Wir sind zum glück mal nicht die einzigen, die gerne mal sich über andere auslassen, und dies auch noch berechtigt. Doch lest selbst, welche “Glorreichen” Erfahrungen mit der “Supertollen” Firma Orange von einem bekannten Blogger gemacht wurden:
Seit dem 10. Juli 2008 belügt und verarscht die Firma Orange Communications SA ihre Kunden. Damit soll nun Schluss sein!
Wer – wie ich – von Orange belogen und betrogen wurde, der hat normalerweise kaum Möglichkeiten, sich zu wehren. Auch der Kundendienst hilft einem nicht weiter. (Mein Mail vom 14. Juli wurde bis heute nicht beantwortet.)
Deshalb habe ich mich entschlossen, in unregelmässigen Abständen die Telefonnummern, Email-Adresse und andere Koordinaten von Orange-Mitarbeitern und -Managern zu veröffentlichen. Den Anfang macht Therese Wenger. Sie ist “Director Media & PR” und somit unter anderem für das Bild der Firma Orange in der Öffentlichkeit zuständig. Wer sich über die üblen Machenschaften der Orange Communications beschweren möchte, der tut dies am besten gleich bei ihr.
Bitte gebt diese Angaben an möglichst viele geprellte Orange-Kunden weiter:
Vorname und Name: Therese Wenger
Email: therese.wenger@orange.ch
Telefon: 021 216 10 16
Mobil: 078 787 10 16
Fax: 086 078 787 10 16
Tragt die Email-Adresse ausserdem in anderen Blogs und Foren ein, so dass möglichst viele Leute sich bei Wenger beschweren können.
Zwischenstand
Bereits abgeschlossene Aktionen:
Drei Artikel auf schweizweit.net
Beschwerde an Schweizerische Lauterkeitskommission*
Ein paar der geplanten Aktionen:
Flugblattaktionen vor den grössten Orange-Filialen
Gross angelegte Mundpropaganda bei Friends & Family
Veröffentlichung der Kontaktdaten des Orange-Top-Managements
“Kreative Aktionen”
...
- Vor dem Verkaufsstart des iPhone lief mein bisheriger Handy-Vertrag mit Orange aus. Ich plante, zu einem anderen Telko-Unternehmen zu wechseln. Doch dann schrieb mir Orange in einem Mail folgendes:
Nutzen Sie die Chance, sich als einer der ersten das neue 3G iPhone zu sichern und in die iPhone-Welt einzutauchen. Wir möchten uns für Ihre Kundentreue bedanken, deshalb geben wir Ihre iPhone-Angebote auf orange.ch unter «Mein Konto» schon heute – vor der offiziellen Markteinführung frei.
Da Orange schrieb, ich würde mein iPhone “als einer der ersten” erhalten, blieb ich bei Orange. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Orange (nicht nur diesbezüglich!) gelogen hat.
Orange hat mich mit diesem Mail (welches aus leeren Versprechungen bestand) also davon abgehalten, zur Konkurrenz zu gehen. In meinen Augen ist es unlauterer Wettbewerb, wenn man dem Kunden etwas verspricht, das man nicht halten kann, nur um ihn vor einem Anbieter-Wechsel abzuhalten.
Wer ebenfalls dieser Meinung ist und/oder sein iPhone noch nicht erhalten hat, kann auf der Homepage der Schweizerischen Lauterkeitskommission ein Formular herunterladen, mit welchem er sich dann beschweren kann: Formular-Download…
Ich bin seit 2001 Stammkunde des Telko-Konzerns Orange. Ganze sieben Jahre lang. Und ich war sieben Jahre lang SEHR zufrieden mit dieser Firma, habe sie x-mal weiter empfohlen. Doch die Firma Orange scheint nicht mehr daran interessiert zu sein, ihre Stammkunden zu halten.
Dies enttäuscht mich sehr.
Doch von Anfang an: Am Donnerstag (10. Juli 2008), also einen Tag vor dem Verkaufsstart des iPhone 3G erhielt ich von Orange folgendes Mail:


Nutzen Sie die Chance, sich als einer der ersten das neue 3G iPhone zu sichern und in die iPhone-Welt einzutauchen. Wir möchten uns für Ihre Kundentreue bedanken, deshalb geben wir Ihre iPhone-Angebote auf orange.ch unter «Mein Konto» schon heute – vor der offiziellen Markteinführung frei.
Als einer der ersten? Ich warte leider noch heute auf das iPhone.
Wir (...) garantieren Ihnen, dass Ihre Bestellung vorrangig bearbeitet wird.
