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1. FC Köln: Rensing rettet Punkt in Kaiserslautern

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Der 1. FC Köln ist mit einem glücklichen 1:1-Unentschieden beim 1. FC Kaiserslautern in die Rückrunde gestartet. Dabei verspielte der FC jedoch auch in Überzahl eine Führung. Vor dem Spiel war in Köln Panik angesagt. Gleich fünf Spieler fielen wegen Schweinegrippe aus. Unter ihnen auch die Stammspieler Youssef Mohamad, Mato Jajalo und Miso Brecko. So kam der eigentlich bereits aussortierte Rechtsverteidiger Andrezinho wieder zum Einsatz. Ihre Debüts feierten die Neuzugänge Michael Rensing, Christian Eichner und Slawomir Peszko.

In der Anfangsphase dominierten die Gastgeber die Partie in allen Belangen. Beim FC war kein Spielaufbau zu erkennen. Doch Kaiserslautern konnte dies nicht ausnutzen. Lediglich in der 12. Minute war es nach einer Standardsituation doch beinahe passiert, als Andrezinho auf der Linie klären musste. Doch in der 29. Minute schenkten die Pfälzer dem FC die Führung. Lukas Podolski hatte gerade einen Freistoss ans Lattenkreuz gesetzt. Darauf hin folgte ein katastrophaler Rückpass der Gastgeber, den wiederum Podolski zum 0:1 ausnutzte. Jetzt war der FC plötzlich da und hatte eine weitere gute Möglichkeit durch Christian Clemens. Zudem dezimierte sich Kaiserslautern in der 39. Minute selbst. Top-Torjäger Lakic versuchte gegen Eichner einen Elfmeter zu schinden. Daraufhin gab es einen leichten Rempler von Eichner und eine angedeutete Tätlichkeit Lakics gegen Eichner, die der Schiedsrichter mit Rot bewertete. Es ging mit dem 0:1 in die Pause.

Wer jedoch dachte, dass der FC nun mit einem Mann mehr das Spiel in die Hand nahm in der 2. Halbzeit, wurde enttäuscht. Stattdessen kamen die Gastgeber stark zurück und konnten in Folge einer Standardsituation durch Moravek in der 51. Minute zum 1:1 ausgleichen. In der Folgezeit gab es Chancen im Minutentakt, die jedoch nicht genutzt wurden. Danach konnte der FC das Spiel wieder offener gestalten. Gegen Ende gab es noch je eine dicke Chance auf beiden Seiten. Zunächst hatte der eingewechselte FC-Jungstürmer Simon Terodde es mit einem Lupfer versucht, der auf der Linie zur Ecke geklärt wurde. In Folge dieser kam Pedro Geromel aussichtsreich an den Ball und drosch ihn in den Abendhimmel. Im Gegenzug rettete der neue FC-Keeper Michael Rensing gegen einen völlig frei stehenden Gegenspieler mit einem Klasse-Reflex wenigstens den einen Punkt.

Klar ist jedoch, dass sich in der Mannschaft noch einiges tun muss, wenn man den Klassenerhalt noch schaffen will. Der Einsatz stimmte zwar, aber ansonsten stimmte leider so gut wie gar nichts.

Der 1. FC Köln hält sich durch den Punktgewinn auf dem Relegationsplatz 16. Der VFB Stuttgart (1:0 gegen Mainz 05) und Borussia Mönchengladbach (1:0 beim 1. FC Nürnberg) sind jetzt jedoch punkte-mässig näher gerückt. Den ersten Nicht-Abstiegsplatz hält weiterhin der FC St. Pauli (2:2 gegen SC Freiburg).

An der Tabellenspitze konnte Borussia Dortmund seine Führung durch einem 3:1-Erfolg bei Verfolger Bayer Leverkusen weiter ausbauen. Ärgster Verfolger ist jetzt überraschend Hannover 96 nach einem 3:0-Sieg über Eintracht Frankfurt. Meister Bayern München kommt nach einem 1:1 beim VFL Wolfsburg nicht von der Stelle.

