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1. FC Köln verspielt Führung gegen Schalke 04 und geht unter

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Der 1. FC Köln hat auch sein 2. Rückrunden-Spiel verloren. Der Gegner Schalke 04 ist derzeit die Mannschaft der Stunde in der Bundesliga und hat neben Meister Borussia Dortmund die Jagd auf Tabellenführer Bayern München aufgenommen.

Doch lange Zeit spielte der 1. FC Köln sehr gut und es sah auch lange nach einem guten Ergebnis aus, doch Schalke schlug am Ende zurück und der FC ging gnadenlos unter.

Bereits nach drei Minuten hatte der FC seine erste Chance durch einen Kopfball von Milivoje Novakovic. Nur eine Minute später erzielte Lukas Podolski mit seinem 15. Saisontor die Führung für den 1. FC Köln. Dies spielte dem FC in die Karten. Man zog sich weit zurück, überliess dem Favoriten das Spiel und lauerte auf Konter. In der 1. Halbzeit ging diese Taktik voll auf. Schalke hatte zwar das Spiel nun im Griff, doch die FC-Verteidigung liess keinerlei Chancen zu. Stattdessen vergab Podolski kurz vor der Pause die Chance auf das 2:0. Doch es blieb beim knappen 1:0 zur Pause, was sich später rächen sollte.

In der 2. Halbzeit drehte Schalke auf und hatte direkt eine gute Chance durch Obasi. Doch auch der FC konterte weiter gefährlich, aber Slawomir Peszko verstolperte. Der Druck von Schalke nahm immer mehr zu. Dann kam es wie es kommen musste: Marica nutzte eine Gross-Chance per Kopf zum 1:1-Ausgleich. Doch Köln wollte weiter den Sieg und hatte zwei grosse Chancen durch Peszko und Podolski, aber Schalke-Keeper Unnerstall verhinderte eine erneute Kölner Führung. Dagegen nutzte Marica in der 72. Minute seine zweite Gelegenheit zum 1:2. Nun sollte es ganz dicke kommen für den FC. Der eingewechselte Miso Brecko leistete sich eine Notbremse gegen Draxler im Strafraum und flog mit Rot vom Platz. Den fälligen Elfmeter verwandelte Huntelaar zum vorentscheidenden 1:3. Danach legte Höger gar noch das 1:4 nach, was den Endstand bedeutete.

Der 1. FC Köln spielte über weite Strecken eine sehr gute Partie und fiel am Schluss dennoch in seine Einzelteile zusammen. Der FC fällt durch die Niederlage auf Platz 13 zurück und ist wieder mitten im Abstiegskampf. Nur noch 3 Punkte trennen die Kölner vom Relegationsplatz. Somit ist man im nächsten Spiel in Kaiserslautern stark unter Druck. Schalke 04 ist weiterhin auf Platz 3 punktgleich mit Tabellenführer Bayern München und Meister Borussia Dortmund.

1. FC Köln verliert zum Rückrunden-Auftakt

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Zum Rückrunden-Auftakt in der Bundesliga musste der 1. FC Köln zum VFL Wolfsburg reisen. Und unterschiedlicher als bei diesen beiden Vereinen können wohl die Vorraussetzungen nicht sein. Während die Gastgeber aus Wolfsburg sich im Winter mit sieben neuen Spielern im Wert von insgesamt 30 Millionen Euro verstärken konnten, sind beim 1. FC Köln bisher vier Abgänge und der Neuzugang eines 19-jährigen schwedischen Stürmer-Talents (Mikael Ishak) zu vermelden. Auch die Personal-Probleme in der Abwehr blieben dem FC treu. Während Henrique Sereno eine Gelb-Sperre absass und Ammar Jemal derzeit beim Afrika-Cup weilt, meldete sich nun auch noch Kevin McKenna krank. Für ihn musste Kevin Pezzoni in der Innenverteidigung den Notnagel spielen. Dafür war Stürmer Milivoje Novakovic nach langer Verletzungspause wieder fit.

