt.

Dass nach dieser eher enttäuschenden Saison etwas passieren musste, war sicherlich allen klar. Doch an Trainer Zvonimir Soldo wollten die Verantwortlichen festhalten. Dafür verliessen einige Spieler den Verein. Leider konnte der 1. FC Köln den ausgeliehenen Zoran Tosic nicht halten, da die von Manchester United gefordete Ablösesumme nicht bezahlt werden konnten. Tosic wechselt nun nach Russland zu ZSKA Moskau. Ebenfalls verlassen haben den Verein Ersatz-Torwart Thomas Kessler (ausgeliehen an FC St. Pauli), Pierre Wome (Ziel unbekannt), Maniche (Sporting Lissabon) und Wilfried Sanou (ausgeliehen an Urawa Red Diamonds). Des Weiteren bekamen Manasseh Ishiaku und Marvin Matip nahe gelegt, sich einen neuen Verein zu suchen. Beide stehen jedoch noch unter Vertrag.

Gekommen sind bisher hauptsächlich junge Spieler, die den meisten noch kein Begriff sind. Bekanntester Neuzugang ist Martin Lanig vom VFB Stuttgart, der günstig zu haben war, da er in der vergangenen Saison wegen einer Verletzung kaum zum Einsatz kam und in den Planungen des VFB keine Rolle mehr spielte. Ausserdem stossen Mato Jajalo (AC Siena), Kostas Giannoulis (Iraklis Saloniki), Alexandru Ionita (Rapid Bukarest) und Christopher Buchtmann (FC Fulham). Der Kader soll zudem auch immer wieder durch eigene junge Talente aufgefüllt werden. Die Rolle des Ersatz-Torwarts übernimmt die bisherige Nummer 3 Miro Varvodic.

Zu was die neue Mannschaft in der Lage ist, wird man wohl erst sehen, wenn es wieder mit den Ernstfällen los geht. Am Sonntag, den 15. August startet die Pflichtspiel-Saison für den 1. FC Köln. In der 1. Runde des DFB-Pokals ist dann der Regionalligist ZFC Meuselwitz der Gegner. Eine Woche später, am Samstag, den 21. August, geht es im heimischen Rheinenergie Stadion am 1. Spieltag der Bundesliga gegen den Wieder-Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern. Danach warten Werder Bremen, der FC St. Pauli und Meister Bayern München. Nach diesen Spielen wird man erstmals sehen, in welche Richtung es für den FC in dieser Saison gehen könnte. Bis dahin heisst es abwarten.