“Gänsefüsschen”
Danke, für Ihre Treue zu Orange.
An dieser Stelle musste ich laut lachen.
Um was geht es?
Das iPhone ist ein Handy, das meinen momentanen Bedürfnissen sehr gut entspricht. Ich kaufe es nicht “um es zu haben”, sondern weil es mir einige Dinge vereinfacht.
Ich gehöre nicht zu den Geeks, welche so verrückt sind, sich mitten in der Nacht in der Zürcher Bahnhofstrasse in eine Schlange zu stellen oder morgens früh ungeduldig vor Handy-Filialen zu warten. Aber natürlich habe ich aus oben genannten Gründen grosses Interesse am iPhone.
Als die Firma Orange mir schrieb, meine Reservierung werde “vorrangig” bearbeitet, stellte ich es mir folgendermassen vor:
Angenommen der Orange Shop in Chur hat 100 iPhones zur Verfügung. Nach dem oben veröffentlichten Stammkunden-Mailing treffen bereits am Donnerstag 11 Reservierungen ein. Nun stellen die Orange-Mitarbeiter am Freitagmorgen bei Beginn ihrer Arbeit diese 11 iPhones beiseite und schicken sie an diejenigen Leute, welche die Geräte bestellt haben. Die restlichen 89 Geräte gelangen in den Filial-Verkauf.
Von Florin weiss ich, dass im Churer Orange-Shop iPhones verkauft wurden. Trotzdem habe ich mein “vorrangig” beiseite gelegtes Gerät bis heute nicht erhalten.
Wie es scheint, hat bei Orange ein Umdenken stattgefunden. Anstatt wie oben geschildert, werden die iPhones nun nach einem neuen System verkauft, bei welchem die Stammkunden unfair behandelt werden.
Dieses System funktioniert folgendermassen: Orange verkauft seine iPhones so lange über ihre Filialen an Neukunden, bis keine Nachfrage mehr vorhanden ist. Erst dann werden die Stammkunden beliefert, welche ihr Gerät via Internet bestellt haben.
Wer also online ein iPhone bestellt hat, geht am besten in den nächsten Orange-Shop und holt sich sein Produkt gleich selber ab. Danach kann man das bestellte Paket stornieren. Falls Orange es trotzdem liefert, verweigert man einfach die Annahme.
Das Gemeine an der Sache ist jedoch folgendes: Zwar spricht Orange im Vorfeld immer von einer “Reservierung” (dies tut die Firma auch in der laufenden Werbekamapgne in den Zeitungen, wo sie in ganzseitigen Inseraten auf die Online-Reservierungsmöglichkeit hinweist), sobald man jedoch seine Personalien auf der Orange-Webseite eingegeben hat, bedankt sich Orange für die Bestellung!
Sprich: Man verspricht der Firma Orange, ihr ein iPhone abzukaufen, sobald es geliefert wird. Und zwar egal wann es geliefert wird! Dies kann morgen sein oder in sechs Monaten. So genau weiss es zurzeit niemand. Bezahlt werden muss auf jeden Fall, egal wann es geliefert wird. Ich habe mich selten so verarscht gefühlt.
Ich werde mich nun mal noch ein wenig in Geduld üben. Sollte das Gerät in den nächsten Tagen nicht eintreffen, schaue ich mich anderweitig nach alternativen Angeboten um und werde meine Beziehungen zur Orange danach beenden.
Andere Anbieter haben auch attraktive Preispläne.
Mein Internet Everywhere-Abo werde ich dann ebenfalls auf den frühestmöglichen Termin kündigen. Natürlich werde ich im Freundes- und Bekanntenkreis über meine Orange-Erfahrungen berichten.
Aber noch ist es nicht soweit. Noch hat die Orange Communications SA die Möglichkeit, mir zu beweisen, dass sie nach wie vor eine so tolle Firma ist, wie sie es in den letzten Jahren immer war.
UPDATE!
Wow, das ging aber schnell! Nicht ganz eine Stunde, nachdem ich diesen Artikel geschrieben habe, erhielt ich von Orange ein SMS:
Lieber Kunde, Danke, dass Sie Orange gewählt und Ihr iPhone bei uns bestellt haben. Trotz der grossen Nachfrage, freuen wir uns, Ihnen zu bestätigen, dass wir Ihnen Ihr iPhone innerhalb 3 Wochen zustellen können. Vielen Dank für Ihre Geduld. Orange
(Komma- und Schreibfehler wurden von mir eins zu eins übernommen.)