So war es auch kaum verwunderlich, dass die Heimmannschaft deutlich mehr vom Spiel hatte. Wolfsburg drängte den FC direkt in die Defensive und erspielte sich zahlreiche gute Gelegenheiten. Immer wieder stand FC-Keeper Michael Rensing im Blickpunkt. Zweimal hatte man auch noch Glück mit dem Schiedsrichter. Denn nach einem Trikothalten von Christian Eichner gegen Dejagah und nach einem Schubser von Miso Brecko gegen Schäfer hätte es durchaus Elfmeter für die Gastgeber geben können. Danach kam der FC etwas besser ins Spiel und hatte selbst drei gute Möglichkeiten. Zunächst versuchte es Lukas Podolski mit einem Lupfer nach einem Fehler von Wolfsburg-Keeper Benaglio, doch Madlung rettet auf der Linie. Dann scheiterte Milivoje Novakovic an Benaglio. Kurz darauf verpasste Pedro Geromel nach Freistoss von Podolski knapp. Die Schlussphase der 1. Halbzeit gehörte wieder den Gastgebern, doch es blieb beim 0:0 zur Pause.

Die erste grosse Chance in der 2. Halbzeit hatte der FC durch Christian Clemens, doch er konnte ein Missverständnis in der Abwehr der Wolfsburger nicht ausnutzen. Danach spielte wieder fast nur Wolfsburg und Rensing musste zwei Klasse-Paraden zeigen. Eine Viertelstunde vor Ende dann die Riesen-Chance für den FC. Clemens mit einem tollen Pass auf Novakovic in der Mitte, doch dieser vergibt kläglich. Kurz darauf dann der Schock – der eingewechselte Polter trifft zum 1:0 für Wolfsburg. Köln versuchte in der Schlussphase noch einmal alles und vergab noch zwei gute Möglichkeiten durch die eingewechselten Mikael Ishak und Odise Roshi.

Der FC ist nach holprigen Start gut in die Partie gekommen, hat gut gekämpft, steht am Ende jedoch ohne Punkte da. Mit ein wenig Glück wäre hier mehr drin gewesen. Der VFL Wolfsburg überholte somit den 1. FC Köln in der Tabelle, sodass der FC nun auf Platz 11 steht. Tabellenführer bleibt trotz Niederlage bei Borussia Mönchengladbach, der FC Bayern München.

Bundesliga vor dem Rückrunden-Start

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Es war wie in den vergangenen Jahren auch eine sehr kurze Winterpause, die die Spieler der Fussball-Bundesliga hatten. Bis kurz vor Weihnachten waren die Vereine noch mit Meisterschafts- und Pokalspielen beschäftigt. Bereits am kommenden Wochenende geht es schon wieder los. Das hiess für die meisten, dass es bereits Anfang Januar wieder zum Training und in die Vorbereitung ging. Die meisten Bundesligisten zog es für das Trainingslager gen Süden.

So auch beim 1. FC Köln, der sein Trainingslager in Portugal aufzog und sich dort auf die Rückrunde vorbereitete. Der FC wird es dann am kommenden Samstag, den 21. Januar auswärts mit dem VFL Wolfsburg zu tun bekommen.

Mit Tomoaki Makino (Urawa Red Diamonds) und Alexandru Ionita (Rapid Bukarest) haben zwei Spieler den Verein leihweise in der Winterpause verlassen. Mit Adam Matuschyk (Fortuna Düsseldorf), der derzeit beim FC keinen Stammplatz hat und sich für die EM für die polnische Nationalmannschaft empfehlen will, wird wohl noch ein weiterer Abgang hinzu kommen. Dagegen steht bisher mit dem schwedischen Nachwuchs-Talent Mikael Ishak bisher ein Neuzugang fest. Trainer Stale Solbakken hätte noch gerne einen erfahrenen Stürmer. Ob dies jedoch finanziell realisiert werden kann, ist derzeit noch unklar.

