Ab sofort präsentiert Tari Eledhwen in zusammenarbeit mit dem Personalblog und dem Finanzblog das KundenMagazin:Geld. Das Magazin erscheint dann auch den Sendern, jeweils mit einem eigenen Titel. Bei uns ist es jeweils Montags zu sehen, und zwar in Zukunft, so ist es Geplant, um 6.00 Uhr in der Früh. Also was für Frühaufsteher, doch das sind wir doch sowieso, alle, außer mir
Heute, der erste Teil, ist bereits schon im Personalblog erschienen, und erscheint jetzt auch bei mir. (Aber in Zukunft natürlich immer Montags punkt 6! Denn wir wollen die ersten sein, nicht wahr?
Autor: Vermögensverwaltung von MARTI+PARTNER – eigenständig, unabhängig, langfristig
«Geld und Finanzen- einfach erklärt» ist eine Serie von Beiträge, die auf eine unterhaltende Art Wissenswertes und Hintergünde über das erklären soll, von dem einige Wenige viel zu viel haben und Viele viel zu wenig – Geld. Von Dagobert Duck wissen wir wie Gold riecht. Nicht kleckern, sondern klotzen! Also, lasst uns mit dem Milliardenbetrug von Jérôme Kerviel anfangen.
Und zwar gleich beim Namen, den oft lässt sich daraus etwas ableiten. «Marti», auch der Schreibende sind kämpferisch und für Gerechtigkeit. Und da gab es einen Bekannteren Schweizer, der hatte den deutschen Vornamen von Jérôme: Jeremias Gotthelf. «Gott helf» schrieb «Geld und Geist». Das Buch ist heute für CHF 1 im Bücherflohmarkt zu kaufen. Eine Ausgabe, die sich lohnen dürfte. «Ker-viel» bedeutet fast das Gegenteil. «Viel» dürfte klar sein und Ker ist die Göttin des gewaltsamen Todes. Zufall? Ich weiss es nicht – aber ist doch spannend.
Geldgier wird es vermutlich nicht gewesen sein, was ihn zum Milliardenbetrug veranlasste. Er hat ja für sich vermutlich nichts abgezwackt. Eher Grössenwahn oder vielleicht wollte er sogar der Welt seine Intelligenz beweisen. Im Handelsbüro sei er als begabter Trader (kaufen und verkaufen von Aktien oder Währungen innert Stunden oder gar Minuten) aufgefallen. Man und frau hat ihn geschätzt. Und hier ist eine weitere ganz ernst zu nehmende Problematik. Per Zufall habe ich vernommen, dass Jérôme in London gearbeitet hat – in Paris vielleicht auch, aber ich denke eher nein. Im gleichen Handelsraum scheinen verschiedene Firmen ansässig zu sein, denn dort kennt frau mein Finanzblog.
Die Kontrolle muss überall erfolgen. Dass die Beteiligten keine Details bekannt geben ist überaus verständlich. Vermutlich wird aber jetzt die Englische Behörde – die Financial Services Autorithy FSA – auch andere europäische Firmen kontrollieren. Und nach Verbündeten such, die Jérôme vermutlich gar nicht gehabt hat. Ich denke, der hat einige unschuldig missbraucht und Passwörter gesucht, gefunden und geknackt.
Es werden nicht immer die intelligentesten Menschen befördert, eher die jenigen, die sich anpassen um dann selbst die Karriereleiter ein Stück zu steigen. Vielleicht wollte er sich einfach rächen und vielleicht sollte man und frau den Leuten einfach etwas besser in die Augen schauen. Eines der besten Auswahlsysteme.
Solche Missbräuche werden noch anderswo möglich sein. Aber es braucht zwei Sachen, den Täter und die Lücken. Lücken habe ich auch schon erlebt. 10 Millionen hätte ich problemlos klauen können, aber dann innert vier zehn Tagen raus aus der Schweiz. Die Lücke habe ich gemeldet. Sie bestand aber 10 Jahre später noch und ein ehemaliger Schulkollege hat sie dann geschlossen. Er arbeitet heute noch dort. Und vielleicht hat sich dies im Eidg. Finanzdepartement rumgesprochen. Ich selbst werde heute vom Chef der Kontrolleure revidiert. Das ist kein Misstrauen, das ist eine Ehre für mich. Er hat nach mir in der gleichen Abteilung gearbeitet, wo man die 10 Millionen hätte mitgehen lassen können. Aber eben, beim Betrug braucht es Intelligenz, erkannte Lücken und ein persönliches Profil, das zum Glück die meisten Menschen nicht (in dieser Ausgeprägtheit) haben.
Wer Fragen hat, kann sie gerne hier stellen

[...] Die Bloggerin.com > Tari Eledhwen aus Solothurn placed an interesting blog post on KuMa:Geld – Neues Magazin auf diesem Sender!Here’s a brief overview [...]
Nachtrag – 8.2.08: «Die waren doch nicht in London, sondern kurz zuvor noch in Paris. Man kannte sich auch vom Studium her. Was “Strukies” erzählen muss man dreimal hinterfragen – scheint eine Berufskrankheit zu sein. Auf alle Fälle hat man überall die Kontrollen erhöht.»