Der FC Solothurn hat in seinem dritten Liga-Spiel zuhause gegen BSC Old Boys Basel mit einem 2:2-Unentschieden seinen ersten Punkt geholt. Jedoch verspielte man eine 2:0-Führung. Vor dem Spiel gab es eine Gedenkminute für Wolfgang Roth, den langjährigen Hauptsponsor des FC Solothurn.
Die neuformierte, junge Mannschaft des FC Solothurn begann furios. Nachdem Paulo Vogt bereits in der 5. Minute nach Vorlage von Danny Hasler eine erste Chance hatte, traf in der 9. Minute Joacquin Franco nach einer Kombination über Junior Pinheiro, Danny Hasler und Paulo Vogt zum 1:0. Nur 2 Minuten später traf Vogt nach Vorarbeit von Franco zum 2:0. In der 23. Minute hatte Vogt gar die Möglichkeit zu erhöhen. Danach wurden jedoch die Gäste stärker und kamen zu einigen guten Möglichkeiten. Hierbei rettete Flavio Kiener dem FC Solothurn zwei Mal in höchster Not die 2:0-Pausenführung.
Auch Anfang der 2. Halbzeit waren die Gäste spielbestimmend ohne sich jedoch zunächst gute Chancen heraus zu spielen. Im Gegenteil hatte Vogt nach Vorarbeit von Hasler sogar in der 63. Minute per Kopf die Möglichkeit zu erhöhen. Die grösste Chance auf die Entscheidung hatte jedoch Ghislain Ekoman nach Vorarbeit von Vogt in der 68. Minute. Danach erhöhten die Gäste den Druck und die junge Solothurner Abwehr kam ein ums andere Mal in Bedrängnis. Ein weiteres Mal rettete Flavio Kiener in letzter Sekunde vor Gäste-Stürmer Mulaj, der bereits FCS-Keeper Pablo Molina umspielt hatte. In der 83. Minute war es dann doch so weit. Manuel Jenni traf für die Gäste zum 2:1. In der 88. Minute konnte Alessandro De Colle gar für die Gäste ausgleichen. So reichte es für den FC Solothurn nur zu einem 2:2-Unentschieden, obwohl man lange Zeit mit 2:0 geführt hatte.
In der Bundesliga musste der 1. FC Köln bei Werder Bremen im zweiten Spiel bereits die zweite Niederlage einstecken. Man verlor das Auswärtsspiel mit 4:2. Die Tore für den FC erzielten Lukas Podolski und Kevin McKenna. Damit findet sich der FC bereits nach 2 Spieltagen am Tabellenende wieder. Tabellenführer bleibt vorerst 1899 Hoffenheim nach einem 1:0-Sieg beim Aufsteiger FC St. Pauli. Der amtierende Deutsche Meister Bayern München musste dagegen beim Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern eine 0:2-Niederlage einstecken.
Unter der Woche fanden im Europapokal die letzten Play-Offs zur Gruppenphase statt. In der Champions League setzte sich der Schweizer Meister FC Basel gegen Sheriff Tirasspol durch und hat sich damit für die Gruppenphase qualifiziert. Vize-Meister Young Boys Bern scheiterte dagegen an Tottenham Hotspur, kann jedoch durch den Erreichen der Play-Offs immerhin in der Gruppenphase der Europa-League antreten. Der deutsche Vertreter Werder Bremen hat sich gegen Sampdoria Genua durchsetzen können und ist damit ebenso wie die gesetzten Meister Bayern München und Vize-Meister Schalke 04 für die Gruppenphase qualifiziert.
Für die Gruppenphase der Europa League konnten sich mit Bayer Leverkusen, Borussia Dortmund und dem VFB Stuttgart alle drei deutschen Vertreter qualifizieren. Am meisten Probleme hatte dabei noch der VFB Stuttgart mit Slovan Bratislava. Völlig überraschend konnte sich auch der Schweizer B-Ligist Lausanne-Sports für die Gruppenphase qualifizieren. Sie konnten Lokomotive Moskau im Elfmeterschiessen schlagen. Weniger Glück im Elfmeterschiessen hatte Grasshoppers Zürich gegen Steaua Bukarest und ist somit ausgeschieden.
In der Gruppenphase der Champions League trifft der Schweizer Meister FC Basel auf den Deutschen Meister FC Bayern München. Die Gruppe wird komplettiert vom AS Rom und dem rumänischen Club Cluj. Der FC Schalke 04 bekommt es mit Olympique Lyon, Hapoel Tel Aviv und Benfica Lissabon zu tun. Werder Bremen trifft auf Twente Enschede, Inter Mailand und Tottenham Hotspur.
In der Gruppenphase der Europa League trifft der Schweizer B-Ligist Lausanne-Sports auf ZSKA Moskau, Sparta Prag und US Palermo. Der Schweizer Vize-Meister Young Boys Bern ist in einer Gruppe mit dem VFB Stuttgart. Komplettiert wird die Gruppe durch den FC Getafe und Odense BK. Bayer Leverkusen bekommt es mit Rosenborg Trondheim, Aris Saloniki und Atletico Madrid zu tun. Borussia Dortmund trifft auf den FC Sevilla, Paris St. Germain und Karparty Lwiw.