Was dem FC jedoch treu zu bleiben scheint, ist die Verletzungs-Misere. So konnte FC-Star Lukas Podolski aufgrund einer Verletzung im Trainingslager nicht mit der Mannschaft trainieren. Ob er zum Rückrunden-Auftakt in der nächsten Woche noch fit wird, ist noch unklar. Zudem fehlen in Wolfsburg noch der gelb-gesperrte Henrique Sereno, sowie Ammar Jemal, der mit der tunesischen Nationalmannschaft beim Afrika-Cup weilt. Dafür gab es jedoch auch eine positive Nachricht: Stürmer Milivoje Novakovic trainiert wieder schmerzfrei und wird wohl beim Rückrunden-Start in Wolfsburg auflaufen können. Ebenfalls wieder im Training ist auch Petit, der sich von einem Kreuzbandriss erholen musste.

Die Ergebnisse der Testspiele des 1. FC Köln waren jedoch durchwachsen. Zwar blieb der FC in drei Spielen ohne Niederlage, doch wirklich überzeugen konnte man auch nicht. Im Trainingslager in Portugal trennte man sich vom Bundesliga-Konkurrenten Hannover 96 1:1-Unentschieden (Tor durch Christian Clemens). Gegen den niederländischen Erstligisten FC Utrecht gab es ein 0:0-Unentschieden. Nach Rückkehr aus dem Trainingslager konnte eine Kölner B-Elf ein Testspiel beim Zweitligisten Alemmannia Aachen mit 2:1 für sich entscheiden (Tore durch Sebastian Freis und Mark Uth).

Trainer Stale Solbakken ist mit den Trainingsleistungen seiner Mannschaft zufrieden. Was diese jedoch wert sind, wird man in Köln allerdings erst nach Start der Rückrunde wissen.

Zwischenbilanz 1. FC Köln Saison 2011/2012

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Nach einer Saison 2010/2011, die für den 1. FC Köln von ständiger Abstiegsangst, Chaos und zwei Trainerwechseln geprägt war und am Ende durch eine sehr gute Rückrunde noch mit 44 Punkte auf Platz 10 abeschlossen werden konnte, wollte man vor der neuen Saison 2011/2012 vor allem einmal eines erreichen: nämlich, dass man in dieser Saison nicht wieder so lange um den Klassenverbleib zittern muss.

Die erfolgreiche Rückrunden-Mannschaft der vergangenen Saison wurde gehalten. Es wurde jedoch ausgemistet. So verliess Fabrice Ehret nach fünf Jahren den Verein. Desweiteren wurden Jugend-Spieler wie Reinhold Yabo oder Stephan Salger an ambitionierte Zweit- oder Drittliga-Vereine verliehen, um ihnen Spielpraxis bieten zu können.

Als Neuzugang konnten zunächst lediglich Sascha Riether (VFL Wolfsburg) und das albanische Talent Odise Roshi präsentiert werden. Als Neuzugang wurde jedoch auch Mato Jajalo angegeben, der allerdings bereits in der vergangenen Saison als Leihgabe des AC Siena beim FC aktiv war und nun fest verpflichtet wurde. Nach dem kurzfristigen Abgang von Youssef Mohamad und einigen verletzungsbedingten Ausfällen in der Abwehr wurden vor Ablauf der Transferfrist noch Henrique Sereno (FC Porto) und Ammar Jemal (Young Boys Bern) ausgeliehen.

Der grössten Neuzugang war jedoch der Trainer. Der Neue heisst Stale Solbakken, ist Norweger und war in den letzten Jahren Erfolgstrainer vom FC Kopenhagen. Was er mitbrachte war zunächst einmal ein für die Spieler völlig neues Spielsystem und ein wenig Unruhe im Vorfeld, als er entschied dem FC-Superstar Lukas Podolski die Kapitäns-Binde abzunehmen und diese Abwehr-Chef Pedro Geromel zu geben.

