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FC Solothurn gewinnt hochklassiges Spiel in Basel

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In einem hochklassigen und bis zur letzten Sekunde spannenden Erstligaspiel gewann der FC Solothurn bei der U21-Vertretung des FC Basel mit 1:2.

Beide Mannschaften starteten gut in die Partie. Der FC Solothurn konnte sich schon in den ersten Minuten drei Corner erspielen, während Basel für den ersten Knaller verantwortlich war, als Buess bereits früh die Latte traf. Wenig später war es jedoch der FC Solothurn, der das Tor erzielte. Nach einem schnellen Angriff über Renato Steffen, war es Paulo Vogt, der sich freigelaufen hatte, mustergültig angespielt wurde und zum 0:1 einnetzte (8.).

Nach dieser furiosen Anfangsphase versuchte Basel das Spiel unter Kontrolle zu bringen, was ihnen mit laufender Spieldauer auch gelang. In der 27. Minute hatte der FCS ein weiteres Mal Latten-Glück. Der Schütze war erneut Buess und diesmal hatte sein Schuss die Oberkante der Latte gestreift. Zwei Minuten später war der Ausgleich für das Heimteam dann doch da. Nach einem Freistoss von Grether fand der Ball über Umwege in Gadient seinen Abnehmer, der zum 1:1 traf (29.). Bis zur Pause blieb das Spiel ausgeglichen und es blieb beim 1:1 zur Pause.

In der 2. Halbzeit hatte Basel den besseren Start, war jedoch zunächst lediglich bei Distanzschüssen gefährlich. Ansonsten hatte die FCS-Verteidigung alles im Griff. Einen ersten FCS-Schuss gab Paul Martin in der 59. Minute aus spitzem Winkel ab. In der 61. Minute dann eine Schrecksekunde. Keeper Pablo Molina hatte einen Basler Corner unterlaufen und Marden Lopes stand beim Kopfball von Buess goldrichtig auf der Linie und konnte klären. Der Führungstreffer fiel in der 67. Minute dann wieder für den FC Solothurn. Nach einem verunglückten Kopfball der Basler kam Jan Hartmann in Ballbesitz. Dieser setzte sich mit einer Körpertäuschung durch und traf zum 1:2.

Basel warf nun alles nach vorne, doch die gut stehende FCS-Abwehr zwang die Gastgeber es immer wieder aus der Distanz zu versuchen. In der 71. Minute zwang Wieser mit eben einem solchen Distanzschuss Molina zu einer Glanzparade. Eine Minute später dann der wohl beste Angriff des FCS über Martin und Vogt, welcher zu Steffen zurückspielte, dessen Schuss jedoch knapp vorbei rauschte. In der Schlussphase ging es genauso weiter. Basel stürmte, Solothurn konterte. So hatte Steffen in der 87. Minute durch einen schnellen Konter seine zweite Grosschance. Diesmal landete der Ball weit über dem Tor. Die letzte grosse Chance zum Ausgleich für die Heimelf durch Grether in der 89. Minute vereitelte Molina mit einer Glanztat.

Fazit: In einer von beiden Teams auf sehr hohem Niveau geführten, spannenden Partie, hatte der FC Solothurn das bessere Ende für sich.

Die Schweiz verpasst die EM-Qualifikation

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Die Schweiz hat die Qualifikation zur Fussball-EM 2012 in Polen und Ukraine verpasst. Nachdem man in der letzten Runde noch einen Sieg über Bulgarien feierte und somit wieder Hoffnung schöpfte, verlor man überraschend mit 2:0 in Wales. Da Montenegro gleichzeitig gegen den bereits feststehenden Gruppensieger England ein 2:2-Unentschieden holte, ist der 2. Platz nun auch mit einem Sieg im direkten Aufeinandertreffen mit Montenegro nicht mehr zu erreichen.

Nun werden sich viele wieder die Schuldfrage stellen. Wie konnte dies passieren. Hat Trainer Ottmar Hitzfeld zu lange an den Alt-Stars Alex Frei, Marco Streller und Hakan Yakin festgehalten? Oder war es gerade deren Rücktritt nachdem diese fortlaufend angepöbelt oder gar bedroht wurden? Dies ist alles schwer zu sagen.

Klar ist nur, dass man nun mit den jetzt vorhandenen durchaus talentierten jungen Spielern wie Shaqiri, Xhaka oder auch Timm Klose weiterarbeiten soll und muss, damit daraus für spätere Turniere wieder eine gute Nationalmannschaft wird.

Deutschland, die bereits vorher als Gruppensieger feststanden, gewannen auch ihr neuntes Spiel in der Türkei mit 3:1. Die Tore erzielten Mario Gomez, Thomas Müller und Bastian Schweinsteiger. Ebenfalls bereits fest qualifiziert sind Titelverteidiger Spanien, Italien, England, die Niederlande und natürlich die beiden Gastgeber-Länder Polen und Ukraine.