Nun bin ich mal gespannt. Ich habe mir die Deadline in iCal notiert und hoffe, Orange wird sie einhalten. Bis das Gerät eintrifft, können jedoch noch weitere, deutlichere Artikel folgen.
Morgen folgt der Artikel über den Verkauf am 11. Juli 2008. Damals wurde äusserst deutlich unterschieden zwischen Neu- und Stammkunden. Wie der Verkauf in der Churer Orange-Filiale genau von statten ging, das erfahrt ihr morgen hier auf schweizweit.net.
Selbstverständlich wird die Artikel-Serie rund um die OrangePhone-Verarsche umgehend gestoppt, sobald das iPhone eingetroffen ist. Alles andere wäre ja äusserst unfair. ;o)
Am Donnerstag habe ich im Artikel “Orange hat keine iPhones (mehr)!” darüber berichtet, wie die Firma Orange ihre Stammkunden hinters Licht führt und gleichzeitig versucht, Neukunden in eine Online-Bestell-Falle zu locken, aus der diese dann nicht mehr herauskommen.
Daraufhin hat sich Orange umgehend bei mir gemeldet und mir versprochen, dass mein iPhone “in den nächsten Tagen” bei mir eintreffen werde. Dieses Versprechen war eine Lüge! Und zwar bereits schon die Dritte innert weniger Tage. Denn auf das iPhone warte ich noch immer.
Liebe Orange, jetzt gibt’s Ärger; und zwar gehörig!
Dieser Artikel ist noch relativ harmlos. Noch halte ich mich zurück, doch bald schon werde ich zu einer schweizweiten, konzertierten Aktion aufrufen, die Orange (hoffentlich) massiv schaden und zu einem spürbaren Image-Verlust des Telko-Konzerns beitragen wird. Mehr dazu in wenigen Stunden.
Heute berichte ich darüber, wie die iPhone-Verkaufsmethoden der Firma Orange am Freitag, 11. Juli 2008 aussahen.
Ein Bekannter von mir hat im Churer Orange-Shop in etwa folgendes erlebt (aufgeschrieben so, wie ich seine Schilderung in Erinnerung habe): Er ging hin, um sich ein iPhone zu kaufen. Der Orange-Verkäufer sah, dass er eine Orange-SIM-Karte dabei hatte und ging deshalb davon aus, er sei ein Stammkunde. “Leider” musste der Verkäufer ihm mitteilen, dass es keine 16GB-Phones mehr habe. Doch er habe noch welche mit 8GB.
Der Kunde korrigierte und teilte dem Verkäufer mit, dass er erstens kein Stammkunde sei, sondern diese SIM-Karte von einer anderen Person erhalten habe. Somit sei er Neukunde. Und zweitens wolle er kein 8GB-Modell, sondern eines mit 16GB.
“Ach soooooo!”, erwiderte der Verkäufer. “Sie sind gar kein Stammkunde von Orange?”
Der Verkäufer öffnete eine Schublade: “In diesem Fall erhalten Sie selbstverständlich ein iPhone mit 16GB. Willkommen bei Orange!”
Dieses Beispiel zeigt ziemlich deutlich, wie viel die Firma Orange von ihren Stammkunden hält: Nämlich gar nichts!
Noch wurde mein Bekannter (weil er Neukunde ist) sehr zuvorkommend behandelt. Doch dies wird auch bei ihm in Zukunft nicht mehr so sein. Bald schon wird auch er spüren, wie Orange mit den treuen Kunden umgeht.
Nun noch rasch ein Ausblick auf den nächsten Artikel in Zusammenhang mit der OrangePhone-Verarsche:
Am Donnerstag erfuhr ich über Mittag, dass im Churer Orange-Shop wieder neue iPhones eingetroffen sind. Zwar habe ich mein iPhone bereits per Internet bestellt, ich dachte mir aber: Wenn es per Shop schneller geht, kann ich meinen Internet-Auftrag ja dann stornieren, sobald ich das Gerät habe.
Da ich wusste, wie Orange mit Stammkunden umgeht, gab ich mich in der Filiale als Neukunde aus. Erst als das 16GB-Modell vor mir auf dem Tisch lag, teilte ich mit, dass ich im Übrigen bereits seit 2001 Orange-Kunde sei. Es freue mich aber zu sehen, dass noch ein Gerät vorhanden sei.
Was dann geschah, hätte ich nie für möglich gehalten
Mehr dazu demnächst, hier auf schweizweit.net in der Serie rund um die OrangePhone-Verarsche.
