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1. FC Köln wieder einmal desolat!

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Wer nach dem Punktgewinn gegen Werder Bremen auf eine Besserung und vor allem auf Ruhe gehofft hatte, wurde bitter enttäuscht. In der Nacht nach dem Spiel griff Slawomir Peszko im Suff einen Taxi-Fahrer an und wurde daraufhin aus dem Kader für das Spiel in Mainz gestrichen. Dafür rückte Odise Roshi in die Stammelf

Eben jenes Spiel in Mainz wurde für den FC eine erneute Katastrophe. Dabei fing der FC eigentlich recht ordentlich an, liess keine Chancen zu und spielte auch ab und an gefällig nach vorne. Doch in der 19. Minute liess sich die Mannschaft durch einen lächerlichen Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Brych völlig aus dem Konzept bringen. Nach einem Freistoss von der Seite fiel der Mainzer Stürmer Szalai nach einem Zweikampf mit Ammar Jemal oskarreif zu Boden und es gab Elfmeter. Diesen verwandelte Polanski zum 1:0 für die Gastgeber.

Für eine weitere schlimme Szene sorgte das Mainzer Publikum. Ein Mainzer Zuschauer bewarf Lukas Podolski vor der Ausführung einer Ecke mit einer Münze und traf diesen am Auge. Kurz darauf traf Zidan zum 2:0 für Mainz und der FC zerfiel ab sofort in seine Einzelteile. Noch vor der Pause legte Müller das 3:0 nach. Kurz nach der Pause besorgte Szalai den 4:0-Endstand.

Nach diesem wiederholt desolaten Auftritt hat diese Mannschaft in der Bundesliga eigentlich schon jetzt nichts mehr zu suchen. Und Trainer Stale Solbakken muss wohl jetzt wieder um seinen Job bangen.

Da gleichzeitig auch Hertha BSC Berlin sein Spiel verlor bleibt dem 1. FC Köln vorläufig zumindest der Relegationsplatz. Auch der Rückstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz ist nicht angewachsen, da auch der FC Augsburg seine Partie verlor. So hält der FC trotz dieser desolaten Auftritte immer noch die Chance die Klasse zu halten. Doch nach solchen Leistungen glaubt daran wohl niemand mehr.

1. FC Köln punktet gegen Werder Bremen

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Der 1. FC Köln hat nach zuletzt drei Niederlagen in Folge mit teils katastrophalen Leistungen und einer turbulenten Woche im Heimspiel gegen Werder Bremen zumindest einen Punkt geholt. Die kämpferische Einstellung stimmte diesmal, doch das Spielerische liess meist etwas zu wünschen übrig. So reichte es am Ende nicht zum dringend benötigten Sieg, sondern nur zu einem Punkt, sodass der FC weiterhin auf dem Relegationsplatz bleibt.

Nach der letzten Niederlage in Augsburg gab es am vergangenen Sonntag eine stundenlange Krisensitzung. Einige vorschnelle Medien verkündeten bereits die Entlassung von Trainer Stale Solbakken. Doch der Verein entschied sich anders. Solbakken durfte vorerst weiter machen. Stattdessen gab es andere Konsequenzen. Mit Milivoje Novakovic, Petit, Kevin Pezzoni und Andrezinho strich man gleich vier Spieler aus dem Kader für das Bremen-Spiel. Allerdings hatte lediglich Torjäger Novakovic in den letzten Spielen in der Stammformation gestanden. Ausserdem ging es für zwei Tage in ein Trainingslager, wo Trainer Stale Solbakken die Mannschaft auf die letzten sechs Abstiegs-Endspiele einstimmen wollte.

Auch in der Anfangsformation gab es zwei Änderungen. Der erst 18-Jährige Schwede Mikael Ishak rückte für den aus dem Kader verbannten Novakovic ins Team. Und für Christian Eichner kam Miso Brecko zum Einsatz.