Zwischenbilanz des 1. FC Köln 2010/2011

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Eine denkbar schwache und zudem absolut chaotische Hinrunde 2010/2011 ist für den 1. FC Köln zu Ende gegangen. Mit Trainerwechsel, Managerentlassung und einiger Querelen innerhalb der Mannschaft rangiert der FC zur Winterpause auf dem Relegationsplatz 16 mit lediglich 15 Punkten. Dies sind 3 Punkte weniger als in der Hinrunde der Vorsaison.

Denkbar schlecht startete der FC in die Saison. Kapitän Youssef Mohamad leistete sich im ersten Spiel gegen Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern ein Rekord-Rot nach 92 Sekunden. Der FC verlor trotz 1:0-Führung mit 1:3. Nach einer Niederlage in Bremen stand der bereits letzte Saison vielfach kritisierte Trainer Zvonimir Soldo bereits wieder in der Kritik. Ein 1:0-Sieg über den zweiten Aufsteiger FC St. Pauli und ein 0:0-Unentschieden beim Deutschen Meister Bayern München retteten den Trainer zunächst noch einmal.

Danach jedoch folgten 5 Spiele aus denen der FC nur einen Punkt (1:1 gegen 1899 Hoffenheim) holte. Zudem mehrten sich die Querelen innerhalb der Mannschaft. Lukas Podolski kritisierte öffentlich die Transfer-Politik des Vereins. Da die grössten Probleme der Mannschaft nicht gelöst wurden, ist diese Kritik zwar berechtigt, jedoch von einem Spieler in der Öffentlichkeit mehr als unangebracht. Die Problemzonen der Mannschaft waren schon vorher bekannt. Auf der Linksverteidiger-Position wurde der Grieche Gianoulis verpflichtet, der jedoch nicht ein einziges Mal im Kader stand. Der eigene Junioren-Spieler Stephan Salger stellte sich als noch nicht bundesligareif heraus und so musste der eigentlich eher offensive Fabrice Ehret wieder die Position übernehmen.

Auch rechts sieht die Situation nicht besser aus. Miso Brecko ist zwar solide, aber nicht mehr. Als Konkurrent wurde Andrezinho verpflichtet, der jedoch auch nur auf 3 Einsätze kam. Nach dem Abgang von Zoran Tosic blieb auch weiterhin eine grosse Lücke im Mittelfeld. Diese sollte Neuzugang Mato Jajalo füllen. Jajalo wurde zwar Stammspieler, doch die nötigen Impulse konnte auch er nicht geben. Auch Junioren-Spieler Taner Yalcin scheiterte. Einzig guter Transfer im Sommer blieb Martin Lanig, der nach längerer Verletzung beim VFB Stuttgart keine Rolle mehr spielte.

Zudem leistete sich Torwart Faryd Mondragon eine nicht genehmigte Reise zur kolumbianischen Nationalmannschaft und wurde deshalb zum Spiel gegen Borussia Dortmund nicht aufgestellt. Er wurde von Miro Varvodic vertreten. Mondragon verglich sich daraufhin in einer Pressekonferenz mit Jesus. Dieser sei auch verraten worden.

Diese ganzen Umstände wurden schliesslich zunächst Trainer Zvonimir Soldo zum Verhängnis. Nach der Niederlage in Hannover wurde er beurlaubt. Sein Nachfolger wurde der bisherige Amateur-Coach Frank Schäfer, unterstützt vom ehemaligen FC-Profi und bisherigen B-Jugend-Trainer Dirk Lottner. Das Gespann startete mit einem 3:0-Sieg in der 2. Runde des DFB-Pokals über Zweitligist 1860 München und einem Bundesliga-Heimsieg gegen den Hamburger SV (3:2) verheissungsvoll. Doch auch dies sollte nur ein Strohfeuer bleiben.

Nach einer Niederlage in Nürnberg und einem 0:4-Debakel gegen den rheinischen Rivalen Borussia Mönchengladbach, der ebenfalls im Abstiegskampf steckt, fand man sich auf dem letzten Tabellenplatz wieder. In der darauffolgenden Mitgliederversammlung wurde dem Vorstand die Entlastung verweigert. Wenig später musste Manager Michael Meier seinen Platz räumen. Im neuen Jahr soll Volker Finke als Sportdirektor seinen Job übernehmen.