PS: Es freut mich zu sehen, dass seit Donnerstag exakt 182 Leser auf meinem Blog landeten, nachdem sie bei Google nach Begriffen, welche die Wörter “orange” und “iphone” enthalten, gesucht haben. Vielleicht konnte ich so den einen oder anderen davor bewahren, zu Orange zu wechseln. Mit jedem weiteren Artikel hier auf schweizweit.net wird sich dieser Effekt vergrössern.
Selbstverständlich wird die Artikel-Serie rund um die OrangePhone-Verarsche umgehend gestoppt, sobald das iPhone eingetroffen ist. Alles andere wäre ja äusserst unfair. ;o)
In wenigen Stunden werde ich ausserdem hier auf schweizweit.net die direkte Email-Adresse von Therese Wenger publizieren. Frau Wenger ist “Director Media & PR” bei Orange. Wer sich – wie ich – ebenfalls über die üblen Machenschaften von Orange aufregt, kann sich dann direkt bei ihr melden. Selbstverständlich werden auch die Handy- und Fax-Nummer von Therese Wenger publiziert.
Es wäre aber zu schade, wenn diese Kontaktdaten nur auf schweizweit.net zu finden wären. Es gibt ein paar Blogs, welche sich ebenfalls bereits negativ über Orange geäussert haben. Dort werde ich in entsprechenden Artikeln die Wenger-Koordinaten ebenfalls publizieren.
Bald schon werden dann auch die Nummern und Adressen von führenden Orange-Kaderleuten folgen.
Orange hat seinen Kunden viel versprochen, aber nichts gehalten. Wir haben genug “geplaudert”, jetzt werden von unserer Seite Taten folgen. Welche Aktionen geplant sind, darüber mehr in den nächsten Tagen.
Nur soviel sei schon verraten: Die Aktionen beschränken sich nicht nur auf das Internet…
Ich war sieben Jahre lang zufriedener Kunde von Orange. Diese Zeiten sind nun vorbei.
Liebe Orange, ihr habt mich verärgert, und das werdet ihr nun zu Spüren bekommen.
WIR Meinen: Schluss mit Orange, bojkotiert den Betrieb, zeigt denen, wer ihren Lohn zahlt, und kündet eure Abos! Die Texte sind alle von Schweizweit.net
Wir sind zum glück mal nicht die einzigen, die gerne mal sich über andere auslassen, und dies auch noch berechtigt. Doch lest selbst, welche “Glorreichen” Erfahrungen mit der “Supertollen” Firma Orange von einem bekannten Blogger gemacht wurden:
Seit dem 10. Juli 2008 belügt und verarscht die Firma Orange Communications SA ihre Kunden. Damit soll nun Schluss sein!Wer – wie ich – von Orange belogen und betrogen wurde, der hat normalerweise kaum Möglichkeiten, sich zu wehren. Auch der Kundendienst hilft einem nicht weiter. (Mein Mail vom 14. Juli wurde bis heute nicht beantwortet.)
Deshalb habe ich mich entschlossen, in unregelmässigen Abständen die Telefonnummern, Email-Adresse und andere Koordinaten von Orange-Mitarbeitern und -Managern zu veröffentlichen. Den Anfang macht Therese Wenger. Sie ist “Director Media & PR” und somit unter anderem für das Bild der Firma Orange in der Öffentlichkeit zuständig. Wer sich über die üblen Machenschaften der Orange Communications beschweren möchte, der tut dies am besten gleich bei ihr.
Bitte gebt diese Angaben an möglichst viele geprellte Orange-Kunden weiter:
Vorname und Name: Therese Wenger
Email: therese.wenger@orange.ch
Telefon: 021 216 10 16
Mobil: 078 787 10 16
Fax: 086 078 787 10 16Tragt die Email-Adresse ausserdem in anderen Blogs und Foren ein, so dass möglichst viele Leute sich bei Wenger beschweren können.
Zwischenstand
Bereits abgeschlossene Aktionen:Drei Artikel auf schweizweit.net
Beschwerde an Schweizerische Lauterkeitskommission* Ein paar der geplanten Aktionen:
Flugblattaktionen vor den grössten Orange-Filialen
Gross angelegte Mundpropaganda bei Friends & Family
Veröffentlichung der Kontaktdaten des Orange-Top-Managements
“Kreative Aktionen”
...