Der FC begann engagiert, doch vor dem Tor fehlte der letzte Kick. Anders dagegen Werder Bremen, die mit ihrer ersten Konterchance in der 24. Minute durch Rosenberg mit 0:1 in Führung gingen. Doch im Gegensatz zu den Spielen zuvor, brach der FC nach dem Gegentor nicht ein, sondern gab sich kämpferisch. Zunächst prüfte Lukas Podolski Werder-Keeper Wiese. Dann vergab Martin Lanig die grösste Chance des FC, ehe es in der 39. Minute Abwehrspieler Ammar Jemal war, der nach einer Ecke per Kopf mit seinem ersten Bundesliga-Tor zum 1:1-Ausgleich traf. In der zweiten Halbzeit war wieder zunächst Köln das agilere Team. Die Chancen konnten jedoch nicht genutzt werden. Bremen kam erst gegen Ende wieder mehr zum Zug, aber auch sie konnten keinen Treffer mehr erzielen.

Für den 1. FC Köln war der Punktgewinn eigentlich zu wenig im Abstiegskampf. Der FC steht damit weiter auf dem Relegationsplatz. Auf den direkten Abstiegsplätzen bleiben Hertha BSC Berlin und der 1. FC Kaiserslautern.

Tabellenführer bleibt Borussia Dortmund vor dem FC Bayern München.

Unter der Woche gelang Bayern München gegen Olympique Marseille der Einzug ins Halbfinale der Champions League. In der Europa League scheiterten dagegen die beiden deutschen Vertreter Schalke 04 und Hannover 96 an den spanischen Teams von Bilbao und Athletico Madrid.

FC Solothurn unterliegt knapp beim FC Schötz

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Der FC Solothurn hat sein Auswärtsspiel beim FC Schötz mit 2:1 verloren. Nach einem 2:0 zur Pause gelang es dem FCS trotz zweier Platzverweise gegen die Gastgeber nicht mehr, den Zwei-Tore-Rückstand noch auszugleichen.

Das Spiel begann mit einem ungewöhnlich hohen Tempo von beiden Mannschaften. Mit der ersten gefährlichen Chance gingen die Gastgeber gleich in der 10. Minute durch Ugljesic mit 1:0 in Führung. Der Gegentreffer schien die Mannschaft des FCS zu verunsichern. Zwar spielte man nach vorne, die Pässe in die Spitze waren jedoch meist zu ungenau. So blieb ein Aussennetz-Treffer von Danny Hasler aus der 15. Minute nach Einzelleistung lange die einzige FCS-Chance.

Im Gegenzug dazu vergab Ugljesic in der 24. Minute eine weitere Grosschance für Schötz. Und nach einem Kopfball auf Corner musste Marden Lopes in höchster Not von der Linie köpfen (30.). Kurz vor der Pause wurde der FCS dann erneut zu einem ungünstigen Zeitpunkt eiskalt erwischt, als Sampaio aus gut 18 Metern zum 2:0-Pausenstand traf.

In der 2. Halbzeit kam der FC Solothurn etwas besser ins Spiel. Doch es blieb das Problem der ungenauen Zuspiele. So blieb es erneut Danny Hasler vorbehalten, mit einem Distanzschuss aus gut 20 Metern für Gefahr zu sorgen (57.). In der 65. Minute dann auch mal ein gelungener Angriff des FCS. Eine Flanke von Patrick Hasler fand Renato Steffen, der jedoch den Schötzer Torwart Kaufmann anschoss.

Es folgte eine hektische Phase. In der 72. Minute sah der Schötzer Malbasic völlig zu Recht die Gelb-Rote Karte, nachdem er innerhalb weniger Minuten zweimal Renato Steffen von den Beinen holte. Der anschliessende Freistoss von Patrick Hasler führte zum 2:1-Anschlusstreffer durch Steffen. Nur zwei Minuten später zückte Schiedsrichter Cathomen erneut Gelb-Rot – diesmal gegen den Schötzer Torschützen Ugljesic. Diese Entscheidung war jedoch sehr umstritten. Ugljesic berührte den am Boden liegenden Lopes in einer Rückwärtsbewegung, nachdem Lopes den Ball nach einem Schötzer Angriff geklärt hatte. Der Schiedsrichter sah darin wohl ein Foul-Spiel des Schötzer Stürmers und schickte den bereits in der 1. Halbzeit mit Gelb verwarnten Stürmer mit Gelb-Rot vom Platz.

So bekam der FCS in der Schlussphase noch die Möglichkeit mit zwei Mann mehr zumindest noch zu einem Punktgewinn zu kommen. Hierfür brachte Trainer Roland Hasler mit Milos Milutinovic einen weiteren Stürmer und mit Davide Redzepi einen Kopfball-Spezialisten in die Partie. Die Angriffe blieben jedoch weitgehend viel zu hektisch und kamen daher meist nicht an. Trotzdem gab es in der 88. Minute noch eine gute Chance für Patrick Hasler, der jedoch knapp links vorbei schoss, während Paulo Vogt in der 90. Minute nur das Aussennetz traf.