Von den grossen Fussball-Nationen müssen noch Frankreich und Portugal um ihre Teilnahme kämpfen. Beide treten als Tabellenführer ihrer Gruppen in der letzten Partie zu einem “Endspiel” an. Während Frankreich zuhause auf den Gruppen-Zweiten Bosnien-Herzegowina trifft, muss Portugal sogar auswärts beim Gruppen-Zweiten Dänemark ran. Für Spannung ist hier also sicherlich gesorgt.

Hertha BSC stoppt kurzen Kölner Höhenflug

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Nach zwei Siegen in Folge in Leverkusen und gegen Hoffenheim, dachte man beim 1. FC Köln schon, dass der Knoten nun endgültig geplatzt sei. Beim Auswärtsspiel beim Wiederaufsteiger Hertha BSC Berlin wurden die Kölner Himmelsstürmer wieder auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Man unterlag klar mit 3:0.

Das Spiel wurde bereits in der ersten Halbzeit entschieden. Berlin machte sehr viel Druck und der FC hatte vor allem über aussen sehr viele Probleme. Bereits in der 12. Minute traf Berlins Raffael ins Netz. Das Tor wurde jedoch nicht gegeben, weil der Ball zuvor die Torauslinie überschritten hatte. Nur zwei Minuten später traf Lasogga zum 1:0 für die Gastgeber. Der FC bemühte sich zwar zu antworten, doch viel sprang dabei nicht heraus. Stattdessen traf erneut Lasogga in der 26. Minute zum 2:0. Mit einem Volleyschuss war es dann Raffael, der in der 34. Minute bereits die Partie entschied. Bis zur Pause hätte Berlin noch weiter erhöhen können.

In der 2. Halbzeit zeigte sich der 1. FC Köln zwar verbessert, doch auch die Einwechslungen von Adam Matuschyk und Christian Clemens verhalfen dem FC nicht zu Toren. Berlin schaltete einige Gänge zurück und konnte den Sieg ohne Probleme nach Hause fahren.

Für den 1. FC Köln ist diese Niederlage ein herber Rückschlag nach den zuletzt doch gezeigten guten Leistungen. Besonders die Abwehr, bei der verletzungsbedingt oder durch Sperre insgesamt weiterhin drei Spieler fehlten, zeigte sich sehr anfällig. Gut, dass man jetzt erst mal wieder eine Länderspielpause hat, um sich von dieser Niederlage zu erholen.

In der Tabelle liegt der FC derzeit auf Platz 12 und hat weiterhin noch ein wenig Puffer zu den Abstiegsplätzen. Tabellenführer ist derzeit souverän der FC Bayern München vor Werder Bremen.

FC Solothurn erkämpft sich Punkt beim FC Münsingen

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Im Auswärtsspiel beim stets als heimstark bekannten FC Münsingen erkämpfte sich der FC Solothurn ein 0:0-Unentschieden, obwohl man 60 Minuten lang in Unterzahl agieren musste.

Die Partie wurde von Beginn an von beiden Mannschaften sehr intensiv geführt. Es wurde um jeden Zentimeter gekämpft. Torchancen blieben dabei zunächst aus, da beide Abwehrreihen einfach nichts zu liessen. Eine erste Möglichkeit hatte dann der FC Solothurn in der 23. Minute, als Renato Steffen einen Pass auf links zu Paulo Vogt schickte, dessen Schuss vom Münsinger Keeper Müller pariert wurde. Nach dieser Szene wurde Pajtim Ismajli mit der Roten Karte vom Feld geschickt. Warum wusste niemand so genau. Der Schiedsrichter erklärte den Platzverweis später als “versuchte Tätlichkeit”. Welche Aktion er so ausgelegt haben kann, bleibt jedoch allen unklar. Klar war nur, dass der FC Solothurn von nun an in Unterzahl agieren musste. Und dies machte die Mannschaft sehr gut. Denn bis auf einen Schuss aus dem Rückraum, hatte FCS-Keeper Pablo Molina in der 1. Halbzeit nichts zu tun.

Die 2. Halbzeit begann mit einer guten Möglichkeit für den FCS. Auf Corner von Patrick Hasler landete ein Kopfball von Ivano Baeriswyl über dem Tor (48.). Danach schaffte es der FCS sehr gut in Unterzahl den Gegner vom eigenen Tor fern zu halten. Einzig in der 80. Minute bei einem Kopfball von Gasser würde es gefährlich, doch Molina hatte keinerlei Probleme damit. In der 85. Minute war dann auch die zahlenmässige Unterlegenheit des FC Solothurn beendet, als Münsingens Aussenverteidiger Ferreira nach wiederholtem Foulspiel ebenfalls das Feld mit Gelb-Rot verlassen musste. Vor den beiden Toren tat sich in der Schlussphase jedoch nichts mehr.

Fazit: Mit einem enormen Kampfgeist mit 60 Minuten in Unterzahl hat sich der FC Solothurn völlig verdient einen Punkt in Münsingen erkämpft und ist somit nun bereits seit 4 Spielen ungeschlagen.

1. FC Köln besiegt 1899 Hoffenheim

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Nach dem überraschenden Derby-Sieg in Leverkusen hat der 1. FC Köln nun auch endlich seinen ersten Heimsieg eingefahren. Der FC besiegte 1899 Hoffenheim mit 2:0. Die Mannschaft scheint also die Vorgaben des neuen Trainers langsam immer besser umzusetzen.

