Gravatar Review zur Kleenex “Lass es raus” Kapagne

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[Trigami-Review]

Die offizielle Webseite zum Produkt “Kleenex” finden Sie hier

Klneenex stellt mir folgende Aufgaben:
->Schauen Sie sich den Video-Spot bei YouTube an.
-> Nehmen Sie am EQ-Emotionstest teil.
-> Registrieren Sie sich und nehmen Sie am Wettbewerb Teil (jeden Monat werden 1000 CHF verlost).
-> Lesen Sie sich die Kleenex «Lass es raus» Studie durch (7 Seiten Zusammenfassung der Ergebnisse). Erwähnen Sie in Ihrem Review, was Ihnen besonders aufgefallen ist.

-> Ich gehe die Aufgaben nach Aufgabestellung durch, und gucke mir als erstes das Video von Kleenex an:

Der Werbespott, den ich euch nicht vorenthalten will, beschäftigt sich auf der emotionalen Ebene, und spricht so wohl am ehesten Frauen an. Ich finde den Spot selbst zwar nicht schlecht, und er ist auch nicht so einseitig, wie der, der Mitbewerber, die nur auf Grippe und Erkältung rumreiten. Immerhin brauchen wir doch auch wenn wir weinen ein Taschentuch, ob aus Glück oder Trauer. Dadurch kann sich Kleenex natürlich einen Vorteil verschaffen, da man ja daran oft gar nicht Denkt. Somit kann natürlich Kleenex den Slogan “Lass es raus” sehr gut mit seinem Produkt verknüpfen. Ich finde allerdings, dass man das Video noch etwas persönlicher hätte gestalten dürfen. Aber, das ist wohl Geschmackssache.

-> Nun nehme ich natürlich auch am EQ Test teil, von welchem ich euch das Ergebnis nicht vorenthalten möchte:

Naja, das ganze ist leider in Flash gemacht, so dass ich euch das Ergebnis nicht einfach per “Copy + Einfügen” wiedergeben kann. Und abschreiben werd ich das nicht. Kurzgefasst: “Die Reservierte” und, das “ich mehr Gefühle zeigen soll”. Es sind 15 Fragen, die allerdings meistens mit Weinen zu tun haben. Ich finde den Test nicht schlecht, aber aus jeweils nur 3 Antworten zu wählen, ist doch eher wenig. Der Test ist kaum sehr aussagefähig. Aber, das muss er wohl auch nicht sein, da ja das Ziel eh klar ist. Um so Emotionaler, also um so mehr ich heulen würde, um so mehr Kleenex würde ich brauchen.

-> Ich Registriere mich, und hoffe, dass ich die 1000 Fr. gewinne, damit ich meinen Freunden tolle Geschenke machen kann. Natürlich bekommt jeder ein Paket Kleenex dazu, um seine Freudentränen abzuwischen.

Leider dauert die Registration sehr lang, und ich habe auch nach einigen Stunden noch immer keine Email empfangen, die mir den Zugang ermöglicht hätte. Ich habe das Gefühl, dass die Registrierung mal wieder nur für Windows und Internet-Explorer-Kunden gedacht ist. Übrigens, auch die Email mit dem Passwort, das ich vermeindlich verloren habe, bekam ich nach 3! Stunden. (Einloggen kann ich mich dennoch nicht, da der Acount erst aktiviert werden muss, und dafür müsste ich eine Email erhalten, die ich nicht erhalten habe. )

Haja, dann kann ich meinen Freunden halt nix zu Weihnachten schenken, was aber nix neues ist.

-> Die letze Aufgabe verlangt, dass ich eine sieben Seite lange Studie lesen soll

Mir fällt auf: Warum braucht Kleenex eine Studie für ihr Produkt?

Aber gut, wollen wir mal sehn. Die Stude befasst sich offenbar mit Gefühlen, was ja anzunehmen war.
In der Studie scheint mir einige Wahrheit zu stecken, und auch der Hinweis, dass die Menschen wieder mehr Zuwendung möchten, ist recht offensichtlich. (Doch dafür hätte ich keine Studie gebraucht, ich rede noch mit den Menschen). Offenbar kann die Studie auch einige offensichtliche Wiedersprüche aufdecken. (Haja, die Menschen denken immer, dass die anderen doch total anders seien, doch im Grunde sind sie sehr ähnlich). Das Männer und Frauen anders Ticken, ist ja auch schon seit der Steinzeit bekannt. Ich frage mich schon auf Seite 2, ob ich in dieser Studie auch nur einen einzigen Satz lese, den ich nicht schon ohne diese Studie wissen hätte können. (Jedenfalls dann, wenn man nicht irgendwo in einem Büro rumsitzt, seine Millionen zählt, und von dem “normalen Pöbel” eh keine Ahnung mehr hat).

Im Faszit steht:

-> Die Studie bestätigt die gängigen Vorstellungen über die Unterschiede zwischen Männer
und Frauen in Bezug auf Emotionen. Während Frauen sich gerne über ihre Emotionen
mitteilen, bevorzugen es Männer, ihre Emotionen für sich zu behalten und sich zu
beherrschen.
-> Erstaunlicher dagegen ist, dass der Ort, wo jemand lebt (städtisches Gebiet oder
ländlich) keinen Einfluss darauf hat, ob und wie jemand seine Emotionen zeigt und
welche Bedürfnisse dies mit sich bringt. Dagegen unterscheiden sich Städter und Land-
bewohner in Bezug auf die persönliche Einstellung gegenüber Emotionen in einzelnen
Punkten so stark, dass die einen einer Aussage zustimmen, während die anderen die
Aussage ablehnen.
-> Ältere Befragte können – aufgrund ihrer Lebenserfahrung (?) – mit Emotionen insgesamt
besser umgehen. Sie äussern ihre Emotionen dementsprechend auch weniger oft mit
‚lauten Worten’ bzw. verarbeiten diese ‚still für sich’.
-> Die Westschweizer/innen zeigen bei einzelnen Aspekten bezüglich „Emotionen“ zwar an-
dere Antwortmuster als die Deutschschweizer/innen, doch sehr gross sind diese Unter-
schiede nicht. Auffällig vielleicht, dass in der Romandie öfter geweint wird. (Wohl der
Hauptunterschied zwischen der ‚germanischen’ und der ‚latinischen’ Seele?).

Alles in allem hätte man sich diese Studie auch ersparen können. (Meine Meinung, und um die wurde ich ja gebeten!)

Andere Blogger und ihre Meinung:

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