- Vor dem Verkaufsstart des iPhone lief mein bisheriger Handy-Vertrag mit Orange aus. Ich plante, zu einem anderen Telko-Unternehmen zu wechseln. Doch dann schrieb mir Orange in einem Mail folgendes:
Nutzen Sie die Chance, sich als einer der ersten das neue 3G iPhone zu sichern und in die iPhone-Welt einzutauchen. Wir möchten uns für Ihre Kundentreue bedanken, deshalb geben wir Ihre iPhone-Angebote auf orange.ch unter «Mein Konto» schon heute – vor der offiziellen Markteinführung frei.
Da Orange schrieb, ich würde mein iPhone “als einer der ersten” erhalten, blieb ich bei Orange. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Orange (nicht nur diesbezüglich!) gelogen hat.Orange hat mich mit diesem Mail (welches aus leeren Versprechungen bestand) also davon abgehalten, zur Konkurrenz zu gehen. In meinen Augen ist es unlauterer Wettbewerb, wenn man dem Kunden etwas verspricht, das man nicht halten kann, nur um ihn vor einem Anbieter-Wechsel abzuhalten.
Wer ebenfalls dieser Meinung ist und/oder sein iPhone noch nicht erhalten hat, kann auf der Homepage der Schweizerischen Lauterkeitskommission ein Formular herunterladen, mit welchem er sich dann beschweren kann: Formular-Download…
Ich bin seit 2001 Stammkunde des Telko-Konzerns Orange. Ganze sieben Jahre lang. Und ich war sieben Jahre lang SEHR zufrieden mit dieser Firma, habe sie x-mal weiter empfohlen. Doch die Firma Orange scheint nicht mehr daran interessiert zu sein, ihre Stammkunden zu halten.Dies enttäuscht mich sehr.
Doch von Anfang an: Am Donnerstag (10. Juli 2008), also einen Tag vor dem Verkaufsstart des iPhone 3G erhielt ich von Orange folgendes Mail:
Nutzen Sie die Chance, sich als einer der ersten das neue 3G iPhone zu sichern und in die iPhone-Welt einzutauchen. Wir möchten uns für Ihre Kundentreue bedanken, deshalb geben wir Ihre iPhone-Angebote auf orange.ch unter «Mein Konto» schon heute – vor der offiziellen Markteinführung frei.
Als einer der ersten? Ich warte leider noch heute auf das iPhone.
Wir (...) garantieren Ihnen, dass Ihre Bestellung vorrangig bearbeitet wird.
“Gänsefüsschen”
Danke, für Ihre Treue zu Orange.
An dieser Stelle musste ich laut lachen.
Um was geht es?
Das iPhone ist ein Handy, das meinen momentanen Bedürfnissen sehr gut entspricht. Ich kaufe es nicht “um es zu haben”, sondern weil es mir einige Dinge vereinfacht.Ich gehöre nicht zu den Geeks, welche so verrückt sind, sich mitten in der Nacht in der Zürcher Bahnhofstrasse in eine Schlange zu stellen oder morgens früh ungeduldig vor Handy-Filialen zu warten. Aber natürlich habe ich aus oben genannten Gründen grosses Interesse am iPhone.
Als die Firma Orange mir schrieb, meine Reservierung werde “vorrangig” bearbeitet, stellte ich es mir folgendermassen vor:
Angenommen der Orange Shop in Chur hat 100 iPhones zur Verfügung. Nach dem oben veröffentlichten Stammkunden-Mailing treffen bereits am Donnerstag 11 Reservierungen ein. Nun stellen die Orange-Mitarbeiter am Freitagmorgen bei Beginn ihrer Arbeit diese 11 iPhones beiseite und schicken sie an diejenigen Leute, welche die Geräte bestellt haben. Die restlichen 89 Geräte gelangen in den Filial-Verkauf.
Von Florin weiss ich, dass im Churer Orange-Shop iPhones verkauft wurden. Trotzdem habe ich mein “vorrangig” beiseite gelegtes Gerät bis heute nicht erhalten.
Wie es scheint, hat bei Orange ein Umdenken stattgefunden. Anstatt wie oben geschildert, werden die iPhones nun nach einem neuen System verkauft, bei welchem die Stammkunden unfair behandelt werden.
Dieses System funktioniert folgendermassen: Orange verkauft seine iPhones so lange über ihre Filialen an Neukunden, bis keine Nachfrage mehr vorhanden ist. Erst dann werden die Stammkunden beliefert, welche ihr Gerät via Internet bestellt haben.
Wer also online ein iPhone bestellt hat, geht am besten in den nächsten Orange-Shop und holt sich sein Produkt gleich selber ab. Danach kann man das bestellte Paket stornieren. Falls Orange es trotzdem liefert, verweigert man einfach die Annahme.