Die Mannschaft zeigte eine Reaktion und siegte sehr glücklich mit 1:0 beim VFB Stuttgart. Frank Schäfer hatte sich unter anderem dazu entschieden, Faryd Mondragon zu begnadigen und zurück ins Tor zu beordern. Es folgte ein 1:1 gegen Wolfsburg und eine knappe 2:3-Niederlage bei Bayer Leverkusen. Nach dem 1:0-Sieg über Eintracht Frankfurt schien der Anschluss wieder hergestellt zu sein. Doch nach einer 0:3-Niederlage auf Schalke und dem peinlichen Achtelfinal-Aus gegen Zweitligist MSV Duisburg war die Katastrophen-Hinrunde perfekt.

Insgesamt wurden von Zvonimir Soldo und Frank Schäfer in dieser Hinrunde 24 verschiedene Spieler eingesetzt, die insgesamt 18 Tore erzielten. Hier nun alle bisher eingesetzten Spieler der Hinrunde:

Ehret, Jajalo (je 17), Matuschyk, Podolski (je 16), Brecko, Geromel, Lanig (je 15), Mohamad, Petit ( je 14), Clemens (13), Mondragon (12), Novakovic (11), Pezzoni (10), Yalcin (9), Freis (8), Ionita (7), Varvodic, Salger (je 5), Schorch, Terodde (je 4), Andrezinho, McKenna (je 3), Chihi (2), Vunguidica (1)

Hier alle Torschützen der Hinrunde:

Novakovic (5), Podolski (4), Geromel, Lanig (je 2), McKenna, Mohamad, Clemens, Matuschyk, Yalcin (je 1)

Insgesamt war es also eine Hinrunde zum Vergessen. Mut macht jedoch vor allem, dass sich mit Christian Clemens ein kölsches Eigengewächs in die Mannschaft gespielt hat. Zudem wurden zur Rückrunde mit Torwart Michael Rensing, Christian Eichner, Slawomir Peszko und Tomoaki Makino vier neue Spieler verpflichtet. Dagegen verlässt Torwart Faryd Mondragon den Verein. Zudem wurden Daniel Brosinski, Manasseh Ishiaku, Adil Chihi, Andrezinho und Konstantinos Gianoulis aussortiert und können sich ebenfalls einen neuen Verein suchen.

Weiter geht es bereits am nächsten Sonntag. Es steht dann das Auswärtsspiel beim 1. FC Kaiserslautern an.

Zwischenbilanz des FC Solothurn 2010/2011

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Der FC Solothurn kann mit der bisherigen Bilanz in der Saison 2010/2011 durchaus zufrieden sein. Mit bisher 24 Punkten aus 16 Spielen rangiert der FCS derzeit auf Platz 8 der Tabelle. Dies ist eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (Platz 13 mit 16 Punkten aus 17 Spielen).

Nach der enttäuschenden letzten Saison nahm der FC Solothurn in seiner 1. Mannschaft einen grossen Umbruch vor. Lediglich 7 Spieler der letzten Saison verblieben im Kader. Darunter war mit Danny Hasler auch noch ein Spieler, der in der vergangenen Saison aufgrund einer schweren Verletzung nicht zum Einsatz kam und mit seinem Bruder Patrick Hasler ein Spieler, der in der aktuellen Saison aufgrund eines Auslands-Studiums für die komplette Hinrunde nicht zur Verfügung stand.

Aufgefüllt wurde der Kader hauptsächlich mit eigenen Jugend-Spielern und weiteren jungen Spielern aus der Region. Allerdings wurden mit Paulo Vogt, Pino Nocita, Pablo Molina oder Juan Munoz auch einige erfahrene Spieler verpflichtet, die der jungen Mannschaft die nötige Stabilität geben sollten.

Am Anfang der Saison zeigte sich jedoch, dass die neue Mannschaft noch etwas Zeit brauchte, um sich einzuspielen. Obwohl Stürmer Paulo Vogt mit vielen Treffern glänzte, lag man nach 5 Spielen mit nur 2 Punkten am Tabellenende. Es wurden bereits Stimmen im Umfeld laut, die eine Ablösung des Trainers Roland Hasler forderten. Doch der Verein behielt die Ruhe. Dies sollte sich noch auszahlen.

