Termin: 14.03.08
Ort: Saarbrücken Roxy
Konzert: Samsas Traum (Heiliges-Herz-Tour 2008)
Vorband: The Veil
Kurz vor Konzertbeginn um 20:00 Uhr kamen Tari und ich am Roxy an. Erst einmal waren wir sehr erstaunt darüber, wie im Roxy das Rauchverbot umgesetzt wurde. Die Raucher standen direkt vor dem Einlass, sodass alle, die in den Konzertsaal wollten, durch die verqualmte Bude laufen mussten. Das war nicht gerade die Ideallösung.
Zunächst gab die französische Vorband “The Veil” ihre Musik zum Besten. Die klang zum Teil nicht schlecht. Leider war es wie fast immer, wenn ich eine Band, die ich bis dato nicht kannte, zuerst live gesehen habe, dass ich die Texte aufgrund der für den kleinen Konzertsaal nicht sehr vorteilhaft konfigurierten Musiklautstärke überhaupt nicht verstand, so dass ich die Band noch nicht wirklich abschliessend beurteilen kann.
Nach einer kurzen Umbauphase kam dann Alexander Kaschte und seine neu formierte Band auf die Bühne. Schon mit dem ersten Stück “Das Zeitalter der Bäume” liess Kaschte den Konzertbesucher seinen neuen Stil erkennen und man merkte, dass sich seine neuformierte Band auf diesen Stil sehr gut verstand. Alles passte. In der Folge wurde das komplette “Heiliges-Herz”-Album in der Reihenfolge der CD dargeboten. Jedoch schien der Funke aufs Publikum nicht so recht über zu springen, da wohl doch die meisten Konzertbesucher in Saarbrücekn eher Fans von den älteren Samsas-Traum-Alben waren. Nachdem das “Heiliges-Herz”-Album komplett durchgespielt war, gab der neue Schlagzeuger Michael “Caine” Beck ein Schlagzeugsolo, was wirklich überzeugend klang. Als Kaschte um einen Applaus bat, kam plötzlich aus der ersten Reihe ein Ruf “Looser” aus dem Puplikum. Doch Kaschte reagierte prompt. Er holte den Rufer auf die Bühne und bat ihn einfach sich mal selbst hinters Schlagzeug zu setzen und mal was zum Besten zu geben. Dieser tat das auch prompt und man muss sagen, dass auch er seine Sache ganz gut machte.
Nach dieser kleinen Einlage machte Kaschte und seine Band sich daran ein paar seiner Hits zu spielen. Auf “Rache” folgte “Stromausfall im Herzspital” und endlich war Stimmung in der Bude. Nachdem dann auch noch “Für immer”, “Die Zärtlichkeit der Verdammten” und “Bis an das Ende der Zeit” gespielt wurden, war das Saarbücker Puplikum endgültig auf Betriebstemperatur. Nach vielen Zugaberufen kamen Kaschte und Band zurück auf die Bühne. Es folgte eine Coverversion des Darkthrone-Songs “Graveyard Slut”. Dann rockte Kaschte nochmal mit “Anti” ab, bis es dann endlich soweit war, dass der wohl bekannteste und erfolgreichste Samsas-Traum-Song “Ein Fötus wie Du” gespielt wurde und sich Kaschte wiedermal feiern lassen konnte. Nachdem es wiederum Zugaberufe gab, gab es dann noch die “Kugel im Gesicht”, der in den letzten Jahren bei Samsas-Traum-Konzerten übliche letzte Song.
Alles in allem ein gelunger Abend, wenn auch der neue Stil von Samsas Traum etwas gewöhnungsbedürftig ist, so wusste die Band trotzdem ihre Fans zu begeistern.

Also bei uns (die ersten 5 Reihe Mitte) war das ganze Konzert durch Pogo-Party.
Wir hatten viel Spaß und der Funke ist definitiv übergesprungen.
Wir standen hinter dem Mischpult. Von da aus sah es etwas dürftig aus.:)