Das Gemeine an der Sache ist jedoch folgendes: Zwar spricht Orange im Vorfeld immer von einer “Reservierung” (dies tut die Firma auch in der laufenden Werbekamapgne in den Zeitungen, wo sie in ganzseitigen Inseraten auf die Online-Reservierungsmöglichkeit hinweist), sobald man jedoch seine Personalien auf der Orange-Webseite eingegeben hat, bedankt sich Orange für die Bestellung!
Sprich: Man verspricht der Firma Orange, ihr ein iPhone abzukaufen, sobald es geliefert wird. Und zwar egal wann es geliefert wird! Dies kann morgen sein oder in sechs Monaten. So genau weiss es zurzeit niemand. Bezahlt werden muss auf jeden Fall, egal wann es geliefert wird. Ich habe mich selten so verarscht gefühlt.
Ich werde mich nun mal noch ein wenig in Geduld üben. Sollte das Gerät in den nächsten Tagen nicht eintreffen, schaue ich mich anderweitig nach alternativen Angeboten um und werde meine Beziehungen zur Orange danach beenden.
Andere Anbieter haben auch attraktive Preispläne.
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Mein Internet Everywhere-Abo werde ich dann ebenfalls auf den frühestmöglichen Termin kündigen. Natürlich werde ich im Freundes- und Bekanntenkreis über meine Orange-Erfahrungen berichten.
Aber noch ist es nicht soweit. Noch hat die Orange Communications SA die Möglichkeit, mir zu beweisen, dass sie nach wie vor eine so tolle Firma ist, wie sie es in den letzten Jahren immer war.
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UPDATE!
Wow, das ging aber schnell! Nicht ganz eine Stunde, nachdem ich diesen Artikel geschrieben habe, erhielt ich von Orange ein SMS:
Lieber Kunde, Danke, dass Sie Orange gewählt und Ihr iPhone bei uns bestellt haben. Trotz der grossen Nachfrage, freuen wir uns, Ihnen zu bestätigen, dass wir Ihnen Ihr iPhone innerhalb 3 Wochen zustellen können. Vielen Dank für Ihre Geduld. Orange
(Komma- und Schreibfehler wurden von mir eins zu eins übernommen.)Nun bin ich mal gespannt. Ich habe mir die Deadline in iCal notiert und hoffe, Orange wird sie einhalten. Bis das Gerät eintrifft, können jedoch noch weitere, deutlichere Artikel folgen.
Morgen folgt der Artikel über den Verkauf am 11. Juli 2008. Damals wurde äusserst deutlich unterschieden zwischen Neu- und Stammkunden. Wie der Verkauf in der Churer Orange-Filiale genau von statten ging, das erfahrt ihr morgen hier auf schweizweit.net.
Selbstverständlich wird die Artikel-Serie rund um die OrangePhone-Verarsche umgehend gestoppt, sobald das iPhone eingetroffen ist. Alles andere wäre ja äusserst unfair. ;o)
Am Donnerstag habe ich im Artikel “Orange hat keine iPhones (mehr)!” darüber berichtet, wie die Firma Orange ihre Stammkunden hinters Licht führt und gleichzeitig versucht, Neukunden in eine Online-Bestell-Falle zu locken, aus der diese dann nicht mehr herauskommen.Daraufhin hat sich Orange umgehend bei mir gemeldet und mir versprochen, dass mein iPhone “in den nächsten Tagen” bei mir eintreffen werde. Dieses Versprechen war eine Lüge! Und zwar bereits schon die Dritte innert weniger Tage. Denn auf das iPhone warte ich noch immer.
Liebe Orange, jetzt gibt’s Ärger; und zwar gehörig!
Dieser Artikel ist noch relativ harmlos. Noch halte ich mich zurück, doch bald schon werde ich zu einer schweizweiten, konzertierten Aktion aufrufen, die Orange (hoffentlich) massiv schaden und zu einem spürbaren Image-Verlust des Telko-Konzerns beitragen wird. Mehr dazu in wenigen Stunden.
Heute berichte ich darüber, wie die iPhone-Verkaufsmethoden der Firma Orange am Freitag, 11. Juli 2008 aussahen.
Ein Bekannter von mir hat im Churer Orange-Shop in etwa folgendes erlebt (aufgeschrieben so, wie ich seine Schilderung in Erinnerung habe): Er ging hin, um sich ein iPhone zu kaufen. Der Orange-Verkäufer sah, dass er eine Orange-SIM-Karte dabei hatte und ging deshalb davon aus, er sei ein Stammkunde. “Leider” musste der Verkäufer ihm mitteilen, dass es keine 16GB-Phones mehr habe. Doch er habe noch welche mit 8GB.