Die Saison begann mit zwei katastrophalen Niederlagen. Auch nach den folgenden Spielen wurde bezweifelt, dass der neue Trainer mit seinem Spielsystem in Köln Erfolg haben wird. Jedoch zeigten zwei Klasse-Spiele in Leverkusen und gegen Hoffenheim, dass Solbakkens System hervorragend funktioniert, wenn jeder Spieler es befolgt. Dies blieb jedoch auch in der ganzen Hinrunde das Problem. Denn bei Rückschlägen fiel die Mannschaft regelrecht in ihre Einzelteile zusammen, wie zum Beispiel beim 0:5 in Dortmund gut zu sehen. Die Probleme wurden noch zusätzlich durch eine Verletzten-Misere verstärkt. Besonders die Abwehr, denen wechselweise Torwart Michael Rensing, Kapitän Pedro Geromel, die Neuzugänge Sereno und Jemal oder Miso Brecko für einige Spiele fehlten.

Besonders schwer wog jedoch die langwierige Verletzung von Torjäger Milivoje Novakovic. Da die beiden anderen Stürmer Sebastian Freis und Alexandru Ionita zum Einen bereits verletzt in die Saison gingen, zum Anderen auch vom Trainer nicht berücksichtigt wurden und zudem ein Bundesliga-Einsatz unter diesen Vorraussetzungen für Jugend-Spieler Mark Uth wohl noch zu früh gekommen wäre, lastete im Sturm alles auf Lukas Podolski. Dank dessen unglaublicher Top-Form konnte die Sturmschwäche halbwegs behoben werden, der FC war jedoch zu berechenbar.

Für zusätzliche Unruhe sorgte im November noch der überraschende Rücktritt des kompletten Vorstands um Präsident Wolfgang Overath. Denn eine neue Führung stand noch nicht bereit. Daher wird der Verein derzeit kommissarisch vom Vorsitzenden des Verwaltungsrats Dr. Werner Wolf geführt. Ein neuer Vorstand wird wohl frühestens im Frühjahr gewählt werden.

Trotz allen Widrigkeiten konnte der 1. FC Köln 21 Punkte erspielen. Dies bedeutet aktuell den 10. Platz. Doch in der Rückrunde wird es sicher noch schwieriger werden. Daher ist es sehr wichtig, dass Trainer Solbakken es nun hinbekommt, dass jeder Spieler sein System umsetzt. Wichtig wäre auch eine weitere Verpflichtung im Sturm, wie die Hinrunde gezeigt hat, auch wenn Novakovic vorraussichtlich wieder auflaufen kann. Das bisher verpflichtete 18-jährige schwedische Talent Mikael Ishak wird wohl noch etwas brauchen, um eine Alternative für die Bundesliga zu sein.

In den bisherigen 17 Bundesliga-Spielen setzte Trainer Stale Solbakken insgesamt 22 verschiedene Spieler ein. Dabei kamen mit Mato Jajalo, Sascha Riether und Slawomir Peszko insgesamt drei Spieler in allen bisherigen Spielen zum Einsatz.

Hier nun alle eingesetzten Spieler der Hinrunde:

Jajalo, Peszko, Riether (je 17), Podolski (16), Rensing, Clemens, Lanig (je 15), Eichner (14), Brecko, Sereno (je 13), Geromel (12), McKenna (11), Chihi (10), Jemal, Matuschyk (je 9), Roshi (8), Novakovic (7), Andrezinho (6), Pezzoni (5), Freis (4), Makino (3), Varvodic (2).

Bei den Torschützen sticht durch die langwierige Verletzung von Torjäger Milivoje Novakovic bisher vor allem Lukas Podolski als Allein-Unterhalter heraus. Bester Schütze aus dem Mittelfeld ist Christian Clemens mit 4 Treffern. Insgesamt erzielte der 1. FC Köln 27 Tore in dieser Hinrunde.