Fazit: Die Hypothek aus der 1. Halbzeit war zu gross und die Angriffe am Ende etwas zu hektisch, um hier noch zu punkten.

1. FC Köln taumelt Richtung Abstieg

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Nach dem katastrophalen 1:6 gegen Borussia Dortmund ging die sportliche Talfahrt des 1. FC Köln auch am gestrigen Samstag weiter. Im eminent wichtigen Auswärtsspiel beim direkten Mitkonkurrenten FC Augsburg verlor der FC mit einer unterirdischen Leistung mit 2:1.

Schon von Beginn weg zeigte sich die Verunsicherung in der Mannschaft des 1. FC Köln. Der FC Augsburg war zwar spielerisch auch nicht gerade toll, brauchte aber nur auf Fehler der Kölner zu warten. Zunächst konnte FC-Torwart Michael Rensing noch einmal retten, aber in der 19. Minute erzielte Koo die verdiente Augsburger Führung. Von Aufbäumen war keine Spur. Kurz vor der Pause schien der FC durch einen Elfmeterpfiff zurück ins Spiel zu finden. Lukas Podolski war von Baier attackiert worden und der Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Podolski liess sich die Möglichkeit nicht entgehen und traf zum 1:1-Ausgleich. Doch die Freude währte nur kurz. Im direkten Gegenzug leistete sich auch Henrique Sereno ein ungestümes Einsteigen im Strafraum und es gab erneut Strafstoss. Für Augsburg verwandelte Rafael zur 2:1-Pausenführung.

Auch in der 2. Halbzeit hatte man zu keiner Zeit das Gefühl, dass der 1. FC Köln diese Partie noch einmal drehen könnte. Ein Weitschuss von Podolski Mitte der 2. Halbzeit zeigte die Verzweiflung im Spiel des FC. Stattdessen müssen sich die Gastgeber die Kritik einer schlechten Chancenauswertung gefallen lassen. Denn bei zahlreichen Konterchancen, hätten sie die Partie eigentlich viel früher entscheiden müssen. Da der FC jedoch völlig ungefährlich blieb, blieb es am Ende beim 2:1.

Durch den gleichzeitigen Sieg des Hamburger SV beim Tabellenletzten 1. FC Kaiserslautern rutscht der 1. FC Köln damit auf den Relegationsplatz 16. Auf den beiden direkten Abstiegsplätzen bleiben weiterhin Hertha BSC Berlin und der 1. FC Kaiserslautern.

Tabellenführer bleibt Borussia Dortmund, die nach einem 4:4 gegen den VFB Stuttgart nun aber nur noch drei Punkte Vorsprung vor dem FC Bayern München haben.

Beim 1. FC Köln muss sich in den kommenden Wochen etwas grundlegendes ändern, sonst muss der FC zum fünften Mal den Weg in die 2. Liga antreten.

FC Solothurn spielt 1:1 im Spitzenspiel

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In einem hochklassigen Spitzenspiel kam der FC Solothurn im Heimspiel gegen den FC Breitenrain zu einem 1:1-Unentschieden.

Beide Mannschaften begannen flott ohne grosse Abtastphase. Nach wenigen Minuten hatte der FC Solothurn seine erste Chance auf Corner von Renato Steffen. Eine Kopfballstaffette über mehrere Stationen fand am Ende nicht den Weg ins Tor. Danach konnten sich die Gäste, angefeuert von einer lautstarken Fan-Gruppe auf der Tribüne, ein leichtes Übergewicht erspielen, was auch zu einigen Chancen führte. Die FCS-Abwehr um Kapitän Luca Liloia und Marden Lopes sowie Torwart Pablo Molina blieb jedoch stabil. In der 22. Minute fiel dennoch die Führung für die Gäste, als Jaggi aus dem Rückraum aus gut 20 Metern zum 0:1 traf.