Der Kunde korrigierte und teilte dem Verkäufer mit, dass er erstens kein Stammkunde sei, sondern diese SIM-Karte von einer anderen Person erhalten habe. Somit sei er Neukunde. Und zweitens wolle er kein 8GB-Modell, sondern eines mit 16GB.
“Ach soooooo!”, erwiderte der Verkäufer. “Sie sind gar kein Stammkunde von Orange?”
Der Verkäufer öffnete eine Schublade: “In diesem Fall erhalten Sie selbstverständlich ein iPhone mit 16GB. Willkommen bei Orange!”
Dieses Beispiel zeigt ziemlich deutlich, wie viel die Firma Orange von ihren Stammkunden hält: Nämlich gar nichts!
Noch wurde mein Bekannter (weil er Neukunde ist) sehr zuvorkommend behandelt. Doch dies wird auch bei ihm in Zukunft nicht mehr so sein. Bald schon wird auch er spüren, wie Orange mit den treuen Kunden umgeht.
Nun noch rasch ein Ausblick auf den nächsten Artikel in Zusammenhang mit der OrangePhone-Verarsche:
Am Donnerstag erfuhr ich über Mittag, dass im Churer Orange-Shop wieder neue iPhones eingetroffen sind. Zwar habe ich mein iPhone bereits per Internet bestellt, ich dachte mir aber: Wenn es per Shop schneller geht, kann ich meinen Internet-Auftrag ja dann stornieren, sobald ich das Gerät habe.
Da ich wusste, wie Orange mit Stammkunden umgeht, gab ich mich in der Filiale als Neukunde aus. Erst als das 16GB-Modell vor mir auf dem Tisch lag, teilte ich mit, dass ich im Übrigen bereits seit 2001 Orange-Kunde sei. Es freue mich aber zu sehen, dass noch ein Gerät vorhanden sei.
Was dann geschah, hätte ich nie für möglich gehalten
Mehr dazu demnächst, hier auf schweizweit.net in der Serie rund um die OrangePhone-Verarsche.
PS: Es freut mich zu sehen, dass seit Donnerstag exakt 182 Leser auf meinem Blog landeten, nachdem sie bei Google nach Begriffen, welche die Wörter “orange” und “iphone” enthalten, gesucht haben. Vielleicht konnte ich so den einen oder anderen davor bewahren, zu Orange zu wechseln. Mit jedem weiteren Artikel hier auf schweizweit.net wird sich dieser Effekt vergrössern.
Selbstverständlich wird die Artikel-Serie rund um die OrangePhone-Verarsche umgehend gestoppt, sobald das iPhone eingetroffen ist. Alles andere wäre ja äusserst unfair. ;o)
In wenigen Stunden werde ich ausserdem hier auf schweizweit.net die direkte Email-Adresse von Therese Wenger publizieren. Frau Wenger ist “Director Media & PR” bei Orange. Wer sich – wie ich – ebenfalls über die üblen Machenschaften von Orange aufregt, kann sich dann direkt bei ihr melden. Selbstverständlich werden auch die Handy- und Fax-Nummer von Therese Wenger publiziert.
Es wäre aber zu schade, wenn diese Kontaktdaten nur auf schweizweit.net zu finden wären. Es gibt ein paar Blogs, welche sich ebenfalls bereits negativ über Orange geäussert haben. Dort werde ich in entsprechenden Artikeln die Wenger-Koordinaten ebenfalls publizieren.
Bald schon werden dann auch die Nummern und Adressen von führenden Orange-Kaderleuten folgen.
Orange hat seinen Kunden viel versprochen, aber nichts gehalten. Wir haben genug “geplaudert”, jetzt werden von unserer Seite Taten folgen. Welche Aktionen geplant sind, darüber mehr in den nächsten Tagen.
Nur soviel sei schon verraten: Die Aktionen beschränken sich nicht nur auf das Internet…
Ich war sieben Jahre lang zufriedener Kunde von Orange. Diese Zeiten sind nun vorbei.
Liebe Orange, ihr habt mich verärgert, und das werdet ihr nun zu Spüren bekommen.
WIR Meinen: Schluss mit Orange, bojkotiert den Betrieb, zeigt denen, wer ihren Lohn zahlt, und kündet eure Abos! Die Texte sind alle von Schweizweit.net














Im Jahre 2001 war ich mal kurz bei Orange und bekam wegen Zahlungsverzug eine Mahnung. Der Text der Mahnung veranlasste mich gleich wieder zu wechseln.