Hier alle Torschützen der Hinrunde:

Podolski (14), Clemens (4), Jajalo (3), Chihi, Novakovic (je 2), McKenna, Peszko (je 1)

Zwischenbilanz FC Solothurn 2011/2012

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Seit dem letzten November-Wochenende sind nun auch alle Nachtragsspiele absolviert und die 1. Liga, Gruppe 2 ist nun in der Winterpause. Unser FC Solothurn hat die beste Hinrunde seit Jahren gespielt und steht mit 28 Punkten aus 15 Spielen auf einem hervorragenden 2. Platz, drei Punkte hinter dem Leader FC Breitenrain und punktgleich mit dem Dritten Old Boys Basel. Eine sehr gute Ausgangsposition für die Rückrunde.

Doch wie kam diese gute Hinrunde zustande? Nach den enttäuschenden Ergebnissen aus der Rückrunde der vergangenen Saison, die durch grosses Verletzungspech zustande kam, war es das Ziel, das durchaus gute Grundgerüst der Mannschaft zu halten und in der Breite besser aufzustellen, sodass man bei einer erneuten Verletzungsmisere nicht noch einmal eine solche Phase, wie in der vergangenen Rückrunde durchmachen muss.

Daher wurden mit Marden Lopes (FC Democrata, früher SC Zofingen), Dusan Ilic (Zug 94), Pajtim Ismajli (SV Muttenz) und Andreas Keller (FC Breitenrain) vier erstliga-erfahrene Spieler hinzu geholt. Mit Renato Steffen (SC Schöftland), Benjamin Brunner (Team Aargau U21), Milos Milutinovic (Concordia Basel) und David Steiner (SC Derendingen) kamen zudem noch vier junge, talentierte Spieler von unterklassigen Vereinen, die sich in der 1. Liga durchsetzen wollen.

Während Steffen sich hervorragend entwickelte und nun zum festen Stamm gehört, verliess Steiner den Verein bereits nach wenigen Wochen wieder aufgrund von unterschiedlichen finanziellen Vorstellungen. Ebenfalls verzichten musste man nach einigen Wochen auf FCS-Junioren-Spieler Flavio Kiener, der sich für eine Ausbildung in Hamburg entschied und daher vorerst nicht mehr zur Verfügung steht, und Danny Hasler, der aufgrund eines studienbedingten Auslandsaufenthalts fehlte, jedoch bald ins Team zurück kehren wird.

Die erfahrenen Spieler Lopes, Ilic und Ismajli entpuppten sich als gute Verstärkungen, während Keller noch etwas mit einer Verletzung zu kämpfen hatte und in der Rückrunde voll angreifen wird.

Zusätzlich zu den guten neuen Spielern, zeigte sich auch der vorhandene Stamm des Teams um Captain Luca Liloia stärker als noch in der vergangenen Saison. So fand Paulo Vogt nach seiner schweren Verletzung wieder zu alter Form zurück oder auch Spieler wie Jan Hartmann, Tobias Meier oder Ivano Baeriswyl zeigten sich deutlich verbessert. Zudem kam mit Pascal Schär auch wieder ein FCS-Junior zu seinem Debüt in der 1. Mannschaft.

Nach einem etwas schwierigen Start mit einem Sieg, einem Unentschieden und drei Niederlagen in den ersten fünf Spielen, sowie zwei Cup-Spielen, die jeweils im Penalty-Schiessen endeten (einmal mit positiven, einmal mit negativen Ausgang), war der Auswärtssieg in Grenchen die Initialzündung für eine immer noch anhaltende Serie von 11 Spielen ohne Niederlage (7 Siege, 4 Unentschieden). Bemerkenswert ist vor allem, dass alle vier U21-Teams der Liga besiegt werden konnten.

Einsatzzeiten

Trainer Roland Hasler setzte in den bisherigen 15 Spielen insgesamt 23 verschiedene Spieler ein. Dabei kamen mit Pablo Molina, Jan Hartmann, Paulo Vogt und Patrick Hasler bisher vier Spieler in allen 15 Spielen zum Einsatz.