Ein Sieg gegen die U 21 der Zürcher Grasshoppers stellte die Wende und den Anfang einer Serie von vier Siegen in Folge dar. Zwar gab es auch Rückschläge, doch die Mannschaft schien sich immer besser eingespielt zu haben. Nicht nur Paulo Vogt traf jetzt, auch der wiedergenesene Danny Hasler war oft erfolgreich. Ausserdem zeigte sich Torwart Pablo Molina oft als sicherer Rückhalt und zu dem als Elfmeter-Killer.

Bemerkenswert ist auch in diesem Jahr wieder, dass der eigenen Jugend eine Chance gegeben wurde. So setzte Trainer Roland Hasler mit Lino Meyer, Luca Burkhalter, Ömer Kömür, Manuel Moser und Getuar Preniqi insgesamt 5 erst 16-jährige Junioren-Spieler ein. Mit Marc Du Buisson hat sich ein weiterer 17-jähriger Junioren-Spieler, der in der vergangenen Saison sein Debüt gab, einen Stammplatz als linker Aussenverteidiger erkämpft und ist aus der Stammelf schon nicht mehr weg zu denken. Er folgte somit seinem Mannschaftskollegen Flavio Kiener, der diesen Sprung im vergangenen Jahr schaffte und auch in dieser Saison wieder zur Stammelf gehört.

Insgesamt setzte Trainer Roland Hasler in den bisherigen 16 Spielen 25 verschiedene Spieler ein. Mit Flavio Kiener, Tobias Meier, Danny Hasler und Junior Pinheiro waren dabei insgesamt 4 Spieler bei allen 16 bisherigen Spielen im Einsatz. Hier nun folgend alle eingesetzten Spieler der bisherigen Saison:

Kiener, T. Meier, D. Hasler, Pinheiro (je 16), Molina, Hartmann, Munoz, Vogt (je 15), Nocita, Liloia (je 13), Du Buisson (11), Schneider, Ekoman (je 9), Franco (8), Burkhalter (5), Kahraman, Baeriswyl (je 4), Preniqi (3), Moser, D’Amelio, Hamdi, Sadriji (je 2), L. Meyer, Kömür, Avci (je 1)

Auch die Problemzone Offensive wurde zur laufenden Saison gelöst. Hatte man in der vergangenen Saison zur Winterpause nach 17 Spielen gerade einmal 19 Tore erzielt, so sind es in dieser Saison nach 16 Spielen bereits deren 31! Besonders trugen hierzu wohl die Neuzugänge Junior Pinheiro und Paulo Vogt und der nach langer Verletzungspause wiedergenese Danny Hasler bei. Auch die langfristigen Verletzungen der Stürmer Joacquin Franco und Carmelo D’Amelio und das Fehlen vom torgefährlichen Mittelfeldspieler Patrick Hasler, der wegen eines Auslands-Studiums die komplette Hinrunde verpasste, konnte man so kompensieren.

Die bisher erzielten 31 Treffer verteilen sich auf folgende Schützen:

Vogt (15), D. Hasler (7), Liloia (3), Franco, Pinheiro (je 2), Burkhalter, Kiener (je 1)

Auch nach der Winterpause ist von dieser Mannschaft sicher noch einiges zu erwarten. Doch zunächst steht noch die Vorbereitung an. Das erste Pflichtspiel des Jahres 2011 bestreitet der FC Solothurn am Samstag, den 05. März auswärts bei BSC Old Boys Basel. Danach steht dann das Nachtragspiel gegen den SC Dornach an.

Kölner Pokalblamage

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Nach der Katastrophen-Hinrunde in der Bundesliga wollte der 1. FC Köln nach zuletzt etwas ansteigender Form am vergangenen Mittwoch ihren Fans beim Pokal-Achtelfinal-Spiel gegen den Zweitligist MSV Duisburg einen versöhnlichen Jahresabschluss schenken. Doch dieses Vorhaben ging vollkommen in die Hose. Der FC schied mit einer 1:2-Heimniederlage aus dem Pokal aus. Blamabel war dabei nicht unbedingt die Niederlage an sich, sondern die Art und Weise wie sich der FC einmal mehr in dieser Spielzeit präsentierte.