Dabei musste Trainer Stale Solbakken wiederum die Abwehr verändern. Aufgrund der Verletzungen von Kapitän Pedro Geromel und Neuzugang Ammar Jemal, kamen Andrezinho und Christian Eichner in die Startelf.

Dies tat einem munteren Spiel aber keinen Abbruch. Die Anfangsphase verlief ausgeglichen mit einer kleinen Schrecksekunde für den FC, als Michael Rensing einen Ball nur abklatschen konnte und Kevin McKenna für ihn rettete. Dann sorgte eine Klasse-Kombination für die Führung. Lukas Podolski wurde auf links auf die Reise geschickt. Milivoje Novakovic lief mit. Doch Podolski sah den noch besser postierten Mato Jajalo, der sich die Chance zum 1:0 nicht entgehen liess. Daraufhin spielte der FC wie befreit auf und kam zu weiteren guten Möglichkeiten. Podolski scheiterte mit einem Weitschuss an Hoffenheims Starke und Novakovic verzog etwa 5 Meter vor dem Tor.

In der 2. Halbzeit wollte der FC da weiter machen, wo er aufgehört hat und spielte gleich munter noch vorne. Doch mit laufender Spielzeit meldeten sich auch die Hoffenheimer mit gelegentlichen gefährlichen Vorstössen vor das Kölner Tor. Gerade als Hoffenheim Oberwasser zu bekommen schien, markierte Podolski Mitte der 2. Halbzeit den Treffer zum vorentscheidenden 2:0. Solbakken reagierte und wechselte mit Martin Lanig und Adam Matuschyk zwei eher defensivere Spieler ein, um die Führung zu sichern. Dies gelang dann auch, da Hoffenheim wohl auch schon die Hoffnung auf einen Treffer aufgegeben hatte.

Bemerkenswert waren in diesem Spiel jedoch zwei ganz andere Szene, die eine Fairness zeigte, die man im Profi-Fussball nur selten sieht. In der 1. Halbzeit spielte Hoffenheims Ryan Babel während eines Hoffenheimer Angriffs zu Gunsten einer Behandlung von Podolski ins Aus. Eine Geste die früher normal war, heute aber leider kaum noch praktiziert wird. Kölns Trainer Solbakken revangierte sich in der 2. Halbzeit, als er dem Schiri-Assistent, der eigentlich fälschlicherweise auf Einwurf für Köln entschied, mitteilte, dass er sich geirrt habe und es ein Einwurf für Hoffenheim war. An solchen Szenen sollten sich viele Profi-Fussballer einmal ein Beispiel nehmen. Denn das Fair-Play ist auch heute noch sehr wichtig.

FC Solothurn siegt deutlich gegen Muttenz

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Nach dem Derby-Sieg in Grenchen konnte der FC Solothurn auch sein nächstes Spiel für sich entscheiden. Der FCS siegte im Heimspiel gegen den SV Muttenz deutlich mit 4:1.

In der Anfangsphase tat sich der FC Solothurn zunächst schwer ins Spiel zu finden. Einige Fehler im Aufbauspiel schlichen sich ein, doch die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen. Die erste gute Offensiv-Aktion des FCS führte dann in der 20. Minute direkt zur Führung durch Renato Steffen. Die Vorlage gab Patrick Hasler. Der Treffer wirkte wie eine Befreiung für die Mannschaft und so erspielte sie sich schnell weitere Chancen durch Paulo Vogt und Pajtim Ismajli. Besonders über die linke Seite über Juan Munoz liefen viele Angriffe. In der 35. Minute war es dann Vogt, der auf unnachahmliche Art ein schönes Tor zum 2:0 erzielte. Bis zur Pause erspielte sich der FCS weitere gute Möglichkeiten. Doch ein Versuch von Luca Liloia konnte noch durch Muttenz-Keeper Oberle pariert werden. Und Vogt scheiterte kurz vor der Pause im Eins-gegen-Eins gegen den Keeper.

Die 2. Halbzeit begann mit einer Kopfball-Chance von Ivano Baeriswyl. Der FCS spielte weiter nach vorne und kam zu weiteren Chancen. Eine davon konnte erneut Vogt zum vorentscheidenden 3:0 verwerten. Es folgten weitere gute Chancen, die jedoch nicht verwertet werden konnten. In einer Situation hatte man Pech, als ein Kopfball-Treffer von Liloia wegen Offside nicht anerkannt wurde. Danach machte sich das harte Spiel von Mittwoch doch etwas bemerkbar und im Gefühl des sicheren Sieges liess die Konzentration etwas nach. So ermöglichte man den Gästen den Treffer zum 3:1 durch Weisskopf in der 76. Minute. Mehr war für die Gäste jedoch nicht mehr zu holen. Kurz vor dem Ende kam der FCS dann noch zum 4:1-Endstand durch Jan Hartmann. Den entscheidenden Pass gab erneut Patrick Hasler.

Fazit: Nach schwieriger Anfangsphase konnte der FC Solothurn durch eine weitgehend konzetrierte Leistung den zweiten Sieg in Folge einfahren.