Hier nun alle bisher eingesetzten 23 Spieler:

Molina, Hartmann, Vogt, P. Hasler (je 15), Meier, Martin, Liloia, Lopes (je 14), Steffen (13), Munoz, Ismajli (je 12), Ilic (11), Baeriswyl (10), Keller (9), Grossenbacher, Milutinovic (je 4), D. Hasler (3), Steiner, Du Buisson (je 2), Brunner, Moser, Kiener, Schär (je 1)

Torschützen

Insgesamt erzielte der FC Solothurn in dieser Hinrunde 29 Tore. Diese verteilen sich wie folgt auf die Spieler:

Vogt (10), Liloia (5), Hartmann, Steffen (je 4), Ismajli (3), P. Hasler (2), Lopes (1)

Wann fielen die Tore

Am treffsichersten war der FC Solothurn in der Schlussviertelstunde, in der man ganze 8 Treffer erzielte, allerdings auch 3 Gegentreffer hinnehmen musste. Die beste Phase hatte der FC Solothurn Anfang der 2. Halbzeit (46. – 60. Minute). Hier erzielte man 6 Treffer, ohne auch nur einen einzigen Gegentreffer hinnehmen zu müssen. Die schwächste Phase war dagegen das mittlere Drittel der 2. Halbzeit, in der man bei 3 Gegentreffern nur einen eigenen Treffer erzielen konnte.

Fall FC Sion: Schweizer Fussball-Verband macht sich lächerlich und versinkt im Klagen-Chaos!

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Der Schweizer Fussball-Verband sorgt zwei Tage vor Jahresende für einen Paukenschlag im Schweizer Vereins-Fussball. Dieser will dem FC Sion für die laufende Saison 36 Punkte abziehen wegen des Einsatzes von nicht spielberechtigten Spielern. Der FC Sion würde damit mit 5 Minus-Punkten als Tabellen-Letzter, 16 Punkte hinter Lausanne Sport, dem bisherigen Schlusslicht, in die Rückrunde gehen.

Wie wir bereits berichteten leistete sich der FC Sion eine Klage-Welle gegen Fifa und UEFA. Hintergrund war die Forfait-Niederlage des FC Sion in der EuroLeague-Qualifikation gegen Celtic Glasgow. Hintergrund waren auch hier der Einsatz der sechs neuen Spieler. Der FC Sion wurde vor zwei Jahren mit einem Transfer-Verbot bestraft. Der Verein ging jedoch davon aus, dass diese Strafe abgelaufen sei.

Aufgrund der Klage-Welle des FC Sion verlangte nun die Fifa vom Schweizer Fussball-Verband SFV entweder Punktabzüge oder Forfait-Niederlagen für die entsprechenden Spiele auch für die Liga. Die Fifa drohte gar mit einem internationalen Ausschluss der Schweiz, was bedeutet hätte, dass zum Beispiel der FC Basel nicht mehr an der Champions League hätte teilnehmen können. Der FC Sion klagte daher vor kurzem gegen die Fifa wegen Nötigung.

Nun steht mit dem heutigen Entscheid fest, dass sich der SFV der Fifa fügt. Doch nicht nur das: der SFV gibt sich mit dieser Entscheidung der Lächerlichkeit preis.

Nun erst einmal zu der Frage: Wie kommt der SFV überhaupt auf die 36 Punkte Abzug? Wie kann es sein, dass der FC Sion mehr Punkte abgezogen bekommt, wie sie überhaupt erspielt haben?

Zum Einen erklärt der SFV, dass es sich hierbei nicht um Forfait-Niederlagen, sondern um eine Punkt-Strafe für den FC Sion handelt. Das heisst, der FC Sion bekommt pro Punkt-Spiel, in denen die entsprechenden Spieler eingesetzt wurden (das waren 10) unabhängig vom Ausgang des Spiels 3 Punkte Abzug. So kommt man auf 30 Punkte. Zusätzlich zog man noch 6 Punkte wegen des Einsatzes der Spieler in zwei Spielen des Schweizer Cups ab. So erklären sich die 36 Punkte.