Bereits nach drei Minuten hatte Maierhofer die Gäste mit einem Kopfball nach Ecke in Führung gebracht. Der FC schaffte es darauf nicht, einen geregelten Spielaufbau hinzulegen. Alles war auf Zufall aufgebaut. Lediglich einige Einzelaktionen von Martin Lanig sorgten für ein wenig Torgefahr. Doch gefährlicher waren die Gäste aus Duisburg mit ihren Kontern. Die Innenverteidiger Youssef Mohamad und Pedro Geromel hatten da ziemlich viel zu tun, einen höheren Rückstand zur Pause zu verhindern.

Auch die 2. Halbzeit wurde aus FC-Sicht nicht besser. Zwar spielte der FC jetzt etwas besser nach vorne, entblösste dabei aber auch vollkommen die Abwehr, was zu Konterchancen im Minutentakt für die Duisburger führten. Nach einer Parade von Torhüter Faryd Mondragon, der an diesem Abend vor seinem Wechsel in die USA sein letztes Spiel für den FC bestritt und durch den Ex-Bayern-Keeper Michael Rensing ersetzt wird, einem Pfostenschuss sowie zwei vergebenen Grosschancen der Duisburger, mussten die Kölner glücklich sein, dass es nicht schon 0:4 oder gar höher stand. So war der Treffer von Koch in der 76. Minute zum 0:2 hochverdient.

Es ist einem Missgeschick vom Duisburger Torhüter Yelldell zu verdanken, dass es am Ende wenigstens noch ein klein wenig spannend wurde. Der Keeper hatte einen eher harmlosen Schuss des Kölner Amateur-Stürmers Simon Terodde ins eigene Tor abgeklatscht. Doch selbst 5 Minuten Nachspielzeit reichten heute einer erschreckend schwachen Kölner Mannschaft nicht aus, um noch zum Ausgleich zu kommen.

Dass der Torschütze Simon Terodde, der eigentlich für die Kölner Amateure in der Regionalliga spielt, über 90 Minuten spielen durfte ist bezeichnend für diese Saison. Nach der Verletzung von Milivoje Novakovic wurde Terodde offensichtlich dem formschwachen Sebastian Freis und dem 1,5-Millionen-Fehleinkauf Alexendru Ionita noch vorgezogen.

In der Winterpause muss nun einiges passieren beim FC, will man noch eine Chance haben, die Klasse zu halten. Denn mit Leistungen wie der an diesem Mittwoch Abend hätte man selbst in der 2. Liga Probleme.

Mit dem VFL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt blamierten sich am gleichen Abend gleich zwei weitere Bundesligisten gegen Zweitligisten. Die Wölfe verloren ebenfalls zuhause gegen Energie Cottbus mit 1:3. Die Eintracht unterlag nach frühem Platzverweis im Elfmeterschiessen bei Alemannia Aachen. Weiter sind dagegen der FC Schalke 04 (1:0 bei Zweitligist FC Augsburg) und 1899 Hoffenheim (2:0 gegen Bundesliga-Schlusslicht Borussia Mönchengladbach). Die Spiele zwischen Kickers Offenbach und dem 1. FC Nürnberg sowie zwischen Tus Koblenz und dem 1. FC Kaiserslautern fielen der Witterung zum Opfer.

Das wohl interessanteste Spiel lieferten sich der VFB Stuttgart und Meister Bayern München. Der Titelverteidiger aus München war früh mit 2:0 in Führung gegangen. Stuttgart konnte jedoch bis zur Pause auf 2:2 ausgleichen. Nachdem Bayern kurz nach der Pause erneut in Führung ging und Stuttgart gar einen Platzverweis kassierte, schien alles gelaufen zu sein. Doch mit einem Mann weniger raffte sich Stuttgart nochmal auf. Zunächst verschoss man noch einen Elfmeter, konnte dann aber doch noch einmal auf 3:3 ausgleichen. Praktisch im Gegenzug jedoch kassierte man erneut das 3:4. Als kurz vor Schluss das 3:5 fiel, war das Spiel gelaufen. Es folgte ein weiterer Stuttgarter Platzverweis und der Treffer zum 3:6-Endstand.