Im direkten Gegenzug wäre beinahe schon der Ausgleich gefallen. nach einem schnellen Spielzug konnte sich Paulo Vogt freispielen, doch Breitenrains Torwart Alain Portmann holte den Ball mit den Fingerspitzen noch von der Linie. Der FCS blieb nun dran und wurde in der 36. Minute belohnt. Nach einem langen Ball von Lopes, tauchte erneut Vogt vor dem gegnerischen Tor auf. Diesmal setzte er sich im Zweikampf gegen Keeper Portmann durch und drückte den Ball zum 1:1 über die Linie. Noch vor der Pause war es dann FCS-Keeper Molina, der einen Kopfball bravourös noch aus dem linken oberen Eck fischte. So ging es mit dem 1:1 in die Pause.

In der 2. Halbzeit erwischten die Gäste den besseren Start, doch die FCS-Abwehr hatte sich schnell auf die Angriffe eingestellt. Der FCS wurde langsam immer sicherer und versuchte sich nun auch wieder vermehrt im Angriff, doch auch die Abwehr der Gäste zeigte sich als sattelfest. In der Schlussphase ging es noch einmal hin und her, doch keiner der beiden Mannschaften schaffte es, noch den entscheidenden Treffer zu setzen. So blieb es auch am Ende beim letztlich leistungsgerechten 1:1-Unentschieden.

Fazit: Die Mannschaft des FC Solothurn bewies, dass sie sich auch vor den Spitzen-Teams dieser Klasse nicht verstecken muss, auch wenn es am Ende nicht zum Sieg reichte.

1. FC Köln geht gegen Meister Dortmund unter

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Der 1. FC Köln ist in seinem Heimspiel gegen Meister und Tabellenführer Borussia Dortmund mit 1:6 untergegangen. Bereits im Hinspiel in Dortmund setzte es eine 0:5-Niederlage. Der FC ist damit nun akut abstiegsgefährdet.

Eigentlich begann die Partie für den 1. FC Köln nahezu perfekt. Zwar kontrollierten die Gäste wie erwartet das Spiel, das Tor schoss jedoch der FC. Nach einer Flanke von Martin Lanig köpfte Milivoje Novakovic zur 1:0-Führung ein. Ein Freistoss von Schmelzer mit anschliessendem Kopfball-Treffer von Piszczek brachte dem Meister den Ausgleich. Nun drückte Dortmund auf den zweiten Treffer. Köln blieb jedoch durch Konter gefährlich. So hatte Lukas Podolski eine grosse Chance den FC ein zweites Mal in Führung zu bringen. Kurz vor der Pause hatte man dann jedoch schon Glück, dass ein Kopfball-Tor von Bender wegen Abseits nicht anerkannt wurde. So rettete der FC sich zumindest mit einem 1:1 in die Pause.

Nach der Pause war das Spiel jedoch schnell entschieden. Durch zwei schön herausgespielte Treffer von Kagawa und Lewandowski, bei der die FC-Abwehr jedoch alles andere als gut aussah, stand es schnell 1:3. Danach plätscherte das Spiel lange Zeit dahin. Dann wollte der FC mit der Einwechslung von Mikael Ishak noch einmal zum Angriff blasen. Dies ging jedoch komplett in die Hose. Stattdessen kassierte man durch Konter noch die Gegentreffer Nummer 4, 5 und 6 durch Gündogan, Kagawa und Perisic.

Der 1. FC Köln ist jetzt auf Platz 14 der Tabelle und hat nur noch einen Punkt Vorsprung vor dem Relegationsplatz 16 und ist damit akut abstiegsgefährdet. Vom bisherigen 16. SC Freiburg wurde der FC bereits überholt. Neuer 16. ist nun der Hamburger SV. Auf dem ersten direkten Abstiegsplatz steht weiterhin Hertha BSC Berlin, die sich jedoch durch einen Sieg punktemässig auch wieder näher heran arbeiten konnten. Abgeschlagen auf dem letzten Platz steht der 1. FC Kaiserslautern. Für den 1. FC Köln kommt es nun am kommenden Wochenende zu einem Abstiegs-Endspiel beim Tabellen-15. FC Augsburg.

Borussia Dortmund bleibt durch den Sieg weiterhin Tabellenführer und kann auch seinen Vorsprung gegenüber dem FC Bayern München behaupten. Diese beiden Mannschaften bestreiten auch das DFB-Pokalfinale, für das sie sich unter der Woche mit ihren Halbfinalsiegen gegen Greuther Fürth (Dortmund) bzw Borussia Mönchengladbach (Bayern) qualifizieren konnten.