Gravatar Köln sichert Klassenerhalt – Solothurn mit Auswärts-Sieg

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In der Bundesliga hat der 1. FC Köln nun endlich den Klassenerhalt geschafft und kann nun für eine weitere Saison in der Bundesliga planen. Erstmals seit 2001 ist es dem FC nach einem Aufstieg wieder gelungen, die Klasse zu halten. Bereits in der englischen Woche am Mittwoch nach Abschluss des 32. Spieltages war klar, dass der FC nicht mehr absteigen wird. Zwar hatte man am Dienstag das Heimspiel gegen Hertha BSC Berlin mit 1:2 verloren (Tore durch Cicero und Ebert für Berlin und Chihi für Köln), konnte man aber von Niederlagen der Konkurrenz am Folgetag profitieren. Gestern konnte man dann durch ein Tor von Fabrice Ehret einen überraschenden 0:1-Auswärtssieg beim Hamburger SV feiern. Damit ist auch der momentane 12. Tabellenplatz endgültig gesichert.

Im Kampf um die Meisterschaft hat sich der VFL Wolfsburg nun einen Spieltag vor Ende nach einem 5:0-Auswärtssieg beim Rivalen Hannover 96 wieder allein an die Spitze gesetzt. Denn Bayern München kam bei 1899 Hoffenheim nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus, muss also nun am letzten Spieltag auf einen Patzer der Wolfsburger hoffen. Auch der VFB Stuttgart behält sich noch die Chance auf die Meisterschaft durch einen 2:0-Erfolg über Energie Cottbus. Aus dem Rennen ist nun Hertha BSC Berlin, die im Heimspiel gegen Schalke 04 nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus kamen.

Im Abstiegskampf ist neben dem 1. FC Köln nun auch Eintracht Frankfurt und der VFL Bochum gerettet. Der VFL Bochum setzte sich im direkten Duell mit 2:0 gegen Eintracht Frankfurt durch. Die Eintracht profitierte von den Niederlagen der Konkurrenz. Noch nicht ganz gerettet ist Borussia Mönchengladbach, momentan auf Platz 15. Nachdem die Borussia am Mittwoch das wichtige Abstiegs-Duell bei Energie Cottbus mit 1:0 gewinnen konnten, unterlag man bei Bayer Leverkusen mit 0:5. Doch hat man immer noch 3 Punkte Vorsprung vor dem Relegationsplatz 16 belegt von Arminia Bielefeld, die gestern mit 0:6 bei Borussia Dortmund untergingen. Energie Cottbus auf dem ersten direkten Abstiegsplatz ist punktgleich. Der Tabellenletzte Karlsruher SC erhielt sich mit einem überraschenden 3:1-Auswärtssieg bei Werder Bremen immerhin noch die Chance auf den Relegationsplatz.

In der Schweizer 1. Liga, Gruppe 2, gewann der FC Solothurn in einem sehr unterhaltsamen und offensiv geführten Spiel beim FC Emmenbrücke mit 2:5.

Der FC Solothurn legte einen Blitzstart hin. Bereits in der 2. Minute hatte man die erste Chance. Nach schöner Flanke von Danny Hasler kam Marc Rüetschli frei zum Schuss, doch traf er neben das Tor. Doch schon in der 9. Minute machte er es besser. Nachdem Raphael Koch und Talisson Da Costa einen schönen Angriff über rechts starteten, landete die Flanke zunächst bei Tibor Kalina, der auf den besser stehenden Marc Rüetschli spielte. Diesmal liess er sich die Chance nicht entgehen und netzte ins linke untere Eck zum 0:1 ein. Und der FC Solothurn wollte mehr. In der 19. Minute landete ein Kopfball von Raphael Koch nach Eckball von Danny Hasler nur knapp über dem Tor. Nur drei Minuten später lag der Ball wieder im Netz. Diesmal kam der Eckball von Talisson Da Costa, Raphael Koch leitete per Kopf zu Tibor Kalina weiter, der ebenfalls per Kopf zum 0:2 traf.

Nur eine Minute später die nächste Grosschance. Nach einer Flanke des heute sehr starken Talisson Da Costa köpfte Danny Hasler knapp über das Tor. Und nach 26 Minuten war das Spiel dann so gut wie entschieden. Nachdem der Torhüter des FC Emmenbrücke einen Distanzschuss von Patrick Hasler nur abklatschen konnte, nutzte Marc Rüetschli den Abpraller zum 0:3. Der FC Solothurn blieb auch bis zur Pause das klar spielbestimmende Team. Die Gastgeber kamen in der 1. Halbzeit zu keiner Torchance. Doch nach 44 Minuten war die Mannschaft des FC Solothurn nur noch zu zehnt. Denn Edin Hasanovic sah nach einem groben Foulspiel die Rote Karte. Zur Pause blieb es beim hochverdienten 0:3.

In der 2. Halbzeit wollten die Gastgeber ihre zahlenmässige Überlegenheit ausspielen. Doch die erste Chance hatte zunächst wieder der FC Solothurn. Nach einem Konter kam Tibor Kalina zum Schuss, doch diesmal parierte Emmenbrückes Torwart Predrag Mihailovic. In der Folge konnten sich die Gastgeber aufgrund des 11 gegen 10 ein leichtes Übergewicht erarbeiten und kamen ihrerseits zu Chancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. In der 66. Minute war es dann vorbei mit dem 11 gegen 10. Denn Emmenbrückes Krist Nuaj, der gerade erst eingewechselt war, sah nach einem groben Foul an Talisson Da Costa die Rote Karte. Obwohl nun 10 gegen 10 gespielt wurde, drückten weiter die Gastgeber und bekamen in der 72. Minute nach einem Foul im Strafraum einen Penalty zugesprochen. Doch FCS-Keeper Sandro Fleuti ahnte die Ecke und konnte gegen Dusko Ostojic parieren.

In der 77. Minute machte es der gleiche Spieler besser. Dusko Ostojic traf per Distanzschuss aus gut 20 Metern zum 1:3. Fleuti hatte zwar wieder die Ecke geahnt und war mit den Fingerspitzen dran, doch konnte er den Treffer diesmal nicht verhindern. In der Schlussphase kam wieder der FC Solothurn. In der 87. Minute traf Tibor Kalina nach guter Vorlage von Danny Hasler zum 1:4. In der 90. Minute legte Kalina nach Vorlage des eingewechselten Junioren-Spielers Flavio Kiener noch das 1:5 nach. In der Nachspielzeit landete dann noch ein abgefälschter Ball von Leonard Rramanaj zum 2:5-Endstand im FCS-Tor.

Fazit: Ein sehr unterhaltsames Spiel endet mit einem, besonders aufgrund der 1. Halbzeit, hochverdienten Sieg des FC Solothurn.

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