Im Viertelfinale muss Titelverteidiger Bayern München beim Zweitligisten Alemannia Aachen antreten. 1899 Hoffenheim muss zum Zweitligisten Energie Cottbus. Köln-Bezwinger MSV Duisburg trifft auf den Sieger der Begegnung Koblenz – Kaiserslautern und der FC Schalke 04 auf den Sieger der Partie Offenbach – Nürnberg.

An dieser Stelle an Lesern noch ein frohes Rest-Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2011.

1. FC Köln auf Schalke ohne Chance

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Der 1. FC Köln hat sein letztes Hinrunden-Spiel in der Bundesliga-Saison 2010/2011 beim FC Schalke 04 mit 3:0 verloren. Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft von Trainer Frank Schäfer (unter anderem fehlten die beiden Stürmer Milivoje Novakovic und Lukas Podolski sowie Aussenverteidiger Miso Brecko verletzt) war bei den wiedererstarkten Schalkern ohne Chance.

Mit viel Mut ging der FC in die Partie, hatte sogar die erste Chance durch einen Kopfball von Martin Lanig und stand zunächst hinten sehr geordnet. Doch ein katastrophaler Fehler von Brecko-Vertreter Christopher Schorch brachte Rakitic in Position für eine Flanke, welche Raul unhaltbar für Faryd Mondragon per Kopf zum 1:0 verwandelte. Danach war es mit der Kölner Herrlichkeit vorbei. Schalke hatte das Spiel im Griff und brachte das 1:0 in die Pause.

Auch die 2. Halbzeit begann mit einer Chance für den FC. Diesmal war es Christian Clemens. Doch fast im Gegenzug erzielte erneut Raul das 2:0. Danach war ein deutlicher Klassenunterschied zu sehen. In dieser Phase vergab Schalke mehrfach die Chance das Ergebnis noch auszubauen. In der 84. Minute traf zwar Youssef Mohamad nach Freistoss von Mato Jajalo das Tor, stand jedoch im Abseits, so dass dieser Treffer nicht zählte. In der 87. Minute packte Raul noch seinen dritten Treffer zum 3:0-Endstand drauf.

Nach dem Spiel gab der Verein bekannt, dass ein Nachfolger für die vakante Position des vor einigen Wochen beurlaubten Managers Michael Meier gefunden zu haben. Es handelt sich dabei um Volker Finke, den langjährigen Trainer des SC Freiburg, der derzeit noch in Japan als Trainer tätig ist. Finke soll ab 1. Februar beim 1. FC Köln die Position eines Sportdirektors erhalten.

Der 1. FC Köln überwintert auf dem Relegationsplatz 16 mit 15 Punkten, 2 Punkte hinter dem ersten Nicht-Abstiegsplatz, der von Aufsteiger FC St. Pauli gehalten wird. Auf den beiden direkten Abstiegsplätzen bleiben der VFB Stuttgart, der am vergangenen Sonntag bereits zum zweiten Mal seinen Trainer gewechselt hatte (nach Christian Gross und Jens Keller versucht nun Bruno Labbadia dort sein Glück), und Borussia Mönchengladbach.

Der bereits feststehende Herbstmeister Borussia Dortmund unterlag im letzten Hinrunden-Spiel bei Eintracht Frankfurt mit 1:0. Es war erst die zweite Niederlage für das Team von Trainer Jürgen Klopp. Platz 2 hält der FSV Mainz 05 punktgleich mit Bayer Leverkusen. Meister Bayern München überwintert nach einem Sieg in Stuttgart auf Platz 5.

Unter der Woche verpasste Borussia Dortmund mit einem 2:2 beim FC Sevilla knapp die Zwischenrunde der Europa League. Bayer Leverkusen, die bereits als Gruppensieger ihrer Gruppe feststanden, spielte 1:1 gegen Athletico Madrid. Der ebenfalls bereits vorher qualifizierte VFB Stuttgart feierte beim Debüt ihres neuen Trainers Bruno Labbadia einen 5:1-Sieg über Odense BK.

Der Schweizer Vize-Meister Young Boys Bern verlor sein letztes Gruppenspiel mit 1:0 beim FC Getafe, war jedoch ebenfalls bereits vorher für die Zwischenrunde qualifiziert. Der Schweizer B-Ligist Lausanne Sport verabschiedete sich mit einem 0:1 gegen Palermo aus dem Wettbewerb.