Der SFV erklärt, dass sie diesen Weg gegangen wären, da der FC Sion das letzte Cup-Spiel beim FC Tuggen ohne die neuen Spieler bestritt. Das hätte bedeutet, dass der SFV bei einer Forfait-Entscheidung den ganzen Wettbewerb hätte wiederholen müssen. Dies wollte man verhindern.

Da es jedoch auch in der Liga keine Forfait-Niederlagen gab, sondern die Strafe als Punkt-Abzug zu sehen ist, bekommen die Klubs, die gegen den FC Sion sportlich die Punkte nicht erreichen konnten, diese auch nicht gut geschrieben.

Dies wiederum führt nun wohl zu einer weiteren Klage-Welle sowohl von Seiten des FC Sion, als auch von den betreffenden Klubs, die mit einer Klage eine Forfait-Entscheidung und somit die drei Punkte erreichen wollen. Das heisst, das der Fall Sion damit keineswegs abgeschlossen ist, sondern die Klage-Welle auf einem noch viel höheren Niveau nun fortgeführt wird.

Wie ist diese Entscheidung des SFV zu bewerten?
Es wirkt vor allem schon in einer Hinsicht absolut lächerlich. In den eigenen Statuten erklärt der SFV nämlich, dass einer Mannschaft pro Jahr höchstens 12 Punkte abgezogen werden können. Der SFV verstösst also mit diesem Entscheid gegen seine eigenen Statuten, erwartet aber von den Vereinen, dass sie genau jene Statuten einhalten. Zum anderen wirkt es auch lächerlich einem Verein aufgrund von nicht qualifizierten Spielern, Punkte abzuziehen, die sie sportlich trotz Einsatz nicht erspielt haben. Genauso lächerlich ist eine wettbewerbsübergreifende Strafe für den Cup.

Der SFV betont zwar, der FC Sion hätte so die Chance weiterhin am Cup teilzunehmen und wies darauf hin, dass man den Verein auch mit einem kompletten Ausschluss hätte bestrafen können, aber solche Ausführungen zeigen nur das Chaos in das sich der SFV da hinein manövriert hat.

Zudem bleibt festzuhalten, dass die neuen Spieler vom SFV für eine gewisse Zeit eine provisorische Spielgenehmigung hatten aufgrund einer superprovisorischen Verfügung, die der Verein vor einem Zivil-Gericht erstritt. Zwar erkannte der SFV das Zivil-Gericht von Anfang an nicht an und verwies den FC Sion an das internationale Sportgericht in Lausanne, stellte aber die Spielgenehmigung dennoch aus. Diese nachträglich wieder rückgängig zu machen ist rechtlich mehr als fraglich.

Das Sion-Präsident Constantin dafür bekannt ist, für sein Recht weiterhin gerichtlich zu kämpfen, werden sowohl dem SFV als auch der Fifa wohl demnächst noch weitere Klagen ins Haus flattern. Und dies völlig zu Recht.

Es ist eigentlich unfassbar, dass Sportverbände, die im Jahr so viel Geld verdienen, wie Fifa, UEFA oder auch der SFV so unprofessionell arbeiten können.

Zu allem Überfluss hat der SFV mit Xamax Neuchatel ja noch ein weiteres Problem-Kind in der Liga. Hier wäre ein Punkt-Abzug oder gar ein Liga-Ausschluss sogar angebracht, wenn ein Verein bzw. ein Vereins-Boss sich die Lizenz mit gefälschten Bank-Unterlagen erschleicht. Aber in diesem Fall steht dem SFV auch nicht die Fifa im Nacken.

Der SFV befindet sich Ende 2011 also im Voll-Chaos und wird durch den heutigen Entscheid wohl so schnell nicht mehr heraus kommen.