Seit 25. September diesen Jahres kann man nun das Album “Lost in Mind” von Virtual Victim käuflich erwerben. Der Nachfolger des beachtlichen Debüt-Albums “Transmission” aus dem Jahr 2007 liess also nicht sehr lange auf sich warten. Vor allem, wenn man bedenkt, dass Virtual-Victim-Mastermind Christian Glass seine Musik als Hobby neben seinem eigentlichen Beruf betreibt.
Das neue Album knüpft da an, wo “Transmission” aufgehört hat. Harte Electro-Beats, eingängige Melodien und mit verzerrter Stimme vorgetragene, sehr einfühlsame Texte. So haben vor allem die Songs “Trip to myself”, “Waiting” und “Hear my Calling” durchaus wieder das Zeug dazu, in verschiedenen Discos zu beliebten Insider-Songs zu werden. Bei letzterem Song hat sich Christian Glass die gesangliche Unterstützung von Viktoria Seimar (Suicidal Romance) gesichert, welche dem Song noch eine eigene Note gibt.
Meine persönlichen Favoriten sind jedoch neben “Reflections” und “Help me” die beiden deutsch-sprachigen Songs “Bereit!” und “Schwarz”. Besonders letztgenannter Song, der auch das letzte Stück des Albums darstellt, berührt tief mit einem wirklich schönen einfühlsamen Text.
Alles in allem wirkt das Album noch um einiges professioneller als das Debüt-Album “Transmission” und ist für jeden Liebhaber elektronischer Musik und schöner lyrischer Texte mit Sicherheit eine gute Empfehlung.
Weitere Infos zu Virtual Victim gibt es auf der offiziellen Homepage: www.virtual-victim.de