Am Freitag fand die Auslosung für die erste KO-Runde des Europa-Pokals statt. Dabei haben die beiden verbliebenen deutschen Vertreter in der Champions-League Hammer-Lose erwischt. Meister Bayern München trifft dabei auf Titelverteidiger Inter Mailand und der FC Schalke 04 bekommt es mit dem FC Valencia zu tun.

In der Europa League trifft Bayer Leverkusen auf den ukrainischen Club Metalist Charkiw und der VFB Stuttgart auf Benfica Lissabon. Die beiden im Europa-Pokal verbliebenen Schweizer Clubs bekommen es beide mit russischen Clubs zu tun. Der FC Basel trifft dabei auf Spartak Moskau und die Berner Young Boys bekommen es mit Zenit St. Petersburg zu tun.

1. FC Köln schlägt Eintracht Frankfurt

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Der 1. FC Köln hat den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze wieder hergestellt. Im Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt reichte es am Ende zu einem knappen 1:0-Sieg.

Doch danach sah es in der 1. Halbzeit noch überhaupt nicht aus. Zwar spielten die Gäste aus Frankfurt auch nicht wirklich gut, aber der FC zeigte eine sehr schwache Partie, sodass Frankfurt trotzdem zu guten Chancen kam, die jedoch kläglich vergeben wurden. Zu allem Überfluss musste der FC noch Nationalspieler Lukas Podolski verletzungsbedingt auswechseln. Für ihn kam Mato Jajalo. Trotz der schwachen Vorstellung hatte der FC dann doch noch zwei Chancen. Sebastian Freis schoss nach einem langen Pass aus spitzem Winkel ans Aussennetz. Und kurz vor der Pause musste Eintracht-Keeper Fährmann bei einem Kopfball von Adam Matuschyk nach Eckball von Jajalo klären. Mehr war in der 1. Halbzeit nicht zu sehen. So blieb es beim 0:0 zur Pause.

Auch in der 2. Halbzeit schien es zunächst, als ob die Gäste weiterhin gefährlicher bleiben würden. Doch mit dem ersten wirklich gelungenen Angriff konnten die Kölner in der 56. Minute mit 1:0 in Führung gehen. Der junge Christian Clemens hatte den Ball erobert, ihn auf dem Flügel an Jajalo weitergab und ihn kurz vor dem Strafraum zurück bekam. Mit einem unhaltbaren Distanzschuss erzielte er seinen ersten Bundesligatreffer. Dies spielte dem FC in die Karten. Frankfurt kämpfte nun verzweifelt um den Ausgleich und Köln konterte gefährlich. Doch Martin Lanig, Mato Jajalo und Christian Clemens vergaben gute Möglichkeiten. So musste man bis zur letzten Sekunde zittern. Doch Frankfurt brachte nicht mehr viel zu Stande. So blieb es beim letztlich aufgrund der Leistungssteigerung in der 2. Halbzeit verdienten 1:0-Erfolg.

Der 1. FC Köln übernimmt somit wieder den Relegationsplatz 16 und hat den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze wieder hergestellt. Profitiert hat der FC von der 1:2-Niederlage des VFB Stuttgart bei Hannover 96, die dadurch wieder auf einen direkten Abstiegsplatz stürzten.

Tabellenführer bleibt Borussia Dortmund. Die Westfalen haben auch bereits die Herbstmeisterschaft sicher. Meister Bayern München konnte durch einen 3:0-Sieg über Aufsteiger FC St. Pauli wieder etwas Boden gut machen.

Unter der Woche verabschiedete sich Werder Bremen mit einem 3:0-Sieg über Inter Mailand aus der Champions League und auch komplett aus dem internationalen Wettbewerb, da Platz 3 auch nicht mehr erreichbar war. Der FC Schalke 04 dagegen konnte sich mit einem 2:1-Auswärtssieg bei Benfica Lissabon den Gruppensieg klar machen.

Der FC Bayern München ist nach einem 3:0-Erfolg über den FC Basel ebenfalls Gruppensieger. Der Schweizer Meister kann sich jedoch immerhin über den dritten Gruppenplatz freuen, der zur Teilnahme an der Zwischenrunde der Europa League berechtigt.