Viele von euch denken sich sicherlich, in der Schweiz gibts so was nicht. Und wenn doch, sind es bedauerliche Einzelfälle.
Leider entspricht dies nicht im geringsten der Wahrheit! Der Staat hat tausende von Sklaven in Form von Sozialhilfebezüger.
Was viele nämlich nicht wissen, ist, dass die Sozialhilfe vollumfänglich zurückerstattet werden muss, wenn sich die Einkommenssituation verbessert. Dies aber auch dann, wenn jemand in einem Arbeitsprogramm gearbeitet hat, und dort einen “Lohn” erhalten hat. Dann muss er nämlich auch diesen zurückzahlen, und hat also gratis arbeiten müssen.
Er ist in diesem Fall also nichts weiter als ein Sklave des Staates. Ich finde es zwar richtig, das Sozialhilfe zumindest Teilweise zurückbezahlt werden muss, wenn die Einkommenssituation sich stark bessert, aber falsch ist es, dass wenn jemand dann schon einem Arbeitsprogramm teilnehmen will, diese Arbeit nicht bezahlt wird. Respektive, das Geld, was er dort als Pekulium bekommt, auch zurückbezahlt werden muss.
Dies ist sogar schlimmer, als Sklaverei. Denn Sklaven konnten wenigstens ihr Pekulium behalten! Ich frage mich, wie so was im 21. Jahrhundert immernoch möglich ist, und warum die Gesetze nicht endlich so angepasst werden, dass sie nicht mehr derart Menschenverachtend sind.
Jetzt ist ja das Thema durch Meili endlich an die öffentlichkeit gekommen. Ich kenne die Problematik jedoch schon lang, und habe mehrfach darauf hingeweisen, ohne, dass ich Gehör fand.
Nur gut, das ich keine Sozialhilfe brauche!

Das sehe ich etwas anders. Wie bei jeder Versicherung (auch Hausrat, KK, usw.) ist auch bei den Sozialversicherungen jeder Betroffene verpflichtet, alles Zumutbare zu unternehmen, um den Schaden möglichst gering zu halten. Dies bedeutet natürlich auch, dass ein erzieltes Einkommen bei der Sozialhilfe angerechnet wird (allerdings erst nach einem bestimmten Freibetrag!). Wer für Geld arbeitet, ist kein Sklave, ob er das Geld nun von einem privaten Arbeitgeber erhält, oder aber vom Staat. Würde ein Unternehmer einen Sozialhilfebezüger für 2 Monate anstellen, dann würde in dieser Zeit ja auch die Sozialhilfe gestrichen. Weshalb sollte das anders sein wenn der Arbeitgeber der Staat ist, und dann auch noch in Arbeitsprogramme investiert, die viel mehr kosten, als die Arbeitnehmer erarbeiten? Und wo profitieren dabei die “Reichen”, von deren Steuergeldern diese Programme und auch die Sozialhilfe finanziert werden? Wenn ein Sozialhilfebezüger der arbeiten muss ein Sklave ist, was ist dann aus Deiner Sicht ein Sozialhilfebezüger, der zwar arbeiten (und damit die Kosten mindern) könnte, aber lieber zu Hauser herumhockt und vom Staat Geld bezieht? Sicher sind die meisten Sozialhilfebezüger in einer schwierigen Situation. Doch sollte man nicht vergessen, dass viele Bezüger über einen langen Zeitraum Geld von der Gemeinschaft erhalten, ohne einen gleichwertigen Beitrag geleistet zu haben, und auch ohne dafür arbeiten zu müssen. Als Bezüger wäre ich froh, wenn ich mit meiner Arbeitsleistung, in welcher Form auch immer, der Allgemeinheit etwas davon zurück erstatten könnte.
JA, das ist grundsätzlich richtig, aber keine Rechtfertigung dafür, dass die Leute auf dem Friedhof schaffen müssen, und das Geld, dass sie dafür (für die Arbeit) bekommen, am schluss auch zurückzahlen müssen. Solang die Millionäre und noch Reichere in diesem Land ihren Teil nicht leisten, ist es unangebracht, etwas zu fordern, was man selbst nicht bereit ist, zu leisten
Ich würde dich ja sehen wollen, wenn du schaffst, und am schluss auch noch dafür zahlen musst!
Wenn er für 2Monate ein Job hat, hat er ja am ende auch mehr. Aber was ich meine, ist was anderes. Aber ja, hast offensichtlich nicht verstanden, um was es geht.