Jedesmal das selbe!
Kaum kommt eine neue Version von WordPress heraus, wird man fast genötigt, die auch zu laden, schon allein darum, weil man kaum Bock haben wird, das die Seite gehackt wird.
Doch leider geht danach fast gar nichts mehr! Meine Webseite sieht nicht mehr so aus, wie sie soll, sie funktioniert auch nicht, wie sie soll. Das auch, weil WordPress keinerlei Rücksicht auf irgendwelche Plugins nimmt.
Ich bin schonwieder entäuscht, und es verwundert mich nicht, das so viele nicht mehr Updaten, denn ich hab auch die Nase voll, das die Seite nun nicht mehr so geht, wie sie soll!
DER ALTE BRUNNEN (Teil 1)
© 2008 Roland Bathon, keine unerlaubte Vervielfältigung oder Verbreitung; Guillome Blanchard, hier verwendet unter den Lizenzen GFDL und Creative Commons
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Vor langer Zeit lebte einmal ein Mädchen namens Arinia mit seiner Mutter und Großmutter am Rande eines Dorfes. Vater und Großvater der Familie waren schon vor Zeiten gestorben und so lebten die drei in großer Armut von dem wenigen, was ihnen gute Näharbeiten für die Bewohner der umliegenden Dörfer einbrachten. Doch sie verzagten nicht wegen ihres schweren Schicksals und lebten trotz aller Armut glücklich miteinander.
Sie wohnten in einem verfallenen Häuschen, neben dem ein alter Brunnen stand. Von dort holten nur die drei ihr Wasser, denn für die anderen Bewohner im Ort war der Dorfbrunnen am großen Platz viel näher.
Eines Sommertages, als das Kind gerade zehn Jahre alt war, lief es mit einem Eimer zum Wasserholen. Als es am Brunnenschacht sein Gefäß am quietschenden Gewinde hinabließ, war statt des Aufklatschens auf das Wasser, ein harter Aufschlag zu hören, als ob der Eimer auf den Boden fiel. Das Mädchen stutzte. Der Brunnen konnte nicht ausgetrocknet sein. Der Eimer war längst nicht so tief hinuntergelassen, wo er sonst immer die Wasseroberfläche erreichte.
Angestrengt schaute Arinia in den Schacht. Unten schien sich irgendein Glitzern zu befinden, doch sie konnte nichts Genaues erkennen. Von der Wasseroberfläche konnte es nicht kommen. Der Eimer war eindeutig auf harten Grund geprallt. Arinia überlegte kurz, ob sie die Mutter holen sollte. Doch seit dem Tod von Vater und Großvater war sie es gewohnt, selbst nach dem rechten zu sehen, ohne gleich Hilfe zu erbitten.
So fasste sich Arinia ein Herz und besah sich den Brunnenschacht. Er schien nicht besonders tief zu sein, war eng und recht unregelmäßig. Es müsste eigentlich ein Leichtes sein, am Seil nach unten zu klettern und nachzuschauen. Sie war sehr geschickt darin, besser noch als die meisten Jungen aus dem Dorf. Sie stieg über das Mäuerchen und ließ sich dann mit Hilfe des Seiles in den Brunnenschacht hinunter. Wenig später sah sie im Dämmerlicht, wo ihr Eimer aufgeschlagen war. Arinia war verblüfft. Auf der Wasseroberfläche befand sich eine glatte Eisschicht. Eis, mitten im Sommer!?
Vorsichtig stellte sich Arinia auf die Oberfläche und prüfte ihre Festigkeit. Als sie merkte, dass das Eis dick genug war, um sie zu tragen, ging sie auf die Knie und befühlte das gefrorene Wasser mit ihren Händen. Es war kalt und makellos glatt, wie die Scheibe eines Fensters. Trotz der Hitze draußen schien es gar keine Anstalten zu machen, zu schmelzen. Irgendetwas Merkwürdiges geschah hier.
Doch was sollte Arinia tun? Sie brauchte Wasser für die Familie. Dicht unter der Eisfläche sah sie sogar einige Fische ihre Kreise drehen. Ungläubig und ratlos schüttelte sie den Kopf und beschloss, die Mutter um Rat zu fragen. So kletterte sie wieder am Seil hinauf und lief eilig ins Haus. Ihre Mutter war allein in der Küche.
OFFIZIELLE BEKANNTMACHUNG – 5 TAGE
AB sofort wird dieses Dokument jeden Tag um 15.00 Uhr wiederholt! Damit auch niemand vergisst, wann denn die Hochzeit ist, und wo das alles Stattfindet!