Ich kann deine Wut nachvollziehen und finde es absolut o.k., wenn du deinem Ärger Luft machst.
Privatangaben von Orange Mitarbeitern würde ich aber nicht veröffentlichen.
Bin seit einigen Jahren treuer Orange Kunde, stets die Rechnungen bezahlt etc.
Auf das Iphone welches Orange anbietet bin ich nicht scharf.
Mein Ärger sieht so aus.
Gestern erhielt ich eine Rechnung von Orange für die Periode vom 10.2.2009-10.3.2009. Da der Betrag höher als üblich war schaute ich mir diese genau an und entdeckte klein inmitten der Gesprächs und sms abrechnungen einen Posten “Mahngebühren” CHF 18.58. Gesamtbetrag war meine Monatsgebühr + dieser Mahnbetrag. Nach einem Anruf bei Orange stellte sich heraus, das anscheinend die Januar Rechnung nicht beglichen wurde. Schön und gut aber wieso dieses Verwirrspiel? Keine Mahnung, Zahlungserinnerung oder sonst was. Würde ich den Betrag einfach so einzahlen, wären immernoch CHF 25 vom Januar fällig und warscheinlich wäre in der nächsten Rechnung wieder eine Mahngebühr fällig geworden. Finde es eine Frechheit nicht mal zu Mahnen und sowieso schon Gebühren die 3/4 des Rechnungsbetrags ausmachen zu verlangen. Entweder die haben ein extrem mieses ERP oder es hat System…
Somit werde ich wohl meine Kündigung einreichen, nachdem ich den Betrag überwiesen habe.
Das Problem ist, dass die Mahnung auf der Rechnung drauf ist. Also bei dir auf der letzen Rechnung. Rechtlich dürfen die das, da sie gar nicht erst mahnen müssten. Sie könnten auch gleich betreiben
Ich als iPhone-Kunde wurde ebenfalls ich hinters Licht geführt. Nachdem ich ein neues IPhone als Geschenk bekommen habe, habe ich meine Emails auf diesem Gerät neu konfiguriert.
Ich habe dann auch extra eine Orange-Filiale besucht, um mich zu vergewissern, dass der Abruf von Emails nicht extra kostet. Denn der sogenannte Mobile-Mail-Dienst ist in meinem Tarif enthalten. Der Filialmitarbeiter meinte, es gäbe keinen Grund zur Sorge. Der Schock kam mit der Rechnung. Für 136MB Datenabruf haben sie rund 200 Euro berechnet.
Kann sich einer diese Relation mal vorstellen? 1GB kosten 10 Euro, 136MB kostet 200 Euro. Man hat einfach das 20.000 fache Kosten berechnet! Ist das kein Abzocker-Unternehmen? Ich habe vor, alle meine Anschlüsse zu kündigen. One war mir immer sympatisch, Orange ist ein Abzocker!
Ich habe ADSL von Orange, allerdings nur noch bis zum Vertragsablauf. Ich hatte bisher nichts als Ärger, so musste ich bevor der Internetzugang überhaupt funktionierte die Livebox 3 (!) mal umtauschen. Dafür haben sie mir dann gleich 2 Liveboxen geschickt…
Eine Frechheit ist auch wie gemahnt wird: Erste Mahnung 20.-, 2. Mahnung 40.-. Und das ohne dass überhaupt eine Mahnung verschickt wird.
Gestern wurde mir mein Telefon gesperrt (Orange sperrt immer nur das Telefon, nicht das Internet, weil sie für die Sperrung des Internetzugangs der Swisscom was berappen müssen), und das obwohl ich keine Rechnungen offen habe (die Rechnungen kommen bei mir mit Paynet direkt ins Onlinebanking, also beste Übersicht). Die Hotline meinte, zu ADSL (und damit Festnetztelefonie) könnten sie mir erst am Montag wieder weiterhelfen (beim drittewn Anruf, vorher war natürlich Swisscom Schuld…). Ein kompetenter Swisscom-Mitarbeiter hat mir den Tip gegeben, 10741 vorzuwählen, nun kann ich trotzdem wieder telefonieren, über Swisscom, ist mir eh lieber…
Ich warte nur noch bis der Vertrag abläuft – dann wieder ab zu Swisscom. Die paar Rappen dies dort mehr kostet sind den Ärger den man sich einspart mehr als Wert…